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COVID-19: 7-Tage-Inzidenz beträgt landesweit 188,8

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Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg

Nach Rückgang der Fallzahlen seit Weihnachten bis Mitte Februar ist seit der Kalenderwoche 7 ein kontinuierlicher Anstieg der übermittelten Neuinfektionen und der 7-Tage-Inzidenz zu beobachten. Seit Beginn der Pandemie wurden bislang insgesamt 439.465 laborbestätigte COVID-19-Fälle aus allen 44 Stadt-bzw. Landkreisen berichtet, darunter 9.308 Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt landesweit 188,8 pro 100.000 Einwohner. 39 Stadt-und Landkreise liegen über dem Grenzwert von 100 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten7 Tagen.

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters (www.intensivregister.de) von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind mit Datenstand 28.04.2021, 16 Uhr 616 COVID-19-Fälle in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 355 (57,6%) invasiv beatmet. Insgesamt sind derzeit 2.210 Intensivbetten von betreibbaren 2.461Betten (89,8%) belegt.

Der Anteil der Infizierten > 60 Jahre an allen Fällen innerhalb der letzten 7 Tage beträgt 14%; der Anteil der Kinder und Jugendlichen (0 -19 Jahre) 22%. Seit Jahresbeginn (KW 01/2021) wurden 133COVID-19-Ausbrüche aus Schulen mit insgesamt 610 SARS-CoV-2-Infektionen und 354 COVID-19-Ausbrüche aus KITAS mit insgesamt 2.667 SARS-CoV-2-Infektionen übermittelt.

Mit Änderung der SARS-CoV-2-Falldefinition am 23.12.2020 sind positive Antigen-Teste übermittlungspflichtig. Mit Stand 28.04.2021 liegen Angaben zu insgesamt 6.138 positiven Antigen-Testes ohne PCR-Nachweis vor. Da alleinige Antigen-Teste nicht die Referenzdefinition erfüllen, gehen diese nicht in die offizielle Berichterstattungein und werden daher hier gesondert aufgeführt.

Meldungen über Hinweise auf das Vorliegen von besorgniserregenden Variants of Concern (VOC) aus Baden-Württemberg

Seit Ende Dezember wurden dem Landesgesundheitsamt bislang insgesamt 87.920 Fälle mit Hinweisen auf das Vorliegen von besorgniserregenden Varianten (VOC) aus allen 44 Stadt-und Landkreisen Baden-Württembergs übermittelt. Bei 83.715 Fällen liegen Informationen zum Variantentyp vor, hierunter 82.725 B.1.1.7, 954 B1.351 und 36 Fälle mit Verdacht auf B1.1.28 P1. Dieser Datensatz unterliegt starken Verzerrungen (Bias), da er gezielte Untersuchungen von Proben beinhaltet, für die der Verdacht auf Vorliegen einer VOC bestand. Neben den besorgniserregenden Varianten wurden mit Stand heute zwei Fälle der Variante unter Beobachtung (Variants of Interest -VOI) B 1.617 übermittelt.

Seit KW 53/2020 wurden insgesamt 4.151 Ausbrüche mit 17.185 Virusvarianten-Fällen an das LGA übermittelt hierunter 83 Ausbrüche in Pflegeheimen mit 510 Virusvarianten-Fällen, 101 Ausbrüche in Schulen mit insgesamt 348 Virusvarianten-Fällen und 271 Ausbrüche in KITAs mit insgesamt 1.781 Virusvarianten-Fällen.

Lagebericht