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Mortalitätssurveillance

Zu den Aufgaben des Öffentlichen Gesundheitsdienstes gehört die Beurteilung und Bewertung der Gesundheit der Bevölkerung. Bekannt ist zum Beispiel die Lebenserwartung als ein Maßstab zur Beurteilung, der zum Vergleich von Bevölkerungen verschiedener Länder verwendet wird. Die Berechnung der Lebenserwartung beruht auf Daten zur altersabhängigen Sterblichkeit. Diese altersabhängigen Mortalitätsraten werden bestimmt aus der Zahl der Todesfälle in jeder Altersgruppe und jeweils bezogen auf die Zahl der lebenden Personen in dieser Altersgruppe. Die Angabe erfolgt dann meist als Zahl der Todesfälle pro 100.000 Personen.
 
Eine Betrachtung der zeitlichen Entwicklung der Mortalität insgesamt und getrennt nach verschiedenen Todesursachen gestattet daher zusätzliche Einblicke in Trends und Veränderungen des Krankheitsspektrums und der Mortalität. Ein Beispiel in der Abbildung zeigt die Entwicklung der Gesamtsterblichkeit in der Altersgruppe der 60-65-Jährigen in den Jahren 1980 bis 2014. Das Landesgesundheitsamt hat in einer Broschüre Zeitreihen zur Mortalität zusammengestellt, die Trends für verschiedene Todesursachengruppen wie Kreislauferkrankungen, Krebserkrankungen, Infektionen usw. zeigen. Siehe Download rechts unter "Weitere Informationen".

Kontakt

Landesgesundheitsamt
Baden-Württemberg

Prof. Dr. Iris Zöllner
+49 711 904-39511