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    28.03.2018
    Rotavirus-Gastroenteritiden auf niedrigem Niveau
    Nach starkem Anstieg von Rotavirus-Gastroenteritiden im Frühjahr 2017 verbleibt die diesjährige Rotavirus-Aktivität mit bislang 327 übermittelten Fällen derzeit auf niedrigem Niveau (Stand: 28.03.2018).

    ​Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es bereits 1.226 Fälle. 

    Der seit dem Jahr 2008 beobachtete, fortschreitende rückläufige Trend der Rotavirus-Erkrankungen von 6.309 Fällen im Jahr 2008 auf 1.478 Fälle im Jahr 2016 wurde im Jahr 2017 mit insgesamt 3.298 Fällen unterbrochen. Die Ursache für den Anstieg ist nicht bekannt.

    Rotaviren sind eine der häufigsten Ursachen von Durchfallerkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern im Alter von sechs Monaten bis zwei Jahren. Die Viren werden mit dem Stuhl ausgeschieden und überwiegend durch fäkal-orale Schmierinfektion übertragen. In Deutschland treten Rotavirus-Infektionen besonders häufig von Februar bis April auf. Bei der Rotavirus-Gastroenteritis handelt es sich um eine impfpräventable Erkrankung. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt seit Juli 2013 die Impfung von Säuglingen gegen Rotaviren.

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