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  • InfektNews
    20.04.2018
    Zu wenig Kinder gegen Masern geimpft
    Anlässlich der Europäischen Impfwoche haben das Bundesministerium für Gesundheit, das Robert Koch-Institut und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung eine gemeinsame Pressemitteilung veröffentlicht.

    ​Trotz schärferer Gesetze werden weiter zu wenige Kinder gegen Masern geimpft. Das geht aus den neuen Impfquoten für Schulanfänger hervor, die das Robert Koch-Institut (RKI) anlässlich der Europäischen Impfwoche vorgelegt hat. Danach haben zwar im Jahr 2016 erstmals alle Bundesländer bei der ersten Masernimpfung die Impfquote von 95 Prozent erreicht. Bei der entscheidenden zweiten Masernimpfung ist die bundesweite Impfquote aber nur geringfügig auf 92,9 Prozent gestiegen. Weitere Informationen unter:

    Robert Koch-Institut: Epidemiologisches Bulletin

    Aus Baden-Württemberg wurden im laufenden Jahr 40 Masernerkrankungen aus Baden-Württemberg übermittelt, davon bislang 28 Fälle in vier Ausbrüchen (Stand 17.04.2018). Betroffen sind Säuglinge, Kinder und Erwachsene im Alter zwischen 9 Monaten und 40 Jahren. Ausgangspunkt für zwei Ausbrüche mit jeweils 18 und zwei Fällen waren infizierte Reiserückkehrer aus Thailand und Indien. 


    Die Europäische Impfwoche findet vom 23. bis 29.April statt. Ziel ist die Sensibilisierung der Öffentlichkeit, von Gesundheitsberufen, politischen Entscheidungsträgern und Medien für die Bedeutung von Impfungen. Nur durch die Erhöhung von Durchimpfungsraten in der Bevölkerung lassen sich Infektionskrankheiten, wie Masern, Windpocken und Röteln erfolgreich bekämpfen. 

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