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Luftqualität in Schulen

Schadstoffbelastungen in Schulen kommt eine besondere Bedeutung zu und  sie werden in der Öffentlichkeit besonders kritisch wahrgenommen. Das liegt vor allem daran, dass die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen von der breiten Allgemeinheit als besonders schützenswert angesehen wird.  In Schulen liegt im Gegensatz zu vielen anderen Gebäuden eine hohe Belegung der Räume vor. Aus diesem Grund und vielen anderen ist der psychische Stress an Schulen oft sehr hoch.
 
Die in Schulgebäuden beobachteten Innenraumbelastungen können auf verschiedene Ursachen zurückzuführen sein, wie beispielsweise unsachgemäßes Lüftungsverhalten, Fehler in der Lüftungstechnik, bauliche Mängel oder die Verwendung bestimmter Bauprodukte, Einrichtungsgegenstände oder Reinigungsprodukte, die chemische Stoffe in die Raumluft abgeben. Auch mikrobielle Probleme (Schimmelbefall) spielen in Schulgebäuden eine wichtige Rolle.
 
Die Minderung von Schadstoffbelastungen an Schulen fordert von allen hierfür Verantwortlichen ein hohes Maß an Verantwortung. Eine besondere Verantwortung liegt diesbezüglich beim Schulträger. In das Krisenmanagement zur Behebung solcher Schäden sind die Vertreter der Schulleitung, der Lehrer, der Eltern und der Schüler sowie das örtliche Gesundheitsamt und der Arbeitsmedizinische Dienst mit einzubeziehen.
 
Bei der Durchführung einer Sanierung sollten sich die Schulträger an den entsprechenden Empfehlungen des Umweltbundesamtes, des Robert-Koch-Instituts, der Berufsgenossenschaft sowie den Empfehlungen der entsprechenden Landesbehörden orientieren. In seiner Öffentlichkeitsarbeit sollte der Schulträger glaubhaft und transparent auftreten.