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  • InfektNews
    15.02.2019
    Erhöhte Hantavirus-Aktivität
    Seit Jahresbeginn wird ein Anstieg von Hantavirus-Fällen in Baden-Württemberg beobachtet.

    ​Bislang wurden für das Jahr 2019 insgesamt 26 Erkrankungen übermittelt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es sechs Fälle. Aufgrund der regional hohen Buchenmast in Baden-Württemberg wird in den nächsten Monaten  mit einem erhöhten Hantavirus-Infektionsgeschehen gerechnet.

    Wie kann ich mich schützen ?

    Ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht dort, wo Rötelmäuse vorkommen und bei Tätigkeiten, bei denen Staub aufgewirbelt werden kann. Dies betrifft vor allem Holzarbeiten im Wald und Garten und Reinigung von Kellern, Schuppen, Scheunen und Ställen. Aktuell steht weder ein Impfstoff noch eine Erreger-spezifische Therapie zur Verfügung. Die Vermeidung des Kontakts mit Ausscheidungen von Nagern ist die wichtigste Maßnahme einer Infektionsverhütung. Daneben ist die Bekämpfung von Nagetieren wichtig. Weitere Schutz- und Vorbeugemaßnahmen sollten eingehalten werden. Das Befeuchten von Flächen vor Reinigungsarbeiten bindet Staub. Eine Entsorgung zuvor desinfizierter Nagerausscheidungen vermindert das Expositionsrisiko. Das Tragen von Staubschutzmasken kann das Einatmen und Einmalkittel das Verschleppen von erregerhaltigem Staub verhindern. Das Tragen von Einmalhandschuhen verhindert das Eindringen von erregerhaltigem Staub in offene Wunden.

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