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Vorgehen bei hochpathogenen Infektionskrankheiten

Hochpathogene Infektionskrankheiten sind insbesondere virusbedingte hämorrhagische Fieber (VHF) wie Lassa oder Ebola, aber auch SARS, aviäre Influenza, Lungenpest oder (Affen-)Pocken. Das Management und die Behandlung dieser Erkrankungen erfordern besondere Maßnahmen zum Schutz des medizinischen Personals sowie zur Verhinderung der Weiterverbreitung in der Bevölkerung.

Vorgehen bei einem Verdachtsfall

  • Wenn ein Verdacht auf eine hochpathogene Erkrankung nicht ausgeräumt werden kann, ist unverzüglich das örtliche Gesundheitsamt zu verständigen!
  • Bis zur Abklärung der Diagnose ist der Patient wie ein Erkrankter zu behandeln. Der Patient darf keinen Kontakt zu anderen Personen haben. Nur Personen mit geeigneter persönlicher Schutzausrüstung sollten sich dem Patienten nähern.
  • Das örtliche Gesundheitsamt wird die Verdachtsdiagnose prüfen und sich mit dem Kompetenzzentrum beraten. Die zu ergreifenden Schutzmaßnahmen und das weitere Vorgehen werden abgestimmt.
  • Erhärtet sich der Verdacht auf eine hochpathogene Erkrankung, werden das Gesundheitsamt und das Kompetenzzentrum in Abstimmung mit dem Ministerium für Soziales und Integration über die Verlegung des Patienten in die für diese Fälle ausgestattete Sonderisolierstation am Robert-Bosch-Krankenhaus entscheiden.