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  • InfektNews
    08.01.2021
    257.389 SARS-CoV-2-Fälle in Baden-Württemberg
    206.307 Genesene

    Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg

    Seit Anfang Dezember war ein Anstieg der übermittelten COVID-19 Fallzahlen zu beobachten. Ein Abfall der Fallzahlen ist seit Weihnachten zu beobachten. Insgesamt wurden 257.389 laborbestätigte COVID-19-Fälle berichtet, darunter 5.463 Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt landesweit auf 124,6 pro 100.000 Einwohner. Alle 44 Stadt- und Landkreisen liegen über dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen.

    In Baden-Württemberg wurde heute am 07.01.2021 zum dritten Mal die mutierte Variante B.1.1.7 des Coronavirus aus Großbritannien nachgewiesen. Die erkrankte Person stammt aus dem Ortenaukreis und hatte sich offensichtlich bei ihrem Partner angesteckt, der im Dezember nach einer Geschäftsreise nach Großbritannien erkrankt war. Somit liegen insgesamt zwei weitere Fälle der neuen Coronavirus-Variante zusätzlich zum Erstnachweis vom 24.12.2020 vor.

    Nach Daten des DIVI-Intensivregisters (www.intensivregister.de) von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind mit Datenstand 08.01.2021, 16 Uhr 595 COVID-19-Fälle in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 356 (59,8 %) invasiv beatmet. Insgesamt sind derzeit 2.082 Intensivbetten von betreibbaren 2.429 Betten (85,7 %) belegt.

    Der Anteil der Infizierten >60 Jahre an allen Fällen beträgt 23 % und der Anteil der Kinder und Jugendlichen (0-19  Jahre) 13 %. Seit KW 50 wurden insgesamt 142 Ausbrüche aus Pflegeheimen mit 2.591 SARS-CoV-2-Infektionen, hierunter 214 Todesfällen, an das LGA übermittelt. Seit Sommerferienende (KW38) wurden 193 COVID-19-Ausbrüche aus Schulen mit insgesamt 884 SARS-CoV-2-Infektionen und 134 COVID-19-Ausbrüche aus KITAS mit insgesamt 668 SARS-CoV-2-Infektionen übermittelt.

    Mit Änderung der SARS-CoV-2-Falldefinition am 23.12.2020 sind positive Antigen-Teste übermittlungspflichtig. Seit dem 23.12. wurden insgesamt 323 positive Antigen-Teste ohne PCR-Nachweisübermittelt. Da alleinige Antigen-Teste nicht die Referenzdefinition erfüllen, gehen diese nicht in die offizielle Berichterstattung ein und werden daher hier gesondert aufgeführt

    Bewertung der epidemiologischen Lage des Ministeriums für Soziales und Integration und des Landesgesundheitsamtes

    Unter Berücksichtigung der Entwicklung der landesweiten Fallzahlen und dem Erreichen der Warnstufe in zahlreichen Kreisen, gilt die Pandemiestufe 3.

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