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Frau mit Schnupftuch

Influenza

Die Influenza ist eine durch das Influenzavirus hervorgerufene und durch respiratorische Sekrete aerogen übertragbare Erkrankung, die sich durch einen plötzlichen Beginn (sudden unset), hohes Fieber, Muskel- oder Kopfschmerzen auszeichnet. Schwere Verlaufsformen und Komplikationen können in jedem Lebensalter auftreten, betreffen jedoch vor allem ältere Menschen und solche mit chronischen Grunderkrankungen. Die beim Menschen relevanten Virustypen werden nach den Buchstaben A und B bezeichnet. Der Typ A wird nochmals in Subtypen unterteilt, die nach den Oberflächenantigenen Hämagglutinin und Neuraminidase benannt werden.

Die Influenza tritt in Deutschland saisonal in sogenannten Grippewellen von Januar bis März auf. Untersuchungen des LGA im Rahmen der bundeweiten Influenzaüberwachung (Surveillance) werden während der "Grippesaison" von November bis April Rachen- und Nasenabstriche von ausgewählten Patienten mit Influenza-Verdacht untersucht. In Baden-Württemberg gibt es ca. 95 Arztpraxen, die an dieser Studie teilnehmen. Positive Proben werden zur weiteren Typisierung an das Nationale Referenzzentrum für Influenzaviren in Berlin geschickt. Die durchgeführten Untersuchungen sollen zum einen Aufschluss über den Verlauf von Influenza-Epidemien in Baden-Württemberg geben, zum anderen durch die weitere Feintypisierung etwaige Virustyp-Veränderungen im Verlaufe einer Influenza-Epidemie frühzeitig aufzeigen.

Aktuelle Informationen zur laufenden Influenza-Surveillance werden in regelmäßigen Abständen von den Nationalen Referenzzentren für Influenza am Niedersächsischen Landesgesundheitsamt und Robert Koch-Institut in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Influenza, Marburg veröffentlicht.

Kontakt

Landesgesundheitsamt
Baden-Württemberg

Prof. Dr. Silke Fischer
+49 711 904-39301