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    17.04.2018
    Röteln labordiagnostisch absichern
    Seit Einführung der Meldepflicht am 28.03.2013 erhielt das Landesgesundheitsamt insgesamt 82 Rötelnmeldungen.

    ​Die Anzahl der jährlich übermittelten Meldungen schwankt zwischen 11 (2014) und 21 (2015). Für das Jahr 2018 wurden bislang zwei Röteln-Fälle registriert. Lediglich bei 12 der 82 Meldungen wurde das klinische Rötelnbild labordiagnostisch mittels IgM-Nachweis bestätigt. In keinem der Fälle lag ein direkter Erregernachweis vor.

    Rötelnerkrankungen verlaufen häufig mit klinisch unspezifischer Symptomatik. Klinische Verdachtsfälle sollten daher immer labordiagnostisch mit einer Serologie und einem Erregernachweis mittels PCR, vorzugsweise am Nationalen Referenzzentrum für Rötelnviren, abgeklärt werden. Eine nachfolgende Typisierung ermöglicht die Nachverfolgung von Transmissionsketten.

    Robert Koch-Institut: Nationales Referenzzentrum für Masern, Mumps, Röteln

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