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    18.01.2018
    Haemophilus-influenzae: Mehr invasive Infektionen bei Senioren, geringer Anteil von Hib-Erkrankungen bei Kindern
    Seit 2008 nehmen invasive Haemophilus-influenzae-Erkrankungen zu. Im Jahr 2017 wurden 95 Fallmeldungen verzeichnet. Das sind 15 Fälle bzw. 19 Prozent mehr als im Vorjahr.

    ​Mit 58 Erkrankungen sind vor allem Menschen ab dem 70. Lebensjahr (3,9 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner) betroffen. Auf Säuglinge und Kinder im Alter bis drei Jahre entfielen acht Fälle (2,2 / 100.000 Einwohner).

    Zu 56 Fällen (59%) liegen Angaben zur Typisierung vor. In 45 Fällen (52%) wurde ein nicht typisierbarer Stamm (NTHi) gefunden, in fünf Fällen der Kapseltyp f , in zwei Fällen der Kapseltyp non-b und in vier Fällen der impfpräventable Kapseltyp b. Dabei handelt es sich in zwei Fällen um Hib-Erkrankungen bei Kleinkindern unter fünf Jahren. Ein Kind war ungeimpft.

    Die geringe Anzahl von Erkrankungen durch den impfpräventablen Kapseltyp-b-Erreger bei Kindern spricht für einen wirksamen Schutz durch die für alle Säuglinge und Kleinkinder empfohlene Hib-Impfung. Aktuell sind etwa 4,3 Prozent der Erstklässler in Baden-Württemberg nicht gegen Haemophilus influenzae b geimpft.

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