Weibchen der Asiatischen Tigermücke

ARBO-NET-Projekt

Das primäre Ziel der Maßnahmen ist es, die Populationen von asiatischen Tigermücken gering zu halten, oder zu eliminieren.

Dazu sollten die Brutstätten minimiert werden. Das wirkt sich auch positiv auf die Populationen anderer Stechmücken aus. Brutstätten sind alle natürlichen und künstlichen Klein- und Kleinstbehältnisse, in denen sich (Regen-) Wasser ansammeln kann. So sollten Regentonnen dicht mit einem engmaschigen Mückennetz abgedeckt werden. Zaunpfähle oder Schirmständer sollten ebenfalls abgedeckt werden, oder mit Sand ausgefüllt werden. Ebenso können Blumenuntersetzer mit Sand aufgefüllt werden. Autoreifen könnten mit Löchern versehen werden. Andere Gefäße sollten über Kopf gelagert werden, oder unter einem regendichten Dach.

Damit sich abgelegte Eier nicht vollständig entwickeln können, sollten folgende Maßnahmen regelmäßig durchgeführt werden:

  • Behältnisse mindestens 1x wöchentlich entleeren und ausschrubben. Die Eier haften sehr fest. Dadurch können sich auch mögliche Larven nicht vollständig entwickeln
  • Behältnisse abdecken, zum Beispiel engmaschige Netze über Regentonnen spannen, zum Beispiel leere Zaunpfähle auffüllen mit Sand oder Zement
  • Behältnisse unter Dach lagern, oder so, dass sich keine Pfützen bilden können, zum Beispiel über Kopf, alte Autoreifen halbieren, oder mit Löchern versehen, so dass das Wasser abfließt

Tigermücken sollten (von der Bevölkerung) erkannt werden, und Funde gemeldet werden. Dies kann über das TIGER Projekt oder den Mückenatlas geschehen.