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    05.10.2018
    West-Nil-Virus-Erkrankungen nach Rückkehr aus Italien und Ungarn
    Seit Mitte September wurden zwei West-Nil-Virus-Erkrankungen bei Reiserückkehrern übermittelt. In einem Fall kam es zu einer schweren Gehirnhautentzündung.

    Die Erkrankten hielten sich in der möglichen Inkubationszeit in Regionen Italiens bzw. Ungarn auf, in denen derzeit eine hohe West-Nil-Virus-Aktivität besteht. Das West-Nil-Virus wird über Stechmücken übertragen. Mückenschutz ist die einzige mögliche Prävention vor West-Nil-Virus-Infektionen. Es wird empfohlen bei Aufenthalt in betroffenen Regionen langärmelige Hemden bzw. Blusen, lange Hosen zu tragen, sich am Abend in geschlossenen Räumen aufzuhalten, Repellents zu benutzen und  Moskitonetze einzusetzen. Personen, die während des Aufenthalts bzw. nach Rückkehr aus West-Nil-Virus-Verbreitungsgebieten eine fieberhafte, grippeähnliche Erkrankung entwickeln wird empfohlen einen Arzt aufzusuchen.

    Die Inkubationszeit beträgt ca. 2–14 Tage. Der Krankheitsbeginn beginnt abrupt mit Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Rückenschmerzen, Abgeschlagenheit und Lymphknotenschwellungen. Bei etwa 50 % der Erkrankten findet man ein blasses, makulopapulöses Exanthem, das sich vom Stamm zum Kopf und zu den Gliedmaßen ausbreitet. Nur etwa jede 150. infizierte Person – in der Regel ältere Menschen mit Vorerkrankungen – erkrankt schwer.

    Weitere Informationen unter:

      Robert Koch-Institut: West-Nil-Fieber

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