Befehle des Menübands überspringen
Zum Hauptinhalt wechseln
Sie sind hier: » »Startseite »DE »Themen »Infektionskrankheiten »Sexuell übertragbare Infektionen
Serie mit Präservativen in diversen Farben

Sexuell übertragbare Krankheiten (STI) 

Sexuell übertragbare Krankheiten (STI) können oft ohne oder mit kaum merklichen Krankheitssymptomen verlaufen. Unbehandelt verlaufen STI meist schwer. Einige virusbedingte STI können zu Krebserkrankungen führen. Unbehandelte STI, insbesondere, wenn sie mit Geschwüren oder eitrigem Sekret einhergehen, erhöhen das Risiko, sich mit HIV anzustecken. Chronische bakterielle Entzündungen der Geschlechtsorgane führen oft zu Unfruchtbarkeit.

Warnsignale für STI wie Brennen, Jucken oder Schmerzen im Genitalbereich, Beschwerden beim Wasserlassen, veränderter Ausfluss aus Scheide bzw. Penis, geschwollene Lymphknoten in der Leistengegend, Hautveränderungen, insbesondere im Genitalbereich, aber auch im Mund, Rachen und Anus sollten auf jeden Fall beachtet werden.

Was tun, wenn man glaubt, sich angesteckt zu haben?

  • Rechtzeitige Behandlung ist wichtig. Im Anfangsstadium sind die meisten bakteriell verursachten STI zu heilen; virusbedingte lassen sich durch Medikamente günstig beeinflussen. Bei entsprechenden Symptomen also unbedingt einen Arzt aufsuchen, damit frühzeitig eine Behandlung eingeleitet werden kann und Spätfolgen vermieden werden.
  • Frauen und Mädchen wenden sich an Frauenärzte, Männer und Jungen an Urologen oder Hautärzte.
  • Die meisten Gesundheitsämter bieten anonyme und kostenlose STI-Beratung an.

Kontakt

Landesgesundheitsamt
Baden-Württemberg

Johanna Körber
+49 711 904-39408