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  • InfektNews
    10.01.2021
    261.474 SARS-CoV-2-Fälle in Baden-Württemberg
    211.358 Genesene

    Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg

    Seit Anfang Dezember war ein Anstieg der übermittelten COVID-19 Fallzahlen zu beobachten. Ein Abfall der Fallzahlen ist seit Weihnachten zu beobachten. Die Fallzahlen verbleiben jedoch auf erhöhtem Niveau. Insgesamt wurden 261.474 laborbestätigte COVID-19-Fälle berichtet, darunter 5.574 Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt landesweit auf 142,4 pro 100.000 Einwohner. Alle 44 Stadt- und Landkreisen liegen über dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen.

    In Baden-Württemberg wurden mit Stand 09.01.2021 bislang insgesamt vier sequenzbestätigte Fälle der erstmals in Großbritannienbeobachteten SARS-CoV-2-Variante B.1.1.7und ein Fall der in Südafrika beobachteten Variante B1.351 nachgewiesen. In allen Fällen besteht ein Zusammenhang mit Reisen nach Großbritannien bzw. Südafrika.

    Nach Daten des DIVI-Intensivregisters (www.intensivregister.de) von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind mit Datenstand 10.01.2021, 16 Uhr 572 COVID-19-Fälle in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 353 (61,7 %) invasiv beatmet. Insgesamt sind derzeit 2.074 Intensivbetten von betreibbaren 2.433 Betten (85,2 %) belegt.

    Der Anteil der Infizierten >60 Jahre an allen Fällen beträgt 23 % und der Anteil der Kinder und Jugendlichen (0-19  Jahre) 13 %. Seit KW 50 wurden insgesamt 150 Ausbrüche aus Pflegeheimen mit 2.850 SARS-CoV-2-Infektionen, hierunter 227 Todesfällen, an das LGA übermittelt. Seit Sommerferienende (KW38) wurden 194 COVID-19-Ausbrüche aus Schulen mit insgesamt 891 SARS-CoV-2-Infektionen und 135 COVID-19-Ausbrüche aus KITAS mit insgesamt 675 SARS-CoV-2-Infektionen, hierunter ein Todesfall eines Tätigen, übermittelt.

    Mit Änderung der SARS-CoV-2-Falldefinition am 23.12.2020 sind positive Antigen-Teste übermittlungspflichtig. Seit dem 23.12. wurden insgesamt 298 positive Antigen-Teste ohne PCR-Nachweisübermittelt. Da alleinige Antigen-Teste nicht die Referenzdefinition erfüllen, gehen diese nicht in die offizielle Berichterstattung ein und werden daher hier gesondert aufgeführt

    Bewertung der epidemiologischen Lage des Ministeriums für Soziales und Integration und des Landesgesundheitsamtes

    Unter Berücksichtigung der Entwicklung der landesweiten Fallzahlen und dem Erreichen der Warnstufe in zahlreichen Kreisen, gilt die Pandemiestufe 3.

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