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Tagesbericht COVID-19

Insgesamt 431.492 laborbestätigte Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen

Coronaviren

Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg

Nach Rückgang der Fallzahlenseit Weihnachten bis Mitte Februar war ab der Kalenderwoche 7 ein kontinuierlicher Anstieg der übermittelten Neuinfektionen und der 7-Tage-Inzidenz zu beobachten. Seit Beginn der Pandemie wurden bislang insgesamt 431.492 laborbestätigte COVID-19-Fälle aus allen 44 Stadt-bzw. Landkreisen berichtet, darunter 9.256 Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt landesweit 197,4 pro 100.000 Einwohner. 40 Stadt-und Landkreise liegen über dem Grenzwert von 100 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen.

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters (www.intensivregister.de) von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind mit Datenstand 26.04.2021, 16 Uhr 592 COVID-19-Fälle in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 357 (60,3%) invasiv beatmet. Insgesamt sind derzeit 2.124 Intensivbetten von betreibbaren 2.451 Betten (86,7 %) belegt.

Der Anteil der Infizierten > 60 Jahre an allen Fällen innerhalb der letzten 7 Tage beträgt 14%; der Anteil der Kinder und Jugendlichen (0 -19 Jahre) 22%. Seit Jahresbeginn (KW 01/2021) wurden 128 COVID-19-Ausbrüche aus Schulen mit insgesamt 586 SARS-CoV-2-Infektionen und 341 COVID-19-Ausbrüche aus KITAS mit insgesamt 2.571 SARS-CoV-2-Infektionen übermittelt.

Mit Änderung der SARS-CoV-2-Falldefinition am 23.12.2020 sind positive Antigen-Teste übermittlungspflichtig. Mit Stand 26.04.2021 liegen Angaben zu insgesamt 5.937 positiven Antigen-Testesohne PCR-Nachweis vor. Da alleinige Antigen-Teste nicht die Referenzdefinition erfüllen, gehen diese nicht in die offizielle Berichterstattungein und werden daher hier gesondert aufgeführt.

Meldungen über Hinweise auf das Vorliegen von besorgniserregenden Variants of Concern (VOC) aus Baden-Württemberg

Seit Ende Dezember wurden dem Landesgesundheitsamt bislang insgesamt 82.398 Fälle mit Hinweisen auf das Vorliegen von besorgniserregenden Varianten (VOC) aus allen 44 Stadt-und Landkreisen Baden-Württembergs übermittelt. Bei 78.267 Fällen liegen Informationen zum Variantentyp vor, hierunter 77.318 B.1.1.7, 920 B1.351 und 29 Fälle mit Verdacht auf B1.1.28 P1. Dieser Datensatz unterliegt starken Verzerrungen (Bias), da er gezielte Untersuchungen von Proben beinhaltet, für die der Verdacht auf Vorliegen einer VOC bestand.

Seit KW 53/2020 wurden insgesamt 3.952 Ausbrüche mit 16.334 Virusvarianten-Fällen an das LGA übermittelt hierunter 76 Ausbrüche in Pflegeheimen mit 475 Virusvarianten-Fällen, 96 Ausbrüche in Schulen mit insgesamt 336 Virusvarianten-Fällen und 260 Ausbrüche in KITAs mit insgesamt 1.703 Virusvarianten-Fällen.

Lagebericht