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Beratung bei gesundheitlichen Fragen

Die gesundheitliche Bewertung von Schimmelpilzbelastungen im Innenraum ist sehr schwierig. Wegen fehlender Dosis-Wirkungsbeziehungen zwischen der Höhe einer Belastung (z.B. über die Luft) und relevanten Effekten auf den Menschen kann in der Regel keine individuelle Bewertung (individualmedizinisch) vorgenommen werden. Diagnostische Verfahren sind sehr komplex und die Zuordnung von Befindlichkeitsstörungen zu Belastungsfaktoren ist meist nicht eindeutig möglich. Die Möglichkeiten und Grenzen einer gesundheitlichen Bewertung sowie rationale diagnostische Verfahren werden in einer 2016 veröffentlichten AWMF-Leitlinie zusammengefasst (Zitat).

Wann ist eine Beratung zu gesundheitlichen Fragen erforderlich?

  • Bei Betroffenen, die in besonderer Weise vorbelastet (prädisponiert) sind, wie z.B. Allergiker, Asthmatiker, Immungeschwächte (z.B. Menschen mit einer Organtransplantation, oder während/nach einer Chemotherapie).
  • Bei gesundheitlichen Beschwerden eines oder mehrerer Betroffener, bei denen eine Innenraumbelastung als Ursache einer Krankheit möglich ist, jedoch unwahrscheinlich ist, dass die Innenraumbelastung auf andere, z.B. auf chemische Schadstoffe, zurückzuführen ist.

Qualitätsanforderungen an den Durchführenden

  • Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin, Arbeitsmedizin, Pneumologie (Lungenheilkunde) sowie Ärzte mit der Zusatzbezeichnung Umweltmedizin, Allergologie.
  • Spezielle umweltmedizinische und/oder allergologische Kenntnisse/Erfahrungen im Umgang mit Schimmelpilzexpositionen in Innenräumen

Schimmelpilzkultur