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Schutz vor HIV + STI

Kondome schützen

Kondome schützen vor einer HIV-Infektion und reduzieren das Risiko für die meisten anderen sexuell übertragbaren Krankheiten. Sie schützen natürlich auch vor einer unerwünschten Schwangerschaft. Dasselbe gilt für das Kondom für die Frau, z. B. das Femidom. Das Kondom für die Frau hat den Vorteil, dass es von der Frau vor dem Geschlechtsverkehr eingesetzt werden kann. Außerdem ist es unabhängig von der Steifigkeit des Penis anwendbar.

Kondom-Check

Vor der Anwendung sollten folgende Fragen überprüft werden:

  • Passt das Kondom? (Es sind verschiedene Größen im Handel)
  • Hat das Kondom ein CE-Siegel?
  • Liegt das aufgedruckte Verfallsdatum noch in der Zukunft?
  • Wurde das Kondom bei Zimmertemperatur aufbewahrt?
  • Ist das Luftpolster der Kondomverpackung spürbar?

Nur wenn alle Fragen mit Ja beantwortet werden, ist der Schutz durch das Kondom gewährleistet.

Nur fettfreie Gleitmittel verwenden

    Fetthaltige Mittel machen Latex-Kondome durchlässig für Krankheitserreger, auch für HIV. 

    Hinweis für Menschen mit hohem Sicherheitsbedürfnis

      Normale Kondome zusammen mit genügend fettfreiem Gleitmittel reichen. Für Menschen mit erhöhtem Sicherheitsbedürfnis können auch extra starke und reißfeste Kondome empfohlen werden. Zwei übereinander gezogene Kondome werden durch die starke Reibung leicht zerstört, daher niemals zwei Kondome übereinander ziehen.
       

      Hepatitis-Impfung

      Gegen Hepatitis A und B ist eine gut wirksame Schutzimpfung verfügbar.

      Chlamydien-Screening für Frauen unter 25 Jahren 

      Sexuell aktive Mädchen und Frauen unter 25 Jahren können sich jährlich kostenlos auf Chlamydien untersuchen lassen. Chlamydien-Infektionen gehören zu den häufigstes sexuell übertragenen Infektionen (STI). Frauen unter 25 Jahren sind besonders gefährdet. Chlamydien-Infektionen verlaufen häufig ohne Beschwerden, können aber zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen, z. B. Unfruchtbarkeit führen.

      HPV-Impfung für Mädchen von 12 - 17 Jahren

      Das Risiko für Gebärmutterhalskrebs kann durch Impfung gegen Humane Papillomaviren (HPV-Impfung) vor der Aufnahme sexueller Kontakte erheblich verringert, jedoch nicht ausgeschlossen werden. Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut empfiehlt die Impfung für Mädchen von 9 bis 14 Jahren. Für Mädchen dieser Altersgruppe werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen getragen. Die privaten Krankenkassen übernehmen in der Regel ebenfalls die Kosten für Impfungen, die von der Ständigen Impfkommission empfohlen werden.
      Präservative in Reihe