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    08.02.2018
    Hohe Influenza-Krankheitslast bei Kindern
    Nach 3.154 Influenza-Nachweisen in den ersten vier Jahreswochen und 1.954 in der 5. KW wurden in der laufenden Woche bereits 1.175 Influenzanachweise übermittelt (Stand: 08.02.2018)

    ​Die höchste altersspezifische Neuerkrankungsrate mit 105,5 Nachweisen pro 100.000 Einwohner wird bei Säuglingen und Kindern bis zu 9 Jahren registriert. In dieser Altersgruppe liegt der Anteil von Influenza-A-Nachweisen mit 59% aller typisierten Erreger deutlich höher als in den anderen Altersgruppen mit 27 %. Seit Beginn der Influenzasaison verstarben insgesamt 22 Fälle in Folge der Influenza-Infektion, hierbei zwei Kinder.

    Kinder sind durch die geringere bzw. fehlende Grundimmunität und hoher Kontakthäufigkeit, z.B. durch den Besuch von Kindertageseinrichtungen und Schulen häufig von Influenza-Infektionen während der Grippewelle betroffen. Schwere Verlaufsformen und Komplikationen können vor allem durch bakterielle Superinfektionen in allen Altersgruppen auftreten. Vor allem bei Kindern sollte ein Kinderarzt konsultiert werden, wenn Fieber über 39° Celsius und Atembeschwerden auftreten oder die Beschwerden anhalten.

    In Baden-Württemberg ist die Influenza-Impfung ohne Alterseinschränkung allgemein empfohlen. Die Krankenkassenverbände in Baden-Württemberg übernehmen bei Hochrisikopatienten die Kosten für den Vierfachimpfstoff (QIV) gegen Influenza.

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