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Sportwetten

 
Sportwetten werden auf Spielereignisse (z. B. Torergebnis, Gewinnermannschaft etc.) abgeschlossen. Sportinteressierte Spieler können ihr eigenes Interesse mit dem Glücksspiel verbinden. Oft kommt es dadurch bei den Spielern zur Überschätzung der eigenen Fähigkeiten, denn über den Spielverlauf und dessen Ergebnis kann keine sichere Aussage getroffen werden. Starke Spieler oder Mannschaften können z. B. überschätzt werden.

Der Glücksspieländerungsstaatsvertrag, der am 01.07.2012 in Kraft getreten ist, besagt, dass eine Höchstzahl von 20 Lizenzen an nicht staatliche Sportwettenanbieter vergeben wird. Die Vergabe der Lizenzen  wurde jedoch 2015 vom Verwaltungsgerichtshof Hessen bis zur Entscheidung der anhängigen Klagen in der Hauptsache gestoppt. Solange wie der geltende Glücksspielstaatsvertrag und das dort verankerte Konzessionierungsverfahren nicht zum Abschluss gebracht werden kann, ist es auch schwer, die Veranstaltung und Vermittlung von (illegalen) Sportwetten strafrechtlich zu verfolgen. In dem juristischen Graubereich haben sich eine Vielzahl von Sportwettanbietern auf dem deutschen Markt etabliert.

Mit einem 2. Glücksspieländerungsstaatsvertrag sollte mit Wirkung vom 1.1.2018 die Kontingentierung der Konzessionen auf 20 aufgehoben und allen Anbietern von Sportwetten die Beantragung einer Erlaubnis ermöglicht werden. Damit sollte auch das Vorgehen gegen illegale Anbieter verbessert werden. Der 2. Glücksspieländerungsstaatsvertrag wurde jedoch nicht von allen Bundesländern ratifiziert und ist somit nicht in Kraft getreten. Wie eine Neuregelung aussehen wird, ist derzeit offen (Stand April 2018).
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