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    03.05.2019
    Keine Rötelnmeldungen für 2019 in Baden-Württemberg
    Für 2019 wurden sieben Rötelnmeldungen (postnatal) ans Landesgesundheitsamt übermittelt. Alle sieben Fälle wurden weiter abgeklärt und haben sich nicht bestätigt. Aufgrund des Ausschlusses wurden alle Rötelnmeldungen zurückgenommen.

    ​Laut Falldefinition des Robert-Koch-Instituts ist das klinische Bild für Röteln erfüllt, wenn ein generalisierter Ausschlag sowie Lymphknotenschwelung im Kopf- /Hals- oder Nackenbereich und / oder Gelenkschmerzen bzw. -entzündungen vorliegen.
    Da die genannten Symptome auch bei anderen Erkrankungen auftreten können, sollte stets eine labordiagnostische Untersuchung erfolgen, vorzugsweise eine direkter Virusnachweis aus Rachenabstrich bzw. Urin mittels PCR. Auch bei isolierten IgM-Nachweisen ohne Vorliegen von einer Rötelnsymptomatik ist eine PCR zur Sicherung der Diagnose unbedingt zu empfehlen.

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