Befehle des Menübands überspringen
Zum Hauptinhalt wechseln
Sie sind hier: » »Startseite »DE »Themen »Gesundheitsförderung »Gesundheitsziele

Gesundheitsziele

In den Jahren 2010 /11 wurden von der Projektgruppe Gesundheitsziele der AG Standortfaktor Gesundheit im Auftrag des Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg Gesundheitsziele für Baden-Württemberg erarbeitet. Unter Berücksichtigung der Vorgehensweise der bereits erfolgreich durchgeführten Zieleentwicklung auf Bundesebene und unter Verwendung der dort erstellten Materialien sowie Kriterien wurden acht Gesundheitsziele für Baden-Württemberg vorgeschlagen. Dabei ergab der Abstimmungsprozess, dass es sinnvoll ist, im Wesentlichen die Bundesziele auch für Baden-Württemberg zu übernehmen, da diese in gleicher Weise auch für unser Land von Bedeutung sind. In Einzelnen wurden diese jedoch modifiziert bzw. ergänzt:

1. Diabetes mellitus Typ 2 Risiko senken und Folgen reduzieren
2. Gesund aufwachsen
3. Depressive Erkrankungen und Folgen der Chronifizierung vermindern
4. Gesund und aktiv älter werden
5. Reduzierung des Konsums legaler Suchtmittel
6. Brustkrebs früher erkennen und bekämpfen
7. Gesundheitliche Kompetenz erhöhen, Patientensouveränität stärken
8. Gesundheit von Arbeitslosen

Die Gesundheitsziele stellen politische Handlungsempfehlungen dar und sind somit eine wichtige Unterstützung für die erfolgreiche aktive Umsetzung der Gesundheit in allen Lebensbereichen. Sie sind zugleich eine wichtige Grundlage für eine langfristige konsensgesteuerte Weiterentwicklung des Gesundheitswesens im Land und dienen insbesondere einer verstärkten Verzahnung, Koordinierung und verbesserten Abstimmung der einzelnen Akteure im Bereich Gesundheit untereinander.

Entscheidend für die langfristig erfolgreiche Umsetzung der vorgeschlagenen Gesundheitsziele ist das Aufgreifen der Ziele oder von Teilzielen durch alle Akteure im Bereich Gesundheit, durch die kommunale Gesundheitskonferenzen oder in Arbeitsschwerpunkten durch bestehende bzw. sich noch entwickelnde Gesundheitsregionen oder Gesundheitsnetzwerke. Hierdurch können sowohl ein wesentlicher Beitrag für die Erzielung von Ergebnissen als auch die langfristige Sicherung der erforderlichen Nachhaltigkeit der Zielverfolgung und -umsetzung erreicht werden. Zudem ergeben sich Arbeitserleichterungen und Synergieeffekte durch Fachaustausch und gemeinsam nutzbare Materialien.

Kontakt

Regierungspräsidium Stuttgart
Landesgesundheitsamt

Prof. Michael Böhme
+49(0)711 904-39003