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Senioren beim Wandern

Gesundheitsförderliche Quartiersentwicklung mit Schwerpunkt Bewegungsförderung

Der Landesbeitrag zur Koordinierungsstelle gesundheitliche Chancengleichheit hat sich als dritten Themenbereich die gesundheitsförderliche Quartiersentwicklung mit Schwerpunkt Bewegungsförderung zum Ziel gesetzt. Ein Quartier kann die Wohnungsumgebung/Nachbarschaft, ein Stadtteil oder ein Dorf sein. Menschen können bezüglich Gesundheitsförderung in ihren alltäglichen Lebenszusammenhängen am besten erreicht werden. Quartiere umfassen meist Teilsettings wie Kita, Schule oder Freizeiteinrichtungen. Die Teilsettings und weitere Akteur_innen (z.B. öffentlicher Dienst und organisierter Sport) können vernetzt zusammenarbeiten, dadurch können Menschen aus allen sozialen Lagen die Chance bekommen von gesundheitsfördernden Lebensbedingungen und Maßnahmen der Bewegungsförderung zu profitieren.

Bei der Landesstrategie „Quartier 2020 – Gemeinsam. Gestalten“ zur alters- und generationengerechten Quartiersentwicklung ist das Landesgesundheitsamt außerdem als Netzwerkpartner beteiligt. Kommunen und Landkreise können durch Beratungs- und Vernetzungsstrukturen Impulse und Unterstützung zur gesundheitsförderlichen Quartiersentwicklung erhalten.

Ziele

Ziel der Koordinierungsstelle ist beizutragen die Bewegung im Alltag der Menschen, unabhängig von Herkunft, Geschlecht und sozialer Lage zu fördern. Regelmäßige Bewegung trägt maßgeblich zu einer gesunden Entwicklung und Erhaltung der physischen, psychischen und sozialen Gesundheit bei. Neben der Förderung des Bewegungsverhalten durch Angebote und Programme, sollen auch relevante Akteur_innen ermutigt und darin unterstützt werden sich für gesundheitsförderliche Lebensbedingungen vor Ort einzubringen. Am besten gelingt eine gesundheits- und bewegungsförderliche Quartiersentwicklung, wenn Kommunalpolitik und –verwaltung und weitere Akteur_innen zusammen mit den vor Ort lebenden Menschen integrierte kommunale Gesundheitsstrategien entwickeln und gestalten.
 

Aufgaben

  • informieren durch Publikationen (z.B. Newsletter, Broschüre über offene Bewegungsangebote im Freien für Ältere)
  • vernetzen durch regelmäßig stattfindende Netzwerktreffen
  • Überblick und Transparenz schaffen zu qualitätsgesicherten Programmen und Projekten auf Bundes- und Landesebene
  • gute Praxis zur Bewegungsförderung identifizieren und verbreiten
  • bedarfsorientierte Erstberatung und Durchführung von Workshops zu offenen Bewegungsangeboten im Freien für Ältere

Kontakt

Landesgesundheitsamt
Baden-Württemberg

Dagmar Bürle
+49 711 904-39413