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Sachverständige Beratung

Sachverständige sollten bei Schimmelpilzbefall dann hinzugezogen werden, wenn die Ursache unklar oder kontrovers ist. Besonders wichtig ist, dass beim ersten Ortstermin alle Betroffenen teilnehmen oder vertreten sind. Grundsätzlich ist es immer lohnenswert und oft effektiver, ein Problem erst einmal sachlich zwischen den betroffenen Parteien zu besprechen um ggf. zu einvernehmlichen Lösungen zu gelangen.

Der Begriff Sachverständiger umfasst eine große Spannbreite von Personen mit unterschiedlicher Fachkenntnis, angefangen von handwerklicher Fachkenntnis über innenraumdiagnostisch-analytische bis hin zu Sachverständigen mit baukonstruktiver Fachkenntnis. In allen diesen Bereichen kann man „Sachverständige“ für Schimmelpilze/Schimmelpilzbefall finden, allerdings ist nicht jeder für eine jede Fragestellung gleichermaßen qualifiziert.

Wer kommt als Sachverständiger in Betracht? 

  • Es ist hilfreich, zunächst nach dem fachlichen Hintergrund eines „Sachverständigen“ zu fragen, bevor man den Auftrag zur Begutachtung erteilt.
  • Der Sachverständige sollte in jedem Fall mehrjährige Erfahrung in der Beurteilung von Schimmelpilzbefall besitzen. Seine Eignung sollte er durch entsprechende Qualifizierungen nachweisen (z.B. Fortbildungen auf dem Gebiet der Innenraumdiagnostik, der Schimmelpilzsanierung, Bauphysik, Schimmelsanierungstechnik, Schutzmaßnahmen).

Sachverständige können unterschiedliche fachliche Hintergründe haben:

  • Sachverständige im Handwerk
  • Sachverständige aus dem Bereich der Baubiologie
  • Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige der IHK
  • Sachverständige aus dem Bereich Bauingenieurwesen
  • Sachverständige, die ihre Qualifikation in speziellen Lehrgängen an Akademien und Technischen Überwachungseinrichtungen (z.B. TÜV, Dekra) erworben haben.