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COVID-19: 7-Tage-Inzidenz beträgt landesweit 9,5

Gleichzeitig steigt der Anteil der Infektionen mit der Deltavariante

 

Geschäftsbericht

Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg

Nach starkem Anstieg der übermittelten Neuinfektionen seit Mitte Februar kam es Mitte April zu einer Abflachung des Infektionsgeschehens. Aktuell verbleiben die Fallzahlen und die 7-Tage-Inzidenz auf einem niedrigen Niveau. Gleichzeitig steigt der Anteil der Infektionen mit der Deltavariante.

Seit Beginn der Pandemie wurden bislang insgesamt 502.979 laborbestätigte COVID-19-Fälle aus allen 44 Stadt-bzw. Landkreisen berichtet, darunter 10.346 Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt landesweit 9,5 pro 100.000 Einwohner. Aktuell liegt kein Stadt-bzw. Landkreis über dem Grenzwert von 100 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen.

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters (www.intensivregister.de) von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind mit Datenstand 19.07.2021, 16 Uhr 52 COVID-19-Fälle in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 32 (61,5%) invasiv beatmet. Insgesamt sind derzeit 1.940 Intensivbetten von betreibbaren 2.358 Betten (82,3%) belegt.

Der Anteil der Infizierten > 60 Jahre an allen Fällen innerhalb der letzten 7 Tage beträgt 7%; der Anteil der Kinder und Jugendlichen (0 -19 Jahre) 21%. Seit Jahresbeginn (KW 01/2021) wurden 205 COVID-19-Ausbrüche aus Schulen mit insgesamt 902 SARS-CoV-2-Infektionen und 505 COVID-19-Ausbrüche aus KITAs mit insgesamt 3.661 SARS-CoV-2-Infektionen übermittelt.

Mit Änderung der SARS-CoV-2-Falldefinition am 23.12.2020 sind positive Antigen-Teste übermittlungspflichtig. Mit Stand 19.07.2021 liegen Angaben zu insgesamt 13.791 positiven Antigen-Testes ohne PCR-Nachweis vor. Da alleinige Antigen-Teste nicht die Referenzdefinition erfüllen, gehen diese nicht in die offizielle Berichterstattung ein und werden daher hier gesondert aufgeführt.

Meldungen über Hinweise auf das Vorliegen von besorgniserregenden Variants of Concern (VOC) aus Baden-Württemberg

Seit Ende Dezember wurden dem Landesgesundheitsamt bislang insgesamt 142.155 Fälle mit Hinweisen auf das Vorliegen von besorgniserregenden Varianten (VOC) aus allen 44 Stadt-und Landkreisen Baden-Württembergs übermittelt. Aktuell zirkulieren vier besorgniserregenden Varianten (VOC) des SARS-CoV-2 Virus in Baden-Württemberg. Bei 137.614 dieser Fälle liegen Informationen zum Variantentyp vor.

Dieser Datensatz unterliegt starken Verzerrungen (Bias), da er gezielte Untersuchungen von Proben beinhaltet, für die der Verdacht auf Vorliegen einer VOC bestand.

Lagebericht