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  • InfektNews
    12.01.2021
    264.720 SARS-CoV-2-Fälle in Baden-Württemberg
    216.409 Genesene

    Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg

    Seit Anfang Dezember war ein Anstieg der übermittelten COVID-19 Fallzahlen zu beobachten. Ein Abfall der Fallzahlen ist seit Weihnachten zu beobachten. Die Fallzahlen verbleiben jedoch auf erhöhtem Niveau. Insgesamt wurden 264.720 laborbestätigte COVID-19-Fälle berichtet, darunter 5.757 Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt landesweit auf 129,7 pro 100.000 Einwohner. Alle 44 Stadt- und Landkreisen liegen über dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen.

    In Baden-Württemberg wurden mit Stand 09.01.2021 bislang insgesamt sechs sequenzbestätigte Fälle der erstmals in Großbritannien beobachteten SARS-CoV-2-Variante B.1.1.7 und ein Fall der in Südafrika beobachteten Variante B1.351 nachgewiesen. Bei dem Fall mit dem bestätigten Nachweis der Variante B1.351 aus Südafrika wurden sechs Kontaktpersonen mittels PCR SARS-CoV-2-positiv getestet.

    Nach Daten des DIVI-Intensivregisters (www.intensivregister.de) von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind mit Datenstand 12.01.2021, 16 Uhr 546 COVID-19-Fälle in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 322 (58,97 %) invasiv beatmet. Insgesamt sind derzeit 2.123 Intensivbetten von betreibbaren 2.464 Betten (86,2 %) belegt.

    Der Anteil der Infizierten >60 Jahre an allen Fällen beträgt 23 % und der Anteil der Kinder und Jugendlichen (0-19  Jahre) 13 %. Seit KW 51 wurden insgesamt 124 Ausbrüche aus Pflegeheimen mit 2.176 SARS-CoV-2-Infektionen, hierunter 160 Todesfällen, an das LGA übermittelt. Seit Sommerferienende (KW38) wurden 222 COVID-19-Ausbrüche aus Schulen mit insgesamt 1.086 SARS-CoV-2-Infektionen und 148 COVID-19-Ausbrüche aus KITAS mit insgesamt 738 SARS-CoV-2-Infektionen, hierunter ein Todesfall eines Tätigen, übermittelt.

    Mit Änderung der SARS-CoV-2-Falldefinition am 23.12.2020 sind positive Antigen-Teste übermittlungspflichtig. Seit dem 23.12. wurden insgesamt 303 positive Antigen-Teste ohne PCR-Nachweisübermittelt. Da alleinige Antigen-Teste nicht die Referenzdefinition erfüllen, gehen diese nicht in die offizielle Berichterstattung ein und werden daher hier gesondert aufgeführt

    Bewertung der epidemiologischen Lage des Ministeriums für Soziales und Integration und des Landesgesundheitsamtes

    Unter Berücksichtigung der Entwicklung der landesweiten Fallzahlen und dem Erreichen der Warnstufe in zahlreichen Kreisen, gilt die Pandemiestufe 3.

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