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Sonstige
  • Ministerium für Soziales und Integration
    13.10.2016
    Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha ruft Bevölkerung zu Grippeimpfung auf
    Der für Gesundheit zuständige Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha hat die Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg dazu aufgerufen, sich rechtzeitig vor Beginn der Influenzasaison gegen Grippe impfen zu lassen.

    ​„Impfen ist eine der wichtigsten und wirksamsten Präventionsmaßnahmen. Wer gegen Grippe geimpft ist, schützt nicht nur sich selbst vor der Erkrankung, sondern vermeidet auch die Ansteckung anderer Menschen. Der Grippeimpfstoff ist allgemein gut verträglich und hat sich in millionenfacher Anwendung bewährt“, sagte Lucha. Besonders wichtig sei die Impfung für Ältere, chronisch Kranke und Schwangere, da diese ein höheres Risiko für schwere Krankheitsverläufe und Komplikationen als andere Personengruppen haben.

    Impfung besonders wichtig für Personal in Kliniken und Pflegeheimen

    Einen nachdrücklichen Appell, sich gegen Grippe impfen zu lassen, richtete der Minister an das Personal in Kliniken und Krankenhäusern sowie in Alten- und Pflegeheimen. „Sie tragen eine besondere Verantwortung für den Schutz der Patienten und Bewohner vor einer Ansteckung mit dem Influenza-Virus. Deshalb meine Bitte: Lassen Sie sich impfen.“

    Lucha wies darauf hin, dass die Kosten für eine Grippeimpfung von den gesetzlichen Krankenkassen in Baden-Württemberg über die gesetzliche Verpflichtung hinaus für alle Versicherten übernommen werden. In der öffentlichen Impfempfehlung des Sozial- und Integrationsministeriums ist die Impfung gegen Influenza ohne Einschränkung empfohlen.

    Informationen des Landesgesundheitsamtes

    Seit Anfang September verzeichnet das Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium Stuttgart (LGA) bislang sieben Influenzafälle in Baden-Württemberg (Stand: 10.10.2016). Demnach breiten sich die Influenzaviren bereits im Land aus – allerdings noch mit sehr niedriger Geschwindigkeit.

    Influenzaviren sind sehr wandelbar. Ihr Erbgut verändert sich ständig. Deshalb werden die Eigenschaften von Influenzaviren in einem weltweiten Labornetzwerk („FluNet“) fortlaufend überwacht. Der in Deutschland erhältliche Impfstoff wird jährlich an das sich verändernde Erbgut angepasst (so genannte Stammanpassung).

    Nach der Grippeimpfung benötigt der menschliche Körper etwa 14 Tage, um einen körpereigenen Abwehrschutz gegen die Influenzaviren aufzubauen. Wer sich jetzt impfen lässt, bei dem ist die Wirksamkeit also Anfang November erreicht. Optimal, bevor sich die Influenza im Spätherbst und Winter weiter ausbreitet, und optimal vor der Reisezeit zu Weihnachten und über die Jahreswende.

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