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  • InfektNews
    16.07.2018
    HUS-Erkrankungen nach Tierkontakt - Händehygiene beachten
    Seit Anfang Juni erkrankten bereits vier Kinder an einem enteropathischem hämolytisch-urämischem Syndrom (HUS). Bei zwei Erkrankten konnten Tierkontakte als mögliche Infektionsquelle festgestellt werden.

    ​Die Fälle traten in vier verschiedenen Landkreisen Baden-Württembergs auf. Es handelt sich um Kinder im Alter von ein bis acht Jahren. Ein Kind erkrankte nach Besuch eines Streichelzoos, ein weiteres nach Ferien auf dem Bauernhof. Bei zwei Erkrankten konnte bislang keine mögliche Infektionsquelle ermittelt werden.

    Beim HUS handelt es sich um eine schwere Erkrankung mit hämolytischer Anämie (Blutarmut), Nierenfunktionsstörungen und Thrombozytopenie, die eine stationäre Behandlung erfordert. Auslöser sind in der Regel EHEC-Bakterien die zunächst eine Durchfallerkrankung verursachen. In Einzelfällen entwickelt sich hieraus im weiteren Verlauf das klinische Bild eines HUS.

    Besonderes Augenmerk sollte auf Maßnahmen zur Vermeidung von EHEC-Infektionen gelegt werden. Wiederkäuer, vor allem Rinder, Schafe und Ziegen, aber auch Wildwiederkäuer (z.B. Rehe und Hirsche) werden als wichtiges Reservoir und Hauptinfektionsquelle für EHEC beim Menschen angesehen. Beim Besuch von Streichelzoos und Bauernhöfen spielt die Händehygiene nach Tierkontakten eine entscheidende Rolle: Finger sollten nach Tier- oder Bodenkontakt nicht in den Mund gesteckt, sondern gründlich mit warmem Wasser und Seife gereinigt werden. Speisen und Getränke sollten nur außerhalb der Tierkontaktzonen eingenommen werden.

    Ratgeber für EHEC/HUS

    Spezielle Empfehlungen für Streichelzoos oder Bauernhöfe mit Publikumsverkehr

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