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Prävention

Prävention versucht, den Gesundheitszustand der Bevölkerung, einzelner Bevölkerungsgruppen oder einzelner Personen zu erhalten bzw. zu verbessern. Zentrale Strategie der Prävention ist es, die Auslösefaktoren von Krankheiten zurückzudrängen oder ganz auszuschalten. In der Regel wird Prävention damit nicht nur als Aufgabe der Medizin verstanden, sondern erfolgt interdisziplinär unter Mitwirkung von Psychologie, Soziologie und Pädagogik. Präventive Maßnahmen sind langfristig angelegt und zielen auf langfristige Veränderungen der Einstellung, des Erlebens und des Verhaltens. Dies geschieht unter anderem durch die Stärkung der Motivation und der Gesundheitskompetenz der Menschen mit dem Ziel gesundheitsschädliches Verhalten zu reduzieren und gesundheitsförderliches Verhalten zu stärken.
Viele Hände übereinander gestapelt

Suchtprävention

Suchtprävention zielt auf die Stärkung von Schutzfaktoren wie Selbstvertrauen, Selbstständigkeit, Beziehungs-, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit, den konstruktiven Umgang mit Spannungen und Frustrationen, Genuss- und Erlebnisfähigkeit sowie die Fähigkeit zur Übernahme sozialer Verantwortung und die Förderung von Interessen.

Fieberthermometer vertikal

Infektionsprävention

Anforderungen der Hygiene sollen eingehalten und übertragbare Krankheiten bei Menschen verhütet und bekämpft werden. Dazu gehört auch, Infektionsquellen ausfindig zu machen und Krankheitsverläufe zu verfolgen.

Selektion mit Konfekt

Prävention lebensstilassoziierter Erkrankungen

Die Prävention von chronischen lebensstilassoziierten Einschränkungen will die Aufmerksamkeit für diese erhöhen und die Eigenkompetenz stärken. Ziel ist ein Auftreten dieser Erkrankungen zu verhindern oder in eine spätere Lebensphase zu verschieben. Bereits bestehende Beeinträchtigungen sollen gelindert bzw. eine zufriedenstellende Lebensqualität gefördert und möglichst lang erhalten werden.