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  • Ministerium für Soziales und Integration
    05.11.2019
    Bundesweiter Wettbewerb für rauchfreie Schulklassen beginnt
    Nächste Woche beginnt für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen sechs bis acht der Wettbewerb „Be Smart – Don‘t Start“. Sie verpflichten sich, während der Wettbewerbsdauer von sechs Monaten rauchfrei zu bleiben.
    Am 11. November 2019 beginnt für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen sechs bis acht erneut der bundesweite Wettbewerb „Be Smart – Don‘t Start“. Sie verpflichten sich, während der Wettbewerbsdauer von sechs Monaten rauchfrei zu bleiben. Das Land Baden-Württemberg schreibt zusätzlich einen Kreativwettbewerb zum Thema aus.


    Die Teilnahme für die Klassen an dem für alle Schularten geeigneten Präventionsprojekt „Be Smart – Don‘t Start“ ist kostenfrei. Während der Wettbewerbsdauer von sechs Monaten verpflichten sich alle Schülerinnen und Schüler einer Klasse, rauchfrei zu bleiben. Der bundesweite Hauptpreis ist eine Klassenreise im Wert von 5.000 Euro. Anlässlich des Wettbewerbs kann mit Hilfe des bereitgestellten Informationsmaterials das Thema Rauchen-Nichtrauchen im Unterricht thematisiert und kreativ bearbeitet werden. Schülerinnen und Schüler sollen so gestärkt werden, um „Nein“ zum Rauchen zu sagen und Nichtrauchende zu bleiben.

    Für die Schulklassen, die während der gesamten Wettbewerbsdauer rauchfrei waren, gibt es attraktive Preise zu gewinnen. Der bundesweite Hauptpreis ist eine Klassenreise im Wert von 5.000 Euro.

    Erfolgreiches Präventionsprojekt

    „Schülerinnen und Schüler haben auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, sich mit ihrer eigenen Gesundheit und den Gefahren des Rauchens auseinanderzusetzen. ‚Be Smart – Don’t Start‘ ist ein bewährtes und erfolgreiches Präventionsprojekt – nicht nur hier in Baden-Württemberg. Die Nichtraucherquote bei jungen Menschen im Land ist glücklicherweise unverändert hoch. Es ist mir ein sehr wichtiges Anliegen, dass dies angesichts neuer, nicht minder gesundheitsgefährdender Produkte wie E-Zigaretten und E-Shishas auch so bleibt“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha. „Die Abnahme des Tabakkonsums in der Bevölkerung ist ein wesentliches Gesundheitsziel, deshalb freue ich mich darüber, dass der Wettbewerb ‚Be Smart – Don`t Start‘ bei Schülerinnen und Schülern sowie bei Lehrkräften auf hohe Akzeptanz stößt und zur Prävention des Rauchens beiträgt“, erklärte die Leiterin des Landesgesundheitsamtes im Regierungspräsidium Stuttgart, Dr. Karlin Stark.

    Noch bis zum kommenden Samstag, 9. November 2019, haben die Schulklassen die Möglichkeit, sich für den Wettbewerb anzumelden. Gesundheitsminister Manne Lucha: „Ich wünsche mir, dass auch möglichst viele Schulklassen in Baden-Württemberg an ‚Be Smart – Don`t Start‘ teilnehmen, denn wir dürfen in unserer Gesellschaft nicht nachlassen, auf die großen Gefahren des Tabakkonsums hinzuweisen. E-Zigaretten und E-Shishas sind jedoch derzeit leider weiter im Trend, weil sie auf den ersten Blick als cooles Lifestyle-Produkt erscheinen, jedoch alles andere als unbedenklich für die Gesundheit junger Menschen sind.“

    Zusätzlicher Kreativwettbewerb des Landes Baden-Württemberg

    Neben dem Bundeswettbewerb schreibt das Land Baden-Württemberg zusätzlich einen Kreativwettbewerb mit weiteren Preisen aus, an dem sich die „Be Smart – Don’t Start“-Klassen mit Beiträgen zum Thema Nichtrauchen beteiligen können. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt: So können zum Beispiel Projekttage durchgeführt und Videos, Songs oder Gedichte zum Nichtrauchen erstellt werden. Die Gewinnerklassen werden zu einer großen Preisverleihung nach Stuttgart eingeladen. Der Landesverband des Deutschen Jugendherbergswerks e. V. unterstützt den Kreativwettbewerb zusätzlich mit einem Preis und stellt die Räumlichkeiten für die Veranstaltung zur Verfügung.

    Der bundesweite Wettbewerb zum Nichtrauchen „Be Smart – Don’t Start“ wird gefördert durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die Deutsche Krebshilfe, die AOK sowie weitere öffentliche und private Institutionen. In Baden-Württemberg wird der Wettbewerb vom Ministerium für Soziales und Integration, dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport und der AOK Baden-Württemberg unterstützt. Das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart übernimmt die landesweite Koordination, die Koordination an Schulen wird durch das Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) durchgeführt, das mit seiner Förderung auch den Kreativwettbewerb in Baden-Württemberg unterstützt.

    Quelle:
    Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg / Regierungspräsidium Stuttgart

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