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    12.04.2018
    Anstieg von invasiven Haemophilus-influenzae-Erkrankungen
    Für das Jahr 2018 wurden dem Landesgesundheitsamt 48 Fälle von invasiven Haemophilus influenzae übermittelt. Das ist ein Drittel mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (36 Fälle). 34 von 48 Meldungen (71%) entfallen auf Personen in einem Alter ab 70

    ​Insbesondere Senioren sind somit von invasiven Haemophilus-influenzae-Erkrankungen betroffen. In dieser Altersgruppe äußert sich die Erkrankung vor allem mit Fieber (65%) und Pneumonie (53%); bei über einem Drittel der Erkrankten trat eine Sepsis (38%) auf.

    Bei den 20 Meldungen mit Angaben zum Kapseltyp handelt es sich überwiegend um unbekapselte Stämme (85%). Bei einem ungeimpften Kleinkind mit Epiglottitis wurde der impfpräventable Kapseltyp b nachgewiesen.

    Haemophilus-influenzae-Nachweise aus Blut und Liquor sind melde- und übermittlungspflichtig. Nach Einführung der Impfung gegen Haemophilus influenzae Typ b für Kleinkinder tritt der Kapseltyp b mit Fällen von Epiglottitis und Meningitis mittlerweile selten auf.
    Insbesondere bei älteren Personen mit Pneumonie sollte auch eine Infektion mit Haemophilus influenzae in Betracht gezogen werden.

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