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  • InfektNews
    03.08.2020
    Hinweise zur Testung von Patienten auf Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2
    RKI
  • InfektNews
    05.08.2020
    Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete
    RKI
  • InfektNews
    06.08.2020
    Hinweise zu Erkennung, Diagnostik und Therapie von Patienten mit COVID -19
    Ständiger Arbeitskreis der Kompetenz- und Behandlungszentren für Krankheiten durch hochpathogene Erreger am Robert Koch- Institut
  • InfektNews
    06.08.2020
    Verordnung der Landesregierung Baden-Württemberg
    in der ab 6. August 2020 gültigen Fassung
  • InfektNews
    06.08.2020
    37.647 SARS-CoV-2-Fälle in Baden-Württemberg
    34.767 Genesene

    ​Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg

    Insgesamt wurden 37.674 SARS-CoV-2-Fälle aus allen 44  Stadt- bzw .Landkreisen berichtet. Von den Fällen sind 19.792 weiblich (53%). Der Altersmedian beträgt 50 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.852 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies sind 1 Fall mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 1.049 Männer (57%). Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren, im Median bei 82 Jahren,1.199(65%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Geschätzte 34.767 Personen sind von ihrer SARS-CoV-2-Infektion genesen. Ab dem 08.04.2020 wurde hierfür der vorher verwendete Algorithmus angepasst, um die Fälle mit in die Schätzung einzubeziehen, für die kein Erkrankungsbeginn, keine klinischen Angaben oder keine Informationen zu einem Krankenhausaufenthalt vorliegen. Bewertet wurden entsprechend nicht-verstorbene Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 15.07.2020, die nicht hospitalisiert werden mussten oder bereits vor 7 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden; und nicht-verstorbene Fälle ohne Hospitalisierungsdaten mit Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 01.07.2020.

      Lagebericht

  • InfektNews
    06.08.2020
    Anstieg bei FSME-Fällen
    Dem Landesgesundheitsamt wurden bis 06.08.2020 für dieses Jahr 247 FSME-Fälle übermittelt. Das sind 86% mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs 2019 mit 131 Fällen.

    ​Dem Landesgesundheitsamt wurden bis 06.08.2020 für dieses Jahr 247 FSME-Fälle übermittelt. Das sind 86% mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs 2019 mit 131 Fällen.

    Im gesamten Jahr 2019 wurden 172 FSME-Meldungen in Baden-Württemberg verzeichnet.
    Die meisten der diesjährigen FSME-Fälle wurden im Landkreis Freudenstadt (21 Fälle), Zollernalbkreis (19), Sigmaringen (18), Ravensburg (18) und dem Ortenaukreis (15) gemeldet.

    FSME wird von infizierten Zecken übertragen, häufig bei Aufenthalt im Garten oder bei Spaziergängen in der Natur. Empfohlen werden möglichst lange Kleidung und festes Schuhwerk. Auf heller Kleidung lassen sich Zecken leichter entdecken und entfernen. Im Anschluss an einen Aufenthalt im Freien sollte man seinen Körper gründlich nach Zecken absuchen und Zecken schnell entfernen, um das Infektionsrisiko zu verringern.
    Einen wirksamen Schutz gegen FSME-Erkrankungen stellt die mehrfache Schutzimpfung gegen FSME dar. Die Impfung wird allen Personen empfohlen, die sich in den Risikogebieten in der Natur aufhalten. In Baden-Württemberg sind unverändert alle Stadt- und Landkreise, außer dem Stadtkreis Heilbronn, FSME-Risikogebiete.

    Weiterführende Information:

      Robert Koch-Institut: FSME-Risikogebiete in Deutschland

  • InfektNews
    06.08.2020
    Nicht-Cholera-Vibrionen an Ostseeküste
    Warnkarte des ECDC

    ​Derzeit kommt es an der Ostsee zum gehäuften Auftreten von Nicht-Cholera-Vibrionen (NCV), die eine Wundinfektion bis hin zur Blutvergiftung verursachen können.
    Faktoren für eine Vermehrung dieser Bakterien sind ein geringer Salzgehalt und Temperaturen über 20°C.
    Personen mit offenen oder schlecht heilenden Wunden sollten diese deshalb nicht dem Kontakt mit warmem, salzarmen Meerwasser aussetzen, insbesondere wenn sie an Vorerkrankungen leiden und ein geschwächtes Immunsystem haben. Bei Auftreten von Wundinfektionen nach entsprechender Reise sollte daher immer ein Meerwasserkontakt abgefragt werden.
    Das European Center for Disease Control and Prevention (ECDC) informierte am 31.07.2020, dass der Index der Vibrio-Warnkarte in bestimmten
    Ostseeküstenabschnitten momentan als mittel bis hoch ausfällt. Dies gilt auch für die deutschen Ostseeküstenabschnitte in Mecklenburg-Vorpommern, sowie für weitere Ostseeküstenabschnitte in den Ländern Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Schweden und Polen.

    Hinweis: Seit 01.03.2020 besteht in Deutschland gemäß IfSG § 7 Abs. 1 eine namentliche Meldepflicht für alle Infektionen mit humanpathogenen Vibrio spp. (inklusive Nicht-Cholera-Vibrionen).

    Quelle und weitere Informationen:

    E3 Geoportal: Vibrio Map Viewer

    Niedersächsisches Landesgesundheitsamt

  • InfektNews
    05.08.2020
    37.579 bestätigte SARS-CoV-2-Infektionen in Baden-Württemberg
    34.700 Genesene
  • InfektNews
    04.08.2020
    37.522 bestätigte SARS-CoV-2-Infektionen in Baden-Württemberg
    34.654 Genesene
  • InfektNews
    03.08.2020
    37.463 bestätigte SARS-CoV-2-Infektionen in Baden-Württemberg
    34.586 Genesene
  • InfektNews
    27.07.2020
    Wann könnte die Einleitung einer antiviralen Therapie gerechtfertigt werden?
    Erfahrungen im Umgang mit COVID-19-Erkrankten - Hinweise von Klinikern für Kliniker
  • InfektNews
    31.07.2020
    COVID-19: Zahl der aktuell Infizierten im Land bei 1.022
    Am Freitag (31. Juli) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 37.317 gestiegen. Davon sind ungefähr 34.448 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land liegt bei 1.847.

    ​Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Freitag (31. Juli) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 84 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 37.317 an. Davon sind ungefähr 34.448 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1.022 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

    Dem Landesgesundheitsamt wurden heute keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach beträgt die Zahl der Todesfälle insgesamt 1.847.
    Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz

    Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,04 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

    Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 3,6. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.

    Besondere Ereignisse:
    Der Rhein-Neckar-Kreis und der Landkreis Heilbronn berichten über einen Ausbruch innerhalb einer Glaubensgemeinschaft. Bisher kam es zu 46 Fällen.
    Neben dem Rhein-Neckar-Kreis mit 12 Fällen und dem Landkreis Heilbronn mit 28 Fällen, sind auch mit wenigen Fällen der Landkreis und die Stadt Karlsruhe, sowie die Stadt Heilbronn betroffen.

    Die aktualisierte Landkreis-Tabelle und den aktuellen Lagebericht des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg mit weiteren Informationen finden Sie auf unserer Infoseite zum Coronavirus.

    Wichtiger Hinweis:
    Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

    Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.

  • InfektNews
    22.07.2020
    36.647 bestätigte SARS - CoV - 2 - Infektionen Baden - Württemberg
    34.019 Genese
  • InfektNews
    21.07.2020
    36.566 bestätigte SARS-CoV-2-Infektionen Baden-Württemberg
    33.983 Genesen
  • InfektNews
    20.07.2020
    36.502 bestätigte SARS-CoV-2-Infektionen Baden-Württemberg
    33.942 Genesene
  • InfektNews
    17.07.2020
    36.352 bestätigte SARS-CoV-2-Infektionen Baden-Württemberg
    33.865 Genesene
  • InfektNews
    14.07.2020
    Aktualisierung: Kontaktpersonen­nachverfolgung bei respiratorischen Erkrankungen durch das Coronavirus SARS-CoV-2
    unter Bulletpoint "Wird eine Kontaktperson innerhalb von 14 Tagen nach dem letzten Kontakt mit einem bestätigten COVID-19-Fall symptomatisch"
  • InfektNews
    16.07.2020
    Positives Zwischenfazit des Robert Koch-Instituts nach einem Monat Corona-Warn-App
    Bereits rund 16 Millionen Mal heruntergeladen
  • InfektNews
    10.07.2020
    Prävention und Management von COVID-19-Erkrankungen in Aufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften für Schutzsuchende
    Empfehlungen für Gesundheitsämter
  • InfektNews
    13.07.2020
    RKI: Corona-KiTa-Studie
    Monatsbericht der Corona-KiTa-Studie
  • InfektNews
    13.07.2020
    SeroRKI: logische Untersuchungen von Blutspenden auf Antikörper gegen SARS-CoV-2
    Zwischenauswertung Datenstand 30.06.2020
  • InfektNews
    16.07.2020
    Effektive Reproduktionszahl
    7-Tages R-Wert 1,15 für Baden-Württemberg

    ​Das Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichte am 16.07.2020 eine Schätzung der effektiven Reproduktionszahl R für die einzelnen Bundesländer auf der Basis eines Nowcasting.

    Das sogenannte Nowcasting ist eine Methode um eine Schätzung des Verlaufs der Anzahl von bereits erfolgten SARS-CoV-2-Erkrankungsfällen in Deutschland unter Berücksichtigung des Diagnose-, Melde- und Übermittlungsverzugs zu erstellen. Die Reproduktionszahl R ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Diese lässt sich nicht anhand der Meldedaten errechnen, sondern nur durch statistische Verfahren schätzen. Hierfür wird die Anzahl der Neuerkrankungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums hinzugezogen, um einen 4-Tages und 7-Tages-Mittelwert zu bestimmen. Mit Datenstand 16.07.2020 wurde für den Tag 12.07.2020 ein 4-Tages R-Wert von 1,17 mit einem 95%-Prädikationsintervall von 0,81 - 1,66 für Baden-Württemberg errechnet. Der 7-Tages R-Wert, der aufgrund des längeren Zeitraums weniger tagesaktuellen Schwankungen unterliegt, wird für den 11.07.2020 mit 1,15 und einem 95%-Prädikationsintervall von 0,96 – 1,42 für Baden-Württemberg angegeben. Aufgrund des Melde- und Übermittlungsverzugs neuerkrankter Fälle sind aktuellere Schätzungen zu ungenau. Bei einer momentan insgesamt kleineren Anzahl von Neuerkrankungen kann es zu Schwankungen der Werte kommen. Für eine Bewertung der Lage empfiehlt sich daher eine Betrachtung der Entwicklung der 4- und 7-Tages-Mittelwerte über mehrere Tage.

  • InfektNews
    16.07.2020
    COVID-19: Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg
    36. 274 bestätigte Fälle

    ​Insgesamt wurden 36.274 SARS-CoV-2 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Von den Fällen sind 19.121 weiblich (53%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.839 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies ist 1 Fall mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 1.039 Männer (57%). Das Alter lag zwischen 18 und 106Jahren, im Median bei 82 Jahren, 1.192 (65%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Geschätzte 33.824 Personen sind von ihrer SARS-CoV-2-Infektion genesen. Ab dem 08.04.2020 wurde hierfür der vorher verwendete Algorithmus angepasst, um die Fälle mit in die Schätzung einzubeziehen, für die kein Erkrankungsbeginn, keine klinischen Angaben oder keine Informationen zu einem Krankenhausaufenthalt vorliegen. Bewertet wurden entsprechend nicht-verstorbene Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 01.07.2020, die nicht hospitalisiert werden mussten oder bereits vor 7 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden; und nicht-verstorbene Fälle ohne Hospitalisierungsdaten mit Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 17.06.2020.

      Lagebericht COVID-19

  • InfektNews
    15.07.2020
    36.237 bestätigte SARS-CoV-2-Infektionen in Baden-Württemberg
    33 .791 Genese
  • InfektNews
    14.07.2020
    36.172 bestätigte SARS-CoV-2-Infektionen in Baden -Württemberg
    33.755 Genesene
  • InfektNews
    13.07.2020
    COVID-19: 36.121 bestätigte Fälle
    33. 732 Genesene
  • InfektNews
    10.07.2020
    36.051 bestätigte SARS-CoV-2-Infektionen Baden-Württemberg
    33.643 Genesene
  • InfektNews
    08.07.2020
    Antivirale Therapien und Datenlage zu Remdesivir
    Fachgruppe – COVRIIN
  • InfektNews
    07.07.2020
    Bericht zur Optimierung der Laborkapazitäten zum direkten und indirekten Nachweis von SARS-CoV-2 im Rahmen der Steuerung von Maßnahmen
    Robert Koch-Institut
  • InfektNews
    08.07.2020
    Prävention und Management von COVID-19-Erkrankungen in Aufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften für Schutzsuchende (im Sinne von §§ 44, 53 AsylG)
    Empfehlungen für Gesundheitsämter

    ​Das Übertragungsrisiko virusbedingter Erkrankungen der Atemwege ist in Aufnahmeeinrichtungen (AE) und Gemeinschaftsunterkünften (GU) besonders hoch, da hier viele Menschen auf engem Raum zusammen leben und Wohn-, Küchen-, Ess- und Sanitärräume gemeinsam nutzen.

    Robert Koch-Institut

  • InfektNews
    10.07.2020
    COVID-19-Prozesse im Flugverkehr
    Hinweise des RKI
  • InfektNews
    10.07.2020
    7-Tage -Inzidenz in Baden- Württemberg
    alle Meldekreise unter dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner der letzten 7 Tage

    ​Neben der bislang im Lagebericht aufgelisteten kumulativen Inzidenz wird seit dem 07.05.2020 zusätzlich die 7-Tage-Inzidenz in den Lagebericht des Landesgesundheitsamts aufgenommen, die mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID19-Epidemie vom 06.05.2020 als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt wurde.

    Die kumulative Inzidenz entspricht der Anzahl aller seit dem 25.02.2020 (erster SARS-CoV-2-Nachweis in Baden-Württemberg) bis zum aktuellen Berichtstag gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner. Die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner. Für die Berechnung wird das Meldedatum der Fälle, das heißt der Tag, an dem das Gesundheitsamt den SARS-CoV-2 PCR-Nachweis durch das meldende Labor erhalten hat, herangezogen. Die 7-Tage-Inzidenz liefert daher ein genaueres Bild zum aktuellen Infektionsgeschehen im Kreis. Hierbei ist zu beachten, dass die 7-Tage-Inzidenz von mehreren Faktoren abhängt, wie z.B. der Testhäufigkeit oder Ausbruchsgeschehen in Gemeinschaftseinrichtungen oder anderen Einrichtungen. Mit Datenstand 09.07.2020, 16:00 Uhr liegen alle Meldekreise unter dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner der letzten 7 Tage.

      Gesundheitsatlas Baden-Württemberg: kartographische Darstellung

  • InfektNews
    09.07.2020
    COVID-19: Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg
    36.000 SARS-CoV-2 Fälle bestätigt

    ​Insgesamt wurden 36.000 SARS-CoV-2 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Von den Fällen sind 19.004 weiblich (53%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.837 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies ist 1 Fall wenigerals am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 1.038 Männer (57%). Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren, im Median bei 82 Jahren, 1.190 (65%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Geschätzte 33.624 Personen sind von ihrer SARS-CoV-2-Infektion genesen. Ab dem 08.04.2020 wurde hierfür der vorher verwendete Algorithmus angepasst, um die Fälle mit in die Schätzung einzubeziehen, für die kein Erkrankungsbeginn, keine klinischen Angaben oder keine Informationen zu einem Krankenhausaufenthalt vorliegen. Bewertet wurden entsprechend nicht-verstorbene Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 24.06.2020, die nicht hospitalisiert werden mussten oder bereits vor 7 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden; und nicht-verstorbene Fälle ohne Hospitalisierungsdaten mit Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 10.06.2020.

      Lagebericht COVID-19

  • InfektNews
    08.07.2020
    Tagesbericht COVID-19: 35.952 bestätigte Fälle
    33.575 Genesene
  • InfektNew2s
    07.07.2020
    Tagesbericht COVID-19: 35.900 bestätigte Fälle
    33.5 42 Genese
  • InfektNews
    06.07.2020
    Tagesbericht COVID-19: 35.872 bestätigte Fälle in Baden-Württemberg
    33.514 Genesene
  • InfektNews
    03.07.2020
    Tagesbericht COVID-19: 35.817 bestätigte Fälle
    33.454 Genesene
  • InfektNews
    02.07.2020
    Hinweise zu Erkennung, Diagnostik und Therapie von Patienten mit COVID-19
    Aktualisierung des STKOB: Ergänzung der Informationen über antivirale Therapien (Lopinavir/r)
  • InfektNews
    02.07.2020
    Entlassungskriterien aus der Isolierung
    Aktualisierung des RKI
  • InfektNews
    02.07.2020
    Seroepidemiologische Studien in Deutschland
    Robert Koch-Institut

    ​Studien zur Verbreitung von SARS-CoV-2 in der Bevölkerung mittels Antikörperbestimmung – sogenannte seroepidemiologische Studien – werden inzwischen von vielen Forschungseinrichtungen durchgeführt. Unter den nachfolgenden Abschnitten finden Sie Übersichtstabellen zu derzeit laufenden oder geplanten seroepidemiologischen Studien in Deutschland.

      Robert Koch-Insitut

  • InfektNews
    02.07.2020
    Nationale Teststrategie
    Wer wird in Deutschland getestet?

    ​Testen ist essentieller Bestandteil einer umfassenden Pandemie-Bekämpfungs-Strategie: Testen ermöglicht eine schnelle und präzise Erfassung der Zahl und Verteilung von infizierten Personen in Deutschland. Testen trägt so zu einem aktuelleren und besseren Lagebild bei. Dies ist Grundlage für eine Unterbrechung von Infektionsketten und für einen Schutz vor Überlastung unseres Gesundheitssystems.

    In Deutschland wird umfassend auf Infektionen mit SARS-CoV-2 getestet, auch im internationalen Vergleich. Hierzu wurden die Testkapazitäten zum Virus-Nachweis mittels PCR-Testung seit März kontinuierlich erweitert. So gibt es in Deutschland keine Engpässe bei der Durchführung von PCR-Testungen auf das Coronavirus SARS-CoV-2 und inzwischen können wöchentlich über eine Million PCR-Tests durchgeführt werden.

    Robert Koch-Institut

  • InfektNews
    02.07.2020
    7-Tage -Inzidenz in Baden- Württemberg
    entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner

    ​Neben der bislang im Lagebericht aufgelisteten kumulativen Inzidenz wird seit dem 07.05.2020 zusätzlich die 7-Tage-Inzidenz in den Lagebericht des Landesgesundheitsamts aufgenommen, die mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID19-Epidemie vom 06.05.2020 als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt wurde.

    Die kumulative Inzidenz entspricht der Anzahl aller seit dem 25.02.2020 (erster SARS-CoV-2-Nachweis in Baden-Württemberg) bis zum aktuellen Berichtstag gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner. Die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner. Für die Berechnung wird das Meldedatum der Fälle, das heißt der Tag, an dem das Gesundheitsamt den SARS-CoV-2 PCR-Nachweis durch das meldende Labor erhalten hat, herangezogen. Die 7-Tage-Inzidenz liefert daher ein genaueres Bild zum aktuellen Infektionsgeschehen im Kreis. Für den 02.07.2020 sind die einzelne Inzidenzen in Tabelle 3 dargestellt. Hierbei ist zu beachten, dass die 7-Tage-Inzidenz von mehreren Faktoren abhängt, wie z.B. der Testhäufigkeit oder Ausbruchsgeschehen in Gemeinschaftseinrichtungen oder anderen Einrichtungen. Mit Datenstand 02.07.2020, 16:00 Uhr liegen alle Meldekreise unter dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner der letzten 7 Tage.

    Eine kartographische Darstellung der kreisspezifischen 7-Tage-Inzidenz (Fallzahl/100.000 Einwohnerin den letzten 7 Tagen) finden Sie im Gesundheitsatlas Baden-Württemberg.  

      Gesundheitsatlas Baden-Württemberg

  • InfektNews
    02.07.2020
    35.780 bestätigte Fälle von SARS-CoV-2-Infektionen in Baden-Württemberg
    Beschreibung der Lage

    ​Insgesamt wurden 35.780 SARS-CoV-2 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Von den Fällen sind 18.907 weiblich (53%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren.


    Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.839 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies ist 1 Fall mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 1.041 Männer (57%). Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren, im Median bei 82 Jahren, 1.191 (65%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.


    Geschätzte 33.412 Personen sind von ihrer SARS-CoV-2-Infektion genesen. Ab dem 08.04.2020 wurde hierfür der vorher verwendete Algorithmus angepasst, um die Fälle mit in die Schätzung einzubeziehen, für die kein Erkrankungsbeginn, keine klinischen Angaben oder keine Informationen zu einem Krankenhausaufenthalt vorliegen. Bewertet wurden entsprechend nicht-verstorbene Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 17.06.2020, die nicht hospitalisiert werden mussten oder bereits vor 7 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden; und nicht-verstorbene Fälle ohne Hospitalisierungsdaten mit Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 03.06.2020.

      Lagebericht COVID-19

  • InfektNews
    01.07.2020
    Tagesbericht COVID-19: 35.755 bestätigte Fälle in Baden-Württemberg
    33.375 Genesene
  • InfektNews
    30.06.2020
    Tagesbericht COVID -19: 35.705 bestätigte Fälle
    33.353 Genesene
  • InfektNews
    29.06.2020
    Tagesbericht COVID-19: 35.630 bestätigte Fälle in Baden-Württemberg
    33.335 Genese
  • InfektNews
    26.06.2020
    Tagesbericht COVID-19: 35.541 bestätigte Fälle in Baden-Württemberg
    33.252 Genesene
  • InfektNews
    23.06.2020
    Gibt es klinische Zeichen und/oder Biomarker, die für eine Ko- bzw. Superinfektion sprechen und eine antibiotische/antimykotische Therapie rechtfertigen?
    Erfahrungen im Umgang mit COVID-19-Erkrankten – Hinweise von Klinikern für Kliniker
  • InfektNews
    24.06.2020
    Wann könnte die Einleitung einer antiviralen Therapie gerechtfertigt werden?
    Erfahrungen im Umgang mit COVID-19-Erkrankten – Hinweise von Klinikern für Kliniker
  • InfektNews
    24.06.2020
    Empfehlungen zum Umgang mit Personen mit der Meldung "erhöhtes Risiko" einer SARS-CoV-2-Infektion entsprechend der Corona-Warn-App
    Handreichung des Robert Koch-Instituts für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte
  • InfektNews
    25.06.2020
    Nutzung von Routinedaten aus Notaufnahmen: Beschreibung zweier Häufungen von Notaufnahmevorstellungen in Wolfsburg und Stuttgart während der COVID-19-Pandemie
    RKI

    ​Während des ab Mitte März 2020 zu beobachtenden Rückgangs der täglichen Notaufnahmevorstellungen von bis zu 40%, waren in den Notaufnahmen Wolfsburg und Stuttgart zwei deutliche kurzzeitige Anstiege der absoluten Notaufnahmevorstellungen zu beobachten. Wie im Epidemiologischen Bulletin 27/2020 berichtet, stellte sich heraus, dass in beiden Fällen der Anstieg der Fallzahlen auf strukturelle Änderungen in den Notaufnahmen im Rahmen der COVID-19-Pandemie zurückzuführen war.

    Robert Koch-Insitut: Epidemiologisches Bulletin 27/2020

  • InfektNews
    25.06.2020
    Inanspruchnahme deutscher Notaufnahmen während der COVID-19-Pandemie – der Notaufnahme-Situationsreport (SitRep)
    RKI

    ​Das AKTIN-Notaufnahmeregister stellt dem RKI in täglichen Datenlieferungen seit dem 20.3.2020 anonymisierte und standardisierte Routinedatendaten aus Notaufnahmen zur Verfügung. Während der COVID-19-Pandemie können diese Daten genutzt werden, um die Inanspruchnahme von Notaufnahmen zu beobachten. Am RKI wurde dafür ein wöchentlicher Notaufnahme-Situationsreport etabliert. Die Methoden und Verfügbarkeit der Routinedaten aus Notaufnahmen sind im Epidemiologischen Bulletin 27/2020 beschrieben.

      Robert Koch-Institut: Epidemiologisches Bulletin 27/2020

  • InfektNews
    25.06.2020
    Verordnungnen: Beherbergungsverbot, Sportausübung und Betrieb von Musikschulen, Kunstschulen und Jugendkunstschulen
    Sozialministerium, Kultusministerium und Wirtschaftsministerium
  • InfektNews
    25.06.2020
    COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 35.486
    Davon sind ungefähr 33.223 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.830 an.

    ​Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Donnerstag (25. Juni) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 30 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.486 an. Davon sind ungefähr 33.223 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 433 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

    Dem Landesgesundheitsamt wurden heute aus den Landkreisen Neckar-Odenwald-Kreis, Schwarzwald-Baar-Kreis und Sigmaringen sowie aus der Stadt Heilbronn insgesamt vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Eine Meldung aus dem Landkreis Ravensburg wurde korrigiert. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.830. Unter den Verstorbenen waren 1.034 Männer und 796 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,38 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

    Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 1,8. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 3.095 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 8,7 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher.

    Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.

  • InfektNews
    24.06.2020
    Tagesbericht COVID-19: 35.456 bestätigte Fälle in Baden-Württemberg
    33.191 Genesene
  • InfektNews
    23.06.2020
    COVID-19: 35.419 Bestätigte Fälle
    33.147 Genesene
  • InfektNews
    22.06.2020
    COVID-19: 35.375 bestätigte Fälle
    33.114 Genese
  • InfektNews
    18.06.2020
    Wie ist die aktuelle Datenlage zur Behandlung von COVID-19 mit Remdesivir?
    Von Klinikern für Kliniker
  • InfektNews
    19.06.2020
    Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete
    Aktualisierung

    ​Unten aufgeführte Staaten werden aktuell als Gebiete, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht, ausgewiesen.

    Robert Koch-Institut

  • InfektNews
    19.06.2020
    COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 35.282
    Davon sind ungefähr 33.017 Personen bereits wieder genesen.

    ​Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Freitag (19. Juni) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 39 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.282 an. Davon sind ungefähr 33.017 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 441 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

    Dem Landesgesundheitsamt wurden heute aus den Landkreisen Heilbronn, Ortenaukreis und Tübingen insgesamt drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.824.
    Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz

    Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,97 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

    Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 1,2. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.

    Die aktualisierte Landkreis-Tabelle und den aktuellen Lagebericht des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg mit weiteren Informationen finden Sie auf unserer Infoseite zum Coronavirus.

  • InfektNews
    18.06.2020
    Gesundheitsämter sollen mehr Personal bekommen
    Bei einem Besuch im Landesgesundheitsamt in Stuttgart hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann eine personelle Stärkung des öffentlichen Gesundheitsdienstes angekündigt.

    ​Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat eine personelle Stärkung der Gesundheitsämter angekündigt. Das Coronavirus habe gezeigt, wie wichtig es sei, mit solchen Krisen umzugehen, sagte Kretschmann am Donnerstag bei einem Besuch im Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg in Stuttgart.

      Baden-Württemberg: Aktuelle Meldung

  • InfektNews
    16.06.2020
    Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Corona-Verordnung Datenverarbeitung durch das Landesgesundheitsamt für die Gesundheitsämter und die Ortspolizeibehörden
    Verordnung des Sozialministeriums und des Innenministeriums
  • InfektNews
    16.06.2020
    Corona-Verordnung in der ab 29. Juni 2020 gültigen Fassung
    des Landes Baden-Württemberg

    Mit Beschluss vom 16. Juni 2020 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Die Änderungen treten am Montag, den 29. Juni 2020 in Kraft.

      Corona-Verordnung in der ab 29. Juni 2020 gültigen Fassung

  • InfektNews
    17.06.2020
    Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete
    Aufgeführte Staaten werden aktuell als Gebiete, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht, ausgewiesen.
  • InfektNews
    15.06.2020
    Kontaktpersonen­nachverfolgung bei respiratorischen Erkrankungen durch das Coronavirus SARS-CoV-2
    Aktualisierung des RKI
  • InfektNews
    15.06.2020
    Kontaktpersonen­nachverfolgung bei respiratorischen Erkrankungen durch das Coronavirus SARS-CoV-2
    Aktualisierung des RKI
  • InfektNews
    18.06.2020
    Hinweise zu Erkennung, Diagnostik und Therapie von Patienten mit COVID-19
    Ständiger Arbeitskreis der Kompetenz- und Behandlungszentren für Krankheiten durch hochpathogene Erreger am Robert Koch-Institut

      STAKOB

  • InfektNews
    15.06.2020
    COVID-19 Musteranschreiben
    Aktualisierung des RKI
  • InfektNews
    18.06.2020
    COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 35.243
    Geschätzte 32 . 986 Personen sind von ihrer SARS - CoV - 2 - Infektion genesen

    ​Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg

    Insgesamt wurden 35.243 SARS-CoV-2 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Von den Fällen sind 18.642 weiblich (53%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren.


    Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.821 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies sind 5 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 1.030 Männer (57%). Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren, im Median bei 82 Jahren, 1.182 (65%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.


    Geschätzte 32.986 Personen sind von ihrer SARS-CoV-2-Infektion genesen. Ab dem 08.04.2020 wurde hierfür der vorher verwendete Algorithmus angepasst, um die Fälle mit in die Schätzung einzubeziehen, für die kein Erkrankungsbeginn, keine klinischen Angaben oder keine Informationen zu einem Krankenhausaufenthalt vorliegen. Bewertet wurden entsprechend nicht-verstorbene Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 03.06.2020, die nicht hospitalisiert werden mussten oder bereits vor 7 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden; und nicht-verstorbene Fälle ohne Hospitalisierungsdaten mit Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 20.05.2020.

  • InfektNews
    16.06.2020
    Erste Ergebnisse der Studie über Corona bei Kindern
    Eine vom Land beauftragte Studie zeigt, dass Kinder anscheinend seltener an COVID-19 erkranken und auch seltener durch das SARS-CoV-2-Virus infiziert werden.

    ​Mit den Studien-Ergebnissen können politische Entscheidungen auf aktuellste wissenschaftliche Expertise gestützt werden, betonte Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

    Baden-Württemberg.de Pressemitteilung

  • InfektNews
    17.06.2020
    COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 35.223
    Davon sind ungefähr 32.948 Personen bereits wieder genesen.

    ​Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Dienstag (16. Juni) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 42 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.223 an. Davon sind ungefähr 32.948 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 459 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

    Dem Landesgesundheitsamt wurden heute aus den Landkreisen Emmendingen, Esslingen, Lörrach, Reutlingen und Rottweil insgesamt fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.816.
    Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz

    Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,78 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

    Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 1,2. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.

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    16.06.2020
    COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 35.181
    Davon sind ungefähr 32.907 Personen bereits wieder genesen.

    ​Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Dienstag (16. Juni) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 27 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.181 an. Davon sind ungefähr 32.907 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 463 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

    Dem Landesgesundheitsamt wurden heute aus den Landkreisen Calw, Enzkreis, Heidenheim und Lörrach insgesamt drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.811.
    Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz

    Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,8 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

    Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 1,3. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.

  • InfektNews
    16.06.2020
    COVID-19: Neue Verordnung des Ministeriums für Soziales und Integration zur Quarantäne bei Einreise nach Baden-Württemberg
    Wer aus einem anderen Staat nach Baden-Württemberg einreist, muss künftig nicht mehr grundsätzlich in Quarantäne

    ​Entscheidend ist dabei der Aufenthalt in einem auf Basis des Robert-Koch-Instituts (RKI) ausgewiesenen Risikogebiet. Eine regelmäßig aktualisierte Liste dieser Gebiete finden Reisende auf der Website des Sozialministeriums:

      Website des Sozialministeriums

    Weitere Informationen:

      Antworten auf häufige Fragen zur Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne

    Verordnung des Sozialministeriums zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Eindämmung des Virus SARS-Cov-2
    (Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne – CoronaVO EQ) vom 15. Juni 2020

  • InfektNews
    16.06.2020
    Corona-Warn-App: Frühzeitige Warnung bei Kontakt zu einer nachweislich Corona-positiv getesteten Person
    Seit heute steht die Corona-Warn-App für iOS und Android Geräte zur Verfügung

    ​Die Corona-Warn-App informiert den Anwender, wenn er oder sie sich längere Zeit in der Nähe einer Person aufgehalten hat, bei der später eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt wurde. Die Nutzung ist freiwillig und kostenlos.

      RKI: Infektionsketten digital unterbrechen mit der Corona-Warn-App

  • InfektNews
    15.06.2020
    COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 35.154
    Davon sind ungefähr 32.878 Personen bereits wieder genesen.

    ​Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Montag (15. Juni) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 60 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Achtung: Diese Zahl umfasst die Meldungen von Samstag, Sonntag und Montag. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.154 an. Davon sind ungefähr 32.878 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 468 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

    Dem Landesgesundheitsamt wurden im selben Zeitraum aus den Landkreisen Freudenstadt und Tuttlingen insgesamt drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.808.
    Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz

    Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,98 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

    Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 1,3. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.

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    12.06.2020
    COVID-19: 35.094 bestätigte Fälle in Baden-Württemberg
    32.762 Genesene

    ​Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg

    Insgesamt wurden 35.094 SARS-CoV-2 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Von den Fällen sind 18.567 weiblich (53%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. s Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.805 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2
    verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies ist 3 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 1.021 Männer ( ). Das 57% Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren, im Median bei 82 Jahren, 1.171 (65%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Geschätzte 32.762 Personen sind von ihrer SARS-CoV-2-Infektion genesen. Ab dem 08.04.2020 wurde hierfür der vorher verwendete Algorithmus angepasst, um die Fälle mit in die Schätzung einzubeziehen, für die kein Erkrankungsbeginn, keine klinischen Angaben oder keine Informationen zu einem Krankenhausaufenthalt vorliegen. Bewertet wurden entsprechend nicht-verstorbene Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 28.05.2020, die nicht hospitalisiert werden mussten oder bereits vor 7 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden; und nichtverstorbene Fälle ohne Hospitalisierungsdaten mit Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 14.05.2020.

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    10.06.2020
    Hinweise zu Erkennung, Diagnostik und Therapie von Patienten mit COVID- 19
    RKI - STAKOB

    ​Ergänzung der Informationen über antivirale Therapien (Rekonvaleszenten-Plasma)

    STAKOB: Hinweise zu Erkennung, Diagnostik und Therapie von Patienten mit COVID-19

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    11.06.2020
    COVID-19: 35.059 bestätigte Fälle
    aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen

    ​Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg:

    Insgesamt wurden 35.059 SARS-CoV-2 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Von den Fällen sind 18.545 weiblich (53%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren.

    Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.802 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies ist ein Fall mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 1.018 Männer (56%). Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren, im Median bei 82 Jahren, 1.169 (65%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Geschätzte 32.717 Personen sind von ihrer SARS-CoV-2-Infektion genesen. Ab dem 08.04.2020 wurde hierfür der vorher verwendete Algorithmus angepasst, um die Fälle mit in die Schätzung einzubeziehen, für die kein Erkrankungsbeginn, keine klinischen Angaben oder keine Informationen zu einem Krankenhausaufenthalt vorliegen. Bewertet wurden entsprechend nicht-verstorbene Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 27.05.2020, die nicht hospitalisiert werden mussten oder bereits vor 7 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden; und nichtverstorbene Fälle ohne Hospitalisierungsdaten mit Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 13.05.2020.

  • InfektNews
    10.06.2020
    COVID-19: 35.004 bestätigte Fälle
    in Baden-Württemberg

    ​Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg

    Insgesamt wurden 35.004 SARS-CoV-2 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Von den Fällen sind 18.522 weiblich (53%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.801 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies sind 0 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 1.017 Männer (56%). Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren, im Median bei 82 Jahren, 1.168 (65%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Geschätzte 32.617 Personen sind von ihrer SARS-CoV-2-Infektion genesen. Ab dem 08.04.2020 wurde hierfür der vorher verwendete Algorithmus angepasst, um die Fälle mit in die Schätzung einzubeziehen, für die kein Erkrankungsbeginn, keine klinischen Angaben oder keine Informationen zu einem Krankenhausaufenthalt vorliegen. Bewertet wurden entsprechend nicht-verstorbene Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 26.05.2020, die nicht hospitalisiert werden mussten oder bereits vor 7 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden; und nichtverstorbene Fälle ohne Hospitalisierungsdaten mit Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 12.05.2020.

  • InfektNews
    09.06.2020
    COVID-19: 34.974 bestätigte Fälle
    aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen

    ​Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg:

    Insgesamt wurden 34.974 SARS-CoV-2 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Von den Fällen sind 18.504 weiblich (53%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren.

    Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.801 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies sind 6 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 1.016 Männer (56%). Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren, im Median bei 82 Jahren, 1.167 (65%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Geschätzte 32.547 Personen sind von ihrer SARS-CoV-2-Infektion genesen. Ab dem 08.04.2020 wurde hierfür der vorher verwendete Algorithmus angepasst, um die Fälle mit in die Schätzung einzubeziehen, für die kein Erkrankungsbeginn, keine klinischen Angaben oder keine Informationen zu einem Krankenhausaufenthalt vorliegen. Bewertet wurden entsprechend nicht-verstorbene Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 25.05.2020, die nicht hospitalisiert werden mussten oder bereits vor 7 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden; und nicht-verstorbene Fälle ohne Hospitalisierungsdaten mit Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 11.05.2020.

  • InfektNews
    08.06.2020
    COVID-19: 34.949 bestätigte Fälle
    aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen

    ​Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg:

    Insgesamt wurden 34.949 SARS-CoV-2 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Von den Fällen sind 18.490 weiblich (53%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren.

    Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.795 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies sind 4 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 1.013 Männer (56%). Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren, im Median bei 82 Jahren, 1.166 (65%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Geschätzte 32.506 Personen sind von ihrer SARS-CoV-2-Infektion genesen. Ab dem 08.04.2020 wurde hierfür der vorher verwendete Algorithmus angepasst, um die Fälle mit in die Schätzung einzubeziehen, für die kein Erkrankungsbeginn, keine klinischen Angaben oder keine Informationen zu einem Krankenhausaufenthalt vorliegen. Bewertet wurden entsprechend nicht-verstorbene Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 24.05.2020, die nicht hospitalisiert werden mussten oder bereits vor 7 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden; und nicht-verstorbene Fälle ohne Hospitalisierungsdaten mit Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 10.05.2020.

  • InfektNews
    07.06.2020
    COVID-19: 34.930 bestätigte Fälle
    aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen

    ​Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg:

    Insgesamt wurden 34.930 SARS-CoV-2 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Von den Fällen sind 18.483 weiblich (53%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren.

    Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.791 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist).
    Unter den Verstorbenen waren 1.011 Männer (56%). Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren, im Median bei 82 Jahren, 1.164 (65%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Geschätzte 32.462 Personen sind von ihrer SARS-CoV-2-Infektion genesen. Ab dem 08.04.2020 wurde hierfür der vorher verwendete Algorithmus angepasst, um die Fälle mit in die Schätzung einzubeziehen, für die kein Erkrankungsbeginn, keine klinischen Angaben oder keine Informationen zu einem Krankenhausaufenthalt vorliegen. Bewertet wurden entsprechend nicht-verstorbene Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 23.05.2020, die nicht hospitalisiert werden mussten oder bereits vor 7 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden; und nichtverstorbene Fälle ohne Hospitalisierungsdaten mit Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 09.05.2020.

  • InfektNews
    06.06.2020
    COVID-19: 34.906 bestätigte Fälle
    aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen

    ​Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg:

    Insgesamt wurden 34.906 SARS-CoV-2 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Von den Fällen sind 18.473 weiblich (53%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren.

    Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.791 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist) . Dies sind 12 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 1.011 Männer (56%). Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren, im Median bei 82 Jahren, 1.164 (65%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Geschätzte 32.396 Personen sind von ihrer SARS-CoV-2-Infektion genesen. Ab dem 08.04.2020 wurde hierfür der vorher verwendete Algorithmus angepasst, um die Fälle mit in die Schätzung einzubeziehen, für die kein Erkrankungsbeginn, keine klinischen Angaben oder keine Informationen zu einem Krankenhausaufenthalt vorliegen. Bewertet wurden entsprechend nicht-verstorbene Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 22.05.2020, die nicht hospitalisiert werden mussten oder bereits vor 7 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden; und nicht - verstorbene Fälle ohne Hospitalisierungsdaten mit Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 08.05.2020.

  • InfektNews
    05.06.2020
    COVID-19: 34.892 bestätigte Fälle
    aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen

    ​Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg:

    Insgesamt wurden 34.892 SARS-CoV-2 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Von den Fällen sind 18.464 weiblich (53%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren.

    Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.790 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist) . Dies sind 12 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 1.010 Männer (56%). Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren, im Median bei 82 Jahren, 1.164 (65%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Geschätzte 32.326 Personen sind von ihrer SARS-CoV-2-Infektion genesen. Ab dem 08.04.2020 wurde hierfür der vorher verwendete Algorithmus angepasst, um die Fälle mit in die Schätzung einzubeziehen, für die kein Erkrankungsbeginn, keine klinischen Angaben oder keine Informationen zu einem Krankenhausaufenthalt vorliegen. Bewertet wurden entsprechend nicht-verstorbene Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 21.05.2020, die nicht hospitalisiert werden mussten oder bereits vor 7 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden; und nichtverstorbene Fälle ohne Hospitalisierungsdaten mit Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 07.05.2020.

  • InfektNews
    04.06.2020
    COVID-19: 34.843 bestätigte Fälle
    aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen

    ​Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg:

    Insgesamt wurden 34.843 SARS-CoV-2 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Von den Fällen sind 18.443 weiblich (53%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren.

    Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.778 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies sind 6 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 1.003 Männer (56%). Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren, im Median bei 82 Jahren, 1.153 (65%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Geschätzte 32.209 Personen sind von ihrer SARS-CoV-2-Infektion genesen. Ab dem 08.04.2020 wurde hierfür der vorher verwendete Algorithmus angepasst, um die Fälle mit in die Schätzung einzubeziehen, für die kein Erkrankungsbeginn, keine klinischen Angaben oder keine Informationen zu einem Krankenhausaufenthalt vorliegen. Bewertet wurden entsprechend nicht-verstorbene Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 20.05.2020, die nicht hospitalisiert werden mussten oder bereits vor 7 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden; und nichtverstorbene Fälle ohne Hospitalisierungsdaten mit Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 06.05.2020.

  • InfektNews
    03.06.2020
    COVID-19: 34.834 bestätigte Fälle
    aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen

    ​Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg:

    Insgesamt wurden 34.834 SARS-CoV-2 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Von den Fällen sind 18.445 weiblich (53%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren.

    Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.772 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies sind 12 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 1.001 Männer (56%). Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren, im Median bei 82 Jahren, 1.147 (65%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Geschätzte 32.096 Personen sind von ihrer SARS-CoV-2-Infektion genesen. Ab dem 08.04.2020 wurde hierfür der vorher verwendete Algorithmus angepasst, um die Fälle mit in die Schätzung einzubeziehen, für die kein Erkrankungsbeginn, keine klinischen Angaben oder keine Informationen zu einem Krankenhausaufenthalt vorliegen. Bewertet wurden entsprechend nicht-verstorbene Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 19.05.2020, die nicht hospitalisiert werden mussten oder bereits vor 7 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden; und nichtverstorbene Fälle ohne Hospitalisierungsdaten mit Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 05.05.2020.

  • InfektNews
    06.05.2020
    Die FSME-Saison hat begonnen
    Mit Beginn der warmen Jahreszeit steigt die Anzahl übermittelter FSME-Erkrankungen an.

    ​Seit Jahresbeginn 2020 wurden bereits zehn FSME-Erkrankungen registriert, hiervon acht Fälle seit Anfang April. In Baden-Württemberg sind unverändert alle Stadt- und Landkreise, außer dem Stadtkreis Heilbronn, FSME-Risikogebiete. Weitere Informationen unter:

      Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Stuttgart: Baden-Württemberg ist FSME-Risikogebiet

  • InfektNews
    02.06.2020
    COVID-19: 34.787 bestätigte Fälle
    aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen

    ​Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg:

    Insgesamt wurden 34.787 SARS-CoV-2 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Von 34.752 Fällen mit Angaben zum Geschlecht sind 18.416 weiblich (53%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren.

    Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.760 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies sind 2 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 997 Männer (57%). Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren, im Median bei 82 Jahren, 1.141 (65%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Geschätzte 31.996 Personen sind von ihrer SARS-CoV-2-Infektion genesen. Ab dem 08.04.2020 wurde hierfür der vorher verwendete Algorithmus angepasst, um die Fälle mit in die Schätzung einzubeziehen, für die kein Erkrankungsbeginn, keine klinischen Angaben oder keine Informationen zu einem Krankenhausaufenthalt vorliegen. Bewertet wurden entsprechend nicht-verstorbene Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 18.05.2020, die nicht hospitalisiert werden mussten oder bereits vor 7 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden; und nicht-verstorbene Fälle ohne Hospitalisierungsdaten mit Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 04.05.2020.


  • InfektNews
    01.06.2020
    COVID-19: 34.769 bestätigte Fälle
    aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen

    Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg:

    Insgesamt wurden 34.769 SARS-CoV-2 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet.

    Von 34.734 Fällen mit Angaben zum Geschlecht sind 18.407 weiblich (53%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren.

    Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.758 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies sind 6 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 996 Männer (57%). Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren, im Median bei 82 Jahren, 1.139 (65%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Geschätzte 31.912 Personen sind von ihrer SARS-CoV-2-Infektion genesen. Ab dem 08.04.2020 wurde hierfür der vorher verwendete Algorithmus angepasst, um die Fälle mit in die Schätzung einzubeziehen, für die kein  Erkrankungsbeginn, keine klinischen Angaben oder keine Informationen
    zu einem Krankenhausaufenthalt vorliegen. Bewertet wurden entsprechend nicht-verstorbene Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 17.05.2020, die nicht hospitalisiert werden mussten oder bereits vor 7 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden; und nichtverstorbene Fälle ohne Hospitalisierungsdaten mit Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 03.05.2020.​

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    31.05.2020
    COVID-19: 34.755 bestätigte Fälle
    aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen

    ​Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg

    Insgesamt wurden 34.755 SARS-CoV-2 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Von 34.720 Fällen mit Angaben zum Geschlecht sind 18.397 weiblich (53%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren.


    Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.752 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies ist 1 Fall mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 995 Männer (57%). Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren, im Median bei 82 Jahren, 1.135 (65%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.


    Geschätzte 31.858 Personen sind von ihrer SARS-CoV-2-Infektion genesen. Ab dem 08.04.2020 wurde hierfür der vorher verwendete Algorithmus angepasst, um die Fälle mit in die Schätzung einzubeziehen, für die kein Erkrankungsbeginn, keine klinischen Angaben oder keine Informationen zu einem Krankenhausaufenthalt vorliegen. Bewertet wurden entsprechend nicht-verstorbene Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 16.05.2020, die nicht hospitalisiert werden mussten oder bereits vor 7 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden; und nicht-verstorbene Fälle ohne Hospitalisierungsdaten mit Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 02.05.2020.

  • InfektNews
    29.05.2020
    COVID-19: 34.708 bestätigte Fälle
    aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet

    ​Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg:

    Insgesamt wurden 34.708 SARS-CoV-2 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Von 34.673 Fällen mit Angaben zum Geschlecht sind 18.377 weiblich (53%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. 

    Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.749 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies sind 6 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 993 Männer (57%). Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren, im Median bei 82 Jahren, 1.133 (65%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Geschätzte 31.721 Personen sind von ihrer SARS-CoV-2-Infektion genesen. Ab dem 08.04.2020 wurde hierfür der vorher verwendete Algorithmus angepasst, um die Fälle mit in die Schätzung einzubeziehen, für die kein Erkrankungsbeginn, keine klinischen Angaben oder keine Informationen zu einem Krankenhausaufenthalt vorliegen. Bewertet wurden entsprechend nicht-verstorbene Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 14.05.2020, die nicht hospitalisiert werden mussten oder bereits vor 7 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden; und nichtverstorbene Fälle ohne Hospitalisierungsdaten mit Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 30.04.2020.

  • InfektNews
    28.05.2020
    COVID-19: 34.642 bestätigte Fälle
    aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet

    ​Insgesamt wurden 34.642 SARS-CoV-2 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Von 34.607 Fällen mit Angaben zum Geschlecht sind 18.331 weiblich (53%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren.
    Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.743 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies sind 5 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 991 Männer (57%). Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren, im Median bei 82 Jahren, 1.128 (65%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Geschätzte 31.595 Personen sind von ihrer SARS-CoV-2-Infektion genesen. Ab dem 08.04.2020 wurde hierfür der vorher verwendete Algorithmus angepasst, um die Fälle mit in die Schätzung einzubeziehen, für die kein Erkrankungsbeginn, keine klinischen Angaben oder keine Informationen zu einem Krankenhausaufenthalt vorliegen. Bewertet wurden entsprechend nicht-verstorbene Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 13.05.2020, die nicht hospitalisiert werden mussten oder bereits vor 7 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden; und nicht-verstorbene Fälle ohne Hospitalisierungsdaten mit Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 29.04.2020.

  • InfektNews
    27.05.2020
    COVID-19: 34.575 bestätigte Fälle
    aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet

    ​Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg

    Insgesamt wurden 34.575 SARS-CoV-2 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Von 34.539 Fällen mit Angaben zum Geschlecht sind 18.296 weiblich (53%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.738 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorbenbedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies sind 12 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 989 Männer (57%). Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren, im Median bei 82 Jahren, 1.127 (65%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Geschätzte 31.480 Personen sind von ihrer SARS-CoV-2-Infektion genesen. Ab dem 08.04.2020 wurde hierfür der vorher verwendete Algorithmus angepasst, um die Fälle mit in die Schätzung einzubeziehen, für die kein Erkrankungsbeginn, keine klinischen Angaben oder keine Informationen zu einem Krankenhausaufenthalt vorliegen. Bewertet wurden entsprechend nicht-verstorbene Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 11.05.2020, die nicht hospitalisiert werden mussten oder bereits vor 7 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden; und nichtverstorbene Fälle ohne Hospitalisierungsdaten mit Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 27.04.2020.

  • InfektNews
    26.05.2020
    COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 34.495
    Davon sind ungefähr 31.345 Personen bereits wieder genesen.

    Am Dienstag (26. Mai) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.495 angestiegen. Davon sind ungefähr 31.345 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.726 an.

    Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Dienstag (26. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 60 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.495 an. Davon sind ungefähr 31.345 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1.424 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

    Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz

    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,33 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

    Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 2,8. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.699 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 7,8 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.

    1.726 Todesfälle in Baden-Württemberg

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Enzkreis, Esslingen, Göppingen, Konstanz, Ortenaukreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Tübingen und Tuttlingen sowie aus der Stadt Freiburg insgesamt 19 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.726 an. Unter den Verstorbenen waren 981 Männer und 745 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

    Die aktualisierte Landkreis-Tabelle und den vollständigen aktuellen Lagebericht des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg mit weiteren Grafiken und Informationen finden Sie auf unserer Infoseite zum Coronavirus.

    Wichtiger Hinweis:
    Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

    Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.

  • InfektNews
    25.05.2020
    COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 34.435
    Davon sind ungefähr 31.217 Personen bereits wieder genesen.

    Am Montag (25. Mai) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.435 angestiegen. Davon sind ungefähr 31.217 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.707 an.
     
    Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Montag (25. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 36 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.435 an. Davon sind ungefähr 31.217 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1.511 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

    Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz

    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,97 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

    Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 3,3. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.650 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 7,7 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.

    1.707 Todesfälle in Baden-Württemberg

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Hohenlohekreis, Karlsruhe, Ortenaukreis, Reutlingen und Tübingen sowie aus der Stadt Stuttgart insgesamt 10 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.707 an. Unter den Verstorbenen waren 971 Männer und 736 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

    Die aktualisierte Landkreis-Tabelle und den vollständigen aktuellen Lagebericht des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg mit weiteren Grafiken und Informationen finden Sie auf unserer Infoseite zum Coronavirus.

    Wichtiger Hinweis:
    Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

    Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.

     

  • InfektNews
    24.05.2020
    COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 34.399
    Davon sind ungefähr 31.139 Personen bereits wieder genesen.

    ​Am Sonntag (24. Mai) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.399 angestiegen. Davon sind ungefähr 31.139 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.697 an.

    Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Sonntag (24. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 32 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.399 an. Davon sind ungefähr 31.139 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1.563 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.
    Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz

    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,81 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

    Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 3,4. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.630 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 7,6 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
    1.697 Todesfälle in Baden-Württemberg

    Darüber hinaus wurde dem Landesgesundheitsamt heute aus der Stadt Stuttgart insgesamt ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.697 an. Unter den Verstorbenen waren 963 Männer und 734 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

    Die aktualisierte Landkreis-Tabelle und den vollständigen aktuellen Lagebericht des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg mit weiteren Grafiken und Informationen finden Sie auf unserer Infoseite zum Coronavirus.

    Wichtiger Hinweis:
    Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

    Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.

  • InfektNews
    21.05.2020
    Effektive Reproduktionszahl
    Das Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichte am 21.05.2020 eine Schätzung der effektiven Reproduktionszahl R für die einzelnen Bundesländer

    ​Das sogenannte Nowcasting ist eine Methode um eine Schätzung des Verlaufs der Anzahl von bereits erfolgten SARS-CoV-2-Erkrankungsfällen in Deutschland unter Berücksichtigung des Diagnose-, Melde- und Übermittlungsverzugs zu erstellen. Die Reproduktionszahl R ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Diese lässt sich nicht anhand der Meldedaten errechnen, sondern nur durch statistische Verfahren schätzen. Hierfür wird die Anzahl der Neuerkrankungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums hinzugezogen.

    Mit Datenstand 21.05.2020 wurde für den Tag 17.05.2020 ein 4-Tages R-Wert von 0,57 mit einem 95%- Prädikationsintervall von 0,43 – 0,74 für Baden-Württemberg errechnet. Ein zusätzlicher 7-Tages RWert, der aufgrund des längeren Zeitraums weniger tagesaktuellen Schwankungen unterliegt, wird für den 16.05.2020 mit 0,70 und einem 95%-Prädikationsintervall von 0,63 – 0,78 für Baden- Württemberg angegeben. Aufgrund des Melde- und Übermittlungsverzugs neuerkrankter Fäl sind aktuellere Schätzungen zu ungenau.

  • InfektNews
    22.05.2020
    7-Tage-Inzidenz
    in Baden-Württemberg

    ​Neben der bislang im Lagebericht aufgelisteten kumulativen Inzidenz wird ab dem 07.05.2020 zusätzlich die 7-Tage-Inzidenz in den Lagebericht des Landesgesundheitsamts aufgenommen, die mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID19-Epidemie vom 06.05.2020 (www.bundesregierung.de) als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt wurde. 

    Die kumulative Inzidenz entspricht der Anzahl aller seit dem 25.02.2020 (erster SARS-CoV-2- Nachweis in Baden-Württemberg) bis zum aktuellen Berichtstag gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner. Die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner. Für die Berechnung wird das Meldedatum der Fälle, das heißt der Tag, an dem das Gesundheitsamt den SARS-CoV-2 PCR-Nachweis durch das meldende Labor erhalten hat, herangezogen. Die 7-Tage-Inzidenz liefert daher ein genaueres Bild zum aktuellen Infektionsgeschehen im Kreis. Hierbei ist zu beachten, dass die 7-Tage-Inzidenz von mehreren Faktoren abhängt, wie z.B. der Testhäufigkeit oder Ausbruchsgeschehen in Gemeinschaftseinrichtungen oder anderen Einrichtungen. Mit Datenstand 22.05.2020, 16:00 Uhr liegen alle Meldekreise unter dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner der letzten 7 Tage. 

    Eine kartographische Darstellung der kreisspezifischen 7-Tage-Inzidenz (Fallzahl/100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen) finden Sie im Gesundheitsatlas Baden-Württemberg.

  • InfektNews
    22.05.2020
    COVID-19: 34.310 bestätigte Fälle
    aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen

    ​Insgesamt wurden 34.310 SARS-CoV-2 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Von 34.261 Fällen mit Angaben zum Geschlecht sind 18.157 weiblich (53%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. 

    Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.692 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies sind 8 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 960 Männer (57%). Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren, im Median bei 82 Jahren, 1.098 (65%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Geschätzte 30.780 Personen sind von ihrer SARS-CoV-2-Infektion genesen. Ab dem 08.04.2020 wurde hierfür der vorher verwendete Algorithmus angepasst, um die Fälle mit in die Schätzung einzubeziehen, für die kein Erkrankungsbeginn, keine klinischen Angaben oder keine Informationen zu einem Krankenhausaufenthalt vorliegen. Bewertet wurden entsprechend nicht-verstorbene Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 07.05.2020, die nicht hospitalisiert werden mussten oder bereits vor 7 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden; und nichtverstorbene Fälle ohne Hospitalisierungsdaten mit Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 23.04.2020.

  • InfektNews
    21.05.2020
    COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 34.212
    Davon sind ungefähr 30.586 Personen bereits wieder genesen.

    ​Am Donnerstag (21. Mai) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.212 angestiegen. Davon sind ungefähr 30.586 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.684 an.

    Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Donnerstag (21. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 82 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.212 an. Davon sind ungefähr 30.586 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1.942 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.
    Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz

    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,57 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

    Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 3,3. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.567 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 7,5 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
    1.684 Todesfälle in Baden-Württemberg

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Ortenaukreis, Reutlingen und Schwarzwald-Baar-Kreis insgesamt 5 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.684 an. Unter den Verstorbenen waren 957 Männer und 727 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

    Die aktualisierte Landkreis-Tabelle und den vollständigen aktuellen Lagebericht des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg mit weiteren Grafiken und Informationen finden Sie auf unserer Infoseite zum Coronavirus.

    Wichtiger Hinweis:
    Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

    Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.

  • InfektNews
    20.05.2020
    COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 34.130
    Davon sind ungefähr 30.384 Personen bereits wieder genesen.

    ​Am Mittwoch (20. Mai) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.130 angestiegen. Davon sind ungefähr 30.384 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.679 an.

    Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Mittwoch (20. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 59 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.130 an. Davon sind ungefähr 30.384 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin deutlich höher als jene der noch Erkrankten. Derzeit sind geschätzt noch 2.067 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.
    Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz

    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,65 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

    Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 3,5. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.538 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 7,4 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.


    1.679 Todesfälle in Baden-Württemberg

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis und Rhein-Neckar-Kreis sowie aus der Stadt Stuttgart insgesamt 6 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.679 an. Unter den Verstorbenen waren 953 Männer und 726 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

    Die aktualisierte Landkreis-Tabelle und den vollständigen aktuellen Lagebericht des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg mit weiteren Grafiken und Informationen finden Sie auf unserer Infoseite zum Coronavirus.

    Wichtiger Hinweis:
    Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

    Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.

  • InfektNews
    19.05.2020
    COVID-19: 34.071 bestätigte Fälle
    allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen

    ​Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg

    Insgesamt wurden 34.071 SARS-CoV-2 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Von 34.019 Fällen mit Angaben zum Geschlecht sind 18.007 weiblich (53%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren.


    Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.673 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies sind 9 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 949 Männer (57%). Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren, im Median bei 82 Jahren, 1.083 (65%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.


    Geschätzte 30.209 Personen sind von ihrer SARS-CoV-2-Infektion genesen. Ab dem 08.04.2020 wurde hierfür der vorher verwendete Algorithmus angepasst, um die Fälle mit in die Schätzung einzubeziehen, für die kein Erkrankungsbeginn, keine klinischen Angaben oder keine Informationen zu einem Krankenhausaufenthalt vorliegen. Bewertet wurden entsprechend nicht-verstorbene Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 04.05.2020, die nicht hospitalisiert werden mussten oder bereits vor 7 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden; und nicht-verstorbene Fälle ohne Hospitalisierungsdaten mit Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 20.04.2020.

  • InfektNews
    18.05.2020
    Informationen zur Studie CORONA-MONITORING lokal
    RKI in Kupferzell

    ​Gesundheitsminister Manne Lucha: „Mit ihrer Teilnahme leisten die Kupferzeller Bürgerinnen und Bürger einen wichtigen Beitrag dazu, dass wir mehr über das Coronavirus erfahren.“


    Landrat Dr. Matthias Neth und Bürgermeister Christoph Spieles rufen zur Teilnahme auf

      Aktuelle Meldung des Regierungspräsidiums Stuttgart/Abteilung 9 Landesgesundheitsamt

      Robert Koch-Institut: Informationen zur Studie CORONA-MONITORING lokal

  • InfektNews
    18.05.2020
    COVID-19: 34.006 bestätigte Fäll
    aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen

    ​Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg:
    Insgesamt wurden 34.006 SARS-CoV-2 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Von 33.949 Fällen mit Angaben zum Geschlecht sind 17.962 weiblich (53%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren.
    Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.664 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies sind 11 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 944 Männer (57%). Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren, im Median bei 82 Jahren, 1.077 (65%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.
    Geschätzte 30.030 Personen sind von ihrer SARS-CoV-2-Infektion genesen. Ab dem 08.04.2020 wurde hierfür der vorher verwendete Algorithmus angepasst, um die Fälle mit in die Schätzung einzubeziehen, für die kein Erkrankungsbeginn, keine klinischen Angaben oder keine Informationen zu einem Krankenhausaufenthalt vorliegen. Bewertet wurden entsprechend nicht-verstorbene Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 03.05.2020, die nicht hospitalisiert werden mussten oder bereits vor 7 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden; und nicht-verstorbene Fälle ohne Hospitalisierungsdaten mit Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 19.04.2020.

  • InfektNews
    18.05.2020
    Neue Antikörperstudie im Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg gestartet
    Gesundheitsminister Lucha und Regierungspräsident Reimer: „Studie soll Beitrag leisten, um Erkenntnisse zum Auftreten von Antikörpern gegen SARS-CoV-2 nachvollziehen zu können“

    ​LGA-Leiterin, Dr. Stark: „Antikörpertests sind wichtig, um mehr Erkenntnisse über SARS-CoV-2 zu sammeln – und die Immunitätslage besser beurteilen zu können“

    Für die Diagnostik einer Virusinfektion stehen grundsätzlich verschiedene Test- möglichkeiten zur Verfügung – beispielsweise ein direkter Virusnachweis mittels einer molekularbiologischen Testung mit der Polymerase-Kettenreaktion (PCR) sowie ein Antikörpernachweis. Bisher ist für die Diagnostik von SARS-CoV-2 die PCR das Mittel der Wahl. Bereits seit Ende Januar 2020 kann das Virus im Labor des Landesgesundheitsamtes (LGA) Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart diagnostiziert werden. Im LGA-Landeslabor wurde nun ein SARS-CoV-2 Antikörpertest etabliert und eine Antikörperstudie in Kooperation mit dem Klinikum Stuttgart und dem Robert-Bosch-Krankenhaus bei hospitalisierten COVID-19 Patienten begonnen.

    „Ein Antikörpertest stellt nicht das Virus selbst, sondern die Antikörper gegen das Virus fest. Mit der Studie im LGA-Labor wollen wir einen Anteil dazu leisten, um Erkenntnisse zum Auftreten und der Persistenz von Antikörpern gegen SARS-CoV-2 nachvollziehen zu können – und dies bei schwer erkrankten Menschen“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha.
    „Ziel dieser Anfang Mai begonnenen Studie, die am LGA zunächst mit einer kleinen Probenanzahl in Kooperation mit Krankenhäusern startet, ist es, Erkenntnisse über den Zeitpunkt des Auftretens von Antikörpern nach einer SARS-CoV-2-Infektion zu liefern“, ergänzte der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer, in dessen Behörde das LGA angesiedelt ist. Die untersuchten Proben stammen von erkrankten beziehungsweise schwer erkrankten Personen, die in Krankenhäusern behandelt werden beziehungsweise wurden. Es konnten bereits 17 Studienproben getestet werden. Insgesamt werden die Studienteilnehmerinnen und Studienteilnehmer in regelmäßigen Abständen über die Dauer von einem Jahr auf Antikörper untersucht.

    „Antikörpertests sind für eine Akutdiagnostik auf COVID-19 nicht geeignet. Grund hierfür ist, dass zwischen Beginn der Symptomatik und der Nachweisbarkeit spezifischer Antikörper im Blut eines Erkrankten etwa sieben Tage vergehen, in Einzelfällen auch mehr. Die Antikörperstudie soll vielmehr dazu dienen, Erkenntnisse über den Zeitpunkt des Auftretens der Antikörper nach einer SARS-CoV-2-Infektion und die Persistenz der Antikörper nach einer SARS-CoV-2-Infektion zu erhalten“, erklärte die Leiterin des LGA, Dr. Karlin Stark. Daher können Antikörpertests die Akutdiagnostik mittels PCR nicht ersetzen. „Tests auf Antikörper sind vor allem wichtig, um mehr Erkenntnisse über die Immunantwort auf SARS-CoV-2 zu sammeln“, so Dr. Stark.

    Hintergrundinformationen:
    Derzeit ist das übliche Verfahren der Diagnostik auf SARS-CoV-2 der molekularbiologische Erregernachweis mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCR). Hierbei wird im Diagnostiklabor ein Nase-/ Rachenabstrich auf SARS-CoV-2 analysiert. Dieses Verfahren weist den Erreger direkt nach und gibt somit die Information, wer jetzt infiziert ist.

    Antikörpertests weisen Antikörper (Immunglobuline) gegen SARS-CoV-2 im Blut einer Person nach. Hierbei wird im Diagnostiklabor das Blut einer Person mittels eines immunologischen Tests (ELISA) analysiert. Dieses Verfahren weist die Immunantwort des Menschen auf den Erreger nach – das heißt, ob die Person mit SARS-CoV-2 infiziert war. Jedoch können auch Kreuzreaktionen mit anderen derzeit zirkulierenden Coronaviren möglich sein.

  • 17.05.2020
    COVID: Effektive Reproduktionszahl
    4-Tages R-Wert von 0,95 für Baden-Württemberg

    ​Das sogenannte Nowcasting ist eine Methode um eine Schätzung des Verlaufs der Anzahl von bereits erfolgten SARS-CoV-2-Erkrankungsfällen in Deutschland unter Berücksichtigung des Diagnose-, Melde- und Übermittlungsverzugs zu erstellen. Die Reproduktionszahl R ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Diese lässt sich nicht anhand der Meldedaten errechnen, sondern nur durch statistische Verfahren schätzen. Hierfür wird die Anzahl der Neuerkrankungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums hinzugezogen. Mit Datenstand 17.05.2020 wurde für den Tag 13.05.2020 ein 4-Tages R-Wert von 0,95 mit einem 95%-Prädikationsintervall von 0,76 – 1,22 für Baden-Württemberg errechnet. Ein zusätzlicher 7-Tages R-Wert, der aufgrund des längeren Zeitraums weniger tagesaktuellen Schwankungen unterliegt, wird für den 12.05.2020 mit 0,88 und einem 95%-Prädikationsintervall von 0,77 – 0,99 für Baden-Württemberg angegeben. Aufgrund des Melde- und Übermittlungsverzugs neuerkrankter Fälle sind aktuellere Schätzungen zu ungenau.

  • InfektNews
    17.05.2020
    7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg
    entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner

    ​Die kumulative Inzidenz entspricht der Anzahl aller seit dem 25.02.2020 (erster SARS-CoV-2-Nachweis in Baden-Württemberg) bis zum aktuellen Berichtstag gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner. Die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner. Für die Berechnung wird das Meldedatum der Fälle, das heißt der Tag, an dem das Gesundheitsamt den SARS-CoV-2 PCR-Nachweis durch das meldende Labor erhalten hat, herangezogen. Die 7-Tage-Inzidenz liefert daher ein genaueres Bild zum aktuellen Infektionsgeschehen im Kreis. Für den 17.05.2020 sind die einzelnen 7-Tage-Inzidenzen in Tabelle 3 dargestellt. Hierbei ist zu beachten, dass die 7-Tage-Inzidenz von mehreren Faktoren abhängt, wie z.B. der Testhäufigkeit oder Ausbruchsgeschehen in Gemeinschaftseinrichtungen oder anderen Einrichtungen. Mit Datenstand 17.05.2020, 16:00 Uhr liegen alle Meldekreise unter dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner der letzten 7 Tage.


    Eine kartographische Darstellung der kreisspezifischen 7-Tage-Inzidenz (Fallzahl/100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen) finden Sie im Gesundheitsatlas Baden-Württemberg.

      Gesundheitsatlas Baden-Württemberg

  • InfektNews
    17.05.2020
    COVID-19: 33.962 bestätigte Fälle
    aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen

    ​Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg

    Insgesamt wurden 33.962 SARS-CoV-2 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Von 33.854 Fällen mit Angaben zum Geschlecht sind 17.905 weiblich (53%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren.
    Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.653 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies sind 4 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 942 Männer (57%). Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren, im Median bei 82 Jahren, 1.070 (65%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.
    Geschätzte 29.900 Personen sind von ihrer SARS-CoV-2-Infektion genesen. Ab dem 08.04.2020 wurde hierfür der vorher verwendete Algorithmus angepasst, um die Fälle mit in die Schätzung einzubeziehen, für die kein Erkrankungsbeginn, keine klinischen Angaben oder keine Informationen zu einem Krankenhausaufenthalt vorliegen. Bewertet wurden entsprechend nicht-verstorbene Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 02.05.2020, die nicht hospitalisiert werden mussten oder bereits vor 7 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden; und nicht-verstorbene Fälle ohne Hospitalisierungsdaten mit Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 18.04.2020.

  • InfektNews
    15.05.2020
    COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 33.856
    Davon sind ungefähr 29.487 Personen bereits wieder genesen.

    ​Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.645 an.

    Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Freitag (15. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 52 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.856 an. Davon sind ungefähr 29.487 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
    Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz

    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,73 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

    Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 5,6. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.493 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 7,4 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
    1.645 Todesfälle in Baden-Württemberg

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Freudenstadt, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Lörrach, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tuttlingen und Zollernalbkreis insgesamt 16 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.645 an. Unter den Verstorbenen waren 938 Männer und 707 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

    Die aktualisierte Landkreis-Tabelle und den vollständigen aktuellen Lagebericht des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg mit weiteren Grafiken und Informationen finden Sie auf unserer Infoseite zum Coronavirus.

    Wichtiger Hinweis:
    Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

    Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.

  • InfektNews
    15.05.2020
    7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg
    Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen

    ​Neben der bislang im Lagebericht aufgelisteten kumulativen Inzidenz wird ab dem 07.05.2020 zusätzlich die 7-Tage-Inzidenz in den Lagebericht des Landesgesundheitsamts aufgenommen, die mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID19-Epidemie vom 06.05.2020 (www.bundesregierung.de) als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt wurde.

    Die kumulative Inzidenz entspricht der Anzahl aller seit dem 25.02.2020 (erster SARS-CoV-2-Nachweis in Baden-Württemberg) bis zum aktuellen Berichtstag gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner. Die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner. Für die Berechnung wird das Meldedatum der Fälle, das heißt der Tag, an dem das Gesundheitsamt den SARS-CoV-2 PCR-Nachweis durch das meldende Labor erhalten hat, herangezogen. Die 7-Tage-Inzidenz liefert daher ein genaueres Bild zum aktuellen Infektionsgeschehen im Kreis. Für den 14.05.2020 sind die einzelnen 7-Tage-Inzidenzen in Tabelle 3 dargestellt. Hierbei ist zu beachten, dass die 7-Tage-Inzidenz von mehreren Faktoren abhängt, wie z.B. der Testhäufigkeit oder Ausbruchsgeschehen in Gemeinschaftseinrichtungen oder anderen Einrichtungen. Mit Datenstand 14.05.2020, 16:00 Uhr liegen alle Meldekreise unter dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner der letzten 7 Tage.

    Eine kartographische Darstellung der kreisspezifischen 7-Tage-Inzidenz (Fallzahl/100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen) finden Sie im Gesundheitsatlas Baden-Württemberg.

    Gesundheitsatlas Baden-Würtemberg: 7-Tage-Inzidenz der Coronavirus-Fälle 2020

  • InfektNews
    14.05.2020
    COVID-19: 33.804 bestätigte Fälle
    aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen

    ​Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg

    Insgesamt wurden 33.804 SARS-CoV-2 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Von 33.743 Fällen mit Angaben zum Geschlecht sind 17.842 weiblich (53%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren.

    Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.629 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies sind 16 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 931 Männer (57%). Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren, im Median bei 82 Jahren, 1.055 (65%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

  • InfektNews
    13.05.2020
    COVID-19: 33.661 bestätigte Fälle
    aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen

    ​Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg

    Insgesamt wurden 33.661 SARS-CoV-2 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Von 33.598 Fällen mit Angaben zum Geschlecht sind 17.771 weiblich (53%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren.


    Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.613 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies sind 17 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 925 Männer (57%). Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren, im Median bei 82 Jahren, 1.044 (65%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

  • InfektNews
    12.05.2020
    COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 33.478
    Davon sind ungefähr 28.639 Personen bereits wieder genesen.

    ​Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.596 an.

    Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Dienstag (12. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 85 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.478 an. Davon sind ungefähr 28.639 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
    Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz

    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,11 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

    Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 6,7. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.372 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 7,1 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
    1.596 Todesfälle in Baden-Württemberg

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Esslingen, Göppingen, Heidenheim, Hohenlohekreis, Konstanz, Ludwigsburg, Ostalbkreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tübingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg und Stuttgart insgesamt 26 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.596 an. Unter den Verstorbenen waren 917 Männer und 679 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

    Die aktualisierte Landkreis-Tabelle und den vollständigen aktuellen Lagebericht des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg mit weiteren Grafiken und Informationen finden Sie auf unserer Infoseite zum Coronavirus.

    Wichtiger Hinweis:
    Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

    Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.

  • InfektNews
    11.05.2020
    COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 33.393
    Davon sind ungefähr 28.399 Personen bereits wieder genesen.

    ​Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.570 an.

    Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Montag (11. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg zusammen mit den für Sonntag (10. Mai) nachgereichten Daten insgesamt weitere 141 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.393 an. Davon sind ungefähr 28.399 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
    Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz

    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,21 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

    Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 7,6. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.333 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 7,0 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
    1.570 Todesfälle in Baden-Württemberg

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute zusammen mit den für gestern nachgereichten Daten aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Biberach, Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Esslingen, Heidenheim, Heilbronn, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Karlsruhe, Pforzheim und Stuttgart insgesamt 28 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.570 an. Unter den Verstorbenen waren 901 Männer und 669 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

    Die aktualisierte Landkreis-Tabelle und den vollständigen aktuellen Lagebericht des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg mit weiteren Grafiken und Informationen finden Sie auf unserer Infoseite zum Coronavirus.

    Wichtiger Hinweis:
    Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

    Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.

  • InfektNews
    10.05.2020
    Schätzung der Reproduktionszahl R über 1
    RKI

    ​Seit gestern liegt die Schätzung der Reproduktionszahl R über 1. Bei der Interpretation muss berücksichtigt werden, dass diese Schätzungen mit der Unsicherheit verbunden ist, wie sie das jeden Tag ausgewiesene Prädiktionsintervall ausdrückt. Aufgrund der statistischen Schwankungen, die durch die insgesamt niedrigeren Zahlen verstärkt werden, kann somit weiterhin noch nicht bewertet werden, ob sich der während der letzten Wochen sinkende Trend der Neuinfektionen weiter fortsetzt oder es zu einem Wiederanstieg der Fallzahlen kommt. Der Anstieg des geschätzten R-Wertes macht es erforderlich, die Entwicklung in den nächsten Tagen sehr aufmerksam zu beobachten.

    RKI: Schätzung der aktuellen Entwicklung der SARS-CoV-2-Epidemie in Deutschland - Nowcasting

  • InfektNews
    10.05.2020
    COVID-19: 33.305 bestätigte Fälle
    aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen

    ​Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg

    Insgesamt wurden 33.305 SARS-CoV-2 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Von 33.240 Fällen mit Angaben zum Geschlecht sind 17.570 weiblich (53%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren.

    Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.550 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies ist 8 Fall mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 889 Männer (57%). Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren, im Median bei 82 Jahren, (65%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

  • InfektNews
    08.05.2020
    Deutlich weniger Hantavirus-Erkrankungen als im Vorjahr
    Seit Jahresbeginn 2020 wurden dem Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg bislang 21 Hantavirus-Erkrankungen übermittelt.

    ​Das sind deutlich weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres mit 168 Fällen.

    Seit Beginn dieses Jahres wurden dem Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart bislang 21 Hantavirus-Erkrankungen übermittelt. Das sind deutlich weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres mit 168 Fällen. Das Jahr 2019 war neben 2017 (935 Fälle) und 2015 (497) ein weiteres starkes Hantavirus-Ausbruchsjahr mit insgesamt 833 an das LGA übermittelten Erkrankungen.

    Im Herbst 2019 war der Fruchtertrag bei Buchen und Eichen in Baden-Württemberg sehr gering und die Nahrungsbedingungen für den Überträger des Hantavirus, die Rötelmäuse, somit eher schlecht. In den weiteren Wochen rechnet das LGA daher mit einem niedrigen Infektionsrisiko und somit deutlich weniger Erkrankungsfällen als 2019. Dennoch sollte auf die üblichen Schutzmaßnahmen nicht verzichtet werden.
    Schwaches Hantavirusjahr wichtig für Mensch und Gesundheitssystem

    „Eine Hantavirus-Erkrankung ist ernst zu nehmen, da es schwere Verläufe geben kann. Die Erkrankung beginnt meist ähnlich einer Grippe mit plötzlich einsetzenden hohen Fieber. Hinzu kommen Kopf- und Gliederschmerzen sowie Bauch- und Rückenschmerzen. In schweren Fällen kann es zu Blut im Urin und gar zu Nierenfunktionsstörungen kommen. Dann kann sogar eine Blutwäsche (Dialyse) erforderlich werden“, erläutere Gesundheitsminister Manne Lucha. „In der aktuellen Lage ist es gut zu wissen und gleichzeitig gut für unser Gesundheitssystem, dass wir für 2020 kein ausgeprägtes Hantavirusjahr erwarten“, erklärte der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer, in dessen Behörde das LGA angesiedelt ist.

    In Baden-Württemberg treten Hantavirus-Infektionen regelmäßig auf. Immer wieder kommt es zu sogenannten Ausbruchsjahren. Die bislang stärkste Hantavirus-Epidemie wurde mit 1.797 registrierten Erkrankungen im Jahr 2012 beobachtet. Die Erkrankungszahlen zeigen große regionale Unterschiede. Die meisten Erkrankungen treten entlang der Schwäbischen Alb auf. Teile Oberschwabens, das Rheintal und der Südschwarzwald waren seltener oder kaum betroffen.
    Für 2020 wird geringe Hantavirus-Aktivität im Land erwartet

    „In Baden-Württemberg sind Hantaviren weit verbreitet, insbesondere in Regionen mit hohem Anteil an Buchenwäldern. Grund ist, dass dort Rötelmäuse, die Hantaviren über ihre Ausscheidungen übertragen, besonders gute Lebensbedingungen vorfinden. Sie ernähren sich bevorzugt von Bucheckern. Gute Nahrungsbedingungen im Herbst 2018 hatten das Überwintern von Rötelmäusen begünstigt, weshalb 2019 ein starkes Hantavirusjahr in Baden-Württemberg war. 2019 hingegen waren die Nahrungsbedingungen für Rötelmäuse schlecht, sodass wir für 2020 eine geringe Hantavirus-Aktivität im Land erwarten“, erklärte die Leiterin des Landesgesundheitsamts, Dr. Karlin Stark.

    Der Mensch infiziert sich über das Einatmen der Krankheitserreger, die an die eingetrockneten Ausscheidungen der Rötelmäuse gebunden sind. Ein Infektionsrisiko besteht überall dort, wo Rötelmäuse vorkommen und Tätigkeiten ausgeübt werden, bei denen Staub aufgewirbelt wird. Bei Reinigungsarbeiten von Garagen, Kellern, Scheunen, Ställen etc. seien Infektionen ebenso möglich wie Holzarbeiten in Wald und Garten. Daher sollten die zu reinigenden Flächen befeuchtet werden, um Staub zu binden. Das Tragen von Staubschutzmasken (beispielsweise aus dem Baumarkt) kann das Einatmen von erregerhaltigem Staub verhindern.
    Hintergrundinformation

    Der Name Hanta geht auf den Fluss Hantaan in Südkorea zurück, an dem in den 1950er-Jahren mehr als 3.000 amerikanische Soldaten während des Koreakrieges an einem ungewöhnlich starken Fieber mit anschließend häufigen Nierenversagen erkrankten. Eine Hantavirus-Erkrankung beginnt meist ähnlich wie eine Grippe mit plötzlich einsetzenden hohen Fieber. Hinzu kommen Kopf- und Gliederschmerzen sowie Bauchschmerzen. Bei einem Teil der Erkrankten entwickelt sich ein Nierenversagen, das dialysepflichtig werden kann, sich jedoch in der Regel zurückbildet.

    Hantaviren sind weltweit verbreitet. Aufgrund der unterschiedlichen Verbreitung der jeweiligen Reservoirwirte sind die verschiedenen Hantavirus-Spezies ebenfalls geografisch unterschiedlich verteilt. In Deutschland sind nach Untersuchungen des Konsiliarlaboratoriums für Hantaviren und des RKI Infektionen mit dem Puumalavirus (vor allem im Süden und Westen des Landes) und einer Form des Dobrava-Belgrad-Virus (vor allem im Osten und Norden) vorherrschend.

    Hantaviren werden über Rötelmäuse verbreitet, die das Virus über Kot und Urin ausscheiden. Ihre wichtigste Nahrungsquelle sind Bucheckern. Nach trockenen Sommern sind Buchen besonders stark mit Bucheckern behangen. Diese sogenannte Buchenmast begünstigt die Vermehrung von Rötelmäusen. Die Vermeidung des Kontakts mit Ausscheidungen von Nagern ist die wichtigste Maßnahme einer Infektionsverhütung. Daneben ist die Bekämpfung von Nagetieren wichtig. Schutz- und Vorbeugemaßnahmen sollten eingehalten werden. Weitere Informationen gibt es im RKI-Merkblatt „Informationen zur Vermeidung von Hantavirus-Infektionen“.

  • InfektNews
    08.05.2020
    COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 33.070
    Davon sind ungefähr 27.291 Personen bereits wieder genesen.

    ​Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.535 an.

    Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Freitag (8. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 202 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.070 an. Davon sind ungefähr 27.291 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
    Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz

    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,56 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

    Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 6,4. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.279 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 6,9 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
    1.535 Todesfälle in Baden-Württemberg

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Esslingen, Göppingen, Heilbronn, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Ortenaukreis, Rastatt, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tuttlingen und Zollernalbkreis sowie aus der Stadt Karlsruhe insgesamt 18 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.535 an. Unter den Verstorbenen waren 881 Männer und 654 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

    Die aktualisierte Landkreis-Tabelle und den vollständigen aktuellen Lagebericht des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg mit weiteren Grafiken und Informationen finden Sie auf unserer Infoseite zum Coronavirus.

    Wichtiger Hinweis:
    Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

    Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.

  • InfektNews
    08.05.2020
    Informationen und Hilfestellungen für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf
    RKI
  • InfektNews
    06.05.2020
    COVID-19-Verdacht: Maßnahmen und Testkriterien
    Orientierungshilfe für Ärzte
  • InfektNews
    07.05.2020
    Aktualisierung zur Meldung von Verdachtsfällen von COVID-19
    RKI

    ​Änderung gegenüber der Version vom 24.3.2020 im Abschnitt "Empfehlung"

    Robert Koch-Institut:  Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Meldung von Verdachtsfällen von COVID-19

  • InfektNews
    06.05.2020
    Blog zur wissenschaftlichen Auswertung der Corona-Datenspende App
    RKI

    ​Anfang April hat das Robert Koch-Institut die Corona-Datenspende-App herausgegeben, die ergänzende Informationen dazu liefern soll, wo und wie schnell sich das Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland ausbreitet. Die wissenschaftliche Auswertung der Daten kann dabei helfen, eine sogenannte Fieberkarte zu berechnen und die Früherkennung regionaler Hotspots zu verbessern.

      Robert Koch-Institut: Blog zur wissenschaftlichen Auswertung der Corona-Datenspende App

  • InfektNews
    08.05.2020
    Ergebnisse aus Surveillance-Systemen des RKI zu akuten respiratorischen Erkrankungen
    GrippeWeb, Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI), ICD-10-Code basiert

    ​In GrippeWeb, dem Web-Portal, das in Deutschland die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen beobachtet und dazu Informationen aus der Bevölkerung selbst verwendet, ist die Rate akuter Atemwegserkrankungen (ARE-Rate) und auch die Rate Influenza-ähnlicher Erkrankungen (ILI-Rate) in der 18. KW 2020 im Vergleich zur Vorwoche leicht gestiegen. ARE- und ILI-Rate liegen aktuell trotz des leichten Anstiegs auf einem deutlich niedrigeren Niveau als zu dieser Zeit in den Vorjahren. Ende März 2020 startete eine mikrobiologische Überwachung im Rahmen von GrippeWeb („Grippe-Web-Plus 2020“), bei der eine zufällig ausgewählte Stichprobe von regelmäßig meldenden GrippeWeb-Teilnehmern und -Teilnehmerinnen (ca. 200) vom RKI Abstrichmaterialien erhalten hat. Alle Proben werden am RKI auf 21 verschiedene Atemwegserreger, darunter u. a. Influenzaviren und SARS-CoV-2, untersucht. Zu Beginn sollte jeder Teilnehmende unabhängig von Symptomen Proben einschicken. Bisher sind jeweils 217 Proben, die aus der vorderen Nasenhöhle und dem Gaumen entnommen wurden, am RKI eingegangen. In keiner Probe wurden bisher Influenzaviren oder SARS-CoV-2 nachgewiesen. Weitere Informationen sind abrufbar unter https://grippeweb.rki.de/.


    Im ambulanten Bereich überwacht die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) mit ihrem Netzwerk aus primärversorgenden Sentinelärztinnen und -ärzten akute Atemwegserkrankungen. In der 18. KW 2020 ist die Zahl der Arztbesuche wegen akuter Atemwegserkrankungen im Vergleich zur Vorwoche in allen Altersgruppen gesunken. Die AGI hat die virologische Surveillance um SARS-CoV-2 erweitert. Seit der 8. KW 2020 sind insgesamt 13 SARS-CoV-2-positive Proben in 1.271 untersuchten Proben (1%) im Sentinel der AGI detektiert worden. Die Grippewelle der Saison 2019/20 endete nach Definition der Arbeitsgemeinschaft Influenza mit der 12. KW 2020. Im Sentinel wurde seit der 15. KW 2020 keine Influenza-Aktivität mehr verzeichnet. Weitere Informationen sind abrufbar unter https://influenza.rki.de/.


    Im Rahmen der ICD-10-Code basierten Krankenhaus-Surveillance von schweren akuten respiratorischer Infektionen (SARI) (ICD-10-Codes J09 bis J22: Hauptdiagnosen Influenza, Pneumonie oder sonstige akute Infektionen der unteren Atemwege) waren in der 17. KW 2020 22% der berichteten SARI-Fälle mit COVID-19 hospitalisiert. Wegen der geringen Fallzahlen kann keine Aussage zu einzelnen Altersgruppen getroffen werden. Zu beachten ist, dass in dieser Auswertung nur Patienten mit einem ICD-10-Code für SARI in der DRG-Hauptdiagnose und einer maximalen Verweildauer von einer Woche berücksichtigt wurden.

  • InfektNews
    07.05.2020
    COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 32.868
    Davon sind ungefähr 26.766 Personen bereits wieder genesen.

    ​Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.517 an.

    Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Donnerstag (7. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 138 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32.868 an. Davon sind ungefähr 26.766 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
    Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz

    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,52 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

    Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 7,8. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.221 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 6,8 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
    1.517 Todesfälle in Baden-Württemberg

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Calw, Emmendingen, Esslingen, Freudenstadt, Göppingen, Heidenheim, Heilbronn, Ludwigsburg, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen und Rottweil sowie aus der Stadt Stuttgart insgesamt 20 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.517 an. Unter den Verstorbenen waren 869 Männer und 648 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

    Die aktualisierte Landkreis-Tabelle und den vollständigen aktuellen Lagebericht des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg mit weiteren Grafiken und Informationen finden Sie auf unserer Infoseite zum Coronavirus.

    Wichtiger Hinweise:
    Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

    Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.

  • InfektNews
    06.05.2020
    COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 32.730
    Davon sind ungefähr 26.242 Personen bereits wieder genesen.

    ​Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.497 an.

    Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Mittwoch (6. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 185 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32.730 an. Davon sind ungefähr 26.242 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.

    Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
    Reproduktionszahl und Verdopplungszeit

    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,65 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 137 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln. Da die COVID-19-Fallzahlen gegenwärtig nicht exponentiell ansteigen, ist diese Zahl nur bedingt aussagekräftig.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.115 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 6,5 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
    1.497 Todesfälle in Baden-Württemberg

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Biberach, Breisgau-Hochschwarzwald, Esslingen, Heilbronn, Hohenlohekreis, Lörrach, Ortenaukreis, Reutlingen, Rottweil, Schwäbisch Hall und Zollernalbkreis sowie aus der Stadt Stuttgart insgesamt 15 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.497 an. Unter den Verstorbenen waren 861 Männer und 636 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

    Die aktualisierte Landkreis-Tabelle und den vollständigen aktuellen Lagebericht des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg mit weiteren Grafiken und Informationen finden Sie auf unserer Infoseite zum Coronavirus.

    Wichtiger Hinweis:
    Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

  • InfektNews
    05.05.2020
    COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 32.545
    Davon sind ungefähr 25.628 Personen bereits wieder genesen.

    ​Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.482 an.

    Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Dienstag (5. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 88 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32.545 an. Davon sind ungefähr 25.628 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.

    Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
    Reproduktionszahl und Verdopplungszeit

    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,74 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 66 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.924 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,9 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
    1.482 Todesfälle in Baden-Württemberg

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Esslingen, Freudenstadt, Heidenheim, Heilbronn, Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Neckar-Odenwald-Kreis, Ravensburg, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis, Sigmaringen, Tübingen und Tuttlingen sowie aus den Städten Freiburg und Heidelberg insgesamt 29 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.482 an. Unter den Verstorbenen waren 856 Männer und 626 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

    Die aktualisierte Landkreis-Tabelle und den vollständigen aktuellen Lagebericht des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg mit weiteren Grafiken und Informationen finden Sie auf unserer Infoseite zum Coronavirus.

    Wichtiger Hinweis:
    Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

  • InfektNews
    04.05.2020
    COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 32.457
    Davon sind ungefähr 25.238 Personen bereits wieder genesen.

    ​Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.453 an.

    Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Montag (4. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 68 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32.457 an. Davon sind ungefähr 25.238 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.

    Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
    Reproduktionszahl und Verdopplungszeit

    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,68 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 66 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.871 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,8 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
    1.453 Todesfälle in Baden-Württemberg

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Ortenaukreis, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Tübingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg und Karlsruhe insgesamt 31 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.453 an. Unter den Verstorbenen waren 844 Männer und 609 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 102 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

    Die aktualisierte Landkreis-Tabelle und den vollständigen aktuellen Lagebericht des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg mit weiteren Grafiken und Informationen finden Sie auf unserer Infoseite zum Coronavirus.

    Wichtiger Hinweis:
    Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

  • InfektNews
    30.04.2020
    Erweiterte Hygienemaßnahmen im Gesundheitswesen im Rahmen der COVID-19 Pandemie
    RKI

    ​Im Rahmen der SARS-CoV-2-Pandemie sind in Abhängigkeit von der epidemiologischen Situation in Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen zusätzliche, über die Basishygiene hinausgehende Maßnahmen erforderlich, um das Risiko der Verbreitung des Erregers durch unerkannt Infizierte einzudämmen.

    Robert Koch-Institut:  Erweiterte Hygienemaßnahmen im Gesundheitswesen im Rahmen der COVID-19 Pandemie

  • InfektNews
    02.05.2020
    Leitfaden für den Öffentlichen Gesundheitsdienst zum Vorgehen bei Häufungen von COVID-19
    RKI
  • InfektNews
    03.05.2020
    Effektive Reproduktionszahl R von 0,68
    für Baden-Württemberg errechnet

    ​Das sogenannte Nowcasting ist eine Methode um eine Schätzung des Verlaufs der Anzahl von bereits erfolgten SARS-CoV-2-Erkrankungsfällen in Deutschland unter Berücksichtigung des Diagnose-, Melde- und Übermittlungsverzugs zu erstellen. Die Reproduktionszahl ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Diese lässt sich nicht anhand der Meldedaten errechnen, sondern nur durch statistische Verfahren schätzen. Auf der Basis dieser Berechnungen, wurde mit Datenstand 03.05.2020 für den Tag 29.04.2020 eine effektive Reproduktionszahl R von 0,68 mit einem 95%-Prädikationsintervall von 0,58 – 0,80 für Baden-Württemberg errechnet. Aufgrund des Melde- und Übermittlungsverzugs neuerkrankter Fälle ist eine aktuellere Schätzung zu ungenau.

  • InfektNews
    03.05.2020
    COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 32.389
    Davon sind ungefähr 24.838 Personen bereits wieder genesen.

    ​Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.422 an.

    Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Sonntag (3. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 117 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32.389 an. Davon sind ungefähr 24.838 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.

    Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
    Reproduktionszahl und Verdopplungszeit

    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,68 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 66 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.841 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,7 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
    1.422 Todesfälle in Baden-Württemberg

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Heidenheim, Ortenaukreis, Rottweil und Schwarzwald-Baar-Kreis insgesamt 9 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.422 an. Unter den Verstorbenen waren 830 Männer und 592 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 102 Jahren. 64 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

    Die aktualisierte Landkreis-Tabelle und den vollständigen aktuellen Lagebericht des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg mit weiteren Grafiken und Informationen finden Sie auf unserer Infoseite zum Coronavirus.

    Wichtiger Hinweis:
    Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

  • InfektNews
    30.04.2020
    COVID-19: Effektive Reproduktionszahl
    Effektive Reproduktionszahl R von 0,7 für Baden-Württemberg

    ​Das Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichte am 30.04.2020 eine Schätzung der effektiven Reproduktionszahl für die einzelnen Bundesländer auf der Basis eines Nowcasting.
    Das sogenannte Nowcasting ist eine Methode um eine Schätzung des Verlaufs der Anzahl von bereits erfolgten SARS-CoV-2-Erkrankungsfällen in Deutschland unter Berücksichtigung des Diagnose-, Melde- und Übermittlungsverzugs zu erstellen. Die Reproduktionszahl ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Diese lässt sich nicht anhand der Meldedaten errechnen, sondern nur durch statistische Verfahren schätzen. Auf der Basis dieser Berechnungen, wurde mit Datenstand 30.04.2020 für den Tag 26.04.2020 eine effektive Reproduktionszahl R von 0,7 mit einem 95%-Prädikationsintervall von 0,5 – 0,8 für Baden-Württemberg errechnet. Aufgrund des Melde- und Übermittlungsverzugs neuerkrankter Fälle ist eine aktuellere Schätzung zu ungenau.
    Die Verläufe der effektiven Reproduktionszahl und der Anzahl von Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner über den Zeitraum vom 06.03. bis zum 26.04.2020 sind in Abbildung 5 dargestellt. Der Beschluss für eine Absage großer Veranstaltungen (bei über 1.000 Teilnehmern) vom 09.03.2020, die Bund-Länder Vereinbarung zu Leitlinien gegen die Ausbreitung des Coronavirus vom 16.03.2020 und das bundesweite umfangreiche Kontaktverbot vom 23.03.2020 – als drei kontaktreduzierenden Maßnahmen zur Verringerung der Ausbreitung des Virus – sind zur besseren Orientierung mit angegeben.

  • InfektNews
    30.04.2020
    COVID-19: 31.901 bestätigte Fälle
    aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen

    ​Insgesamt wurden 31.901 SARS-CoV-2 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Von 31.827 Fällen mit Angaben zum Geschlecht sind 16.779 weiblich (53%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren.
    Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.387 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies sind 33 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 806 Männer (58%). Das Alter lag zwischen 34 und 102 Jahren, im Median bei 82 Jahren, 869 (64%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

  • InfektNews
    30.04.2020
    Informationen zu COVID-19 Maßnahmen in verschiedenen Ländern
    Health System Response Monitor (HSRM)

    ​Die Webseite von Health System Response Monitor (HSRM) stellt Informationen zu COVID-19 Maßnahmen in verschiedenen Ländern zur Verfügung.

      COVID-19 Health System REsponse Monitor

  • InfektNews
    30.04.2020
    Neue Berechnung der Reproduktionszahl R
    Schätzung der Fallzahlen unter Berücksichtigung des Verzugs (Nowcasting) und der Reproduktionszahl (R)

    ​Die ausgewiesenen Fallzahlen spiegeln den Verlauf der Anzahl von Erkrankungsfällen nicht vollständig wider, da es unterschiedlich lange dauert, bis es nach dem Erkrankungsbeginn eines Falles zu einer COVID-19-Diagnose, zur Meldung und zur Übermittlung des Falls an das Robert Koch-Institut kommt. Es wird daher versucht, den tatsächlichen Verlauf der Anzahl von bereits erfolgten COVID-19-Erkrankungen durch ein sogenanntes Nowcasting zu modellieren.
    Die Reproduktionszahl R ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einem Fall angesteckt werden. Diese lässt sich nicht aus den Meldedaten ablesen, sondern nur durch statistische Verfahren zum Beispiel auf der Basis des Nowcastings schätzen. Das Nowcasting und die R-Schätzung beziehen alle übermittelten Fälle mit Erkrankungsbeginn bis 3 Tage vor Datenstand ein. Fälle mit neuerem Erkrankungsbeginn wurden nicht berücksichtigt, da sie noch nicht in ausreichender Zahl übermittelt wurden und zu instabilen Schätzungen führen würden.

    Die im Rahmen des Nowcastings geschätzte Anzahl von Neuerkrankungen wurde bisher als gleitendes 3-Tage-Mittel dargestellt um Zufallseffekte einzelner Tage auszugleichen. Ab heute verwendet das RKI ein 4-Tage-Mittel, das den Verlauf noch etwas glättet und gleichzeitig die Berechnung des Punktschätzers für den R-Wert erleichtert: für einen bestimmten Tag ergibt sich der R-Wert jetzt als einfacher Quotient der geschätzten Anzahl von Neuerkrankungen für diesen Tag geteilt durch die Anzahl von Neuerkrankungen 4 Tage davor. Dadurch hat sich die Form der dargestellten Kurve leicht verändert.

      RKI: detaillierte Beschreibung der Methodik

  • InfektNews
    29.04.2020
    COVID-19: 31.589 bestätigte Fälle
    aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen

    ​Von 31.516 Fällen mit Angaben zum Geschlecht sind 16.610 weiblich (53%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren.
    Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.354 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies sind 47 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 790 Männer (58%). Das Alter lag zwischen 34 und 102 Jahren, im Median bei 82 Jahren. 869 (64%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

  • InfektNews
    29.04.2020
    Covid-19: Weltweite Reisewarnung bis 14.o6.2020 verlängert
    Auswärtiges Amt

    ​Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland wird derzeit gewarnt, da weiterhin mit starken drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, weltweiten Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen ist. Dies gilt bis auf weiteres fort, vorerst bis einschließlich 14. Juni 2020.

      Auswärtiges Amt: Informationen zum Coronavirus des Auswärtigen Amtes mit weltweiter Reisewarnung

  • InfektNews
    28.04.2020
    COVID-19: Reproduktionszahl
    RKI

    ​Die Reproduktionszahl R ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einem Fall angesteckt werden. Diese lässt sich nicht aus den Meldedaten ablesen, sondern nur durch statistische Verfahren zum Beispiel auf der Basis des Nowcastings schätzen. Das Nowcasting und die R-Schätzung beziehen alle übermittelten Fälle mit Erkrankungsbeginn bis 3 Tage vor Datenstand ein. Fälle mit neuerem Erkrankungsbeginn wurden nicht berücksichtigt, da sie noch nicht in ausreichender Zahl übermittelt wurden und zu instabilen Schätzungen führen würden.
    Mit Datenstand 28.04.2020 0:00 Uhr wird die Reproduktionszahl auf R = 0,9 (95%-Konfidenzintervall: 0,7-1,0) geschätzt. Das bedeutet, dass im Mittel jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte eine weitere Person ansteckt. Diese Zahl lag ab dem 29.03.2020 bei etwa 4.000 Neuerkrankungen pro Tag, mit einem weiteren Rückgang auf etwa 2.000 Neuerkrankungen pro Tag seit dem 13.04.2020. Der Rückgang seit Ende März ist jedoch insgesamt nicht gleichmäßig, sondern es entstehen immer wieder Phasen mit konstanten Fallzahlen (Plateau)

  • InfektNews
    28.04.2020
    COVID-19: 31.406 bestätigte Fälle
    aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen

    ​Von 31.330 Fällen mit Angaben zum Geschlecht sind 16.508 weiblich (53%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren.
    Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.307 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies sind 38 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 768 Männer (59%). Das Alter lag zwischen 34 und 102 Jahren, im Median bei 82 Jahren. 835 (64%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

  • InfektNews
    27.04.2020
    COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 31.177
    Davon sind ungefähr 21.126 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.269 an.

    ​Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Montag (27. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 160 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 31.177 an. Davon sind ungefähr 21.126 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.

    Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
    Reproduktionszahl liegt bei 0,8

    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,8 angegeben. Ein R von 0,8 bedeutet, dass im Mittel fast jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen leicht abnimmt. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 41 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.658 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,3 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
    1.269 Todesfälle in Baden-Württemberg

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Calw, Enzkreis, Esslingen, Freudenstadt, Göppingen, Hohenlohekreis, Lörrach, Neckar-Odenwald-Kreis, Rems-Murr-Kreis und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Mannheim und Stuttgart insgesamt 20 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.269 an. Unter den Verstorbenen waren 754 Männer und 515 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 102 Jahren. 64 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

    Die aktualisierte Landkreis-Tabelle und den vollständigen aktuellen Lagebericht des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg mit weiteren Grafiken und Informationen finden Sie auf unserer Infoseite zum Coronavirus.

    Wichtiger Hinweis:
    Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

  • InfektNews
    24.04.2020
    RKI und DIVI: Steuerung der Pandemie
    Erste Prognosemodelle Mitte Mai erwartet

    ​Unter der gemeinsamen Leitung der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI; Prof. Dr. Christian Karagiannidis) und des Robert Koch-Instituts (RKI; PD Dr. Grabenhenrich) hat sich gestern die Gruppe Steuerungs-Prognose von intensivmedizinischen COVID-19-Kapazitäten (SPoCK) konstituiert. Diese wird über die kommenden zwei Jahre täglich Vorhersagen des weiteren Verlaufs von intensivmedizinisch zu behandelnden COVID-19-Patienten auf lokaler, überregionaler wie auch europäischer Ebene öffentlich bereitstellen. Diese können dann von Entscheidungsträgern im öffentlichen Gesundheitsbereich zur Steuerung der Pandemie genutzt werden. Mit der Bereitstellung erster Modelle, bezogen auf Deutschland sowie einzelne Bundesländer, darf bis Mitte Mai gerechnet werden.

    Die interdisziplinäre Gruppe bringt dabei Kompetenzen aus den Bereichen Public Health/ Epidemiologie (RKI), der Intensivmedizin (DIVI; Kliniken der Stadt Köln, Universität Witten-Herdecke, Charité – Universitätsmedizin Berlin), der Biostatistik/ Prognose-Modellierung (Universitätsklinikum Freiburg, IMBI), der Medizininformatik/ Datenintegration (RWTH Aachen, BIH Berlin), der internationalen Gesundheitssystemforschung (TU Berlin) und der regionalen Modellierung (Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung) zusammen.

  • InfektNews
    26.04.2020
    Landesregierung weitet Tests auf Corona deutlich aus
    Um ein erneutes starkes Ansteigen der Infizierten-Zahlen in der Bevölkerung zu vermeiden, baut die Landesregierung die Testkapazitäten weiter deutlich aus.

    ​„Wir müssen unbedingt verhindern, dass die Fallzahlen wieder massiv ansteigen. Also heißt es für uns: testen, testen, testen“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Sonntag (26. April) in Stuttgart. „Neben der ganz wichtigen Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln, zu der auch die am morgigen Montag startende Maskenpflicht beim Einkaufen und im ÖPNV gehört, halten wir eine deutliche Ausweitung der Corona-Tests für eine sehr wirksame Methode, um die Pandemie unter Kontrolle zu halten. Deshalb haben wir uns entschieden, künftig noch mal deutlich mehr Bürgerinnen und Bürger als bisher auf das neuartige Virus testen zu lassen.“ Die Corona-Lenkungsgruppe der Landesregierung habe eine entsprechende, mit dem Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg (LGA) abgestimmte Test-Konzeption des Ministeriums für Soziales und Integration (siehe Seitenende) gebilligt.

    Gesundheitsminister Manne Lucha ergänzte: „Wir müssen alles erdenklich Mögliche dafür tun, um eine zweite Welle, also einen erneuten exponentiellen Anstieg der Corona-Erkrankungen, zu verhindern. Wir dürfen nicht vergessen, dass Baden-Württemberg nach Bayern bundesweit noch immer am zweitstärksten vom Coronavirus betroffen ist: Stand jetzt haben wir immer noch 259 Fälle pro 100.000 Einwohnern.“
    Erkrankte so früh wie möglich identifizieren und isolieren

    „Nur durch gemeinsames entschlossenes und zielgerichtetes Handeln haben wir es geschafft, eine Überlastung unserer Krankenhäuser zu verhindern und Menschenleben zu retten“, so Ministerpräsident Kretschmann. Durch die bereits begonnene schrittweise Lockerung der Kontaktbeschränkungen könnte es also gerade bei uns wieder vermehrt zu Covid-19-Fällen kommen. Um ein erneutes starkes Ansteigen der Infizierten-Zahlen in der Bevölkerung zu vermeiden, müssten Erkrankte so früh wie möglich identifiziert und isoliert werden. „Wir müssen schnell und unter Hochdruck die Kontaktpersonen ermitteln, Quarantänemaßnahmen anordnen und auf diese Weise versuchen, die Infektionskette frühzeitig zu unterbrechen“, sagte Minister Lucha.

    „Neu ist, dass künftig nicht nur Personen mit Corona-Symptomen getestet werden sollen, sondern auch Menschen ohne Symptome, die aber in engem Kontakt zu Infizierten stehen oder zuletzt gestanden sind. Einen deutlichen Schwerpunkt der Testungen setzen wir auf Personen, die in Krankenhäusern oder der stationären Pflege arbeiten“, so Minister Lucha. „Damit schützten wir auch die vulnerablen Gruppen.“ Auch bei der Häufung von Erkrankungen im persönlichen und beruflichen Umfeld (etwa in einem Betrieb oder in einer Gemeinschaftsunterkunft) solle künftig über die Empfehlungen des RKI hinaus breit getestet werden.

    LGA-Präsidentin Dr. Karlin Stark: „Die deutliche Erhöhung der Testkapazitäten, die wir noch weiter steigern werden, versetzt uns in die erfreuliche Situation, dass wir nun unsere Teststrategie, im Rahmen der zusätzlich verfügbaren Kapazitäten, erweitern können. Damit können wir die Übersicht über das Infektionsgeschehen verbessern. Um ein starkes Ansteigen der Infektionen zu vermeiden, müssen uns aber nach wie vor alle Bürgerinnen und Bürger durch die Einhaltung der empfohlenen und angeordneten Maßnahmen unterstützen. Mit diesen Maßnahmen können wir es gemeinsam schaffen.“

    Die Konzeption von Sozialministerium und LGA sieht folgende strategische Testungen im gesamten Land vor:

        Testung symptomatischer Personen entsprechend der RKI-Empfehlung
        Dringend empfiehlt das Land darüber hinaus die erweiterte Testung asymptomatischer Personen, nämlich
            - von engen Kontaktpersonen von positiv getesteten Fällen,
            - bei Erkrankungshäufungen, zum Beispiel in Gemeinschaftsunterkünften und Betrieben,
            - in medizinischen Einrichtungen und in der stationären Pflege.

    Bundesweit einmalig

    Die Laborkosten bei der Testung von asymptomatischen Personen werden derzeit nicht von der Gesetzlichen Krankenversicherung getragen. Der Bund hat angekündigt, die Finanzierung ausweiten zu wollen. Die durch die neue Test-Strategie entstehenden Kosten wird vorerst das Land tragen, bis der Bund die Finanzierung geregelt hat.

    Die jetzt in Baden-Württemberg beschlossene erweiterte Test-Strategie ist bislang bundesweit einmalig. Die vorhandenen Testressourcen eröffnen die Möglichkeit, potenzielle Fälle durch breit angelegte, aber gezielte Testung frühzeitig zu erfassen. Die Landesregierung unternimmt alle Anstrengungen, um die vorhandenen Kapazitäten durch Beschaffung weiterer Testgeräte, die Förderung der Entwicklung schnellerer Testverfahren sowie die Unterstützung von Laboren beim Aufbau von zusätzlichen Laborkapazitäten weiter auszubauen.
    Hintergrundinformationen

    Zuletzt wurden im Land knapp 80.000 Tests pro Woche durchgeführt – in privaten fachärztlichen Laboren, Laboren an den Unikliniken und am LGA in Kooperation mit dem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart (CVUA). Künftig könnten es insgesamt über 160.000 Tests pro Woche sein. Damit wären die derzeit freien Untersuchungskapazitäten voll ausgeschöpft. Nach Angaben des Verbandes Akkreditierter Labore in der Medizin lag die Positiven-Rate der in Baden-Württemberg durchgeführten labordiagnostischen Tests auf SARS-CoV-2 zuletzt bei 10,5 Prozent – und damit höher als in den anderen Bundesländern.

    In Baden-Württemberg sind aktuell 100 Corona-Schwerpunktpraxen und 40 zentrale Corona-Ambulanzen etabliert, in denen Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf eine COVID-19-Erkrankung oder mit fieberhaften Infekten von niedergelassenen Ärzten untersucht und behandelt werden. Zusätzlich wurden Abstrich-Zentren eingerichtet. Damit besteht im Land eine umfassende Test-Infrastruktur für die Untersuchung auf SARS-CoV-2, die einen flächendeckenden Zugang zur Testung gewährleistet.

    Quelle:
    Staatsministerium

  • InfektNews
    26.04.2020
    COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 31.017
    Davon sind ungefähr 20.701 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.249 an.

    ​Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Sonntag (26. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 278 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 31.017 an. Davon sind ungefähr 20.701 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.

    Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
    Reproduktionszahl liegt bei 0,8

    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,8 angegeben. Ein R von 0,8 bedeutet, dass im Mittel fast jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen leicht abnimmt.  Die Verdopplungszeit beträgt momentan 41 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.637 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,3 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
    1.249 Todesfälle in Baden-Württemberg

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Göppingen, Rastatt, Rottweil, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis und Waldshut sowie aus der Stadt Freiburg insgesamt 12 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.249 an. Unter den Verstorbenen waren 741 Männer und 508 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 64 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

    Die aktualisierte Landkreis-Tabelle und den vollständigen aktuellen Lagebericht des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg mit weiteren Grafiken und Informationen finden Sie auf unserer Infoseite zum Coronavirus.

    Wichtiger Hinweis:
    Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

  • InfektNews
    24.04.2020
    COVID-19: 30.369 bestätigte Fälle
    in Baden-Württemberg

    ​Insgesamt wurden 30.369 SARS-CoV-2 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Von 30.292 Fällen mit Angaben zum Geschlecht sind 15.938 weiblich (52%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren.
    Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.203 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies sind 31 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 714 Männer (59%). Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren, im Median bei 82 Jahren. 767 (64%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

  • InfektNews
    23.04.2020
    Erste klinische Prüfung eines Impfstoffs gegen COVID-19 in Deutschland genehmigt
    Paul-Ehrlich-Institut, Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel

    ​Das Paul-Ehrlich-Institut, Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, hat die erste klinische Prüfung eines Impfstoffs gegen COVID-19 in Deutschland genehmigt. Die Genehmigung ist das Ergebnis einer sorgfältigen Bewertung des potenziellen Nutzen-Risiko-Profils des Impfstoffkandidaten. Durch eine intensive wissenschaftliche Beratung des Arzneimittelentwicklers BioNTech im Vorfeld konnte das Paul-Ehrlich-Institut das Verfahren in vier Tagen abschließen. Die Erprobung von Impfstoffkandidaten am Menschen ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu sicheren und wirksamen Impfstoffen gegen COVID-19 für die Bevölkerung in Deutschland und darüber hinaus.

    Paul-Ehrlich-Institut

  • InfektNews
    23.04.2020
    COVID-19: 29.912 bestätigte Fälle in Baden-Württemberg
    aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet.

    ​Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg

    Insgesamt wurden 29. 912 SARS-CoV-2 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Von 29.834 Fällen mit Angaben zum Geschlecht sind 15.680 weiblich (52%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren.
    Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 1.172 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies sind 69 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 700 Männer (60%). Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren, im Median bei 82 Jahren. 744 (63%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

  • InfektNews
    23.04.2020
    COVID-19-Verdacht
    Maßnahmen und Testkriterien - Orientierungshilfe für Ärzte
  • InfektNews
    22.04.2020
    FAQs zum Coronavirus SARS-CoV-2 überarbeitet
    des RKI
  • InfektNews
    23.04.2020
    Hinweise für ambulante Pflegedienste
    im Rahmen der COVID-19-Pandemie

    ​COVID-19-Erkrankungen sind insbesondere für ältere Menschen und Personen mit vorbestehenden Grunderkrankungen, wie z.B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen, gefährlich. Hinweise zu Infektionsprävention bei dieser Personengruppe sind u.a. enthalten in der KRINKO-Empfehlung zur Infektionsprävention in Heimen, in dem Dokument "Prävention und Management von COVID-19 in Alten-und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen" sowie in den Empfehlungen des paritätischen Gesamtverbandes zu COVID-19.

    Näheres unter Robert Koch-Institut

  • InfektNews
    23.04.2020
    Wiedereröffnung von Bildungseinrichtungen
    Überlegungen, Entscheidungsgrundlagen und Voraussetzungen

    ​Da es bislang keine gesicherten Erkenntnisse zur Rolle von Schulen und Kindergärten im aktuellen Infektionsgeschehen gibt, ist es wichtig, eine Wiedereröffnung mit epidemiologischen Studien zu begleiten, insbesondere auch um den Beitrag der Übertragung durch asymptomatische SARS-CoV-2- Träger in diesen Settings beurteilen zu können. Wie im Epidemiologischen Bulletin 19/2020 ausgeführt, können die Ergebnisse der begleitenden Studien genutzt werden, um die Effektivität der Maßnahmen besser einzuschätzen und ein Vorgehen auszuwählen sowie eine Handlungsbasis für das weitere Vorgehen im Verlauf der Pandemie in Bezug auf das schrittweise Öffnen (und ggf. auch erneute Schließen) von Betreuungs- und Bildungseinrichtungen zu schaffen.

      Robert Koch-Institut: Epidemiologisches Bulletin 20/2020 (PDF, 123 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

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    22.04.2020
    Erhebungen zu SARS-CoV-2-Labortestungen in Deutschland
    Zur Erfassung der SARS-CoV-2 Testzahlen werden deutschlandweit Daten von Universitätskliniken, Forschungseinrichtungen sowie klinischen und ambulanten Laboren wöchentlich am RKI zusammengeführt.

    Übermittelt werden diese über eine internetbasierte Umfrage des RKI über Voxco (RKI-Testlaborabfrage), vom Netzwerk für respiratorische Viren (RespVir), der am RKI etablierten Antibiotika-Resistenz-Surveillance (ARS) oder die Abfrage eines labormedizinischen Berufsverbands.


    Seit Beginn der Testungen in Deutschland bis einschließlich KW 16/2020 wurden bisher 2.072.669 Labortests erfasst, davon wurden 155.773 (7,5%) positiv auf SARS-CoV-2 getestet.


      Epidemiologisches Bulletin: Erfassung von SARS-CoV-2-Testzahlen

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    22.04.2020
    COVID-19: Demografische Verteilung
    in ganz Deutschland

    ​Von den Fällen sind 48% männlich und 52% weiblich. Insgesamt sind von den Fällen 2.362 Kinder unter 10 Jahren (2%), 5.991 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 19 Jahren (4%), 62.450 Personen im Alter von 20-49 Jahren (43%), 47.742 Personen im Alter von 50-69 Jahren (33%), 23.069 Personen im Alter von 70-89 Jahren (16%) und 3.886 Personen im Alter von über 90 Jahren (3%). Bei 193 Personen ist das Alter unbekannt. Durchschnittlich sind die Fälle 50 Jahre alt (Median 50 Jahre). Die höchsten Inzidenzen finden sich in den Altersgruppen ab 90 Jahren (s. Abb. 5). In diesen Altersgruppen traten nur 2,7% der bestätigten COVID-19-Fälle auf.

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    22.04.2020
    COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 29.350
    Davon sind ungefähr 17.807 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.103 an.

    ​Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Mittwoch (22. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 557 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 29.350 an. Davon sind ungefähr 17.807 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.

    Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
    Reproduktionszahl liegt bei 0,8

    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,8 angegeben. Ein R von 0,8 bedeutet, dass im Mittel fast jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen leicht abnimmt. Die Verdopplungszahl beträgt momentan 41 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.506 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,1 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
    1.103 Todesfälle in Baden-Württemberg

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Esslingen, Freudenstadt, Göppingen, Heilbronn, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Rhein-Neckar-Kreis, Tübingen, Waldshut und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Baden-Baden, Freiburg, Karlsruhe und Stuttgart insgesamt 41 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.103 an. Unter den Verstorbenen waren 670 Männer und 433 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 63 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter (s. Tabelle).

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

    Die aktualisierte Landkreis-Tabelle und den vollständigen aktuellen Lagebericht des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg mit weiteren Grafiken und Informationen finden Sie auf unserer Infoseite zum Coronavirus.

    Wichtiger Hinweis:
    Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

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    21.04.2020
    Landesregierung beschließt Maskenpflicht
    Das Kabinett hat sich auf eine Pflicht zum Tragen von sogenannten „Alltagsmasken“ beim Einkaufen und im öffentlichen Personenverkehr ab 27. April verständigt. Außerdem soll die Notfallbetreuung für Kinder ausgebaut werden.

    ​„Eine Bedeckung von Mund und Nase kann helfen, die Verbreitung des Virus zu bremsen. Wenn alle eine Alltagsmaske tragen, schützen wir uns gegenseitig und helfen mit, die Verbreitung des Virus weiter zu verlangsamen und somit Menschenleben zu retten. Deshalb hat die Landesregierung heute eine Maskenplicht beschlossen, die ab 27. April gelten soll“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Dienstag, 21. April 2020, im Anschluss an die Sitzung des Ministerrats. An der heutigen Sitzung hatte auch der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Prof. Dr. Lothar H. Wieler, teilgenommen.

    In der vergangenen Woche hatten sich die Ministerpräsidenten und die Kanzlerin bereits darauf verständigt, den Bürgern das Tragen von sogenannten Alltagsmasken in der Öffentlichkeit dringend zu empfehlen.
    Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Personenverkehr

    „Konkret heißt das: wir alle sind ab kommendem Montag verpflichtet, beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln Mund und Nase zu bedecken“, so Kretschmann. Damit sei ausdrücklich kein medizinischer Mundschutz gemeint, es genüge ein Schal, Tuch oder eine selbst gemachte oder gekaufte Stoffmaske.  „In diesen Zeiten ist das Tragen einer Alltagsmaske ein Symbol der Verantwortung; es zeigt, dass wir aufeinander Acht geben und alles tun, um die Folgen der Corona-Pandemie einzudämmen“, betonte Kretschmann. 

    Auf der Webseite der Landesregierung finden sich Anleitungen, wie eine Alltagsmaske hergestellt werden kann.

    Das Kabinett hat beschlossen, dass die Notbetreuung erweitert wird. „Mir ist bewusst, dass die momentanen Einschränkungen besonders für Familien mit Kindern eine große Belastung sind. Dennoch dürfen wir in dieser fragilen Situation kein Risiko eingehen und wir können die Kitas zum jetzigen Zeitpunkt nicht regulär öffnen. Um Betroffene zu entlasten werden wir jedoch ab 27. April die Notbetreuung weiter ausbauen“, so Kretschmann.
    Schrittweise Ladenöffnungen

    „Viele Menschen haben uns in den letzten Tagen gefragt, warum wir bei der Öffnung der Geschäfte so vorsichtig sind und die Öffnung auf Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmeter begrenzt haben. Dazu will ich zuerst einmal all denjenigen, deren Geschäfte wir noch nicht öffnen konnten, sagen: ich verstehe Ihre Sorgen und Ängste und Sie können mir glauben: Ich würde nichts lieber tun, als alles sofort wieder zu öffnen“, so Kretschmann.

    Viele hätten sich vielleicht gerade erst voller Energie auf den Weg in die Selbständigkeit gemacht, andere investierten schon seit Jahrzehnten all ihr Herzblut in ihren Betrieb. „Wir haben es in den letzten Wochen mit einem gewaltigen gemeinsamen Kraftakt geschafft, dass unser Gesundheitssystem nicht überlastet wurde.“ Das sei ein Erfolg – aber ein sehr zerbrechlicher Erfolg. „Wenn wir jetzt leichtsinnig würden, dann würden wir alles gefährden, was wir in den letzten Wochen mit großer Mühe aufgebaut haben. Denn wenn die Epidemie sich wieder exponentiell verbreiten würde, dann müssten wir erneut wochenlang runterfahren, mit gewaltigen Kosten – gerade für die Wirtschaft.“

    „Es hängt an uns allen, ob die Öffnung gelingt und wann wir den nächsten Öffnungsschritt gehen können. Nur wenn wir alle diszipliniert bleiben und uns an die Kontaktbeschränkungen halten, dann können wir das Virus weiter unter Kontrolle halten. Also halten wir weiter Abstand. Und halten wir zusammen“, betonte Kretschmann.

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    21.04.2020
    COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 28.793
    Davon sind ungefähr 17.045 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.062 an.

    ​Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Dienstag (21. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 256 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 28.793 an. Davon sind ungefähr 17.045 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.

    Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
    Reproduktionszahl liegt bei 0,6

    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,6 angegeben. Ein R von 0,6 bedeutet, dass im Mittel jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte deutlich weniger als eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen abnimmt. Die Verdopplungszahl beträgt momentan 34 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.539 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,3 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
    1.062 Todesfälle in Baden-Württemberg

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Emmendingen, Enzkreis, Esslingen, Göppingen, Heidenheim, Heilbronn, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Ravensburg, Rems-Murr-Kreis, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Waldshut und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg und Stuttgart insgesamt 48 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.062 an. Unter den Verstorbenen waren 648 Männer und 414 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

    Die aktualisierte Landkreis-Tabelle und den vollständigen aktuellen Lagebericht des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg mit weiteren Grafiken und Informationen finden Sie auf unserer Infoseite zum Coronavirus.

    Wichtiger Hinweis:
    Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

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    17.04.2020
    Management von COVID-19 Ausbrüchen im Gesundheitswesen
    Empfehlungen des RKI

    ​Nosokomiale Infektionen und Infektionen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Gesundheitswesen (international gebräuchlich: health care worker; HCW) stellen eine außerordentliche Herausforderung in großen Ausbrüchen wie SARS-CoV-2 dar. Insbesondere Risikogruppen wie Patientinnen und Patienten mit einem höherem Durchschnittsalter und Grunderkrankungen müssen besonders vor Infektionen geschützt werden. Bereits einzelne SARS-CoV-2 Nachweise im Gesundheitswesen können Auslöser für gezielte Maßnahmen zum Ausbruchsmanagement darstellen.

    Robert Koch-Institut: Management von COVID-19 Ausbrüchen im Gesundheitswesen

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    18.04.2020
    COVID-19: Surveillance und Studien am RKI
    Stetig erweitert

    ​Das RKI stützt sich in der Bewertung der Lage auf unterschiedliche Surveillance-Instrumente, Modellierungen und Studien. Teils wurden dabei bestehende Systeme ausgebaut, teils neue Systeme etabliert. Dabei arbeitet das RKI eng mit nationalen und internationalen Partner zusammen. Hier sind einige der Projekte aufgelistet, die Liste wird stetig erweitert.

    Robert Koch-Institut: COVID-19: Surveillance und Studien am RKI

  • InfektNews
    18.04.2020
    Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2
    Aktualisierung des RKI
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    20.04.2020
    COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 28.537
    Davon sind ungefähr 16.337 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.014 an.

    ​Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Montag (20. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 459 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 28.537 an. Davon sind ungefähr 16.337 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.

    Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
    Reproduktionszahl liegt bei 0,6

    Die Verdopplungszahl beträgt momentan 34 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,6 angegeben. Ein R von 0,6 bedeutet, dass im Mittel jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte deutlich weniger als eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen abnimmt.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.401 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 4,9 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
    1.014 Todesfälle in Baden-Württemberg

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Biberach, Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Enzkreis, Esslingen, Freudenstadt, Heidenheim, Lörrach, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Rems-Murr-Kreis, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Sigmaringen, Tübingen und Waldshut sowie aus den Städten Baden-Baden und Stuttgart insgesamt 49 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.014 an. Unter den Verstorbenen waren 626 Männer und 388 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

    Die aktualisierte Landkreis-Tabelle und den vollständigen aktuellen Lagebericht des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg mit weiteren Grafiken und Informationen finden Sie auf unserer Infoseite zum Coronavirus.

    Wichtiger Hinweis:
    Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

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    19.04.2020
    COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 28.078
    Davon sind ungefähr 15.861 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 965 an.

    ​Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Sonntag (19. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 368 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 28.078 an. Davon sind ungefähr 15.861 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.

    Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
    Reproduktionszahl liegt bei 0,6

    Die Verdopplungszahl beträgt momentan 34 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,6 angegeben. Ein R von 0,6 bedeutet, dass im Mittel jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte deutlich weniger als eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen abnimmt.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.388 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 4,9 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
    965 Todesfälle in Baden-Württemberg

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Freudenstadt, Heidenheim, Hohenlohekreis, Rems-Murr-Kreis, Rottweil, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis und Zollernalbkreis sowie aus der Stadt Freiburg insgesamt 15 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 965 an. Unter den Verstorbenen waren 597 Männer und 368 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

    Die aktualisierte Landkreis-Tabelle und den vollständigen aktuellen Lagebericht des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg mit weiteren Grafiken und Informationen finden Sie unter auf unserer Infoseite zum Coronavirus.

    Wichtiger Hinweis:
    Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

  • InfektNews
    17.04.2020
    COVID-19: Insgesamt wurden 27.328 Fälle berichtet
    aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen

    ​Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg

    Insgesamt wurden 27.328 COVID-19 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Von 27.251 Fällen mit Angaben zum Geschlecht sind 14.269 weiblich (52%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Für 1.347 der COVID-19 Fälle war angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß §23 Abs. 3 IfSG tätig waren. Zu den Einrichtungen zählen z.B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Von 1.344 Personen mit Angaben zum Geschlecht sind 75% weiblich. Der Altersmedian liegt bei 42 Jahren.
    Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 922 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies sind 48 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 574 Männer (62%). Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren, im Median bei 82 Jahren. 572 (62%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

  • InfektNews
    15.04.2020
    Schrittweise Lockerung der Maßnahmen
    Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder

    ​Am 15.04.2020 wurde in der Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder eine schrittweise Lockerung der Maßnahmen vereinbart.

      Die Bundesregierung

  • InfektNews
    17.04.2020
    Starker Rückgang der Arztbesuche wegen akuter Atemwegserkrankungen
    Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI)

    ​Im ambulanten Bereich überwacht die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) mit ihrem Netzwerk aus primärversorgenden Sentinelärztinnen und -ärzten akute Atemwegserkrankungen. In der 15. KW 2020 konnte erneut ein starker Rückgang der Arztbesuche wegen akuter Atemwegserkrankungen in allen Altersgruppen beobachtet werden. Die AGI hat die virologische Surveillance um SARS-CoV-2 erweitert. Seit der 8. KW 2020 sind insgesamt 12 SARS-CoV-2-positive Proben in 1.111 untersuchten Proben im Sentinel der AGI detektiert worden (1%). Die Grippewelle der Saison 2019/20 endete nach Definition der Arbeitsgemeinschaft Influenza mit der 12. KW 2020, in der 15. KW 2020 wurde im Sentinel keine Influenza-Aktivität mehr verzeichnet.

      Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI)

  • InfektNews
    17.04.2020
    Die Rate akuter Atemwegserkrankungen im Vergleich zur Vorwoche stabil
    GrippeWeb

    ​In GrippeWeb, dem Web-Portal, das in Deutschland die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen beobachtet und dazu Informationen aus der Bevölkerung selbst verwendet, ist die Rate akuter Atemwegserkrankungen (ARE-Rate) und auch die Rate Influenza-ähnlicher Erkrankungen (ILI-Rate) in der 15. KW 2020 im Vergleich zur Vorwoche stabil geblieben.

      GrippeWeb

  • InfektNews
    16.04.2020
    An- und Ablegen von PSA für Fachpersonal
    Hinweise des RKI
  • InfektNews
    16.04.2020
    COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 26.630
    Davon sind ungefähr 13.733 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen erstmals seit Ausbruch der Pandemie in Baden-Württemberg höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 874 an

    ​Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Donnerstag (16. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 580 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 26.630 an. Davon sind ungefähr 13.733 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen erstmals seit Ausbruch der Pandemie in Baden-Württemberg höher als jene der noch Erkrankten. Die Verdopplungszahl beträgt momentan 34 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.

    Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.274 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Böblingen, Esslingen, Göppingen, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rastatt, Ravensburg, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwäbisch Hall, Tübingen, Waldshut und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Baden-Baden, Heilbronn, Karlsruhe und Stuttgart insgesamt 54 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 874 an. Unter den Verstorbenen waren 540 Männer und 333 Frauen, ein Todesfall ohne Angabe zum Geschlecht. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

    Die aktualisierte Landkreis-Tabelle und den vollständigen aktuellen Lagebericht des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg mit weiteren Grafiken und Informationen finden Sie auf unserer Infoseite zum Coronavirus.

    Wichtiger Hinweis:
    Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

  • InfektNews
    14.04.2020
    COVID-19: Kriterien zur Entlassung aus dem Krankenhaus bzw. aus der häuslichen Isolierung
    In Abstimmung mit der Arbeitsgruppe Infektionsschutz der AOLG

    ​Aktualisierung des RKI

      Robert Koch-Institut

  • InfektNews
    15.04.2020
    Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum als weitere Komponente zur Reduktion der Übertragungen von COVID-19
    Strategie-Ergänzung zu empfohlenen Infektionsschutzmaßnahmen und Zielen (3. Update).

    ​Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt ein generelles Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) in bestimmten Situationen im öffentlichen Raum als einen weiteren Baustein, um Risikogruppen zu schützen und den Infektionsdruck und damit die Ausbreitungsgeschwindigkeit von COVID-19 in der Bevölkerung zu reduzieren. Diese Empfehlung beruht auf einer Neubewertung aufgrund der zunehmenden Evidenz, dass ein hoher Anteil von Übertragungen unbemerkt erfolgt, und zwar bereits vor dem Auftreten von Krankheitssymptomen. Ziel dieses Beitrags ist es, eine kurze Übersicht zum fachlichen Hintergrund der Empfehlung zu geben und zu erläutern, welche Dinge hierbei zu berücksichtigen sind.

      Epidemiologisches Bulletin

  • InfektNews
    15.04.2020
    COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 26.050
    Am Mittwoch (15. April) wurden dem Gesundheitsministerium weitere 761 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 26.050 an.

    ​Davon sind ungefähr 12.834 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 820 an.

    Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Mittwoch (15. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 761 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 26.050 an. Davon sind ungefähr 12.834 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Die Verdopplungszahl beträgt momentan 34 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.

    Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.213 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Esslingen, Freudenstadt, Heilbronn, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Ludwigsburg, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Sigmaringen, Tübingen, Tuttlingen, Waldshut und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg, Heidelberg, Heilbronn, Mannheim, Stuttgart und Ulm insgesamt 64 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 820 an. Unter den Verstorbenen waren 510 Männer und 308 Frauen, zwei Todesfälle ohne Angabe zum Geschlecht. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

  • InfektNews
    13.04.2020
    Coronavirus-Pandemie – Die Krise nachhaltig überwinden
    Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina

    ​Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat eine dritte Ad-hoc-Stellungnahme zur COVID-19-Pandemie veröffentlicht. Das Papier mit dem Titel „Coronavirus-Pandemie – Die Krise nachhaltig überwinden“ behandelt die psychologischen, sozialen, rechtlichen, pädagogischen und wirtschaftlichen Aspekte der Pandemie und beschreibt Strategien, die zu einer schrittweisen Rückkehr in die gesellschaftliche Normalität beitragen können.

      Leopoldina-Nationale Akademie der Wissenschaften

  • InfektNews
    14.04.2020
    Hinweise zur Verwendung von Masken (MNS-, FFP- sowie Mund-Nasen-Bedeckung)
    Aktualisierungen des RKI
  • InfektNews
    14.04.2020
    Hygienemaßnahmen im Rahmen der Behandlung und Pflege von COVID-19-Patienten
    Aktualisierungen des RKI

    ​Änderung gegenüber der Version vom 8.4.2020: Abschnitt B (Ergänzende Maßnahmen im klinischen Bereich), Abschnitt Personalschutzmaßnahmen / Persönliche Schutzausrüstung

      Robert Koch-Institut

  • InfektNews
    14.04.2020
    Prävention und Management von COVID-19 in Alten- und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen
    Empfehlungen für Alten- und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen sowie für den öffentlichen Gesundheitsdienst

    ​Anhänge folgen in Kürze

      Robert Koch-Institut

  • InfektNews
    14.04.2020
    COVID-19: Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen
    nach IfSG übermittelten Fällen

    ​Unter den nach IfSG übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.158 angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß §23 Abs. 3 IfSG tätig waren. Zu den Einrichtungen zählen z.B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Von 1.155 Personen mit Angaben zum Geschlecht sind 75% weiblich und 25% männlich. Der Altersmedian liegt bei 44 Jahren

  • InfektNews
    14.04.2020
    COVID-19: Insgesamt wurden 25.289 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet.
    Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg

    ​Von 25.209 Fällen mit Angaben zum Geschlecht sind 13.218 weiblich (52%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 756 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies sind 54 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 470 Männer (62%); ein Todesfall war ohne Angabe des Geschlechts. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren, im Median bei 82 Jahren. 466 (62%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter. Geschätzte 11.952 Personen sind von ihrer COVID-19-Infektion genesen. Ab dem 08.04.2020 wurde hierfür der vorher verwendete Algorithmus angepasst, um die Fälle mit in die Schätzung einzubeziehen, für die kein Erkrankungsbeginn, keine klinische Angaben oder keine Informationen zu einem Krankenhausaufenthalt vorliegen. Bewertet wurden entsprechend nicht-verstorbene Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 30.03.2020, die nicht hospitalisiert werden mussten oder bereits vor 7 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden; und nicht-verstorbene Fälle ohne Hospitalisierungsdaten mit Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 16.03.2020.

  • InfektNews
    14.04.2020
    Corona-Datenspende-App
    Hände waschen, Abstand halten, Daten spenden - Ihr Beitrag gegen Corona
  • InfektNews
    13.04.2020
    Vorläufige Bewertung der Krankheitsschwere von COVID-19
    Mit Stand 2. April 2020 wird von inzwischen weltweit ca. 830.000 bestätigten Fällen mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 berichtet.

    ​Davon entfallen ca. 74.000 Fälle (9 %) auf Deutschland. Informationen aus anderen Staaten wie China und den USA 2-5 legen nahe, dass vor allem die ältere Bevölkerung ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf hat. Auch wenn die Mehrzahl der Erkrankungen mild zu verlaufen scheint, steigt das Risiko für schwere Erkrankungen mit dem Alter. Für den Schutz vulnerabler Gruppen und die Empfehlung lageangepasster Maßnahmen ist daher eine kontinuierliche Risikobewertung erforderlich. Hierfür bewertet das Robert Koch-Institut (RKI) alle Informationen  nd schätzt u.a. die Schwere der COVID-19-Pandemie sowie die epidemische Phase in Deutschland ein.

    Näheres im

      Epidemiologische Bulletin 17/2020

  • InfektNews
    13.04.2020
    DIVI-Intensivregister
    Im Register der deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, des RKI und der Deutschen Krankenhausgesellschaft werden die intensivmedizinischen Kapazitäten und die intensivmedizinisch behandelten COVID-19-Fälle erfasst

    ​Mit Stand 13.04.2020 8:15 Uhr beteiligen sich 766 Klinikstandorte (+14 im Vergleich zum 10.04.2020)1. Nach der Umstellung des IT-Systems kam es zu einer Verzögerung bei den Meldungen, daher sind im Moment Vergleiche zu Angaben vor dem 03.04.2020 nur bedingt möglich. Derzeit werden vermutlich weniger als die Hälfte der tatsächlich verfügbaren Betten in der Erhebung berücksichtigt.
    Insgesamt wurden 19.820 Intensivbetten registriert, wovon 11.513 (58%) belegt sind; 8.307 Betten sind aktuell frei.

      Intensivregister

  • InfektNews
    13.04.2020
    Gesundheitsministerium konkretisiert Vorgaben der Corona-Verordnung für Zahnärzte
    Nach konstruktiven und einvernehmlichen Gesprächen mit der Zahnärztekammer und der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg hat das baden-württembergische Gesundheitsministerium Auslegungshinweise zu § 6a der Corona-Verordnung erarbeitet

    ​6a der Corona-Verordnung der Landesregierung regelt während der Pandemie die zahnärztliche Versorgung von Patientinnen und Patienten in den Fachgebieten Oralchirurgie, Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und Kieferorthopädie. Aus Gründen der Rechtssicherheit hatten sich viele Zahnärzte noch konkretere Vorgaben in Form von Auslegungshinweisen gewünscht.
    Auslegungshinweise geben den Zahnärzten Rechtssicherheit

    „Eine bedarfsgerechte zahnmedizinische Versorgung und der bestmögliche Schutz des medizinischen Personals ist mir auch in Krisenzeiten ein Herzensanliegen. Aus diesem Grund bin ich gerne dem Wunsch der Zahnärzte nach Auslegungshinweisen zu § 6a der Corona-Verordnung nachgekommen. Diese geben den Ärztinnen und Ärzten Rechtssicherheit“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha am Montag (13. April) in Stuttgart.

    „Wir sind froh, dass wir über die Osterfeiertage in sehr konstruktiven Gesprächen mit Herrn Minister Lucha klären konnten, dass die zahnmedizinische Versorgung der Bevölkerung in Baden-Württemberg weiterhin sichergestellt ist. Durch die Auslegungshinweise ist nun klargestellt, dass keine Patientin und kein Patient bei einem zahnmedizinisch notwendigen Behandlungsbedarf oder im Falle von Schmerzen, in dieser Zeit alleine gelassen wird,“ so Dr. Ute Maier, Vorstandsvorsitzende der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg und Dr. Torsten Tomppert, Präsident der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg.
    Auslegungshinweise zu § 6a der Corona-Verordnung

    Angesichts der dynamischen Entwicklung der Corona-Pandemie sah sich die Landesregierung zum Schutz von Leben und der Gesundheit der Bevölkerung in der Pflicht, die Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus zu erlassen (Corona-Verordnung).

    Nach § 6a Abs. 1 Corona-Verordnung dürfen bei der zahnärztlichen Versorgung von Patientinnen und Patienten in den Fachgebieten Oralchirurgie, Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und Kieferorthopädie nur akute Erkrankungen oder Schmerzzustände (Notfälle) behandelt werden. Andere als Notfallbehandlungen sind auf einen Zeitpunkt nach dem Außerkrafttreten dieser Verordnung zu verschieben. Nachfolgende Ausführungen gelten als ministerielle Auslegungshinweise für § 6a Abs. 1 Corona-Verordnung.

    Behandlung akuter Erkrankungen

    Behandlungen, die zum jetzigen Zeitpunkt nicht zwingend durchgeführt werden müssen, um eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes abzuwenden (z. B. kosmetische Behandlungen), sind ausgeschlossen.

    Medizinisch notwendige zahnärztliche Behandlungen, insbesondere solche zur Vermeidung einer Verschlechterung des Gesundheitszustands im Falle chronischer Zahnerkrankungen, können durchgeführt werden. Liegt eine zahnmedizinische Behandlungsbedürftigkeit vor, können unter Einhaltung der geltenden Hygienevorgaben grundsätzlich alle Maßnahmen zur Feststellung und Behandlung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten ausgeübt werden (vgl. § 1 Abs. 3 Satz 1 ZHG).

    Schmerzzustände (Notfälle)

    Eine Schmerzbehandlung bzw. eine Behandlung in Notfällen hat unter Beachtung der geltenden Hygienevorgaben grundsätzlich zu erfolgen.

    Bei allen zahnmedizinischen Behandlungen soll, soweit möglich, die Verwendung folgender Geräte vorübergehend vermieden werden:

    • Ultraschallhandstücke, piezoelektrische Ultraschall- und Chirurgiegeräte,
    • Pulverstrahlgeräte,
    • Turbinen.


    Ebenso sollte derzeit jede Form der zahnmedizinischen Behandlung von Risikogruppen mit Risikofaktoren, wie z. B. hohes Alter, kardiale Vorerkrankungen, pulmonale Vorerkrankungen (z. B. Asthma, chronische Bronchitis), chronische Lebererkrankungen, Diabetes mellitus, onkologischer Patient, immunsupprimierter Patient - bedingt durch Erkrankungen oder Therapie - auf das notwendige Maß reduziert werden.

  • InfektNews
    13.04.2020
    Wie viele Menschen sind immun gegen das neue Coronavirus?
    Robert Koch-Institut startet bundesweite Antikörper-Studien

    ​Wie weit ist das neue Coronavirus SARS-CoV-2 in Deutschland tatsächlich verbreitet? Wie viele Menschen haben bereits eine Infektion durchgemacht und sind jetzt zumindest für eine gewisse Zeit immun? Das wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Robert Koch-Instituts in mehreren großangelegten Studien herausfinden. Untersucht wird, ob sich im Blut der Studienteilnehmer Antikörper gegen SARS-CoV-2 nachweisen lassen – ein sicherer Hinweis auf eine durchgemachte Infektion. „Von diesen Studien erwarten wir uns ein genaueres Bild über das SARS-CoV-2-Geschehen in Deutschland“, sagt Prof. Lothar H. Wieler, Präsident des RKI. Es ist bisher nicht bekannt, wieviele Menschen in Deutschland eine Infektion tatsächlich durchgemacht haben und damit immun sind. Die Infektion verläuft häufig mild oder sogar unbemerkt. „Die Ergebnisse der Antikörper-Studien sind von großer Bedeutung, um den Verlauf und Schwere der Pandemie genauer abschätzen und die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen besser bewerten zu können“, unterstreicht Wieler.

    Eine Infektion mit SARS-CoV-2 ist in Deutschland meldepflichtig. Die offiziellen Meldezahlen (siehe u.a. Dashboard https://corona.rki.de) spiegeln aber nur einen Teil der SARS-CoV-2-Infektionen wieder. Nicht jeder Infizierte entwickelt so starke Symptome, dass er zum Arzt geht, und nicht jeder mit Symptomen wird getestet. Mit den derzeit eingesetzten PCR-Tests lässt sich außerdem nur eine akute Infektion nachweisen: Der Test detektiert das Erbgut des Virus, meist in Rachenabstrichen.

    Bei Antikörper- oder serologischen Studien wird das Blut der Probanden auf Antikörper gegen SARS-CoV-2 untersucht. Antikörper lassen sich frühestens ein bis zwei Wochen nach der Infektion nachweisen; entsprechende Labortests sind erst seit kurzem verfügbar.

    Das RKI startet in Kürze Untersuchungen an Blutspendern und Menschen in einigen COVID-19-Ausbruchsgebieten. Längerfristig ist eine bundesweite repräsentative Studie geplant. Bei der Laboranalytik arbeitet das RKI eng mit dem von Prof. Christian Drosten geleiteten Institut für Virologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin zusammen. Die Studien im Überblick:

    Serologische Untersuchung an Blutspendern in Deutschland: In Zusammenarbeit mit den Blutspendediensten werden regelmäßig Blutproben von Erwachsenen aus ganz Deutschland auf Antikörper untersucht. So können Rückschlüsse auf die Verbreitung von SARS-CoV-2 in der Bevölkerung gezogen werden. Ab voraussichtlich kommender Woche sollen alle 14 Tage ca. 5.000 Blutproben untersucht werden. Erste Ergebnisse werden Anfang Mai 2020 erwartet.

    Seroepidemiologische Studien an mehreren besonders betroffenen Orten („Hotspots“) in Deutschland: Ziel der örtlich begrenzten Studien ist es, durch die Bestimmung von Antikörpern gegen SARS-CoV-2 in repräsentativen Stichproben der Einwohner die Immunität in der Bevölkerung vor Ort abzuschätzen. Auch der Anteil asymptomatischer Infektionen und Risikofaktoren für einen schweren Verlauf in der Bevölkerung sollen besser abgeschätzt werden. In jedem Ort werden etwa 2.000 Probanden ab 18 Jahre mehrfach untersucht, die Probanden werden zusätzlich u.a. zu klinischen Symptomen, Vorerkrankungen, Gesundheitsverhalten, Lebensumstände und psychischer Gesundheit befragt. Studienbeginn ist Mitte April 2020, mit ersten Ergebnissen ist im Mai 2020 zu rechnen. Bei der Planung und Durchführung dieser so genannten „Hotspot“-Studien arbeitet das RKI mit Forschern um Prof. Gérard Krause vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig zusammen.

    Bundesweite bevölkerungsrepräsentative seroepidemiologische Studie: Durch die Bestimmung von Antikörpern gegen SARS-CoV-2 in einer bundesweit repräsentativen Stichprobe soll die tatsächliche Verbreitung, Immunität, der Anteil asymptomatische Infektionen, die tatsächliche Sterberate und Risikofaktoren für einen schweren Verlauf in der Bevölkerung in Deutschland besser abgeschätzt werden. Untersucht werden sollen 15.000 Personen ab 18 Jahre an 150 Studienorten, die Probanden werden zusätzlich u.a. zu klinischen Symptomen, Vorerkrankungen, Gesundheitsverhalten, Lebensumstände und psychischer Gesundheit befragt. Studienbeginn ist voraussichtlich Mitte Mai 2020, erste Ergebnisse werden im Juni 2020 erwartet.

  • InfektNews
    13.04.2020
    COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 24.898
    Davon sind ungefähr 11.045 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 702 an.

    ​Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Montag (13. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 467 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 24.898 an. Davon sind ungefähr 11.045 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen.

    Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Die Erkrankungsraten (altersspezifische Inzidenzen) haben sich in den letzten beiden Wochen (KW 13 und 14) in der Altersgruppe 80 Jahre und älter verdoppelt, während sie in den anderen Altersgruppen ungefähr gleich geblieben sind. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Böblingen, Emmendingen, Enzkreis, Esslingen, Heilbronn, Ortenaukreis, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Sigmaringen, Tübingen und Waldshut sowie aus den Städten Freiburg, Stuttgart und Ulm insgesamt 33 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 702 an. Unter den Verstorbenen waren 430 Männer und 271 Frauen, ein Todesfall ohne Angabe zum Geschlecht. Das Alter lag zwischen 26 und 102 Jahren. 61 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

    Die aktualisierte Landkreis-Tabelle und den vollständigen aktuellen Lagebericht des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg mit weiteren Grafiken und Informationen finden Sie auf unserer Infoseite zum Coronavirus.

    Wichtiger Hinweis:
    Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können. 15 Gesundheitsämter haben am heutigen Ostermontag keine Daten an das LGA übermittelt.

  • InfektNews
    09.04.2020
    COVID-19:
    22.298 bestätigte Fälle in Baden-Württemberg

    ​Insgesamt wurden 22.298 COVID-19 Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet. Von 21.435 Fällen mit Angaben zum Geschlecht sind 10.735 männlich (48%). Der Altersmedian beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Die Erkrankungsraten (altersspezifische Inzidenzen) haben sich in den letzten beiden Wochen (KW 13 auf 14) in der Altersgruppe 80 Jahre und älter verdoppelt, während sie in den anderen Altersgruppen ungefähr gleich geblieben sind. 

    Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 564 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies sind 50 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 352 Männer (62%); ein Todesfall ohne Angabe des Geschlechts. Das Alter lag zwischen 36 und 100 Jahren, im Median bei 82 Jahren. 344 (61%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Geschätzte 8.482 Personen sind von ihrer COVID-19-Infektion genesen. Ab dem 08.04.2020 wurde hierfür der vorher verwendete Algorithmus angepasst, um die Fälle mit in die Schätzung einzubeziehen, für die kein Erkrankungsbeginn, keine klinische Angaben oder keine Informationen zu einem Krankenhausaufenthalt vorliegen. Bewertet wurden entsprechend nicht-verstorbene Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 25.03.2020, die nicht hospitalisiert werden mussten oder bereits vor 7 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden; und nicht-verstorbene Fälle ohne Hospitalisierungsdaten mit Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 11.03.2020.

  • InfektNews
    09.04.2020
    Erhebungen zu SARS-CoV-2 Labortestungen in Deutschland
    Zur Erfassung der SARS-CoV-2 Testzahlen werden deutschlandweit Daten von Universitätskliniken, Forschungseinrichtungen sowie klinischen und ambulanten Laboren wöchentlich am RKI zusammengeführt.

    ​Übermittelt werden diese über eine internetbasierte Umfrage des RKI über Voxco (RKI-Testlaborabfrage), vom Netzwerk für respiratorische Viren (RespVir), der am RKI etablierten Antibiotika-Resistenz-Surveillance oder über eine interne Abfrage eines Laborverbunds.

    Eine ausführliche Beschreibung finden Sie im RKI-Lagebericht auf den Seiten 6 und folgende

     Robert Koch-Institut: Lagebericht 08.04.2020

  • InfektNews
    09.04.2020
    Informationen zur Corona-Datenspende-App
    Mit Daten von Fitnessarmbändern und Smartwatches mehr über die Verbreitung des Coronavirus erfahren

    Das Robert Koch-Institut bedank sich:​​

    Wir freuen uns sehr über Ihre überwältigende Resonanz auf die Corona-Datenspende-App. Bisher haben sich bereits mehr als 50.000 Nutzer die App heruntergeladen und ihre Zustimmung zur wissenschaftlichen Datenauswertung gegeben. Herzlichen Dank dafür!

     Corona-Datenspende-App

  • InfektNews
    09.04.2020
    Reiserückkehrer: zweiwöchige Quarantäne
    Aufgrund der pandemischen Ausbreitung von COVID-19 ist weltweit von einem Infektionsrisiko auszugehen.

    ​Wegen unterschiedlicher Surveillancesysteme und Teststrategien sowie zeitlichem Verzug zwischen Infektionszeitpunkt und Meldung lässt sich das tatsächliche Infektionsrisiko oft nicht aus den vorliegenden Meldedaten ablesen. Daher sollte generell erhöhte Vorsicht gelten. Einreisende aus allen Ländern sollen sich nach Einreise in eine 14-tägige Quarantäne begeben.

     Bundesregierung: Neue Einreiseregeln

  • InfektNews
    09.04.2020
    Geschätzte 46.300 Personen in Deutschland sind von ihrer COVID-19-Infektion genesen
    Ein genaues Datum der Genesung liegt für die meisten Fälle nicht vor.

    ​Daher wird ein Algorithmus zur Schätzung der Anzahl der Genesenen verwendet. Der Algorithmus zur Schätzung der Genesenen wurde so angepasst, dass nun alle übermittelten Fälle bei der Schätzung berücksichtigt werden können, also auch die Fälle ohne Angaben zum Erkrankungsbeginn. Daher ist im Vergleich zu den Schätzungen vor dem 08.04.2020 ein größerer Anstieg zu verzeichnen.

  • InfektNews
    08.04.2020
    Hygienemaßnahmen im Rahmen der Behandlung und Pflege von COVID-19-Patienten
    Änderung gegenüber der Version vom 1.4.2020: Abschnitt A (Klarstellung zum Tragen von Mund-Nasen-Schutz), Abschnitt Desinfektion und Reinigung (VAH-Liste verlinkt)
  • InfektNews
    07.04.2020
    Empfehlungen zum Umgang mit COVID-19 Verstorbenen
    Grundsätzlich sei darauf verwiesen, dass der Umgang mit infektiösen Verstorbenen in den Seuchen- und Infektionsalarmplänen erläutert bzw. geregelt ist.
  • InfektNews
    07.04.2020
    Aktualisierung der Risikogebiete COVID-19
    Die Situation wird jeden Tag neu bewertet, bei Bedarf werden die Risikogebiete angepasst.

    ​Niederlande, Schweiz, USA und Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland wurden hinzugefügt (zuvor waren nur einige Regionen in der Schweiz und den USA als internationale Risikogebiete ausgewiesen).

     Robert Koch-Institut: Risikogebiete

  • InfektNews
    08.04.2020
    Aktualisierung bei der Beschreibung der Lage in Baden-Württemberg
    Ab dem 08.04.2020 wurde hierfür der vorher verwendete Algorithmus angepasst

    ​um die Fälle mit in die Schätzung einzubeziehen, für die kein Erkrankungsbeginn, keine klinische Angaben oder keine Informationen zu einem Krankenhausaufenthalt vorliegen. Bewertet wurden entsprechend nicht-verstorbene Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 24.03.2020, die nicht hospitalisiert werden mussten oder bereits vor 7 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden; und nicht-verstorbene Fälle ohne Hospitalisierungsdaten mit Erkrankungsbeginn oder Meldedatum bis zum 10.03.2020.

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    06.04.2020
    COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 20.029
    Am Montag (6. April) wurden dem Gesundheitsministerium weitere 742 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 20.029 an.

    ​Davon sind ungefähr 1.272 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 427 an.

    Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Montag (6. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 742 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 20.029 an. Davon sind ungefähr 1.272 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Das Durchschnittsalter beträgt 50 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Esslingen, Freudenstadt, Göppingen, Heidenheim, Heilbronn, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Lörrach, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rems-Murr-Kreis, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Tübingen und Waldshut sowie aus den Städten Heidelberg und Karlsruhe insgesamt 44 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 427 an. Unter den Verstorbenen waren 274 Männer und 152 Frauen, ein Todesfall ohne Angabe zum Geschlecht. Das Alter lag zwischen 36 und 98 Jahren. 63 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

    Die aktualisierte Landkreis-Tabelle und den vollständigen aktuellen Lagebericht des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg mit weiteren Grafiken und Informationen finden Sie auf unserer Infoseite zum Coronavirus.

    Wichtiger Hinweis:
    Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

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    05.04.2020
    Coronavirus-Fälle aus Baden-Württemberg
    COVID-19 Fälle werden aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet.

    ​Von den 19.287 Fällen mit Angaben zum Geschlecht sind 9.492 männlich (49%). Der Altersmedian beträgt 50 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 101 Jahren. Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 383 Fälle übermittelt, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind (mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag; an SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist). Dies sind 20 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 245 Männer (64%) und 137 Frauen, ein Fall ohne Angabe zum Geschlecht. Das Alter lag zwischen 36 und 98 Jahren, im Median bei 81 Jahren. 237 (62%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter. Geschätzte 1.197 Personen sind von ihrer COVID-19-Infektion genesen. Bewertet  wurden Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn bis zum 21.03.2020, die weder eine Pneumonie hatten noch unter Dyspnoe litten, die nicht hospitalisiert werden mussten oder bereits vor 14 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden und die nicht verstorben sind. Einbezogen in die Schätzung wurden nur solche Fälle mit Angaben für die verwendeten Kriterien Erkrankungsdatum, Symptomatik, Hospitalisierungsstatus und Verstorbenenstatus.

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    03.04.2020
    Aktualisierung: Optionen zur getrennten Versorgung von COVID-19 Verdachtsfällen
    und anderen Patienten im ambulanten und prästationären Bereich
  • InfektNews
    03.04.2020
    Aktualisierung: Infographik zum Management von Kontaktpersonen unter medizinischem Personal
    in Arztpraxen und Krankenhäusern bei ausreichender Personalkapazität
  • InfektNews
    03.04.2020
    Aktualisierung des SARS-CoV-2 Steckbriefs
    Der Steckbrief zu COVID-19 basiert auf der laufenden Sichtung der wissenschaftlichen Literatur, inklusive der methodischen Bewertung der entsprechenden Quellen.

    ​Änderungen gegenüber der Version vom 23.3.2020: in den folgenden Abschnitten: 1. Übertragungswege, 20. Viruslast bei und Übertragung durch asymptomatische/präsymptomatische Infizierte, 21. Tenazität; Inaktivierung des Virus auf Oberflächen und 23. Immunität.

    Robert Koch-Institut: SARS-CoV-2 Steckbrief zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)

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    06.04.2020
    Abrupter Rückgang der Raten an Atemwegserkrankungen in der deutschen Bevölkerung
    Die Indikatoren geben einen klaren Hinweis darauf, dass die Distanzierungsmaßnahmen für die Verlangsamung der Ausbreitung von Atemwegserkrankungen wirksam sind.
  • InfektNews
    04.04.2020
    Hinweise zu Reinigung und Desinfektion von Oberflächen außerhalb von Gesundheitseinrichtungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie
    In Außenbereichen bzw. in öffentlichen Bereichen steht die Reinigung im Vordergrund.

    ​Generell nimmt die Infektiosität von Coronaviren auf unbelebten Oberflächen in Abhängigkeit von Material und Umweltbedingungen wie Temperatur und Feuchtigkeit ab. Für SARS-CoV-1 konnte gezeigt werden, dass das Virus bis zu 6 Tage auf bestimmten Oberflächen infektiös bleibt [Rabenau 2005], jedoch auf z.B. Papier und andern porösen Materialien schon nach wesentlich kürzerer Zeit inaktiviert wird [Lai 2005]. Aus ersten Untersuchungen geht hervor, dass SARS-CoV-2 ähnliche Eigenschaften zeigt [Doremalen 2020]. Generell kann bei niedrigen Temperaturen von einer längeren Infektiosität des Virus ausgegangen werden. Auch in biologischen Sekreten (bei Anschmutzung) ist davon auszugehen, dass das Virus länger stabil bleibt. Eine Kontamination der Oberflächen in der unmittelbaren Umgebung von infizierten Personen ist nicht auszuschließen. Nachweise über eine Übertragung durch Oberflächen im öffentlichen Bereich liegen jedoch bisher nicht vor.

    Robert Koch-Institut: Hinweise zu Reinigung und Desinfektion

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    01.04.2020
    Versorgung bei Atemschutzmasken sichern
    Krisenstab der Bundesregierung gibt neues Wiederverwendungsverfahren für medizinische Schutzmasken in Ausnahmefällen bekannt

    ​Der Schutz des medizinischen Personals hat oberste Priorität. Deswegen hat sich die Bundesregierung frühzeitig entschieden, auch zentral medizinische Schutzausrüstung zu beschaffen. Solche Schutzausrüstung ist aber in Zeiten der Pandemie ein weiterhin knappes Gut. Die Versorgungslage für Schutzausrüstungen ist durch die weltweite Nachfrage extrem angespannt. Hier gilt es jetzt pragmatische und zielführende aber dennoch sichere Lösungen zu finden, um die Versorgung des medizinischen Personals mit Atemmasken mit Filterfunktion (FFP 2 und FFP 3) zu gewährleisten.

    Auf Vorschlag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Bundesministeriums für Gesundheit ist dem Krisenstab der Bundesregierung daher ein neuartiges Wiederverwen­dungsverfahren von Atemschutzmasken vorgestellt worden.

    Pressemitteilung des Bundesgesundheitsministeriums

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    03.04.2020
    Coronavirus-Fälle aus Baden-Württemberg
    Stand 02.04.2020 wurden dem Landesgesundheitsamt insgesamt 15.971 SARS-CoV-2-Infektionen übermittelt, 1.391 Fälle mehr als am Vortag.

    ​Von den 15.971 Fällen mit Angaben zum Geschlecht sind 8.047 männlich (50,5%). Der Altersmedian beträgt 50 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 101 Jahren. Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 281 Todesfälle übermittelt (d.h. alle Fälle mit positiven SARS-CoV-2 PCR-Nachweis), 42 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 183 Männer (65%) und 98 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 98 Jahren, im Median bei 81 Jahren. 177 (63%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter. Geschätzte 881 Personen sind von ihrer COVID-19-Infektion genesen. Bewertet wurden Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn bis zum 18.03.2020, die weder eine Pneumonie hatten noch unter Dyspnoe litten, die nicht hospitalisiert werden mussten oder bereits vor 14 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden und die nicht verstorben sind. Einbezogen in die Schätzung wurden nur solche Fälle mit Angaben für die verwendeten Kriterien Erkrankungsdatum, Symptomatik, Hospitalisierungsstatus und Verstorbenenstatus.

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    02.04.2020
    COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 14.580
    Am Mittwoch (1. April) wurden dem Gesundheitsministerium weitere 1.267 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet.

    ​Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 14.580 an. Darüber hinaus steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land auf 239 an.
     
    Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Mittwoch (1. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 1.267 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 14.580 an. Das Durchschnittsalter beträgt 50 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 101 Jahren. Ungefähr 764 Personen sind unterdessen von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Esslingen, Göppingen, Heidenheim, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Rastatt, Rems-Murr-Kreis, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Tuttlingen und Zollernalbkreis sowie aus der Stadt Stuttgart 43 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 239 an. Unter den Verstorbenen waren 156 Männer und 83 Frauen. Das Alter lag zwischen 41 und 98 Jahren. 63 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Wichtiger Hinweis:
    Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

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    01.04.2020
    Coronavirus-Fälle aus Baden-Württemberg
    Stand 31.03.2020 wurden dem Landesgesundheitsamt insgesamt 13.313 SARS-CoV-2-Infektionen übermittelt, 1056 Fälle mehr als am Vortag.

    ​Von den 13.313 Fällen sind 6.803 männlich (51%). Der Altersmedian beträgt 49 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 101 Jahren. Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 196 Todesfälle übermittelt, 33 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 132 Männer (67%) und 64 Frauen. Das Alter lag zwischen 41 und 98 Jahren, im Median bei 81 Jahren. 124 (63%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter. Geschätzte 627 Personen sind von ihrer COVID-19-Infektion genesen. Bewertet wurden Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn bis zum 16.03.2020, die weder eine Pneumonie hatten noch unter Dyspnoe litten, die nicht hospitalisiert werden mussten oder bereits vor 14 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurden und die nicht verstorben sind. Einbezogen in die Schätzung wurde nur solche Fälle mit Angaben für die verwendeten Kriterien Erkrankungsdatum, Symptomatik, Hospitalisierungsstatus und Verstorbenenstatus.

    Insgesamt liegen bei 7.723 Fällen (58% aller Fälle) Angaben zum Hospitalisierungsstatus vor. Eine Hospitalisierung wurde Stand 31.03.2020 bei  1.334 COVID-19-Fällen angegeben. Eine Intensivpflicht liegt bei 153 Fällen vor.

  • InfekNews
    01.04.2020
    COVID-19 inzwischen deutschlandweit verbreitet
    RKI weist keine besonders betroffenen Gebiete mehr in Deutschland aus

    ​Seit dem 31.03.2020 weist das RKI keine besonders betroffenen Gebiete mehr in Deutschland mehr aus, da COVID-19 inzwischen deutschlandweit verbreitet ist. In vielen Landkreisen gibt es Ausbrüche mit zum Teil großen Fallzahlen. Daten zur aktuellen Krankheitsaktivität in den Landkreisen finden sich auf dem Dashboard sowie in den täglichen Lageberichten.

  • InfektNews
    31.03.2020
    Gefährdung für Risikogruppen zwischenzeitlich sehr hoch
    Einschätzung des RKI

    ​Nach Einschätzung des RKI handelt es sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird seit 17.03.2020 insgesamt als hoch eingeschätzt, zwischenzeitlich für Risikogruppen als sehr hoch. Diese Gefährdung variiert aber von Region zu Region und ist in „besonders betroffenen Gebieten“ hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.

  • InfektNews
    30.03.2020
    Die Grippewelle ebbt ab
    Influenza-Fälle auf 219 Erkrankungen zurückgegangen

    ​Die Anzahl der wöchentlich übermittelten Influenza-Fälle ist von 2.149 in der ersten Märzwoche auf 219 Erkrankungen in der zurückliegenden Meldewoche 13 zurückgegangen. Damit endet die Grippewelle 2019/2020. Für die Influenza-Saison 2019/2020 wurden bislang insgesamt 24.039 Fällen registriert. Deutlich mehr als im Vergleichszeitraum der Vorsaison 2018/2019 mit 18.560 Fällen.

  • InfektNews
    30.03.2020
    Coronavirus-Fälle aus Baden-Württemberg
    Stand 30.03.2020

    ​Stand 30.03.2020 wurden dem Landesgesundheitsamt insgesamt 12.257 SARS-CoV-2-Infektionen übermittelt. Von den 12.257 Fällen sind 6.304 männlich (51%). Der Altersmedian beträgt 49 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 100 Jahren. Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 163 Todesfälle übermittelt (d.h. alle Fälle mit positiven SARS-CoV-2 PCR-Nachweis), 35 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 111 Männer (68%) und 52 Frauen. Das Alter lag zwischen 41 und 98 Jahren, im Median bei 81 Jahren. 103 (63%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter. Geschätzte 443 Personen sind von ihrer COVID-19-Infektion genesen. Bewertet wurden Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn bis zum 15.03.2020, die weder eine Pneumonie hatten noch unter Dyspnoe litten, die nicht hospitalisiert werden mussten und die nicht verstorben sind. Einbezogen in die Schätzung wurde nur solche Fälle mit Angaben für die verwendeten Kriterien Erkrankungsdatum, Symptomatik, Hospitalisierungsstatus und Verstorbenenstatus. Eine Hospitalisierung wurde Stand 30.03.2020  bei 1.1137 der übermittelten COVID-19-Fälle angegeben, davon liegt bei 131 Fällen die Angabe Intensivpflicht vor.

  • InfektNews
    30.03.2020
    Aktualisierung: Hinweise zur Testung von Patienten
    RKI: Coronavirus SARS-CoV-2

    ​Hinweise zur Testung von Patienten auf Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2: Änderungen gegenüber der Version vom 21.3.2020: Abschnitt Erregernachweis durch RT-PCR

    Robert Koch-Insitut


  • InfektNews
    28.03.2020
    Unterstützung des Gesundheitswesens bei der Bewältigung der Corona-Epidemie
    Bundesrat stimmt Gesetzespaketen zu

    ​Mit in Kraft treten des Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite am 28.03.2020 erhält der Bund zusätzliche Kompetenzen zur Epidemie-Bekämpfung. Der Bund kann nunmehr Anordnungen treffen, die z.B. den grenzüberschreitenden Personenverkehr beschränken. Zudem erhält das Bundesgesundheitsministerium die Befugnis, per Verordnung Maßnahmen zur Sicherstellung der Versorgung mit Arznei- und Heilmitteln, mit Medizinprodukten, mit Produkten zur Desinfektion sowie der Labordiagnostik zu treffen. Es werden Maßnahmen ermöglicht, um die personellen Ressourcen im Gesundheitswesen zu stärken und baurechtliche Ausnahmen geregelt, um etwa kurzfristig medizinische Einrichtungen errichten zu können. Neu aufgenommen wurde eine Entschädigungsregelung für Eltern, die wegen der notwendigen Kinderbetreuung während einer Pandemie Verdienstausfälle erleiden.

    Bundesgesundheitsministerium: Pressemitteilung

  • InfektNews
    30.03.2020
    Aktueller Stand zu Coronavirus-Fällen aus Baden-Württemberg, Stand: 29.03.2020
    Stand 29.03.2020 wurden dem Landesgesundheitsamt insgesamt 11.536 Fälle SARS-CoV-2 Fälle per Meldesoftware übermittelt.

    ​Stand 29.03.2020 wurden dem Landesgesundheitsamt insgesamt  11.536 Fälle  SARS-CoV-2 Fälle per Meldesoftware übermittelt.  Von den 11.536 Fällen waren 5.944 männlich (52%). Das Altersmedian beträgt 48 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 100 Jahren. Bis Redaktionsschluss wurden dem LGA 128 Todesfälle übermittelt (d.h. alle Fälle mit positiven SARS-CoV-2 PCR-Nachweis), 10 Fälle mehr als am Vortag. Unter den Verstorbenen waren 88 Männer (69%) und 40 Frauen. Das Alter lag zwischen 41 und 98 Jahren, im Median bei 82 Jahren. 78 (66%) der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter. Geschätzte 373 Personen sind von ihrer COVID-19-Infektion genesen. Bewertet wurden Fälle mit bekanntem Erkrankungsbeginn bis zum 14.03.2020, die weder eine Pneumonie hatten noch unter Dyspnoe litten, die nicht hospitalisiert werden mussten und die nicht verstorben sind. Einbezogen in die Schätzung wurde nur solche Fälle mit Angaben für die verwendeten Kriterien Erkrankungsdatum, Symptomatik, Hospitalisierungsstatus und Verstorbenenstatus

  • InfektNews
    26.03.2020
    Risikobewertung durch das RKI
    Es handelt sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation.

    ​Es handelt sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Bei einem Teil der Fälle sind die Krankheitsverläufe schwer, auch tödliche Krankheitsverläufe kommen vor. Die Zahl der Fälle in Deutschland steigt weiter an. Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird derzeit insgesamt als hoch eingeschätzt, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Diese Gefährdung variiert von Region zu Region. Die Belastung des Gesundheitswesens hängt maßgeblich von der regionalen Verbreitung der Infektion, den vorhandenen Kapazitäten und den eingeleiteten Gegenmaßnahmen (Isolierung, Quarantäne, soziale Distanzierung) ab und kann örtlich sehr hoch sein. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.

  • InfektNews
    25.03.2020
    Das Bundesinnenministerium hat ein Einreiseverbot für Saisonarbeiter angeordnet
    Erntehelfern und anderen Saison-Arbeitskräften werde ab dem 25.03.2020 die Einreise nach Deutschland verweigert.
  • InfektNews
    27.03.2020
    Beschaffung von Schutzausrüstung rollt an
    Erste Lieferungen wurden bereits an die baden-württembergischen Stadt- und Landkreise verteilt.

    ​Mit Hochdruck arbeitet die Landesregierung an der Beschaffung weiterer Schutzmasken sowie weiterer persönlicher Schutzausrüstung (Schutzanzüge, -brillen, -handschuhe etc.) und invasiver sowie nicht-invasiver Beatmungsgeräte. Dies ist für eine gute und sichere medizinische sowie pflegerische Versorgung unabdingbar.

    Meldung des Ministeriums für Soziales und Integration

  • InfektNews
    22.03.2020
    Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus
    Wesentliche Regelungen der Corona-Verordnung im Kurzüberblick
    Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Die neuen Regelungen gelten ab Montag, den 23. März 2020.

    Baden-Württemberg.de
  • InfektNews
    26.03.2020
    RKI: Aktualisierte FAQs zu Coronavirus
    Antworten auf häufig gestellte Fragen zu COVID-19
  • InfektNews
    26.03.2020
    COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 8.441

    ​Am Donnerstag (26. März) wurden dem Gesundheitsministerium weitere 1.189 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 8.441 an. Darüber hinaus steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land auf 76 an.

    Pressemitteilung des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg

  • InfektNews
    19.03.2020
    Welche Geschäfte in Baden-Württemberg schließen und welche geöffnet bleiben

    ​Wegen der Corona-Krise werden ab Mittwoch viele Geschäfte in Baden-Württemberg geschlossen bleiben. Die Landesregierung hat am Dienstagabend eine entsprechende Rechtsverordnung beschlossen. Weitere Informationen unter:

  • InfektNews
    19.03.2020
    Grippe-Aktivität lässt nach

    Der Trend der Grippe-Aktivität ist rückläufig. Für die laufende Meldewoche wurden bislang 356 Influenza-Fälle registriert. In der zurückliegenden Meldewoche waren es 2.019  und in der Woche davor noch 3.112 übermittelte Influenza-Meldungen. Auch die Arbeitsgemeinschaft Influenza am Robert Koch-Institut berichtet eine nachlassende Aktivität.
    Weitere Informationen unter:

      Robert Koch-Institut: Arbeitsgemeinschaft Influenza des RKI

  • InfektNews
    12.03.2020
    Erster Coronavirus-Todesfall in Baden-Württemberg
    Dem Landesgesundheitsamt wurde der erste Coronavirus-Todesfall aus Baden-Württemberg übermittelt. Es handelt sich um eine 67-jährige Person.
    Weitere Informationen unter:

    Ministerium für Soziales und Integration: Erster Todesfall mit Coronavirus im Land bestätigt
  • InfektNews
    11.03.2020
    Erlass zur Durchführung von Großveranstaltungen
    Das Ministerium für Soziales und Integration als oberste Gesundheitsbehörde hat am Mittwoch (11. März) einen Erlass an die Gesundheitsämter herausgegeben, die Ortspolizeibehörden in Bezug auf Großveranstaltungen wie folgt zu beraten:

    Bei der Durchführung von Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmenden/Zuschauern sind keine effektiven Schutzmaßnahmen gegen eine nicht mehr kontrollierbare Ausbreitung des Infektionsgeschehens möglich. Deshalb muss eine solche Veranstaltung abgesagt werden bzw. ist die Durchführung der Veranstaltung ohne Zuschauer notwendig. Bei Veranstaltungen mit weniger als 1.000 Teilnehmenden ist eine individuelle Einschätzung notwendig, welche Risiken bestehen und ob diesen mit infektionshygienischen Maßnahmen begegnet werden kann.
    Weitere Informationen unter:

    Ministerium für Soziales und Integration: Erlass Grossveranstaltungen
  • InfektNews
    11.03.2020
    Erweiterung der Covid-19-Risikogebiete um die Region Grand Est in Frankreich
    Das Robert Koch-Institut hat die Region Grand Est in Frankreich als Covid-19-Risikogebiet ausgewiesen. Diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne. Risikogebiete sind Gebiete, in denen eine fortgesetzte Übertragung von Mensch zu Mensch ("ongoing community transmission") vermutet werden kann. Um dies festzulegen, verwendet das Robert Koch-Institut verschiedene Kriterien (u.a. Erkrankungshäufigkeit, Dynamik der täglich gemeldeten Fallzahlen, Maßnahmen (z.B. Quarantäne ganzer Städte oder Gebiete), exportierte Fälle in andere Länder/Regionen). Die Situation wird jeden Tag neu bewertet, bei Bedarf werden die Risikogebiete angepasst. Weitere Informationen unter:

    RKI: COVID-19-Internationale Risikogebiete und besonders betroffene Gebiete in Deutschland
  • InfektNews
    09.03.2020
    Grippewelle verbleibt auf hohem Niveau

    ​Seit Jahresbeginn 2020 wurden bislang insgesamt 19.359 Influenza-Fälle an das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg übermittelt (Stand: 09.03.2020), , davon 43 Todesfälle . Mit 3.195 registrierten Fällen in der  Meldewoche 09 und bislang 2.710 Fälle in der zurückliegenden Meldewoche 10 hält die Grippewelle weiterhin auf hohem Niveau an.

  • InfektNews
    10.03.2020
    Die Anzahl bestätigter Coronavirus-Fälle steigt weiter an

    ​Den aktuellen Stand zur Anzahl der an das Landesgesundheitsamt übermittelten bestätigten SARS-CoV-2-Infektionen finden Sie unter:
     https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de

     

  • InfektNews
    02.03.2020
    Coronavirus: Informationen für Schulen und Kindergärten
    Das Kultusministerium hat Hinweise zu Schülern und Lehrern die sich in Risikogebieten (Liste auf Website des Robert Koch-Instituts) aufgehalten haben oder Kontakt mit einer an dem neuen Coronavirus erkrankten Person hatten veröffentlicht. Weitere Informationen unter: https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/2020+02+27+Informationen+zum+Corona-Virus

    Ministerium für Jugend, Kultus und Sport: Informationen für Schulen und Kindergärten
  • InfektNews
    02.03.2020
    Hinweise für Reiserückkehrer aus Risikogebieten
    Personen, die sich in Risikogebieten (Liste auf Website des Robert Koch-Instituts) aufgehalten haben oder Kontakt mit einer an dem neuen Coronavirus erkrankten Person hatten, und bis 14 Tage nach der Rückkehr bzw. dem Kontakt grippeartige Krankheitssymptome entwickeln, sollten einen Arzt aufsuchen. Nehmen Sie unter Hinweis auf den Aufenthalt in einem Risikogebiet telefonisch Kontakt zu Ihrem Hausarzt oder dem kassenärztlichen Notdienst auf. Aus Vorsichtsgründen sollten Erkrankte die Kontakte zu Mitmenschen so weit wie möglich einschränken.

    Weitere Informationen unter:

    Ministerium für Soziales und Integration: Informationen zum Coronavirus
  • InfektNews
    02.03.2020
    Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Baden-Württemberg steigt weiter / Inzwischen 25 Infizierte
    In Baden-Württemberg wurden am späten Sonntagabend fünf weitere bestätigte Corona-Fälle aus dem Landkreis Heilbronn bekannt. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Land auf 25.

    Im ersten Fall handelt es sich um einen männlichen Bewohner (Jahrgang 1935) eines Altersheims. Er war Kontaktperson eines COVID-19-Infizierten. Die stationäre Aufnahme erfolgte am 28.2.

    Beim zweiten Fall handelt es sich ebenfalls um eine Kontaktperson des oben erwähnten COVID-19-Infizierten. Es ist eine Arbeitskollegin (Jahrgang 1966). Sie befindet sich seit dem 28.2 in stationärer Isolation.

    Deren Tochter wurde ebenfalls positiv getestet. Sie befindet sich ebenfalls in stationärer Isolation seit dem 28.2.

    Des Weiteren hatte sich eine asymptomatische männliche Person am 28.2 testen lassen – auch hier wurde eine Infektion bestätigt.

    Außerdem wurde am Wochenende eine Kontaktperson des Mannes aus dem Kreis Ludwigsburg positiv getestet. Sie befand sich seit dem 28.2 in häuslicher Isolation. Die stationäre Aufnahme wurde veranlasst.

    Weitere Informationen unter:

    Ministerium für Soziales und Integration: Pressemitteilung
  • InfektNews
    28.02.2020
    Zwei weitere bestätigte Corona-Fälle in Baden-Württemberg/Zahl steigt auf 12
    In Baden-Württemberg wurden am Freitag um die Mittagszeit zwei weitere bestätigte Corona-Fälle bekannt, damit steigt die Zahl in Baden-Württemberg auf 12. Im ersten Fall handelt es sich um einen Mann aus Nürnberg, der sich aktuell geschäftlich in Karlsruhe aufhält. Der positive Test wurde dem Gesundheitsamt Karlsruhe heute Vormittag gemeldet. Der Patient befindet sich inzwischen im Städtischen Klinikum Karlsruhe und wird dort medizinisch betreut. Alle zuständigen Behörden sind involviert und kümmern sich um die Ermittlung von weiteren Kontaktpersonen. Die Familie des Mannes in Nürnberg ist ebenfalls mit respiratorischer Symptomatik erkrankt.

    Ein weiterer Fall wird aus Freiburg gemeldet. Ein Mann aus dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald mit Reise-Anamnese nach Italien (Bergamo, Lombardei) wurde am Donnerstag positiv getestet. Das örtliche Gesundheitsamt koordiniert die weiteren Ermittlungen. Der Patient befindet sich aktuell in häuslicher Isolation. Weitere Informationen unter:

    Ministerium für Soziales und Integration: Pressemitteilung
  • InfektNews
    28.02.2020
    Hinweise für Reiserückkehrer aus Coronavirus-Risikogebieten
    Personen, die sich in Risikogebieten (Liste auf Website des Robert Koch-Instituts) aufgehalten haben oder Kontakt mit einer an dem neuen Coronavirus erkrankten Person hatten, und bis 14 Tage nach der Rückkehr bzw. dem Kontakt grippeartige Krankheitssymptome entwickeln, sollten einen Arzt aufsuchen. Nehmen Sie unter Hinweis auf den Aufenthalt in einem Risikogebiet telefonisch Kontakt zu Ihrem Hausarzt oder dem kassenärztlichen Notdienst auf. Aus Vorsichtsgründen sollten Erkrankte die Kontakte zu Mitmenschen so weit wie möglich einschränken.

    Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Einreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln,
    •    vermeiden Sie unnötige Kontakte,
    •    bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause,
    •    halten Sie beim Husten und Niesen Abstand zu anderen und drehen Sie sich weg; halten Sie die Armbeuge vor Mund und Nase oder benutzen Sie ein Taschentuch, das sie sofort entsorgen (Husten- und Niesetikette),
    •    waschen Sie sich regelmäßig die Hände gründlich mit Wasser und Seife, vermeiden Sie das Berühren von Augen, Nase und Mund (Händehygiene),
    •    suchen Sie nach telefonischer Anmeldung, unter Hinweis auf Ihre Reise, einen Arzt auf.

    Ein Merkblatt für Italien-Reisende bzw. Rückkehrer finden Sie unter:

    Ministerium für Soziales und Integration: Merkblatt
  • InfektNews
    26.02.2020
    Erste bestätigte Infektion mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg

    Am Dienstagabend (25. Februar) wurde bei einem Patienten in Baden-Württem-berg eine Infektion mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) nachgewiesen. Das ist die erste bestätigte Infektion im Land. Bei dem Patienten handelt es sich um ei-nen 25-jährigen Mann aus dem Landkreis Göppingen, der sich vermutlich wäh-rend einer Italienreise in Mailand angesteckt hat.

    Weitere Informationen unter:

      Ministerium für Soziales und Integration:  Erste bestätigte Infektion mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg

  • InfektNews
    25.02.2020
    Höhepunkt der Grippewelle überschritten

    ​2.666 Influenza-Übermittlungen gab es in der Kalenderwoche 8, in der Kalenderwoche 6 waren es noch 3.125 Fälle aus Baden-Württemberg. Somit scheint der Höhepunkt der Grippewelle in Baden-Württemberg überschritten zu sein. Jedoch hält die Grippewelle weiterhin auf hohem Niveau an. Bis 25. Februar wurden für die Saison 2019/20 bislang insgesamt 14.425 Influenzafälle im Landesgesundheitsamt registriert.

  • InfektNews
    25.02.2020
    Die virologische Surveillance auf Influenza-Viren wird um SARS-CoV-2 erweitert

    Um frühzeitig mögliche Erkrankungen durch das SARS-CoV-2-Virus zu erfassen, werden Abstriche von Patienten mit akuter respiratorischer Erkrankung im Rahmen der Influenza-Surveillance in Deutschland auf Coronaviren untersucht.
    Weitere Informationen unter:

      Robert Koch-Institut: Arbeitsgemeinschaft Influenza des RKI

  • InfektNews
    06.02.2020
    Deutlicher Anstieg der Influenza-Aktivität

    Für die Influenza-Saison 2019/2020 wurden bereits 6.431 Influenza-Fälle übermittelt, davon 2.495 in der zurückliegenden Kalenderwoche 5 und bereits 1.140 Erkrankungen in der laufenden Woche.

    Neben der Grippeschutzimpfung sollten weitere Maßnahmen ergriffen werden, um das Ansteckungsrisiko mit Influenzaviren zu verringern. Dazu gehört zum Beispiel das Abstandhalten zu Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung. Regelmäßiges gründliches Händewaschen kann das Risiko einer Atemwegsinfektion ebenfalls vermindern. Weitere Informationen unter:

      Robert Koch-Institut: Häufig gestellte Fragen und Antworten zur Grippe

  • InfektNews
    05.02.2020
    Hotline für Bürger zum neuartigen Coronavirus

    Ab sofort können sich Bürgerinnen und Bürger werktags zwischen 9:00 bis 16:00 Uhr unter der Telefonnummer 0711/904-39555 mit Fragen zum neuartigen Coronavirus an eine neu eingerichtete Hotline des Landesgesundheitsamts (LGA) Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart wenden. Weitere Informationen unter:

      Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg: Informationen zum Coronavirus

  • InfektNews
    03.02.2020
    Meldepflicht für neuartiges Coronavirus (2019-nCoV)

    ​Zum 1. Februar 2020 ist die Verordnung über die Ausdehnung der Meldepflicht nach § 6 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 und § 7 Absatz 1 Satz 1 des Infektionsschutzgesetzes auf Infektionen mit dem erstmals im Dezember 2019 in Wuhan/Volksrepublik China aufgetretenen neuartigen Coronavirus („2019-nCoV") in Kraft getreten. Den Gesetzestext finden Sie unter:

      Bundesrecht - tagaktuell konsolidiert - alle Fassungen seit 2006

  • InfektNews
    28.01.2020
    Erste nachgewiesene Coronavirus-Erkrankung in Deutschland
    ​In Deutschland ist erstmals eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (2019-nCoV) bestätigt worden.

    Der Betroffene stammt aus Bayern, er wurde den Angaben des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Soziales zufolge isoliert, wird medizinisch versorgt und befindet sich klinisch in einem guten Zustand. Das Erkrankungsrisiko für die Bevölkerung wird vom Robert-Koch Institut in Berlin weiterhin als gering eingestuft. Mit einem Import von einzelnen Fällen nach Deutschland muss gerechnet werden. Auch einzelne Übertragungen in Deutschland sind möglich. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.

    Ausführliche Informationen zum Krankheitserreger, zum Verbreitungsgebiet, den Infektionsschutzmaßnahmen bei Verdachtsfällen und weitere Hinweise können auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts abgerufen werden. Dort steht auch eine umfangreiche Fragen- und Antworten-Liste zur Verfügung:
    Robert Koch-Institut: Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus

    Weitere Informationen:
    Pressemitteilung Regierungspräsidium Stuttgart

  • InfektNews
    16.01.2020
    Pneumonien durch ein neuartiges Coronavirus in Wuhan, China
    Seit 31.12.2019 wird eine Häufung von Lungenentzündungen mit unklarer Ursache in Wuhan, China beobachtet.

    ​Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) konnten die chinesischen Behörden am 7.1.2020 ein neuartiges Coronavirus als Krankheitsursache identifizieren. Das Virus konnte bislang bei 41 Patienten nachgewiesen werden, ein Patient mit ernsten Grunderkrankungen ist gestorben. Seit dem 3.1.2020 wurden keine neuen Fälle bekannt. Bislang gibt es den chinesischen Behörden zufolge keine Hinweise darauf, dass das Virus leicht von Mensch zu Mensch übertragbar ist. Erkrankungsfälle bei medizinischem Personal wurden nicht berichtet.

    Die Mehrzahl der Fälle könnte der WHO zufolge in Zusammenhang mit dem Aufenthalt bzw. der Tätigkeit auf einem Fischmarkt in Wuhan stehen. Der Markt wurde am 1.1.2020 geschlossen und desinfiziert. Nach Medienberichten sind inzwischen Umweltproben vom Markt positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden.

    Da es bisher keine Hinweise auf eine Übertragung von Mensch zu Mensch gibt, hat das ECDC das Risiko für Reisende als gering eingestuft. Das ECDC schätzt das Risiko einer weiteren Ausbreitung innerhalb der EU, sollte ein Fall festgestellt werden, als gering bis sehr gering ein. Entsprechend schätzt das Robert Koch-Institut das Risiko für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland zurzeit als sehr gering ein.

    Weitere Informationen unter:

      Robert Koch Institut: Informationen des RKI zu Pneumonien durch ein neuartiges Coronavirus in Wuhan, China

  • InfektNews
    16.01.2020
    Die Grippewelle hat begonnen
    Die Anzahl übermittelter Influenza-Fälle steigt deutlich an. Seit Jahresbeginn wurden insgesamt 884 Influenza-Erkrankungen aus Baden-Württemberg registriert, davon bereits 316 Fälle für die laufende Meldewoche 3.

    ​Der Beginn der Grippewelle auf Bevölkerungsebene orientiert sich an der Influenza-Positivenrate der virologischen Sentinelsurveillance am Robert Koch-Institut. Sobald der Wert für die untere Grenze des Konfidenzintervalls zwei Wochen in Folge über 10 % liegt, beginnt die Grippewelle mit der ersten dieser beiden Wochen. Nach Auskunft der Arbeitsgemeinschaft Influenza am Robert Koch-Institut betrug die Influenza-Positivenrate in der 2. KW 2020 28 %. Unter der Voraussetzung, dass die Influenza-Aktivität und damit die Influenza-Positivenrate auch in der 3. KW 2020 erhöht ist oder weiter ansteigt, hat die Grippewelle in Deutschland nach Definition der Arbeitsgemeinschaft Influenza mit der 2. KW 2020 begonnen. Weitere Informationen unter:

      Robert Koch Institut: Arbeitsgemeinschaft Influenza

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    23.12.2019
    Influenza-Aktivität steigt an
    Seit Beginn der Grippesaison im Oktober 2019 wurden an das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg bereits 318 Erkrankungsfälle übermittelt.

    Im Vergleichszeitraum des Vorjahrs waren es 225 Influenza-Fälle. Betroffen sind alle Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg sowie alle Altersgruppen. Etwas mehr als ein Drittel der Patienten (109) wurden stationär behandelt, zwei Personen sind an der Influenza-Infektion verstorben. Da die Influenzawelle noch nicht in vollem Gange ist, empfiehlt das Landesgesundheitsamt eine Impfung gegen die saisonale Influenza nachzuholen. Nach der Impfung benötigt der Körper 10 bis 14 Tage, bis er gezielt Abwehrkräfte mobilisiert und Antikörper gebildet hat.

    Weitere Informationen unter:

      Regierungspräsidium Stuttgart: Pressemitteilung
    Robert Koch Institut: Influenza

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    10.12.2019
    Deutlich mehr Dengue-Fälle
    Die Anzahl der übermittelten reiseassoziierten Dengue-Virus-Erkrankungen hat sich im Vergleich zum Vorjahr 2018 mit nahezu 212 Fällen mehr als verdoppelt.

    Die Verteilung der Infektionen nach wahrscheinlichen Infektionsländern nach Kontinenten hat sich in den letzten Jahren leicht verändert. Auf asiatische Länder entfallen wie im Vorjahr 73% der registrierten Erkrankungen, auf afrikanische Länder 6 % (Vorjahr: 13%) und auf süd- und mittelamerikanische Länder 21% (Vorjahr: 14%).

    Die Anzahl der reiseassoziierten Denguevirus-Infektionen ist stark abhängig von der Viruszirkulation in den Reiseländern und dem Reiseverhalten von Touristen.

    Der einzige Schutz vor dieser durch Stechmücken übertragenen Erkrankung ist die Vermeidung von Mückenstiche. Weitere Informationen unter:
      Auswärtiges Amt: Gesundheitsdienst Expositionsprophylaxe

    Informationen zu aktuellen Dengue-Virus-Verbreitungsgebieten und weiteren Reiseempfehlungen erhalten Sie beim Auswärtigen Amt unter:
     
    Auswärtiges Amt: Reise und Gesundheit

  • InfektNews
    10.12.2019
    Norovirus-Saison hat begonnen
    Die Zahl der wöchentlich übermittelten Norovirus-Erkrankungen ist saisonbedingt seit Anfang November auf 165 Fälle in der 49. Meldewoche angestiegen.

    Durch Noroviren verursachte Brech-Durchfall-Erkrankungen treten im gesamten Jahresverlauf auf, zeigen jedoch einen ausgeprägten saisonalen Gipfel in den späten Herbst- und Wintermonaten. Die Erreger werden vor allem über Stuhl oder Erbrochenes von erkrankten Menschen, aber auch über kontaminierte Speisen und Getränke übertragen.
    Die starken Brechdurchfälle können rasch zu einem Flüssigkeitsmangel im Körper führen, welcher sich durch ein ausgeprägtes Schwächegefühl oder Schwindel bemerkbar machen kann. Erkrankte sollten ausreichend trinken, sich körperlich schonen und den Kontakt mit anderen Personen möglichst einschränken. Meist klingen die Beschwerden nach 1 bis 2 Tagen vollständig ab.
    Da die Viren noch bis zwei Wochen nach der Erkrankung ausgeschieden werden können, ist regelmäßiges Händewaschen mit Seife besonders wichtig. Weitere Informationen unter:

      Robert Koch Institut: Noroviren

  • InfektNews
    21.11.2019
    Zahl der HIV-Neuinfektionen geht zurück
    Die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland und bei Menschen deutscher Herkunft, die sich im Ausland mit HIV infiziert haben, wird 2018 auf 2.400 geschätzt und geht damit weiter zurück (2015: ca. 2.800).

    ​Allerdings liegt die Zahl der Menschen mit HIV, die noch nicht diagnostiziert wurden, seit 2013 konstant bei etwa 10.600. Vom Robert Koch Institut werden regelmäßig Schätzungen zum Verlauf der HIV-Epidemie erstellt. Weitere Informationen unter:

      Robert Koch Institut: Epidemiologisches Bulletin

  • InfektNews
    15.11.2019
    Bundestag beschließt Masern-Impfpflicht
    Zur stärkeren Eindämmung von Masern-Erkrankungen in Deutschland kommt im neuen Jahr eine Impfpflicht in Kindergärten und Schulen.

    ​Der Bundestag beschloss am Donnerstag ein Gesetz von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), das zum 1. März 2020 in Kraft treten soll. Eltern müssen dann vor der Aufnahme ihrer Kinder in Kitas oder Schulen nachweisen, dass diese geimpft sind. Bei Verstößen sollen Bußgelder bis zu 2500 Euro drohen. Für Kinder, die schon in der Kita oder in der Schule sind, ist bis 31. Juli 2021 nachzuweisen, dass sie geimpft sind oder die Masern schon hatten. 

  • InfektNews
    13.11.2019
    Anstieg von reiseassoziierten Dengue-Erkrankungen
    Für das Jahr 2019 wurden bereits 184 Dengue-Erkrankungen bei Reiserückkehrern registriert.

    ​Dies entspricht einem deutlichen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr, in dem 107 Fälle übermittelt wurden. Die Anzahl von Denguevirus-Infektionen, die durch Reisende nach Baden-Württemberg importiert werden, ist stark abhängig vom Infektionsgeschehen in den Infektionsländern sowie von Veränderungen in der Wahl der Reiseländer. Die drei am häufigsten genannten Infektionsländer sind Thailand (55 Fälle), Kuba (14 Fälle) und Indonesien (11 Fälle). In Baden-Württemberg kommen regional zumindest theoretisch zur möglichen autochthonen Übertragung geeignete Stechmücken vor.

  • InfektNews
    13.11.2019
    Reise-Impfempfehlungen des Auswärtigen Amtes aktualisiert

    ​Auf der Basis der aktuellen Empfehlungen des Ständigen Ausschuss Reisemedizin (StAR) der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Globale Gesundheit e.V. (DTG) wurden die jährlichen amtlichen Empfehlungen zu Reiseimpfungen und zur Malariaprophylaxe des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts aktualisiert. Die länderspezifischen Impfempfehlungen finden Sie unter:

      Auswärtiges Amt: Reise- und Sicherheitshinweise

  • InfektNews
    25.10.2019
    West-Nil-Virus-Infektionen in Deutschland
    Seit September 2019 wurden drei autochthone West-Nil-Virus-Erkrankungen aus Berlin, Sachsen und Sachsen-Anhalt bekannt.

    ​Zudem befinden sich einige weitere mögliche Fälle noch in Abklärung. Weitere diagnostizierte menschliche Erkrankungen bekräftigen, dass in Teilen von Ostdeutschland in diesem Sommer ein WNV-Infektionsrisiko für Menschen bestand. Weniger als ein Prozent der Patienten, die sich mit dem West-Nil-Virus infiziert haben, erleiden einen schweren Krankheitsverlauf mit Enzephalitis, Nierenversagen und Atemstörungen. Ältere Personen zeigen hierbei ein erhöhtes Risiko. Das West Nil Virus wird durch Stechmücken übertragen. Das natürliche Reservoir des Virus sind Vögel. Weitere Informationen unter:

      Robert Koch-Institut

  • InfektNews
    25.10.2019
    Influenzasaison hat begonnen
    Seit Beginn der Influenza-Saison 2019/2020 in der 40. Meldewoche wurden bereits 27 Influenza-Erkrankungen registriert.

    ​Dies sind deutlich mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (11 Fälle). In den kommenden Wochen wird mit einem Anstieg der Influenza-Aktivität gerechnet. Das Landesgesundheitsamt empfiehlt die Influenza-Impfung. Weitere Informationen unter:

      Robert-Koch-Institut

  • InfektNews
    16.08.2019
    Q-Fieber-Ausbruch in Albstadt-Tailfingen
    Seit 09. August wird im Raum Albstadt-Tailfingen eine Häufung von Lungenentzündungen und fiebrigen Infekten beobachtet.

    Als Ursache der Erkrankung konnte zwischenzeitlich in mehreren Fällen Q-Fieber nachgewiesen werden. 
    Q-Fieber ist eine meldepflichtige Erkrankung. Stand 15. August 2019 wurden beim Gesundheitsamt des Zollern-Alb-Kreis insgesamt 27 Fälle registriert. Aufgrund der Inkubationszeit, dem Zeitraum zwischen der Ansteckung und dem Auftreten der Erkrankung, ist davon auszugehen, dass die erkrankten Personen sich ca. zwei bis drei Wochen vor dem Beginn der Krankheitssymptomatik angesteckt haben. Übertragen wird die Krankheit auf den Menschen häufig durch infizierte Schafe, die den Erreger der Erkrankung vor allem bei der Geburt von Lämmern ausscheiden. Der Erreger kann längere Zeit in der Umwelt überleben und mit Staub über den Wind verbreitet werden. Menschen können sich anstecken, wenn sie den Erreger mit der Atemluft einatmen. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch spielt praktisch keine Rolle. Die Suche der möglichen Ansteckungsquelle wurde gemeinsam mit dem Veterinäramt und dem Landesgesundheitsamt gestartet.

    Weitere Informationen unter:
      Landratsamt Zollernalbkreis: Q-Fiebererkrankungen

  • InfektNews
    15.08.2019
    Deutliche Abnahme der Hantavirus-Aktivität
    Seit Ende Juli ist die Anzahl der wöchentlich übermittelten Hantavirus-Fälle von 29 Erkrankungen in der Meldewoche 30 auf 19 Fälle in der zurückliegende Meldewoche 32 zurückgegangen.

    Für das Jahr 2019 wurden bislang insgesamt 653 Hantavirus-Erkrankungen registriert, das sind 10-mal so viele wie im gesamten Vorjahr (65 Fälle).

    Die Dichte der Rötelmauspopulationen, die das Reservoir für Hantaviren bilden, ist erheblichen jährlichen Schwankungen unterworfen. In Baden-Württemberg sind Hantaviren weit verbreitet, insbesondere in Regionen mit hohem Anteil an Buchenwäldern. Hier finden Rötelmäuse, die Hantaviren über ihre Ausscheidungen übertragen, besonders gute Lebensbedingungen. Sie ernähren sich bevorzugt von Bucheckern. Gute Nahrungsbedingungen im Herbst 2018 haben das Überwintern von Rötelmäusen begünstigt. Weitere Informationen unter:

      Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg: Hantavirus-Prognose

  • InfektNews
    01.08.2019
    Infektionsepidemiologisches Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten 2018
    Infektionsepidemiologisches Jahrbuch 2018 veröffentlicht

    Das Infektionsepidemiologische Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten für 2018 ist ab sofort auf der RKI-Webseite unter folgendem Link verfügbar:

      Robert Koch-Institut: Infektionsepidemiologisches Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten 2018

  • InfektNews
    01.08.2019
    Infektionen mit extensiv antibiotikaresistenten (XDR) Salmonella Typhi bei Reiserückkehrern aus Pakistan
    Insbesondere Reisende nach Pakistan sollten sich dringend gegen Typhus impfen lassen. Grundsätzlich ist unbedingt auf eine sorgfältige Nahrungs- und Trinkwasserhygiene zu achten.

    Typhus zählt zu den seltenen Erkrankungen. So wurden in den Jahren 2009 bis 2018 jährlich zwischen 5 und 22 Meldungen in Baden-Württemberg registriert. Die Mehrzahl der Erkrankten hatte sich im Ausland, hauptsächlich in verschiedenen Ländern Asiens und Süd- bzw. Mittelamerikas infiziert.

    Für 2019 sind bereits bis Ende Juli 11 Typhusfälle gemeldet, darunter auch drei Familienmitglieder, bei denen eine extensiv antibiotikaresistente Salmonella Typhi nachgewiesen wurde. Zwei der Erkrankten hatten eine Reiseanamnese nach Pakistan, wo seit November 2016 die endemische Verbreitung von extensiv antibiotikaresistenten (XDR) Typhus-Erregern beobachtet wird. Diese Stämme weisen Resistenzen gegenüber nahezu allen zur Behandlung von Typhus abdominalis empfohlenen Antibiotika auf.
    Das Auftreten von diesen XDR Salmonella Typhi wurde bisher in Deutschland noch nicht beobachtet.

    Weitere Informationen unter:
      Robert Koch-Institut: Epidemiologisches Bulletin Nr.30

  • InfektNews
    01.08.2019
    Gastroenteritis-Häufung nach Baden im Bodensee durch Defekt in Kläranlage
    Die Erkrankungsfälle werden mit einer Kontamination durch einen mittlerweile behobenen Defekt in einer Kläranlage in Zusammenhang gebracht. Ein Badeverbot besteht in einem Uferabschnitt im Bereich Manzell.

    Nach der Häufung von Durchfall-Erkrankungen (bisher ca 200 registrierte Erkrankungen), die im Zusammenhang mit einem Badebesuch im Bereich Manzell einhergehen, hat die zuständige Behörde am 24.Juli ein Badeverbot im Bereich zwischen der Buchenbachmündung in Manzell und der Hafeneinfahrt Fischbach bis mindestens Freitag, 2. August 2019, festgelegt. Von der Sperrung betroffen ist ein etwa ein Kilometer langer Uferabschnitt. Dort befinden sich neben dem Seebad Fischbach weitere öffentlich erreichbare Seezugänge, die häufig als Badeplätze genutzt werden.
    Bei mindestens fünf erkrankten Personen wurden Noroviren nachgewiesen.
    Die Erkrankungsfälle werden mit dem Überlauf eines Regenüberlaufbeckens in Zusammenhang gebracht. Der Defekt ist zwischenzeitlich behoben. Andere Bereiche des Bodensees sind nicht betroffen und laden also weiterhin zum Baden ein.

    Weitere Informationen unter:
      Homepage des Landratsamts Friedrichshafen

  • InfektNews
    12.07.2019
    Warme Ostsee erhöht das Risiko einer Infektion mit Vibrionen
    Das Schleswig‐Holsteinische Ärzteblatt warnt Personen mit offenen Wunden und einem geschwächten Immunsystem vor dem Kontakt mit Meerwasser der Ostsee über 20°C.

    ​Warme Meerestemperaturen in der Ostsee begünstigen die Vermehrung von Vibrio-Bakterien die zu schweren Wundinfektionen, im schlimmsten Fall zu einer Sepsis führen können.  Als besonders gefährdet gelten ältere Personen mit Immunschwäche,  Personen unter medikamentöser Krebstherapie oder mit chronischen Erkrankungen der Leber, des Herzens oder mit Diabetes mellitus, bei denen offene, nicht heilende Wunden vorliegen. Auch bei Verletzungen durch Muscheln oder Steine können Vibrionen eindringen und zur Infektion führen. Kommt es zu Wundinfektionen nach Meerwasserkontakt an der Ostsee wird vor allem genannten Risikopersonen dringend empfohlen einen Arzt aufzusuchen.

    Quelle und weitere Informationen:

    Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt 07/2019

  • InfektNews
    11.07.2019
    Masern nach Besuch des South-Side-Festivals
    Nach Besuch des South-Side-Festivals in Neuhausen ob Eck (Landkreis Tuttlingen) vom 21. bis 23.Juni 2019 sind zwei Personen an Masern erkrankt.

    Es ist davon auszugehen, dass die Ansteckung während des Festival-Besuchs stattfand. Das Landesgesundheitsamt empfiehlt daher Festival-Besuchern ohne Impfschutz gegen Masern bzw. durchgemachter Maserninfektion bei Auftreten von grippeähnlichen Symptomen, Fieber und Ausschlag einen Arztbesuch. Dies gilt für den Zeitraum bis zum 14. Juli 2019.

  • InfektNews
    11.07.2019
    Impfen vor dem Urlaub
    Die Sommerferien stehen vor der Tür.

    ​Damit der Urlaub ungetrübt bleibt rät das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg neben den allgemeinen empfohlenen Schutzimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Kinderlähmung, Masern, Mumps, Röteln und Windpocken auch auf regionale Gefahren zu achten. Bei Urlaubsreisen ins Ausland sollten sich Reisende vor allem gegen Hepatitis A (Südeuropa, Mittelmeer) und dem durch Zecken übertragenen FSME-Virus (Ungarn, Österreich, Schweiz) impfen lassen.

  • InfektNews
    07.06.2019
    Die FSME-Saison hat begonnen
    Mit Beginn der warmen Jahreszeit steigt die Anzahl übermittelter FSME-Erkrankungen an.

    ​Seit Jahresbeginn 2019 wurden bereits 33 FSME-Erkrankungen registriert, hiervon 20 Fälle im Monat Mai. In Baden-Württemberg sind unverändert alle Stadt- und Landkreise, außer dem Stadtkreis Heilbronn, FSME-Risikogebiete.

    Weitere Informationen unter:

    Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Stuttgart: Baden-Württemberg ist FSME-Risikogebiet

  • Infektnews
    27.05.2019
    Weiterhin erhöhte Hantavirus-Aktivität
    Seit Jahresbeginn wurden bereits 279 Hantavirus-Erkrankungen übermittelt, hiervon 116 im Monat Mai.

    ​Im Vergleichszeitraum 2018  waren es insgesamt 14 Fälle. Die höchsten Fallzahlen werden aktuell in Stuttgart (55) und den Landkreisen Esslingen (23), Göppingen (21) Tübingen (20) und Böblingen (20) registriert. Zwei von drei Erkrankten (62 %) mussten ins Krankenhaus, am häufigsten wegen einer Nierenfunktionsstörung (75 %).

    Das Landesgesundheitsamt empfiehlt Schutzmaßnahmen

  • Infektnews
    03.05.2019
    Keine Rötelnmeldungen für 2019 in Baden-Württemberg
    Für 2019 wurden sieben Rötelnmeldungen (postnatal) ans Landesgesundheitsamt übermittelt. Alle sieben Fälle wurden weiter abgeklärt und haben sich nicht bestätigt. Aufgrund des Ausschlusses wurden alle Rötelnmeldungen zurückgenommen.

    ​Laut Falldefinition des Robert-Koch-Instituts ist das klinische Bild für Röteln erfüllt, wenn ein generalisierter Ausschlag sowie Lymphknotenschwelung im Kopf- /Hals- oder Nackenbereich und / oder Gelenkschmerzen bzw. -entzündungen vorliegen.
    Da die genannten Symptome auch bei anderen Erkrankungen auftreten können, sollte stets eine labordiagnostische Untersuchung erfolgen, vorzugsweise eine direkter Virusnachweis aus Rachenabstrich bzw. Urin mittels PCR. Auch bei isolierten IgM-Nachweisen ohne Vorliegen von einer Rötelnsymptomatik ist eine PCR zur Sicherung der Diagnose unbedingt zu empfehlen.

  • Infektnews
    03.05.2019
    Aktualisierter ärztlicher Ratgeber des Robert-Koch-Instituts zu Borreliose
    Die Lyme-Borreliose ist in Europa die mit Abstand häufigste durch Zecken übertragene Infektionskrankheit. Sie ist in einigen Bundesländern meldepflichtig, jedoch nicht in Baden-Württemberg.

    ​Die Übertragung des Bakteriums Borrelia burgdorferi erfolgt durch den Stich der Schildzecke. Die meisten Infektionen führen nicht zu Krankheitssymptomen. Falls sich jedoch eine Erkrankung entwickelt, ist die Borreliose wegen der unterschiedlichen und diffusen Symptomatik schwer zu diagnostizieren.
    Es können folgende Organsysteme involviert sein:

    • Haut, vor allem Erythema migrans / Wanderröte,

    • Nervengewebe (frühe und späte Neuroborreliose),

    • Gelenke (Lyme-Arthritis / Gelenksentzündungen) oder

    • Herz (Lyme-Karditis).


    Die Gefahr eines Zeckenbefalls besteht bei Freilandaufenthalten mit Kontakt zu bodennahen Pflanzen (Gras, Kraut, Strauchwerk). Das Risiko des Zeckenbefalls wird reduziert durch  Kleidung, die möglichst viel Körperoberfläche bedeckt, wie lange Hosen, langärmelige Hemden und festes Schuhwerk. Abwehrmittel (Repellents) für die Haut wirken in gewissem Umfang auch gegen Zecken. Zur Wirksamkeit, Anwendung oder Wirkdauer sind die Herstellerangaben zu beachten.
    Zur Behandlung werden üblicherweise die Antibiotika Doxycyclin oder Amoxicillin eingesetzt. Eine Impfung gegen Borreliose besteht nicht. 

    Robert Koch-Institut: Ratgeber Lyme-Borreliose

  • InfektNews
    24.04.2019
    14. Europäische Impfwoche von 24. bis 30. April 2019: Impfungen zählen nach wie vor zu den wichtigsten und wirksamsten Präventionsmaßnahmen der Medizin
    Unter dem Motto „Vorbeugen. Schützen. Impfen." steht die jährliche Europäische Impfwoche der Europäischen Region der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

    ​Die seit 2005 in der Europäischen Region veranstaltete Impfwoche soll das Bewusstsein der Bevölkerung für die Bedeutung von Impfmaßnahmen stärken. Die diesjährige 14. Europäische Impfwoche ist als Teil der Weltimpfwoche unter dem Motto „Protected Together, Vaccines Work – Gemeinsam geschützt. Impfungen wirken" eingebettet.

    Erkrankungen wie Masern sind extrem ansteckend. Leider werden Masern in der Bevölkerung häufig unterschätzt, dabei kann die Krankheit schwerwiegende Folgen haben. So sind beispielsweise in Baden-Württemberg im Jahr 2019 bereits 60 Personen an Masern erkrankt. Um zukünftige Ausbrüche und die Weiterverbreitung von Infektionskrankheiten zu verhindern, müssen Impfungen im empfohlenen Alter durchgeführt und zum Teil in regelmäßigen Zeitabständen aufgefrischt werden. Durch Impfungen vermeidbare Infektionskrankheiten können in allen Altersgruppen auftreten – so sind aktuell fast 50 Prozent der Masernerkrankten in Baden-Württemberg über 18 Jahre alt.

    Bei Impfungen auf dem neuesten Stand zu bleiben schützt nicht nur die eigene Person, sondern auch die Menschen in ihrem Umfeld. Jeder sollte regelmäßig den persönlichen Impfstatus überprüfen. Impfungen beugen außerdem nicht nur den sogenannten Kinderkrankheiten vor, sondern sollten auch im Erwachsenenalter nachgeholt und aufgefrischt werden.

    Robert Koch-Institut
    Weltgesundheitsorganisation (WHO)


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    25.04.2019
    Grippewelle beendet
    Die Anzahl der wöchentlich übermittelten Influenza-Fälle hat seit Anfang April deutlich abgenommen.

    ​Für die zurückliegende Meldewoche 16 wurden 130 Influenza-Nachweise registriert. In der letzten Märzwoche waren es noch 1.287  Fälle. Offiziell endete die auf Bevölkerungsebene messbare Grippewelle in der 14. Meldewoche. Weitere Informationen unter: https://influenza.rki.de

    Insgesamt wurden in der Influenzasaison 2018/2019 bislang 19.007 Grippe-Fälle  aus Baden-Württemberg erfasst (Stand: 24.04.2019). Im Vergleichszeitraum der sehr starken Influenzasaison 2017/2018 waren es 35.914 Fälle. In über 90% der Erreger-Nachweise wurde in der aktuellen Saison das Influenza-A-Virus nachgewiesen. Betroffen waren alle Altersgruppen. Die höchste altersspezifische Neuerkrankungsrate wurde bei Säuglingen und Kleinkindern im Alter zwischen 0 und 4 Jahren beobachtet (348 Erkrankungen/100.000 Einwohner).

  • InfektNews
    12.04.2019
    Deutlicher Anstieg der Hantavirus-Aktivität
    Seit Jahresbeginn 2019 verzeichnet das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart bereits 102 Hantavirus-Erkrankungen aus 21 Stadt- und Landkreisen.

    ​Im 1. Quartal 2018 waren es nur acht Fälle. Die höchsten Fallzahlen werden aktuell in Stuttgart (22) und den Landkreisen Esslingen (14), Tübingen (11), Ludwigsburg (8) und Böblingen (8) registriert. Zwei von drei Erkrankten (62 Prozent) mussten ins Krankenhaus, am häufigsten wegen einer Nierenfunktionsstörung (75 Prozent).

    In Baden-Württemberg sind Hantaviren des Subtyps Puumala weit verbreitet, insbesondere in Regionen mit hohem Anteil an Buchenwäldern. Hier finden Rötelmäuse, die den Erreger übertragen, besonders gute Lebensbedingungen. Sie ernähren sich bevorzugt von Bucheckern. Gute Nahrungsbedingungen im Herbst 2018 haben das Überwintern von Rötelmäusen begünstigt. Deshalb steigt jetzt das Hantavirus-Infektionsrisiko.  Der Mensch infiziert sich über das Einatmen der Krankheitserreger, die an die eingetrockneten Ausscheidungen der Nager gebunden sind. Ein Infektionsrisiko besteht überall dort, wo Rötelmäuse vorkommen und Tätigkeiten ausgeübt werden, bei denen Staub aufgewirbelt wird.

    Tätigkeiten mit erhöhtem Infektionsrisiko sind insbesondere die jetzt im Frühjahr anstehenden Reinigungsarbeiten von Garagen, Kellern, Schuppen, Scheunen und Ställen sowie Holzarbeiten in Wald und Garten. Vor Reinigungsarbeiten sollten Flächen befeuchtet werden, um Staub zu binden. Erkannte Ausscheidungen von Nagern sollten vor der Reinigung desinfiziert werden und Nagetiere im häuslichen Umfeld bekämpft werden.

    Weitere Informationen unter: https://www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Themen/Gesundheitsdaten/Infektionssurveillance/Seiten/default.aspx

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    28.03.2019
    Influenzawelle noch nicht beendet
    Mit 1254 Meldungen in der abgelaufenen Meldewoche 12 hält die Grippewelle weiterhin auf vergleichsweise hohem Niveau an.

    ​Bis 28. März wurden für die Saison 2018/19 insgesamt 17539 Influenzafälle an das Landesgesundheitsamt gemeldet.

    Nachdem die Grippeaktivität in der Woche 8 (Ende Februar) mit 2712 Meldungen den Höhepunkt erreicht hat, fällt die Anzahl der wöchentlichen Meldungen nur langsam ab. Im März 2019 wurden bislang 6074 Influenzafälle an das Landesgesundheitsamt übermittelt. Nur in der sehr starken Influenzawelle im Vorjahr traten mit ca. 15000 Meldungen im März 2018 noch mehr Influenzaerkrankungen auf. In den Jahren 2011 bis 2017 bewegten sich die Influenzameldungen für März zwischen 443 und 3333.

  • InfektNews
    26.03.2019
    Tuberkulose verbleibt auf erhöhtem Niveau
    Im Jahr 2018 wurden insgesamt 655 Tuberkulose-Erkrankungen an das Landesgesundheitsamt übermittelt – nur geringfügig weniger als im Vorjahr 2017 (681 Fälle).

    ​525 (80 Prozent) Tuberkulose-Fälle betreffen Personen aus Herkunftsländern, in denen die Erkrankung meist aufgrund einer unzureichenden Gesundheitsversorgung deutlich häufiger auftritt als in Deutschland. Dazu zählen neben bestimmten Regionen Afrikas auch osteuropäische Länder wie Rumänien und Nachfolgestaaten der Sowjetunion. 70 Prozent der in Deutschland geborenen Patienten (130 Fälle) betreffen Personen im Alter zwischen 56 und 94 Jahren. In 2019 (Stand: 22. März 2019) wurden dem Landesgesundheitsamt bisher 99 Fälle von den Gesundheitsämtern übermittelt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es bereits 143 Tuberkulosen.

    Gesundheitsämter und niedergelassene Ärztinnen und Ärzte arbeiten bei der Versorgung von Tuberkulose-Patientinnen und -Patienten Hand in Hand. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte veranlassen bei Auftreten von Krankheitszeichen sowie bei Personen mit hohem Erkrankungsrisiko – zum Beispiel Obdachlosen oder Personen aus Regionen mit hoher Tuberkuloserate – eine entsprechende Untersuchung. Darüber hinaus ermittelt das Gesundheitsamt enge Kontaktpersonen von Tuberkulose-Patientinnen und -Patienten und veranlasst bei Notwendigkeit eine weitergehende Untersuchung oder präventive Therapie.

    Hintergrundinformationen:

    Weltweit zählt die Tuberkulose zu den großen Herausforderungen der weltweiten Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Die Weltgesundheitsorganisation hat zum Ziel die Tuberkulose bis zum Jahr 2050 zu eliminieren. Hierzu wäre weltweit ein jährlicher Rückgang um zehn Prozent der Erkrankungen erforderlich.

    Weitere Informationen finden Sie in den aktuellen Pressemitteilungen des Robert Koch Instituts sowie bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unter:
    Gemeinsame Pressemitteilung des WHO-Regionalbüros für Europa und ECDC

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    21.03.2019
    Masernerkrankungen breiten sich aus
    Seit Anfang März melden 10 der 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg Masernfälle. Die Zahl der Masernmeldungen seit Jahresbeginn ist auf 41 gestiegen. (Stand 21. März 2019).

    ​Im Vergleichszeitraum 2018 waren es 13 Masernerkrankungen. Die Masern treten aktuell überwiegend in Kreisen im Südwesten von Baden-Württemberg auf. Neu hinzugekommen sind Masernmeldungen aus dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und Karlsruhe. Auch in Kreisen, die von Masernausbrüchen in den vergangenen Wochen betroffen waren, traten neue Fälle auf, wie in Baden-Baden, dem Ortenaukreis, dem Zollernalbkreis und dem Landkreis Konstanz. Über Einsendungen von Abstrichen ans Nationale Referenzzentrum für Masern, Mumps und Röteln erfolgt eine Typisierung der zirkulierenden Masernviren. Diese Information ist neben epidemiologischen Angaben wie Kontakten zu Masernfällen ein wichtiger Hinweis zur Aufdeckung und Nachverfolgung von Transmissionsketten.

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    15.03.2019
    Höhepunkt der Grippewelle überschritten

    ​Die Zahl der Influenza-Erkrankungen ist seit Anfang März rückläufig. Der Höhepunkt der Grippewelle wurde mit 2.713 übermittelten Fällen in der achten Meldewoche erreicht. Für die Influenzasaison 2018/2019 wurden bislang insgesamt 15.528 Influenza-Erkrankungen registriert. Im Vergleichszeitraum der Vorsaison 2017/2018 waren es 31.885 Fälle.

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    15.03.2019
    Weiterer Anstieg von Masern-Erkrankungen
    Für das Jahr 2019 wurden bereits 37 Masern-Erkrankungen aus Baden-Württemberg ans LGA übermittelt, davon 20 Fälle seit Anfang März (Stand: 15. März 2019).

    Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es insgesamt elf Fälle. Masern-Erkrankungen werden aktuell (in den vergangenen zwei Wochen) aus den Landkreisen Zollernalbkreis, Tuttlingen, Schwarzwald-Baar-Kreis, Rastatt, Konstanz und dem Ortenaukreis übermittelt. Betroffen sind Säuglinge, Kleinkinder, Jugendliche und Erwachsene im Alter bis 50 Jahre. In 18 Fällen (49%) handelt es sich um Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen fünf und 21 Jahren.

    Die aktuelle Masern-Situation spricht für die Möglichkeit einer weiteren Ausbreitung auch in andere Land- und Stadtkreise. Eine Vermeidung weiterer Übertragungen gelingt nur, wenn der Impfschutz in der  Bevölkerung ausreichend ist. Das Landesgesundheitsamt rät daher dringend zur Überprüfung des Masern-Impfstatus und zur Nachholung versäumter Impfungen. Wer bisher nicht bzw. nur einmal gegen Masern geimpft wurde, sollte die fehlende Impfungen unverzüglich nachholen. Wer zweimal geimpft wurde oder einmal Masern hatte, ist in der Regel geschützt.

    Masern sind extrem ansteckend und können schwer verlaufen. Die Inkubationszeit von Masern beträgt etwa 14 Tage. Bereits drei bis vier Tage vor Ausbruch der Krankheit beginnen die Betroffenen den Erreger über die Schleimhäute und die Atmung auszuscheiden. Aufgrund dessen werden Schülerinnen und Schüler sowie Kindergartenkinder ohne Impfschutz nach Kontakt mit einem Masernerkrankten in der Regel für die mögliche Inkubationszeit (bis zu 21 Tage) vom Kindergarten- beziehungsweise Schulbesuch ausgeschlossen. Dies ist eine wichtige frühe Maßnahme, um zu verhindern, dass sich die hoch ansteckenden Masern weiter ausbreiten.

    Das Virus wird durch das Einatmen von Tröpfchen – etwa beim Sprechen, Husten oder Niesen – übertragen. Fast alle Menschen, die mit Masern-Infizierten Kontakt haben und nicht immun sind, stecken sich an. Masern-Erkrankungen verlaufen in der Regel mit hohem Fieber, Schnupfen, Bindehautentzündung und Husten. Nach wenigen Tagen kommt es zu einem rötlich-braunen Hautausschlag. Masern-Viren haben die Eigenschaft das Immunsystem zu schwächen. Dadurch kann es zu Folgeinfektionen kommen – beispielweise Mittelohrentzündung, Hirnhautentzündung oder Lungenentzündung. Besonders schwer können Masern bei Säuglingen und Menschen mit Grunderkrankungen verlaufen.

    Weitere Informationen unter:
     Robert Koch-Institut: Masern

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    27.02.2019
    Anstieg der Hantavirus-Aktivität

    Wie bereits zu Beginn des Jahres berichtet, erwartet das Landesgesundheitsamt für die kommenden Wochen eine erhöhte Hantavirus-Aktivität. Im Vergleich zum Vorjahr 2018 mit sechs Fällen wurden für das aktuelle Jahr bereits 36 Fälle übermittelt (Stand:27.02.2019). Schutzmaßnahmen werden empfohlen.

    Weitere Informationen unter:
      Hantavirus-Prognose

  • InfektNews
    27.02.2019
    HPV-Impfen: Faktenblätter zum Impfen
    Wovor schützt die HPV-Impfung?

    In einem Faktenblatt informiert das Robert Koch-Institut zur Impfung gegen das Humane Papillom-Virus. Dieses Informations-Format unterstützt die impfende Ärzteschaft in ihrer täglichen Arbeit.

    Weitere Informationen unter:
      Robert Koch-Institut: Faktenblätter zum Impfen

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    15.02.2019
    Grippewelle im Anstieg
    Die Anzahl der Influenza-Meldungen nimmt kontinuierlich zu.

    ​Für die vorangegangene Meldewoche wurden 1.698 und für die laufende Meldewoche 7 bereits  1.133 Influenza-Erkrankungen registriert. Die höchsten Erkrankungszahlen mit 96,7 Fällen/100.000 Einwohnern werden derzeit bei den 0-4 Jährigen beobachtet.

  • InfektNews
    15.02.2019
    Erhöhte Hantavirus-Aktivität
    Seit Jahresbeginn wird ein Anstieg von Hantavirus-Fällen in Baden-Württemberg beobachtet.

    ​Bislang wurden für das Jahr 2019 insgesamt 26 Erkrankungen übermittelt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es sechs Fälle. Aufgrund der regional hohen Buchenmast in Baden-Württemberg wird in den nächsten Monaten  mit einem erhöhten Hantavirus-Infektionsgeschehen gerechnet.

    Wie kann ich mich schützen ?

    Ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht dort, wo Rötelmäuse vorkommen und bei Tätigkeiten, bei denen Staub aufgewirbelt werden kann. Dies betrifft vor allem Holzarbeiten im Wald und Garten und Reinigung von Kellern, Schuppen, Scheunen und Ställen. Aktuell steht weder ein Impfstoff noch eine Erreger-spezifische Therapie zur Verfügung. Die Vermeidung des Kontakts mit Ausscheidungen von Nagern ist die wichtigste Maßnahme einer Infektionsverhütung. Daneben ist die Bekämpfung von Nagetieren wichtig. Weitere Schutz- und Vorbeugemaßnahmen sollten eingehalten werden. Das Befeuchten von Flächen vor Reinigungsarbeiten bindet Staub. Eine Entsorgung zuvor desinfizierter Nagerausscheidungen vermindert das Expositionsrisiko. Das Tragen von Staubschutzmasken kann das Einatmen und Einmalkittel das Verschleppen von erregerhaltigem Staub verhindern. Das Tragen von Einmalhandschuhen verhindert das Eindringen von erregerhaltigem Staub in offene Wunden.

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    04.02.2019
    Schon jetzt an FSME-Impfung denken
    Für das Jahr 2018 wurden insgesamt 288 FSME-Erkrankungen aus Baden-Württemberg übermittelt. Das waren 30 % mehr Fälle als im Jahr 2017 mit 195 registrierten FSME-Erkrankungen.

    ​Die Anzahl der jährlich registrierten FSME-Fälle unterliegt Schwankungen. Vor allem klimatische Faktoren beeinflussen die Aktivität und das Vorkommen des Überträgers des Virus, die Zecke (Holzbock, Ixodes ricinus).  Das Freizeitverhalten der Menschen beeinflusst das Risiko, mit Zecken in Berührung zu kommen und wird ebenfalls von der Wetterlage stark beeinflusst.

    Alle Land-und Stadtkreise in Baden-Württemberg, außer dem SK Heilbronn, sind FSME-Risikogebiete. Der beste Schutz vor einer FSME-Infektion ist die Impfung. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung für Personen, die in FSME-Risikogebieten gegenüber Zecken exponiert sind. Da für einen kompletten Impfschutz drei Impfungen erforderlich sind sollte man sich rechtzeitig, am besten bereits mehrere Monate vor Beginn der nächsten Zeckensaison impfen lassen. 

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    25.01.2019
    Offizieller Start der Grippewelle für die Saison 2018/19
    ​Nach Definition der Arbeitsgemeinschaft Influenza hat die Grippewelle in der 02. Woche 2019 begonnen.

    In Baden-Württemberg sind seit Jahresbeginn deutlich steigende wöchentliche Meldungen zu verzeichnen. Mit 363 Meldungen aus der vergangenen Woche 03/2019 und bereits 260 in der laufenden Woche 04 sind es für die Saison 2018/19 insgesamt 1203 Influenzafälle. In der letzten Grippesaison 2017/18 waren es im Vergleichszeitraum mit 2405 Meldungen bereits doppelt so viele wie in der jetzigen Saison.

    Für die aktuelle Saison sind 22 Influenzaausbrüche mit insgesamt 89 Erkrankten gemeldet, darunter drei Ausbrüche in Krankenhäusern sowie ein Ausbruch in einer Reha-Einrichtung. Die übrigen Ausbrüche betreffen meist kleinere Häufungen mit maximal 4 Fällen in Haushalten.

    Weitere Informationen unter:
      Robert Koch-Institut: Arbeitsgemeinschaft Influenza

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    11.01.2019
    Neuberufung des Konsiliarlabors für Cytomegalievirus

    Zum 01.12.2018 wurde nach öffentlicher Ausschreibung und Auswahlverfahren Professor Dr.Thomas Stamminger als Leiter des Konsiliarlabors (KL) für Cytomegalievirus (CMV) mit den Standorten Universitätsklinikum Ulm und Universitätsklinikum Tübingen neu berufen.

    Weitere Informationen zu NRZ und KL sind auf der Internetseite des RKI zu finden.

    Robert Koch-Institut: Nationale Referenzzentren und Konsiliarlabore

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    11.01.2019
    Neuer RKI-Ratgeber zu Yersionose
    Bakterielle Durchfallerkrankungen durch Yersien erfolgend vorwiegend über den Verzehr kontaminierter Lebensmittel, vorwiegend tierischer Herkunft.

    Im Epidemiologischen Bulletin 2/2019 des Robert Koch-Instituts ist ein neuer RKI-Ratgeber erschienen, der die beiden darmpathogenen Erreger einer Yersiniose, Yersinia enterocolitica und Yersinia pseudotuberculosis, betrachtet. Zum klinischen Bild gehören Durchfälle, Bauchschmerzen und Fieber. Als Folgeerkrankungen können Gelenkentzündungen (reaktive Arthritis) oder Entzündungen des Unterhautfettgewebes (Erythema nodosum) auftreten.

    Aus Baden-Württemberg wurden in den letzten fünf Jahren (2014-2018) zwischen 130 und 200 Yersionosen übermittelt.

    Weitere Informationen unter:
    Robert Koch-Institut: Epidemiologisches Bulletin - RKI-Ratgeber Yersiniose

  • InfektNews
    11.01.2019
    Grippewelle hat begonnen
    Seit Anfang des Jahres ist die Anzahl der übermittelten Grippe-Erkrankungen deutlich angestiegen.

    ​In der zurückliegenden Meldewoche 1 wurden 75 und der aktuellen Meldewoche bereits 132 Influenza-Nachweise übermittelt. Dies weist auf den Beginn der diesjährigen Grippewelle hin. Wie stark die diesjährige Grippewelle verlaufen wird, ist nicht vorherzusagen. Bislang überwiegen Influenza-A-Nachweise. Bei 410 (96%) von insgesamt 425 registrierten Erkrankungen mit Erregernachweis handelt es sich um Influenza-A-Infektionen.

    Stand 11.01.2019 wurden für die aktuelle Grippesaison (Beginn: 40.KW 2018) bislang insgesamt 498 Influenza-Erkrankungen, davon zwei Todesfälle, aus Baden-Württemberg übermittelt. Im Vergleichszeitraum der Vorsaison 2017/2018 wurden bereits 807 Influenza-Erkrankungen registriert.

    Weitere Informationen unter:
    Robert Koch-Institut: Arbeitsgemeinschaft Influenza

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    28.12.2018
    Einschleppungsgefahr für Afrikanische Schweinepest steigt – keine Übertragung auf Menschen
    Aktuell ist vor allem Rumänien von der Afrikanischen Schweinepest (ASP) betroffen. Eine Einschleppung der Seuche über den Pendelverkehr ist möglich.

    ​Bei der ASP handelt es sich um eine anzeigepflichtige Viruserkrankung, die Haus- und Wildschweine befällt. Die hochansteckende Tierseuche breitet sich seit einigen Jahren in Osteuropa aus. Insbesondere in Westrumänien steigen aktuell die Fallzahlen. Ziel ist es, den Eintrag der ASP in heimische Nutz- und Wildtierbestände zu verhindern. Der Erreger ist sehr stabil und kann in Lebensmitteln über mehrere Monate infektiös bleiben.

    Um eine Einschleppung über kontaminierte Lebensmittel zu verhindern, wird die Bevölkerung dazu aufgerufen, keine Wurst- und Fleischwaren von Schweinen aus betroffenen Ländern mit nach Deutschland zu bringen. Speisereste sollen ausschließlich in verschlossenen und für Wildtiere nicht zugänglichen Müllentsorgungsbehältern entsorgt werden.

    Weitere Hinweise und Maßnahmen zur Prävention:

    Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg: Einschleppungsgefahr für Afrikanische Schweinepest steigt
    Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit: Afrikanische Schweinepest
    Friedrich-Löffler-Institut: Karten zur Afrikanischen Schweinepest

  • InfektNews
    20.12.2018
    Grippe-Erkrankungen nehmen zu
    Seit Anfang Dezember nimmt die Anzahl von Influenza-Erkrankungen in Baden-Württemberg zu.

    ​Plötzlicher Krankheitsbeginn mit hohem Fieber, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen. Dahinter kann eine echte Grippe, die sogenannte Influenza stecken. Seit Beginn der Influenzasaison im Oktober 2018 bis zum 20.12.2018 wurden bereits 209 Erkrankungsfälle an das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg übermittelt, davon 19 Fälle in der aktuellen Meldewoche.  Betroffen sind 37 der 44  Stadt- und Landkreise. Bislang mussten 46 Patienten ins Krankenhaus, acht davon mit Lungenentzündung. Eine Person im höheren Alter verstarb ursächlich an einer Influenza.  

    Das Landesgesundheitsamt rät dazu, gegen das Risiko einer Influenza-Erkrankung aktiv zu werden. Neben der Impfung gehört das regelmäßige Händewaschen dazu. In die Ellenbeuge husten oder niesen, statt in die Handflächen. Kommt es zur Erkrankung sollte diese auskuriert werden um Komplikationen und eine Ansteckung weiterer Personen zu vermeiden.

  • InfektNews
    14.12.2018
    Ständige Impfkommission empfiehlt Impfung gegen Gürtelrose
    Die Ständige Impfkommission empfiehlt allen Personen ab 60 Jahre die Gürtelrose-Schutzimpfung mit einem sogenannten Totimpfstoff als Standardimpfung.

    Personen mit einer Grundkrankheit oder Immunschwäche empfiehlt die Kommission die Impfung bereits ab einem Alter von 50 Jahren (Indikationsimpfung). Die Gürtelrose-Impfung wird erst zur Pflichtleistung der Gesetzlichen Krankenkassen, wenn der Gemeinsame Bundesausschuss über die Aufnahme in die Schutzimpfungsrichtlinie entschieden hat. Weitere Informationen unter:

      Robert Koch-Institut: Wissenschaftliche Begründung der STIKO zur Empfehlung einer Impfung mit dem Herpes zoster-subunit-Totimpfstoff

  • InfektNews
    12.12.2018
    Masernimpfschutz vor Reisen beachten
    Derzeit besteht eine erhöhte Masernaktivität in Polen, Israel, auf Madagaskar und weiteren Urlaubszielen. Vor Reisen sollte daher grundsätzlich der Impfstatus überprüft und Impfungen ggf. nachgeholt bzw. aufgefrischt werden.

    Auch die USA melden mehrere Masernausbrüche aus den benachbarten Bundesstaaten New York und New Jersey. Insgesamt sind dort etwa 120 Menschen erkrankt.

    Für Baden-Württemberg sind im Jahr 2018 bisher 100 Masernfälle gemeldet. Darunter ist auch ein größerer Ausbruch mit 40 Fällen, ausgelöst von einem Reiserückkehrer aus Thailand.
    Insbesondere nach Auslandsaufenthalten kommt es immer wieder zur Einschleppung von Masern durch ungeimpfte Reiserückkehrer. Aufgrund von Impflücken in der Bevölkerung können sich ungeimpfte Personen anstecken und größere Masernausbrüche auslösen. Daher ist das Schließen von Impflücken insbesondere vor Reisen wichtig.

    Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO) empfiehlt die Grundimmunisierung gegen Masern, Mumps und Röteln sowie Varizellen für Kinder im Alter von 11-14 Monaten und eine 2. Dosis im Alter von 15-23 Monaten. 
    Zusätzlich wird eine Impfung gegen Masern solchen Erwachsenen empfohlen, die nach 1970 geboren und noch gar nicht oder nur einmal in der Kindheit gegen Masern geimpft wurden.

    Quelle und weiterführende Informationen:

    Zentrum für Reisemedizin (CRM): Malaria
      Robert Koch-Institut: Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) 2018/2019

  • InfektNews
    10.12.2018
    Umsetzung von Maßnahmen bezüglich des Mangels an saisonalen Influenza-Impfstoffen zur Versorgung der Bevölkerung
    Allgemeinverfügung gem. § 79 Abs. 5 Arzneimittelgesetz im Rahmen einer konzertierten Maßnahme der vier Regierungspräsidien im Zusammenhang mit der inzwischen aufgetretenen Verknappung an Grippeimpfstoff

    Die Regierungspräsiden in Baden-Württemberg gestatten in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen als zuständige Behörden für den Vollzug des Arzneimittelgesetzes Maßnahmen gegen die Impfstoff-Knappheit im Land. Die Maßnahmen erfolgen auf Grundlage der Bekanntmachung des Bundesministeriums  für Gesundheit nach §79 Abs. 5 Arzneimittelgesetz vom 20.11.2018. Weitere Informationen unter:

      Gesundheit: Verfügbarkeit von Grippeimpfstoff – Bekanntmachung der Regierungspräsidien zur Verbesserung der Versorgungslage

    Die Verfügung wird bis zum 31.03.2019 befristet. Sollte bereits zuvor eine Feststellung und Bekanntmachung des Bundesministeriums für Gesundheit erfolgen, dass kein Mangel der Versorgung der Bevölkerung mit in Deutschland zugelassenen saisonalen Influenza-Impfstoffen mehr vorliegt, endet die Verfügung mit dem Datum der Feststellung und Bekanntmachung.

  • InfektNews
    05.12.2018
    Robert Koch-Institut: Infektions­epidemiologisches Jahrbuch für 2017, Berlin, 2018

    ​Das Robert Koch-Institut hat das infektiologische Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten für das Jahr 2017 auf seiner Homepage veröffentlicht.

      Robert Koch-Institut: Infektionsepidemiologisches Jahrbuch

  • InfektNews
    05.12.2018
    West-Nil-Virus auf dem Vormarsch: Die West-Nil-Saison 2018 in der Europäischen Union endet mit 1503 West-Nil-Fieber(WNF)-Erkrankungen.
    Die Fallzahl hat sich im Vergleich zum Vorjahr 2017 (204 Fälle) damit um mehr als 1000 Fälle deutlich erhöht. 177 Erkrankte verstarben.

    Betroffen waren vor allem die Länder Italien (577), Griechenland (311), Rumänien (277), Ungarn (214) Kroatien (53) Frankreich (27) und Österreich (20).

    Zudem wurden insgesamt 561 humane Fälle aus den EU-Nachbarländern Serbien, Israel, Kosovo und der Türkei gemeldet.

    Informationen zur Verbreitung von WNF-Erkrankungen finden Sie unter: 

    European Centre for Disease Prevention and Control: Weekly updates - 2018 West Nile fever transmission season

    Auch in Deutschland trat ein erster humaner West-Nil-Fall auf. Hierbei handelte es sich jedoch nicht um eine stechmückenübertragene Infektion sondern über den direkten Kontakt zu einem infizierten Bartkauz. Im August und September 2018 wurden erstmals auch in Deutschland WNV-Infektionen bei Vögeln und Pferden festgestellt. In der EU wurden in der aktuellen Saison 285 Ausbrüche bei Pferden beobachtet.

    Gemäß European Commission Directive 2014/110/EU sollen potenzielle Blutspender nach Rückkehr aus einem Gebiet mit WNV-Vorkommen 28 Tage lang von einer Blutspende ausgeschlossen werden, es sei denn, dass das Blut negativ auf das Virus getestet wurde.

    Weitere Informationen zum WNV:

      Rorbert Koch-Institut: West-Nil-Fieber im Überblick
    Ärzteblatt: Risiko autochthoner Infektionen - West-Nil-Virus in einheimischen Vögeln nachgewiesen
    Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: Tierarzt infiziert sich mit West-Nil-Virus - Übertragung mit hoher Wahrscheinlichkeit bei Obduktion eines verendeten Bartkauzes



  • InfektNews
    30.11.2018
    Anstieg der Influenza-Aktivität

    ​Seit Mitte November steigt die Anzahl übermittelter Influenza-Fälle an. Für die zurückliegende Meldewoche 47 wurden bislang 20 Erkrankungen registriert. Bundesweit ist die Aktivität der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) gestiegen, die Werte des Praxisindex lagen in der 47. KW insgesamt im Bereich geringfügig erhöhter ARE-Aktivität.

  • InfektNews
    30.11.2018
    Welt-AIDS-Tag 2018: Leichter Rückgang der HIV-Neuinfektionen

    Im Jahr 2017 haben sich in Baden-Württemberg etwa 250 Menschen mit HIV infiziert. Die Zahl der Neuinfektionen ist somit gegenüber dem Vorjahr (ca. 270 Neuinfektionen) gesunken. Drei Viertel der Diagnosen betreffen Männer.

    Weitere Informationen unter:
      Ministerium für Soziales und Integration: Welt-Aids-Tag 2018

    Anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember hat das Robert Koch-Institut neue Zahlen zum HIV/AIDS-Geschehen in Deutschland veröffentlicht. Die detaillierten Daten sind im Epidemiologischen Bulletin 47/2018 veröffentlicht. Außerdem hat das RKI Eckdaten und Trends für die einzelnen Bundesländer veröffentlicht, die auf der HIV/AIDS-Seite abrufbar sind.

    Robert Koch-Institut: HIV/AIDS - Eckdaten und Trends für Deutschland und für die Bundesländer

  • InfektNews
    16.11.2018
    Influenza-Labor-Surveillance 2018/19
    Das Referat 93 des Landesgesundheitsamts nimmt auch in diesem Jahr als kooperierendes Landeslabor an der bundesweiten Influenzasurveillance teil.

    ​Eine Auswahl niedergelassener Ärzte wird in den kommenden Wochen Nasen- und Rachenabstriche zur Untersuchung auf Influenza an unser Labor einsenden. Aus dem Abstrichmaterial wird zunächst eine Primärdiagnostik mittels Influenza-PCR durchgeführt. Die PCR differenziert in einem Ansatz zwischen dem Influenza-A-Virus, dem Influenza-B-Virus und dem pandemischen Influenza-A H1N1-Virus (A(H1N1)-pdm2009). Die Viren der PCR-positiven Proben werden in Zellkultur angezüchtet und zur weiteren Typisierung an das Referenzzentrum für Influenza-Viren gesendet. Die Ergebnisse fließen in die Auswertungen der Arbeitsgemeinschaft Influenza am RKI ein.

    Wie bereits im vergangenen Jahr enthält der Untersuchungsauftrag wieder eine Einwilligungserklärung des Patienten. Wenn diese Einwilligungserklärung unterschrieben ist, kann das Labor die Angaben des Patienten zu Symptomen und eventuell durchgeführten Impfungen direkt den Gesundheitsämtern zukommen zu lassen. Die Gesundheitsämter erhalten diese Daten gemeinsam mit der Meldung nach §7 des IfSG. Wir hoffen, die Arbeitsbelastung durch die notwendigen Ermittlungen hiermit deutlich zu reduzieren.

    Ansprechpartner in Referat 93:
    Prof. Dr. Silke Fischer 0711-904-39301
    Dr. Rainer Oehme: 0711-904-39302
    Dr. Elke Göhring-Zwacka: 0711-904-39304 (Di-Fr)

  • InfektNews
    16.11.2018
    Anstieg von Atemwegserkrankungen
    Die Arbeitsgemeinschaft Influenza am Robert Koch-Institut berichtet von einem Anstieg der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) in der 45. Kalenderwoche (KW) 2018.
    Für die 45. Meldewoche 2018 wurden nach Infektionsschutzgesetz (IfSG) bislang 42 labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle an das RKI übermittelt (Datenstand 13.11.2018).

    In Baden-Württemberg wurden seit Beginn der Influenza-Saison bislang 24 labordiagnostisch bestätigte Erkrankungen, davon zehn Fälle in der laufenden Meldewoche 46 übermittelt. 
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    16.11.2018
    Europäischer Antibiotikatag
    Antibiotikaresistenzen vermeiden.
    Am 18.11. ist europäischer Antibiotikatag. Die weltweite Gefährdung der Gesundheit durch eine Zunahme von Antibiotikaresistenzen gewinnt in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung. Der rationale Einsatz von Antibiotika gehört dabei zu den wichtigsten Maßnahmen für die Eindämmung der Entwicklung und Verbreitung von Antibiotikaresistenzen.

    Weitere Informationen unter:

    Robert Koch-Institut: Antibiotikaresistenz
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    16.11.2018
    Norovirus-Aktivität nimmt zu
    Die Anzahl der übermittelten Norovirus-Nachweise steigt seit Mitte Oktober kontinuierlich an.
    Für die laufende Kalenderwoche wurden bereits 148 Fälle übermittelt. Dies kann auf einen Beginn der Norovirus-Saison hinweisen. Das Auftreten von Norovirus-Gastroenteritis-Erkrankungen zeigt eine ausgeprägte Saisonalität mit den höchsten Fallzahlen in den Wintermonaten auf. Die höchsten altersspezifischen Inzidenzen werden bei Säuglingen und Kindern im Alter unter fünf Jahren verzeichnet.

    Charakteristische Symptome für eine Norovirus-Erkrankung sind der plötzliche Beginn mit starkem Durchfall und Erbrechen. Infizierte scheiden das Virus über Stuhl und Erbrochenem aus. Durch das schwallartige Erbrechen gelangen kleinste virushaltige Tröpfchen in die Luft, die sehr ansteckend sind. Besonders gefürchtet sind diese Infektionen daher in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten, da sich das Virus schnell ausbreiten kann. Nach §34 Abs. 1 IfSG dürfen Kinder unter 6 Jahren, die an einer Norovirus-Infektion erkrankt oder dessen verdächtig sind, Gemeinschaftseinrichtungen nicht besuchen. Die Einrichtung sollte erst zwei Tage nach dem Abklingen der klinischen Symptome wieder besucht werden. Ein schriftliches ärztliches Attest ist nicht erforderlich.

    Siehe:

    Robert Koch-Institut: Norovirus-Gastroenteritis
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    31.10.2018
    Hantavirus-Ausblick
    Die Nahrungsbedingungen für die Rötelmaus, den Überträger des Hantavirus sind ideal. Eichen und Buchen tragen reiche Frucht.
    Erfahrungen aus den letzten Hantavirus-Epidemiejahren haben gezeigt, dass Hantavirus-Ausbrüche regelmäßig nach solchen Buchenmasten auftreten. Im Jahr 2017 wurden nach einer Buchenmast im Vorjahr 935, im Jahr 2012 mehr als 1.700 Hantavirus-Erkrankungen registriert. Daher ist nicht auszuschließen, dass auch im Verlauf der nächsten Monate mit einem erhöhten Hantavirus-Infektionsgeschehen in Baden-Württemberg zu rechnen ist.

    Bereits jetzt werden in buchenwaldgeprägten Gebieten Schutzmaßnahmen empfohlen um sich vor einer Infektion mit dem durch Rötelmäuse übertragenen Virus zu schützen. Hierbei ist die Vermeidung des Kontakts mit Ausscheidungen von Nagern die wichtigste Maßnahme einer Infektionsverhütung.

    Ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht dort, wo der Überträger des Hantavirus, die Rötelmaus vorkommt und bei Tätigkeiten, bei denen Staub aufgewirbelt wird. Dies betrifft vor allem Holzarbeiten im Wald und Garten und Reinigung von Kellern, Schuppen, Scheunen und Ställen. Das Befeuchten von Flächen und das Lüften der Räume vor Reinigungsarbeiten bindet Staub. Eine Entsorgung zuvor desinfizierter Nagerausscheidungen vermindert das Expositionsrisiko. Daneben ist die Bekämpfung von Nagetieren wichtig. Eintrittsstellen für Mäuse ins Haus sollten abgedichtet werden und Unterschlupf- und Nistmöglichkeiten für Nager (zum Beispiel Sperrmüll, Altreifen und Abfallhaufen) beseitigt werden.

    Weitere Informationen unter:

    Robert Koch-Institut: Hantavirus-Infektionen
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    31.10.2018
    Zahl der Tuberkulosen rückläufig
    Im Jahr 2017 wurden deutschlandweit insgesamt 5.486 Tuberkulosen registriert, davon 686 Erkrankungen aus Baden-Württemberg.
    Nach der deutlichen Zunahme von 478 Fällen im Jahr 2014 auf 719 Fälle im Jahr 2015 sind die Meldezahlen in Baden-Württemberg wieder rückläufig, verbleiben jedoch auf einem erhöhten Niveau.

    Das RKI hat den neuen Bericht zur Epidemiologie der Tuberkulose in Deutschland veröffentlicht, mit detaillierten Analysen der Meldedaten, etwa nach Organbeteiligung und Resistenzlage.

    Weitere Informationen unter:

    Robert Koch-Institut: Bericht zur Epidemiologie der Tuberkulose in Deutschland für 2017
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    26.10.2018
    Weltpoliotag 2018 - Impfung gegen Polio bleibt wichtig
    Nach Start der globalen Polioeradikationsinitiative vor 30 Jahren konnten große Erfolge im Kampf gegen die Kinderlähmung erzielt werden. Die Zahl der akuten Poliofälle ist im gleichen Zeitraum von weltweit jährlich 350.000 auf nur noch 22 gemeldete Fälle im Jahr 2017 gesunken. Krisen und Kriege haben verhindert, die Kinderlähmung wie geplant bis 2016 weltweit auszurotten. Heute tritt die Erkrankung noch in drei Ländern auf: Afghanistan, Nigeria und Pakistan. Im Jahr 1988 waren noch 125 Länder betroffen.
    Die letzte in Deutschland erworbene Erkrankung an Poliomyelitis durch ein Wildvirus wurde 1990 erfasst. Die letzten beiden importierten Fälle (aus Ägypten und Indien) wurden 1992 registriert. Um zu verhindern, dass es durch einen Import von Infektionen zu Erkrankungen kommt bleibt es sinnvoll, geimpft zu sein. Die Grundimmunisierung beginnt entsprechend dem Impfkalender der Ständigen Impfkommission im Alter von 2 Monaten und umfasst insgesamt vier Teilimpfungen zur Grundimmunisierung. Im Alter von neun bis spätestens 17 Jahren sollte die Impfung noch einmal aufgefrischt werden.

    Botschaft des diesjährigen Weltpoliotages am 28.10. ist es, auf den Erfolg der 30jährigen Polioeradikation und die Wichtigkeit der Impfung gegen Polio hinzuweisen.

    Weitere Informationen unter:

    Robert Koch-Institut: Welt-Poliotag 2018
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    25.10.2018
    RKI-Ratgeber Toxoplasmose aktualisiert
    Der Ratgeber enthält neben Informationen zur Übertragung und Prävention von Toxoplasmosen Hinweise zu besonders gefährdeten Personengruppen.

    Weitere Informationen unter: 

      Robert Koch-Institut: Toxoplasmose

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    25.10.2018
    FSME-Aktivität geht zurück
    Die Anzahl übermittelter FSME-Erkrankungen geht seit Anfang Oktober erwartungsgemäß zurück. Für die aktuelle Meldewoche wurden drei Erkrankungen gezählt.
    Für das Jahr 2018 wurden mit bislang 269 Fällen deutlich mehr Infektionen registriert als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (184 Fälle).
    239 Erkrankungen (89%) wurden entsprechend der Aktivität der übertragenden Zecken in den Monaten Mai bis September beobachtet. Betroffen waren alle Altersgruppen. Bei 146 der erkrankten Personen, hierunter 11 Kinder im Alter unter 15 Jahren, wurde eine Beteiligung des zentralen Nervensystems angegeben. Bei 127 Erkrankungen handelte es sich dabei um eine Meningitis, bei 16 Erkrankungen um eine Enzephalitis und bei drei Erkrankungen um eine Myelitis.  Der beste Schutz vor einer FSME-Infektion ist die Impfung. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung für Personen, die in FSME-Risikogebieten gegenüber Zecken exponiert sind. Da für einen kompletten Impfschutz drei Impfungen erforderlich sind sollte man sich rechtzeitig, am besten bereits mehrere Monate vor Beginn der nächsten Zeckensaison impfen lassen.

    Weitere Informationen unter: 

      Robert Koch-Institut: FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)

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    18.10.2018
    Ebolafieber-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo (DRC), Provinzen Nord-Kivu und Ituri
    Bei dem Ende Juli aufgetretenen Ebolafieberausbruch handelt es sich um den zehnten in der DRC mit über 200 bestätigten und wahrscheinlichen Fällen.
    Nach Informationen des Gesundheitsministeriums der DRC sind etwa zwei Drittel der Erkrankten daran gestorben. Im Frühsommer 2018 trat die Krankheit bereits der Provinz Équateur im Nordwesten des Landes auf; die Epidemie dort wurde am 24.7.2018 für beendet erklärt. Sequenzanalysen des Virenerbguts haben ergeben, dass beide Ausbrüche nicht miteinander in Verbindung stehen.

    Das Europäische Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) stuft das Risiko, dass Ebolafieber nach Europa importiert wird und sich innerhalb Europas weiter verbreitet, als sehr gering ein. Das Auswärtige Amt warnt jedoch vor Reisen in die betroffene Region.

    Quelle und weitere Informationen einschließlich Karte zum Verbreitungsgebiet:

      Robert Koch-Institut: Aktuelle Informationen zum Ebolafieber-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo

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    17.10.2018
    Steigender Trend bei Legionellosen in Baden-Württemberg
    Für 2018 wurden bisher 215 Legionellosefälle übermittelt (Stand 17.10.2018).
    Das sind 45 % Prozent mehr als im Vergleichszeitraum der beiden Vorjahre (144 bzw. 147 Fälle) und mehr als doppelt so viel wie entsprechend zwischen 2011 – 2015 (82 – 109 Fälle).

    Die meisten Fälle (39) traten 2018 im Monat September auf. Bei ca. 16% (35 / 215) der Legionellenfälle 2018 konnte eine Reise ins Ausland in der Inkubationszeit, d.h. 2-10 Tage vor Symptombeginn, ermittelt werden. Erfahrungsgemäß ist bei Legionellosen ein Gipfel im Sommer und Herbst zu verzeichnen, was vermutlich auf eine erhöhte Reisetätigkeit zurückzuführen ist.

    Neben asymptomatischen oder leichten grippalen Infekten äußert sich eine Legionellose in Form einer Lungenentzündung. Am stärksten betroffen von der Krankheit sind ältere Personen mit Grunderkrankungen, wobei die Neuerkrankungsrate (Inzidenz) bei Männern höher ist als bei Frauen.

    Eine Infektion erfolgt in der Regel durch die Inhalation legionellenhaltiger Aerosole, wie z.B. beim Duschen. Besonders ältere, schlecht gewartete und verzweigte Wassersysteme mit Totleitungen sind anfällig für Legionellen-Kontaminationen.

    Weitere Informationen unter:

      Robert Koch-Institut: Legionellose

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    12.10.2018
    FSME-Aktivität noch erhöht
    Seit Ende September wurden acht FSME-Erkrankungen aus Baden-Württemberg übermittelt (Stand: 12.10.2018).

    ​Bei Aufenthalt in der Natur wird weiterhin empfohlen auf Zeckenschutz zu achten. Entsprechend der Aktivität der Zecken können FSME-Erkrankungen bis in den Spätherbst auftreten. Für das Jahr 2018 wurden bislang insgesamt 264 FSME-Fälle übermittelt. Das sind 30% mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (182).

  • InfektNews
    12.10.2018
    RKI-Ratgeber Tollwut aktualisiert
    Epidemiologisches Bulletin 11. Oktober 2018 / Nr. 41

    ​Der Ratgeber enthält neben Informationen zur Verbreitung und zum Reservoir des Tollwuterregers Hinweise zur Postexpositionsprophylaxe nach Erregerkontakt.

    Weitere Informationen unter:

      Epidemiologisches Bulletin: RKI-Ratgeber Tollwut

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    12.10.2018
    Informationsmaterialien zur Grippeimpfung
    "Wir kommen der Grippe zuvor".

    Unter diesem Motto stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Zusammenarbeit mit dem Robert Koch-Institut kostenfreie Informationsmaterialien zur Grippeimpfung bereit. Diese sind abrufbar unter:

      Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Infomaterialien zur Grippeimpfung

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    05.10.2018
    Keine Entwarnung bei Syphilis
    Die Anzahl neu diagnostizierter Syphilis-Infektionen in Baden-Württemberg verbleibt mit 334 Fällen für das 1. Halbjahr 2018 auf erhöhtem Niveau. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 319 Neudiagnosen.

    ​Wie in den Vorjahren sind vor allem Männer (93%) betroffen. Nach Angaben zum Übertragungsweg wurden bei Männern in 67% (225) der Fälle sexuelle Kontakte mit Männern und in 11% (38) der Fälle heterosexuelle Kontakte angegeben. Bei 71 Männern (22%) lagen keine Angaben zum möglichen Übertragungsweg vor. Nach einem starken Anstieg der Meldezahlen von 2012 mit insgesamt 389 Fällen auf 709 Fälle für das Jahr 2016  verblieb die Anzahl der Neudiagnosen im Jahr 2017 (698 Fälle) auf hohem Niveau. 

  • InfektNews
    05.10.2018
    West-Nil-Virus-Erkrankungen nach Rückkehr aus Italien und Ungarn
    Seit Mitte September wurden zwei West-Nil-Virus-Erkrankungen bei Reiserückkehrern übermittelt. In einem Fall kam es zu einer schweren Gehirnhautentzündung.

    Die Erkrankten hielten sich in der möglichen Inkubationszeit in Regionen Italiens bzw. Ungarn auf, in denen derzeit eine hohe West-Nil-Virus-Aktivität besteht. Das West-Nil-Virus wird über Stechmücken übertragen. Mückenschutz ist die einzige mögliche Prävention vor West-Nil-Virus-Infektionen. Es wird empfohlen bei Aufenthalt in betroffenen Regionen langärmelige Hemden bzw. Blusen, lange Hosen zu tragen, sich am Abend in geschlossenen Räumen aufzuhalten, Repellents zu benutzen und  Moskitonetze einzusetzen. Personen, die während des Aufenthalts bzw. nach Rückkehr aus West-Nil-Virus-Verbreitungsgebieten eine fieberhafte, grippeähnliche Erkrankung entwickeln wird empfohlen einen Arzt aufzusuchen.

    Die Inkubationszeit beträgt ca. 2–14 Tage. Der Krankheitsbeginn beginnt abrupt mit Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Rückenschmerzen, Abgeschlagenheit und Lymphknotenschwellungen. Bei etwa 50 % der Erkrankten findet man ein blasses, makulopapulöses Exanthem, das sich vom Stamm zum Kopf und zu den Gliedmaßen ausbreitet. Nur etwa jede 150. infizierte Person – in der Regel ältere Menschen mit Vorerkrankungen – erkrankt schwer.

    Weitere Informationen unter:

      Robert Koch-Institut: West-Nil-Fieber

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    27.09.2018
    Deutlich erhöhte West-Nil-Virus Aktivität in Europa
    Für das Jahr 2018 wurden bereits 1.135 bestätigte West-Nil-Virus-Infektionen aus Ländern der Europäischen Union (Stand: 20.09.2018) berichtet.

    Das sind mehr als fünfmal so viele wie in den Vorjahren 2017 (204 Fälle) und 2016 (210 Fälle). In Deutschland wurden bislang nur West-Nil-Erkrankungen bei Reiserückkehrern aus betroffenen Ländern beobachtet. Die meisten Erkrankungen werden aus Italien (453), Griechenland (225), Rumänien (216) und Ungarn (167) berichtet. Der Höhepunkt der Stechmückensaison in den betroffenen europäischen Ländern ist bereits überschritten. Jedoch ist davon auszugehen, dass je nach Wetterlage bis November mit einem weiterhin bestehenden Expositionsrisiko zu rechnen ist. Weitere Informationen unter:

      European Centre for Disease Prevention and Control: West Nile fever in Europe - Number of infections so far exceeds the total number in the previous five years

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    26.09.2018
    Jetzt an Grippeimpfung denken
    Die Grippesaison steht vor der Tür. Wer gegen Grippe geimpft ist, schützt nicht nur sich selbst vor der Erkrankung, sondern vermeidet auch die Ansteckung anderer Menschen.

    ​Die „echte Grippe“, die sogenannte Influenza ist eine ernsthafte Erkrankung, die vor allem bei älteren Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen zu schweren Krankheitsverläufen bis zum Tode führen kann. Die Grippesaison 2017/2018 mit insgesamt 35.941 übermittelten Erkrankungen aus Baden-Württemberg war besonders stark.  Wie die Influenzawelle in der bevorstehenden Grippesaison verlaufen wird kann nicht vorausgesagt werden.  Der Verlauf ist ganz entscheidend von den zirkulierenden Influenzaviren und der Bevölkerungsimmunität abhängig. Die jährliche Grippewelle mit hoher Influenza-Aktivität hat in den vergangenen Jahren meist Ende Dezember bzw. im Januar begonnen und drei bis vier Monate angedauert. Ende September bis November ist daher die beste Zeit für die jährliche Grippe-Schutzimpfung. In Baden-Württemberg wird die Grippeschutzimpfung gegen Influenza ohne Einschränkung öffentlich empfohlen. Die Kosten der Impfung werden von den Krankenkassen übernommen. Um ausreichend geschützt zu sein muss die Grippeschutzimpfung jedes Jahr mit dem aktuellen Impfstoff durchgeführt werden, da sich die Influenzaviren ständig verändern können.

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    18.09.2018
    Stellenausschreibung für zweijähriges EU-Programm in Angewandter Epidemiologie und Mikrobiologie
    Die Stellen für die EPIET- und EUPHEM-Kohorte 2019 mit Bewerbungsfrist 7. Oktober 2018 sind ausgeschrieben.

    Das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) hat die Stellen für den Jahrgang 2019 der zweijährigen Ausbildungsprogramme EPIET (European Programme for Intervention Epidemiology Training) und EUPHEM (European Public Health Microbiology Training Programme) ausgeschrieben.
    Bewerbungsfrist ist der 7. Oktober 2018, Arbeitsbeginn ist der 11. September 2019.

    Die Ausbildung findet in nationalen und regionalen Public Health Instituten der EU-Mitgliedsstaaten statt und beinhaltet unter anderem folgende Schwerpunkte: Untersuchung von Ausbrüchen, Surveillance von Infektionskrankheiten, angewandte Forschung sowie die Kommunikation von wissenschaftlichen Ergebnissen.

    Weitere Informationen zu den Programmen und die Ausschreibung finden Sie unter:
      European Centre for Disease Prevention and Control: Call for ECDC Fellowship Programme (EPIET and EUPHEM paths)

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    18.09.2018
    Afrikanische Schweinepest: Keine Gefahr für den Menschen
    Die derzeit in verschiedenen Ländern grassierende Afrikanische Schweinepest (ASP) stellt für den Menschen keine Gesundheitsgefahr dar. Reisende sollen keine Speiseabfälle in der Natur entsorgen.

    Erreger der ASP ist ein Virus, das Wild- und Hausschweine befällt und das zu einer schweren, häufig tödlichen Erkrankung der Tiere führt. Es wird über direkten Kontakt, über Ausscheidungen infizierter Tiere oder über Zecken übertragen. Der Erreger ist nicht auf den Menschen übertragbar.

    Das ASP-Virus ist in infizierten Wildtieren in Afrika heimisch. Auch in Südeuropa kommt es immer wieder zu Ausbrüchen. Der Erreger breitet sich seit 2007 von Georgien über Armenien, Aserbaidschan und Russland nach Nordwesten aus. Seit 2014 wurden im Baltikum ASP-Fälle bei Wildschweinen und Ausbrüche bei Hausschweinen registriert. Zudem wurde das Virus in Rumänien, Ungarn, Polen und der Tschechischen Republik nachgewiesen. Im September 2018 ist der Erreger auch bei Wildschweinen in Belgien und damit erstmals in Westeuropa gefunden worden.

    Der Erreger ist sehr stabil und kann in Lebensmitteln über mehrere Monate infektiös bleiben. Werden nicht erhitzte Lebensmittel oder nicht erhitzte Lebensmittelreste, die von infizierten Tieren stammen, an nicht-infizierte Tiere verfüttert, kann das Virus daher in zuvor ASP-freie Regionen und damit auch in die Hausschweinbestände verbreitet werden. Daher ist die Bevölkerung aufgerufen, keine Wurst- und Fleischwaren von Schweinen aus betroffenen Ländern mit nach Deutschland zu bringen und insbesondere während der Reisen keine Lebensmittelabfälle in der Natur, sondern ausschließlich in verschlossenen und für Wildtiere nicht zugänglichen Müllentsorgungsbehältern zu entsorgen.

    Obwohl das ASP-Virus für den Menschen weder eine Gefahr noch ein Risiko darstellt, sollte Haus- und Wildschweinfleisch wie jedes andere rohe Fleisch stets hygienisch zubereitet werden, da es auch andere Erreger enthalten kann, rät das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Es sollte gekühlt aufbewahrt und vor dem Garen getrennt von anderen Lebensmitteln zubereitet werden. Beim Erhitzen sollte im Inneren des Fleischstücks eine Temperatur von 70 Grad oder höher für mindestens zwei Minuten erreicht werden, empfiehlt das BfR.

    Quellen und weiterführende Informationen:
      Bundesinstitut für Risikobewertung - Afrikanische Schweinepest: Keine Gefahr für Verbraucherinnen und Verbraucher
    Bundesinstitut für Risikobewertung - Fragen und Antworten zur Afrikanischen Schweinepest (ASP)
    Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg - Einschleppungsgefahr für Afrikanische Schweinepest steigt
    Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit - Afrikanische Schweinepest

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    14.09.2018
    Magen-Darm-Erkrankungen durch Salmonellen
    Für die Meldewoche 36 wurden 96 Salmonellenfälle übermittelt. Das sind deutlich mehr als in den vier Vorwochen (40 – 69 Fälle) und in den Meldewochen 36 der Vorjahre 2014 – 2017 (45 – 77 Fälle)

    ​Bei 20 der 96 Salmonellenerkrankungen ist ein Auslandsaufenthalt angegeben, darunter Fälle nach Aufenthalt in Ägypten (5), Polen (2) und der Türkei (2). Für die Meldewoche 37 ist ein Salmonellenausbruch mit 13 Personen bekannt, der im Zusammenhang mit einer Feier in Italien steht.

    In der Meldewoche 36 wurden zudem 2 Paratyphus-Erkrankungen (Erreger Salmonella Paratyphi)  übermittelt, von denen sich eine Person zuvor in Indonesien aufgehalten hatte.
     
    Salmonellenerkrankungen zeigen einen saisonalen Verlauf mit einem Sommergipfel. Insbesondere nach den Sommerferien ist mit einem erhöhten Aufkommen von Salmonellosen zu rechnen. Die Krankheit äußert sich mit Symptomen wie Durchfall, Erbrechen, Bauchschmerzen und teilweise Fieber. Bei Paratyphus können zusätzlich Kopfschmerzen, Husten und/oder Verstopfung auftreten.
    Von Salmonellosen sind alle Altersgruppen betroffen, wobei  die höchste Erkrankungsrate (Inzidenz) für 2018 bei Kindern und jungen Erwachsenen zu verzeichnen ist.

  • InfektNews
    06.09.2018
    Anstieg von West-Nil-Virus-Infektionen in Europa
    Seit dem 21.08.2018 wurden europaweit mehr als 300 weitere West-Nil-Virus(WNV)-Infektionen gemeldet

    Damit stieg die Zahl der Humaninfektionen auf 710, darunter 327 Fälle in Italien.

    Weitere Fälle melden Serbien (213),Griechenland (147), Rumänien (117) und Ungarn (96). Bislang wurden 64 Todesfälle gemeldet (Serbien 21; Griechenland 16; Italien 13; Rumänien 12; Frankreich 1; Kosovo 1).
    Das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) erwartet in den nächsten Monaten erhöhte Fallzahlen und eventuell eine Ausbreitung in Gebiete, die bisher noch nicht betroffen waren.
    Es besteht die Möglichkeit, dass sich deutsche Reisende aktuell in Südeuropa infizieren und vereinzelt auch schwer erkranken. Der Nachweis von WNV ist meldepflichtig. Im Jahr 2018 wurden bisher in Deutschland 2 importierte Fälle von WNV-Infektionen übermittelt.

    Quelle und weitere Hinweise unter:
     
    Weekly updates: 2018 West Nile fever transmission season

  • InfektNews
    30.08.2018
    Leptospirose - eine seltene Zoonose
    Seit 2010 werden jährlich 10 bis 30 Leptospirose-Erkrankungen in Baden-Württemberg registriert

    ​Im Jahr 2018 waren es bislang 14 Fälle. In sechs Fällen lag ein Auslandsaufenthalt vor. Bei drei  Erkrankten  konnten Tätigkeiten im landwirtschaftlichen Bereich als mögliches Infektionsrisiko ermittelt werden. Sieben Patienten erkrankten schwer mit Komplikationen wie Meningitis, Ikterus bzw. Nierenbeteiligung.

    Die Leptospirose ist eine seltene Infektionskrankheit, die von Tieren auf den Menschen übertragen wird. Reservoirtiere der Leptospirose sind vor allem Nager, insbesondere Mäuse, Ratten und Bisamratten. Sie erkranken in der Regel nicht, scheiden aber Erreger teils lebenslang im Urin aus.

    Infektionen des Menschen erfolgen in der Regel durch den direkten oder indirekten Kontakt mit kontaminiertem Wasser, Schlamm oder Böden. Über kleine Hautverletzungen sowie über Schleimhäute von Auge, Nase und Mund gelangen die Leptospiren in den Organismus. Die Krankheit kann mild und grippeähnlich verlaufen. Daneben gibt es aber auch schwere Verläufe mit Gelbsucht, Nierenversagen und/oder Hirnhautentzündung.

    Um sich vor Infektionen zu schützen wird empfohlen, bei Exposition mit Oberflächenwässern, Wunden wasserdicht zu versorgen. Bei Erdarbeiten im landwirtschaftlichen Bereich sollten Handschuhe getragen werden. In seltenen Fällen werden Infektionen durch infizierte Schmuseratten und andere Haus- und Nutztiere, wie Pferde, Hunde und Katzen beobachtet.

  • InfektNews
    30.08.2018
    STIKO-Impfempfehlungen aktualisiert
    Die ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut empfiehlt die Influenzaimpfung mit dem Vierfachimpfstoff sowie die Impfung von Jungen im Alter zwischen 9 und 14 Jahren gegen das Humane Papillomavirus (HPV)

    Diese Empfehlungen und weitere Änderungen bzw. Aktualisierungen wie z.B. „Hinweise zur Durchführung von Schutzimpfungen“, „Impfmanagement in der Arztpraxis“ sowie „Impfempfehlungen für MigrantInnen und Asylsuchende nach Ankunft in Deutschland“ beinhaltet die STIKO-Impfempfehlung 2018/2019. 

    Weitere Informationen unter:

     
    Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim
    Robert Koch-Institut – 2018/2019

    Robert Koch-Institut: Informationsmaterialien zum Impfen
    Robert Koch-Institut: STIKO@rki - die erste Impf-App für Ärzte

  • InfektNews
    30.08.2018
    Masern nach Teilnahme am Momento-Demento-Musikfestival in Primislje Kroatien
    Das Landesgesundheitsamt informiert zu Masern-Erkrankungen nach Besuch des Musikfestivals Momento Demento

    ​Die Veranstaltung fand vom 06.08. bis 12.08.2018 in Primislje Kroatien statt. Seit Mitte August wurden Masernerkrankungen bei fünf Festivalbesuchern nach Rückkehr aus Kroatien nachgewiesen. Hierbei handelt es sich um vier Personen aus vier Land- und Stadtkreisen Baden-Württembergs und eine Person aus Bayern. Teilnehmer des Festivals, die nach Rückkehr mit einem fieberhaften Infekt erkrankten, werden gebeten ihren Arzt aufzusuchen und auf eine mögliche Masernerkrankung hinzuweisen. Die Ansteckung erfolgte vermutlich über einen Festivalbesucher, der nach Rückkehr aus Thailand an Masern erkrankte und infektiös mit einem Fernbus nach Primislje reiste.

  • InfektNews
    23.08.2018
    West-Nil-Virus in Europa
    Bis Mitte August wurden 335 West-Nil-Virus-Erkrankungen aus Italien, Serbien, Griechenland, Ungarn, Rumänien, Frankreich und dem Kosovo berichtet

    Das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) hat am 13.08.2018 ein Rapid Risk Assessment (RRA) zu West-Nil-Virus-Infektionen in Europa veröffentlicht. Das West-Nil-Virus ist eine in verschiedenen Regionen der Welt endemisch vorkommende, von Stechmücken übertragene Zoonose. Die Infektion ist bei Menschen häufig asymptomatisch, kann aber auch zu einer fieberhaften Erkrankung und sehr selten zu einer Gehirnentzündung führen. Betroffen sind vor allem ältere und immungeschwächte Personen. Das ECDC erwartet in den nächsten Monaten erhöhte Fallzahlen und eventuell eine Ausbreitung in Gebiete, die bisher noch nicht betroffen waren.

    Neben Europa treten West-Nil-Virus-Infektionen derzeit in den USA auf. Betroffen sind die Regionen Louisiana, Kalifornien, Missisippi und South Dakota.

    Um eine Übertragung durch Blutprodukte zu verhindern, dürfen Personen, die in betroffenen Gegenden leben oder sich in den letzten 28 Tagen dort aufgehalten haben, keine Blut spenden bzw. werden auf West-Nil-Virus getestet.

    Bisher wurden in Deutschland keine Übertragungen von West-Nil-Virus dokumentiert, es sind jedoch gelegentlich reiseassoziierte Fälle aufgetreten. Es besteht die Möglichkeit, dass sich deutsche Reisende aktuell in Südeuropa bzw. in den USA infizieren und vereinzelt auch schwer erkranken.

    Weitere Informationen unter:

     
    Weekly updates: 2018 West Nile fever transmission season

  • InfektNews
    23.08.2018
    Masernerkrankungen nach Auslandsaufenthalt
    In Baden-Württemberg wurden für das Jahr 2018 bislang insgesamt 86 Masern-Erkrankungen registriert

    ​Darunter seit Anfang August fünf Fälle, die im Zusammenhang mit Auslandsaufenthalten in der Ukraine, Monaco und Thailand stehen.
    Es handelt sich um einen Erwachsenen mit unklarem Immunstatus, der sich in der Inkubationszeit sowohl in der Ukraine als auch in Monaco aufhielt.

    Des Weiteren erkrankte ein ungeimpftes Kleinkind nach Rückkehr aus der Ukraine.

    Drei Masern-Fälle stehen in Zusammenhang mit einer Häufung. Ein junger Erwachsener infizierte sich während eines Thailandurlaubs mit Masern. Kurz vor Symptombeginn reiste er infektiös mit einem Bus nach Kroatien und steckte zwei Mitreisende an.

    Alle drei Personen waren ungeimpft. Die Ergebnisse der Genotypisierung am Nationalen Referenzzentrums stehen noch aus und können nähere Informationen hinsichtlich Infektionsland und Infektketten erbringen.

  • InfektNews
    23.08.2018
    Starker Anstieg von Masernerkrankungen in der WHO-Euro-Region
    In der WHO-Euro-Region haben sich im 1. Halbjahr 2018 über 41 000 Menschen mit Masern angesteckt

    Das sind deutlich mehr als in den gesamten Jahren 2017 (23.927 Fälle) und 2016 (5.273 Fälle).

    Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zählen zur WHO-Europa-Region neben Europa auch einige asiatische Staaten. Mehr als die Hälfte der 41.000 Masernerkrankungen traten in der Ukraine auf. Impfungen und  eine Masernüberwachung können aufgrund bestehender Unruhen im Land aktuell nur unzureichend durchgeführt werden. Größere Ausbrüche verzeichnen auch Frankreich, Georgien, Griechenland, Italien, Russland und Serbien. In Deutschland wurden im ersten Halbjahr 387 Masern-Fälle gezählt.

    Nach dem Bericht der Regionalen Verifizierungskommission für die Eliminierung von Masern und Röteln in der Europäischen Region der WHO für 2017 gehört Deutschland zu den 10 der 53 WHO-Euro-Staaten, in denen Masern 2017 endemisch waren und somit das Ziel der Eliminierung nicht erreicht haben.

    Weitere Informationen unter:

     
    Measles cases hit record high in the European Region
      7th meeting of the European Regional Verification Commission for Measles and Rubella Elimination (RVC). Report (2018)

  • InfektNews
    16.08.2018
    Anzahl von Durchfallerkrankungen erhöht
    Seit Mai wird ein Anstieg von infektiösen Durchfallerkrankungen durch Campylobacter und Salmonellen beobachtet.

    Die Anzahl der übermittelten Campylobacter-Fällen ist von 629 auf 1.147 im Juli angestiegen. Für den August wurden bislang 455 Erkrankungen gezählt. Auch bei den Salmonellen-Infektionen stieg die Zahl von 129 Fällen im Mai auf 232 Fälle im Juli. Dieser saisonale Trend ist jedoch nicht ungewöhnlich und wird jedes Jahr im Sommer beobachtet.

    Campylobacter sind in Deutschland die häufigsten bakteriellen Erreger von Durchfallerkrankungen. Sie rufen eine mit Bauchschmerzen, Fieber und Durchfall einhergehende Darmentzündung hervor und werden oft von nicht ausreichend gegartem Geflügelfleisch und anderen tierischen Produkten übertragen. Auch Salmonellen werden meist durch den Verzehr kontaminierter Lebensmittel übertragen. Das Landesgesundheitsamt empfiehlt daher eine erhöhte Hände- und Küchenhygiene.

    Weitere Informationen unter:

    Bundesinstitut für Risikobewertung: Schutz vor lebensmittelbedingten Infektionen mit Campylobacter

  • InfektNews
    16.08.2018
    Deutlich mehr FSME-Fälle als im Vorjahr
    Für das Jahr 2018 wurden bislang 233 FSME-Fälle übermittelt.(Stand 15.08.2018)

    ​Das sind 93 Fälle (40%) mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres 2017 mit 140 Fällen. Die meisten Erkrankungen wurden im Juni 2018 mit 85 Fällen gemeldet. Seitdem sinkt die Zahl der Fälle. Im August wurden bisher 37 Erkrankungen gemeldet. Aufgrund der bestehenden Zeckenaktivität ist weiterhin von einem erhöhten Expositionsrisiko auszugehen.

    Betroffen sind 40 Stadt- und Landkreise. Die höchsten Fallzahlen werden aus den Landkreisen Ravensburg (19 Fälle), Böblingen (14 Fälle), Calw (11 Fälle), Rottweil (11 Fälle), Konstanz (11). dem Ortenaukreis (29 Fälle) und dem Zollernalbkreis (11 Fälle) gemeldet.

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    09.08.2018
    Weiterer Ebola-Ausbruch in der Republik Kongo
    Am 01.08.2018 berichtete das Gesundheitsministerium der Demokratischen Republik Kongo (DRC) von einem neuen Ebolafieber-Ausbruch in der nordöstlichen Provinz Nord-Kivu etwa 100 km von der Grenze zu Uganda entfernt

    ​Insgesamt wurden 13 laborbestätigte und 30 wahrscheinliche Fälle gemeldet, von denen 33 Personen verstarben. Ein epidemiologischer Zusammenhang mit dem Ausbruch in der Provinz Équateur ist unwahrscheinlich, da die betroffenen Regionen 2500 km voneinander entfernt sind. Das Risiko einer Übertragung nach Europa wird als sehr gering eingeschätzt.

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    09.08.2018
    Neuer Ratgeber für Ärzte zu Hepatitis C
    Das Robert Koch-Institut hat den Ratgeber für Ärzte zu Hepatitis C aktualisiert

    ​Infektionen mit Hepatitis-C-Viren zählen zu den bedeutendsten Ursachen von Leberzirrhose und Leberzellkarzinom. Die meisten chronischen Infektionen können durch eine effektive medikamentöse Therapie geheilt und damit bei rechtzeitiger Behandlung Spätfolgen verhindert werden.
    Weitere Informationen unter:

    RKI-Ratgeber Hepatitis C

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    09.08.2018
    Salmonella Enteritidis in Eiern nachgewiesen
    Aldi-Süd ruft Bio-Eier der Eifrisch-Vermarktungs-GmbH zurück

    ​Betroffen sind Eier mit der Printnummer 0-DE-0359721 und Mindesthaltbarkeitsdauer bis zum 24.08.2018. Es ist davon auszugehen, dass Eier dieser Charge noch in Haushalten vorhanden sind. Von einem Verzehr dieser Eier wird abgeraten. Infektionen mit Salmonella Enteritidis führen zu Durchfallerkrankungen.

    Neben Durchfall können Symptome wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Fieber auftreten. Die Symptome dauern in der Regel nur wenige Stunden oder Tage an, führen aber bei einem Teil der Erkrankten auch zu mehrtägigen Krankenhausaufenthalten. Weitere Informationen unter:

    Rückruf ALDI Süd

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    01.08.2018
    Anstieg bei EHEC-Erkrankungen – Handhygiene beachten
    Seit Jahresbeginn wurden 217 EHEC-Fälle übermittelt. Das sind 35% mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (160) und über doppelt so viel wie im Mittel der Jahre 2012 bis 2015 (KW 1 bis 30: 82 Fälle).

    ​Am stärksten betroffen sind Kinder im Alter bis 4 Jahren.

    Eine Häufung in einem Kindergarten mit insgesamt 15 Fällen sowie ein kleinerer Ausbruch in einem Haushalt haben zu den hohen Fallzahlen der letzten beiden Meldewochen (16 bzw. 18 Fälle) beigetragen. Seit Jahresbeginn sind 13 weitere kleinere Häufungen mit je 2 bis 4 Fällen im privaten Umfeld übermittelt.

    Eine EHEC-Infektion zeichnet sich aus durch gastrointestinale Symptome wie Durchfall, auch blutigen Durchfall, und Bauchschmerzen. In seltenen Fällen kann sich ein hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS) entwickeln mit Anämie, Thrombopenie und Nierenversagen.
     
    EHEC-Infektionen können durch orale Aufnahme von Fäkalspuren übertragen werden, wie z.B. bei Kontakt zu Wiederkäuern oder beim Verzehr kontaminierter Lebensmittel, wie z.B. Rohmilch. Auch Mensch-zu-Mensch-Übertragungen sind im Gegensatz zu anderen bakteriellen Gastroenteritis-Erregern ein bedeutender Übertragungsweg. Daher sollte insbesondere bei Kleinkindern nach Kontakt mit Tieren und vor dem Essen auf eine Handhygiene geachtet werden. 

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    01.08.2018
    Keine tierischen Lebensmittel ins Reisegepäck
    Reisende sollen aus dem Ausland keine Lebensmittel mitbringen, die von Tieren stammen. Das empfiehlt der Landwirtschaftsminister. Hintergrund ist die Gefahr einer Einschleppung der afrikanischen Schweinepest (ASP) nach Deutschland.

    ​Anlässlich der Sommerferien warnt das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) ausdrücklich vor der Gefahr einer Einschleppung der ASP sowie anderer Tierseuchen. 

    Das Virus der Afrikanischen Schweinepest sei sowohl in rohem Fleisch, als auch in gepökelten oder geräucherten Fleischwaren wie Schinken und Salami bis zu einem halben Jahr und länger überlebensfähig. Lebensmittel, die von infizierten Haus- oder Wildschweinen stammen, könnten daher noch nach Monaten für heimische Schweine mit dem Virus ansteckend sein, wenn sie von diesen gefressen werden. Speisereste dürften daher auch niemals in der freien Natur entsorgt werden, sondern gehörten immer in die geschlossene Bio- oder Abfalltonne.

    Weitere Informationen unter:

    Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg: Informationskampagne am Stuttgarter Flughafen

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    25.07.2018
    Hochsicherheitslabor für hochpathogene Erreger
    Das Hochsicherheitslabor im Robert Koch-Institut geht am 31. Juli 2018 in Betrieb.

    ​In dem Labor der höchsten Schutzstufe (S4) können lebensbedrohliche, hochansteckende Erreger wie Ebola- oder Nipahviren sicher diagnostiziert und erforscht werden. 

    Weitere Informationen unter:

    Das S4-Labor im Robert Koch-Institut

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    25.07.2018
    West Nil Fieber Situation in Europa
    Seit Beginn der Stechmückensaison im Mai 2018 wurden bislang 37 West Nil-Virus-Erkrankungen aus Europa berichtet.

    ​Davon sechs Fälle zwischen dem 13. und dem 19. Juli. Betroffen sind Regionen in Griechenland, Rumänien, Ungarn und Serbien.

    Alle Fälle wurden bislang in Gebieten beobachtet in denen auch in den letzten Jahren West Nil-Fieber-Erkrankungen aufgetreten sind.

    Weitere Informationen unter:

    ECDC: Weekly updates: 2018 West Nile fever transmission season

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    25.07.2018
    Vibrio vulnificus in Ost- und Nordsee
    Nach Auftreten einer tödlichen Infektion mit Vibrio vulnificus in Mecklenburg-Vorpommern möchten wir nochmals auf die Risiken des Badens in Ost- und Nordsee für immungeschwächte Personen mit offenen Hautwunden hinweisen.

    ​Der Patient gehörte aufgrund einer Diabetes mellitus mit diabetischem Fußsyndrom und weiteren Vorerkrankungen einer Risikogruppe für V.-vulnificus- Infektionen an.

    Bereits Anfang Juni (07.06) haben wir zu Vibrio vulnificus berichtet. Steigende Wassertemperaturen in der Ost- und Nordsee haben in den letzten Jahren zu einer stärkeren Vermehrung von Vibrionen geführt.

    Diese Bakterien können bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem (z. B. Diabetes) über offene Wunden in den Körper eindringen und sehr schwere Wundinfektionen verursachen. Bei Reisen an die Ost- und Nordsee sollten Menschen, die dieser Risikogruppe angehören und offene Wunden haben, vorsorglich auf das Baden im Meerwasser verzichten. Bei Auftreten von Wundinfektionen nach Kontakt mit Ostseewasser wird ein sofortiger Arztbesuch empfohlen. Infektionen mit Vibrionen sind zwar sehr selten können jedoch sehr schwer verlaufen. Während der Sommermonate 2018 führt das ECDC wöchentlich verstärkte Überwachungsaktivitäten für Vibrionen durch und berichtet im E3 Geoportal des European Environmental and Epidemiology Network täglich über Umweltbedingungen, die das Wachstum von Vibrionen in europäischen Gewässern begünstigen können. Weitere Informationen unter:

    ECDC: COMMUNICABLE DISEASE THREATS REPORT; Week 22

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    23.07.2018
    Jahresbericht des Landesgesundheitsamts veröffentlicht
    Der Jahresbericht 2017 mit Beiträgen aus dem gesamten Arbeitsspektrum des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg wurde am 19.07.2018 in einem Pressegespräch vorgestellt.

    ​Infektionsthemen betreffen u.a. Tuberkulose, eine Rückschau auf die Influenzasaison 2017/2018, das Post-Polio-Syndrom und neue Impfempfehlungen.

    Jahresbericht 2017 des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg

    Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Stuttgart

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    20.07.2018
    Aktueller Bericht zu gramnegativen Krankenhauserregern
    Im Berichtszeitraum 2017 ist die Anzahl der Einsendungen und der Carbapenemase-Nachweise im Nationalen Referenzzentrum für gramnegative Krankenhauserreger weiterhin angestiegen.

    ​In Enterobacterales ist OXA-48 weiterhin die Carbapenemase mit der höchsten Prävalenz, auch in P. aeruginosa und A. baumannii sind VIM-2 bzw. OXA-23 nach wie vor die am häufigsten nach¬gewiesenen Carbapenemasen.

    Der aktuelle Bericht des Nationalen Referenzzentrums für gramnegative Krankenhauserreger ist abrufbar unter

    Epidemiologisches Bulletin: Bericht des Nationalen Referenzzentrums (NRZ) für gramnegative Krankenhauserreger

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    19.07.2018
    Erste Hilfe für Ärzte!
    Erste-Hilfe-FAQ für Arztpraxen zur Umsetzung der DS-GVO - Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (LfDI) hat heute Antwort auf die dringendsten Fragen zur Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung in Arztpraxen gegeben.

    ​Gerade der Arbeitsalltag in der Arztpraxis wirft aufgrund des regelmäßigen Umgangs mit den besonders sensiblen Gesundheitsdaten der Patienten datenschutzrechtliche Fragen auf. Insbesondere bei niedergelassenen Ärzten ist das Informationsbedürfnis hoch. Der bestehenden Unsicherheit wurde in der Vergangenheit schon mit Schulungen des LfDI u.a. bei den kassenärztlichen Vereinigungen und natürlich in der Beratungspraxis seines Hauses Rechnung getragen.

    Trotzdem ergeben sich gerade in der täglichen Umsetzung immer wieder Fragen; insbesondere die Frage der Notwendigkeit von Einwilligungserklärungen oder von Informationshinweisen treibt die Praxis um. Für diese Fälle gibt der vorliegende Frage-Antwort-Katalog eine erste Hilfestellung für Arztpraxen, aber auch Orientierung für Patienten.

    Dabei handelt es sich um einen ersten Aufschlag für ein dynamisches Dokument, das in der Zukunft durch weitere Fragen aus der Beratungspraxis des LfDI ergänzt werden wird. Auf diese Weise wird eine umfangreiche Praxishilfe für den Gesundheitsbereich entstehen, um Fehlentwicklungen in der Praxis vorzubeugen.

    Also schauen Sie immer mal wieder auf unserer Internetseite vorbei! Sie finden die Erste-Hilfe-FAQs unter:
    FAQ Datenschutz in der Arztpraxis

    Auch zu anderen Bereichen wie der Informationsfreiheit, der Pflege oder der Vereinsarbeit sind bereits FAQs entstanden oder in Planung. Diese finden Sie unter

    FAQs

    Bei Rückfragen erreichen Sie uns unter der Telefonnummer 0711/615541-0.

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    16.07.2018
    HUS-Erkrankungen nach Tierkontakt - Händehygiene beachten
    Seit Anfang Juni erkrankten bereits vier Kinder an einem enteropathischem hämolytisch-urämischem Syndrom (HUS). Bei zwei Erkrankten konnten Tierkontakte als mögliche Infektionsquelle festgestellt werden.

    ​Die Fälle traten in vier verschiedenen Landkreisen Baden-Württembergs auf. Es handelt sich um Kinder im Alter von ein bis acht Jahren. Ein Kind erkrankte nach Besuch eines Streichelzoos, ein weiteres nach Ferien auf dem Bauernhof. Bei zwei Erkrankten konnte bislang keine mögliche Infektionsquelle ermittelt werden.

    Beim HUS handelt es sich um eine schwere Erkrankung mit hämolytischer Anämie (Blutarmut), Nierenfunktionsstörungen und Thrombozytopenie, die eine stationäre Behandlung erfordert. Auslöser sind in der Regel EHEC-Bakterien die zunächst eine Durchfallerkrankung verursachen. In Einzelfällen entwickelt sich hieraus im weiteren Verlauf das klinische Bild eines HUS.

    Besonderes Augenmerk sollte auf Maßnahmen zur Vermeidung von EHEC-Infektionen gelegt werden. Wiederkäuer, vor allem Rinder, Schafe und Ziegen, aber auch Wildwiederkäuer (z.B. Rehe und Hirsche) werden als wichtiges Reservoir und Hauptinfektionsquelle für EHEC beim Menschen angesehen. Beim Besuch von Streichelzoos und Bauernhöfen spielt die Händehygiene nach Tierkontakten eine entscheidende Rolle: Finger sollten nach Tier- oder Bodenkontakt nicht in den Mund gesteckt, sondern gründlich mit warmem Wasser und Seife gereinigt werden. Speisen und Getränke sollten nur außerhalb der Tierkontaktzonen eingenommen werden.

    Ratgeber für EHEC/HUS

    Spezielle Empfehlungen für Streichelzoos oder Bauernhöfe mit Publikumsverkehr

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    12.07.2018
    Dengue-Ausbruch auf La Réunion
    Seit Anfang des Jahres wurden aus La Réunion 5.747 autochthone Dengue-Erkrankungen registriert (Datenstand: 24.06.2018).

    ​Das sind deutlich mehr Fälle als in den Ausbrüchen der letzten Jahre. In Anbetracht der bevorstehenden erhöhten Reiseaktivitäten hat das ECDC (European Centre for Disease Prevention and Control) hierzu eine Risikobewertung durchgeführt.

    Reisende nach La Réunion sollten auf Mückenschutz achten und bei Auftreten von fieberhaften Erkrankungen nach Reiserückkehr ihren Hausarzt aufsuchen. Dies gilt vor allem in Gebieten mit Aedes albopictus-Vorkommen. 


    ECDC: RAPID RISK ASSESSMENT Dengue outbreak in Réunion, France, First update, 5 July 2018

    Informationen zu weiteren Reisezielen, in denen mit Dengue-Virus-Übertragungen zu rechnen ist (CDC)

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    05.07.2018
    Vor der Urlaubsreise an Hepatitis-A-Impfung denken
    Seit Jahresbeginn wurden 45 Hepatitis-A-Erkrankungen gemeldet.

    ​Jede dritte Infektion wurde hierbei während eines Reiseaufenthalts erworben. Diese Leberentzündung tritt häufig in beliebten Urlaubsländern mit geringen Hygienestandards auf wie beispielsweise im Mittelmeerraum, Südostasien, Russland, Afrika, Mittel- und Südamerika sowie dem Vorderen Orient. Übertragen wird das Hepatitis A-Virus (HAV) vor allem über mit Hepatitis-A-Viren verunreinigten Lebensmitteln. Besonders kritisch sind roh verzehrte Meeresfrüchte wie Muscheln.   Die Infektion mit Hepatitis A kann eine akute Leberentzündung verursachen. Bei älteren Menschen kann Hepatitis A auch zu einem akuten Leberversagen führen. Eine Impfung gegen Hepatitis –A,  die auch noch kurz vor Reiseantritt erfolgen kann, ist der sicherste Schutz.

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    05.07.2018
    Masern –Aktivität weiterhin erhöht, Impfschutz vor allem vor Urlaubsreisen überprüfen
    In Baden-Württemberg wurden im 1. Halbjahr 2018 bislang 81 Masernerkrankungen gemeldet (Vorjahreszeitraum: 48 Fälle).

    ​Säuglinge und Kleinkinder bis zu zwei Jahren, gefolgt von älteren Kindern und Teenagern, sind am häufigsten von Masern betroffen.  Ausgangspunkt waren häufig Masern-Erkrankungen nach Auslandsreisen in Europa und Asien.  Das Landesgesundheitsamt empfiehlt deshalb allen Eltern und jungen Erwachsenen, vor Antritt des Sommerurlaubs ihren bzw. den Impfschutz ihrer Kinder gegen Masern und ggf. gegen andere Krankheiten im Urlaubsgebiet zu überprüfen und zu vervollständigen.

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    05.07.2018
    FSME-Fälle nehmen zu, jetzt an Zeckenschutz denken
    Seit Jahresanfang sind 123 Menschen in Baden-Württemberg an FSME erkrankt, mit steigender Tendenz.
    Das ist ein Drittel mehr als zur Jahresmitte 2017 (88 Fälle). Besonders betroffen sind die Kreise Ravensburg (14 Fälle), Calw (11 Fälle) und der Ortenaukreis (17 Fälle). In 21 Fällen kam es zu schweren Gehirnentzündungen, wie Enzephalitis und Myelitis.  Zecken sind jetzt besonders aktiv. Sommerliche Temperaturen und Niederschläge in den letzten Wochen haben zu idealen Bedingungen für den Überträger des FSME-Virus, die Zecke Ixodes ricinus, geführt. Die Zeckenaktivität ist stark erhöht. Die aktuelle Wetterlage lockt zu Freizeitaktivitäten in freier Natur. Das Landesgesundheitsamt rät zur Vorsorge durch schützende Bekleidung, die keine Zecken an die Haut lässt und zur Impfung gegen FSME.

    Wenn Zecken nicht bis auf die Haut vordringen, kann einer Infektion vorgebeugt werden. Wer im Wald oder im hohen Gras unterwegs ist, achte deshalb auf Zeckenschutz. Dazu gehören feste Schuhe, Socken und lange Hosen. Wanderer wählen für das Picknick besser einen Platz, der nicht im hohen Gras liegt. Da FSME auch über Rohmilch übertragen werden kann ist von deren Verzehr abzuraten. Wer sich beruflich oder in der Freizeit viel im Freien aufhält, sollte mit seiner Ärztin bzw. seinem Arzt über eine FSME-Impfung sprechen.

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    28.06.2018
    Informationen zu Rizin-Vergiftungen
    Rizin-Intoxikationen sind in Deutschland äußerst selten.

    ​Zur Rizin-Intoxikation kann es durch versehentliche oder kriminell beabsichtigte Aufnahme von Rizin oder Bestandteilen der Rizinuspflanze kommen. Eine Rizinvergiftung äußert sich in gastrointestinalen Symptomen.

    Es kommt zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, diffusen bis kolikartigen abdominalen Schmerzen, Dehydrierung und allgemeinen Muskelschmerzen. Teilweise treten auch Leber- und Nierenschäden bzw. zerebralen Krampfanfälle auf. Alle Teile der Pflanze sind stark immunogen und giftig, wobei das Toxin Rizin vor allem in den Samen konzentriert ist.

    Nähere Information finden Sie im aktuellen Ratgeber des Robert-Koch-Instituts zu Rizin-Intoxikation sowie in einem Dokument der Informationsstelle des Bundes für Biologische Gefahren und spezielle Pathogene (IBBS) beim RKI:


     Rizin-Intoxikation
    RKI-Ratgeber: Rizin-Intoxikation

    Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Rizin-Intoxikation

    IBBS: Rizin

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    28.06.2018
    HPV-Impfempfehlung für Jungen veröffentlicht
    Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat ihre Empfehlung, Jungen zwischen 9 und 14 Jahren gegen Humane Papillomviren (HPV) zu impfen, im Epidemiologischen Bulletin 26/2018 veröffentlicht.

    ​Seit 2007 empfiehlt die STIKO die HPV-Impfung von Mädchen. Diese Empfehlung bleibt unverändert bestehen.

    2015 waren nur 44,6 % der 17-jährigen Mädchen in Deutschland vollständig gegen HPV geimpft. Aufgrund der niedrigen Impfquote konnte auch der von der STIKO erhoffte indirekte Schutz für Jungen nur in begrenztem Maße erreicht werden. Mit der Empfehlung für die Jungen hofft die STIKO, den Gemeinschaftsschutz in der Bevölkerung zu stärken.

    Die Impfung gegen HPV schützt wirksam vor einer HPV-Infektion und daraus resultierenden Krebsvorstufen. In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 4.600 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Bei fast 100 % dieser Tumore sind HPV-Infektionen ursächlich verantwortlich. Die HPV-assoziierten Krebsarten bei Männern sind Penis- und Analkrebs sowie Krebserkrankungen der Mundhöhle und des Rachens, von denen ein Teil auf eine HPV-Infektion zurückzuführen ist.

    Die HPV-Impfung ist sehr sicher; weltweit wurden bereits mehr als 270 Millionen HPV-Impfungen verabreicht, ohne dass wesentliche Impfkomplikationen aufgetreten sind.

    Robert Koch-Institut: Schutzimpfung gegen Humane Papillomviren (HPV)

  • InfektNews
    22.06.2018
    Ratgeber für Campylobacter-Enteritis aktualisiert
    Das Robert-Koch-Institut hat seinen Ratgeber zu Campylobacter-Enteritis für Ärzte aktualisiert.
  • InfektNews
    22.06.2018
    Durchfallerkrankungen durch Campylobacter steigen an
    Für das laufende Jahr 2018 wurden bereits 3.564 Campylobacter-Fälle registriert. Das sind 654 Fälle (18 %) mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Betroffen sind alle Altersgruppen.

    ​Die höchsten Erkrankungszahlen werden bei Kleinkindern und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 18 und 28 Jahren beobachtet.

    Zu 3.335 der Campylobacter-Enteritiden liegen genauere Angaben zum Erreger vor. Davon entfielen 59 % auf C. jejuni, 24 % auf C. sp. (undifferenziert) 6% auf C.jejuni/coli (undifferenziert) und 5 % auf C. coli. Auf die übrigen Spezies wie C.upsaliensis, C. sputorum und sonstige Campylobacter-Erreger entfallen bislang 6%.   

    Für 1.141 (34%) der Fälle liegen Angaben zum möglichen Infektionsland vor. Dabei entfallen 70% der Nennungen auf Deutschland und 30% auf ausländische Infektionsländer.

    Die meisten Erkrankungen traten sporadisch außerhalb von Ausbruchsgeschehen auf.

    Campylobacter-Infektionen des Menschen sind überwiegend lebensmittelbedingt. Geflügelfleisch, insbesondere Hühnerfleisch gilt als bedeutendste Infektionsquelle. Auch der Verzehr von nicht pasteurisierter Milch (Rohmilch), und von rohem oder unzureichend durcherhitztem Fleisch birgt ein Infektionsrisiko für Campylobacter-Infektionen.

    Bundesinstitut für Rosikobewertung: Campylobacter

    infektionsschutz.de: Campylobacter

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    07.06.2018
    Vibrio vulnificus in Ost- und Nordsee
    Steigende Wassertemperaturen in der Ost- und Nordsee haben in den letzten Jahren zu einer stärkeren Vermehrung von Vibrionen geführt.
    Diese Bakterien können bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem (z. B. Diabetes) über offene Wunden in den Körper eindringen und sehr schwere Wundinfektionen verursachen. Bei Reisen an die Ost- und Nordsee sollten Menschen, die dieser Risikogruppe angehören und offene Wunden haben, vorsorglich auf das Baden im Meerwasser verzichten. Bei Auftreten von Wundinfektionen nach Kontakt mit Ostseewasser wird ein sofortiger Arztbesuch empfohlen. Infektionen mit Vibrionen sind zwar sehr selten können jedoch sehr schwer verlaufen. Während der Sommermonate 2018 führt das ECDC wöchentlich verstärkte Überwachungsaktivitäten für Vibrionen durch und berichtet im E3 Geoportal des European Environmental and Epidemiology Network täglich über Umweltbedingungen, die das Wachstum von Vibrionen in europäischen Gewässern begünstigen können. Weitere Informationen unter:

    European Centre for Disease Prevention and Control: Communicable Disease Threats Report

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    07.06.2018
    Anteil von Meningokokken-C-Erkrankungen gestiegen
    Für das laufende Jahr 2018 wurden bislang 24 invasive Meningokokken-Erkrankungen gezählt.

    ​Hierbei ist im Vergleich zum Vorjahr 2017 ein Anstieg der impfpräventablen Meningokokken-C-Erkrankung um 10 % zu beobachten. Betroffen sind neun Fälle im Alter von 20 bis 75 Jahren. Bei sechs Erkrankten lag kein Impfschutz vor und in zwei Fällen konnte der Impfstatus nicht ermittelt werden.

    Meningokokken-Erkrankungen werden durch das Bakterium Neisseria meningitidis verursacht. Bei Vorliegen einer invasiven Infektion kommt es in der Mehrzahl der Fälle (ca. 60%) zu einer Hirnhautentzündung. In ca. einem Drittel der Fälle ist der Verlauf durch eine Sepsis gekennzeichnet, die bei 10 bis 15% der Erkrankungen als eine besonders schwere Form des septischen Schocks, als Waterhouse-Friderichsen-Syndrom, auftreten kann.
    Weitere Informationen unter:

    RKI-Ratger Meningokokken-Erkrankungen
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    07.06.2018
    Masern-Aktivität weiterhin erhöht
    Im Jahr 2018 wurden bereits 61 Masern-Erkrankungen registriert (Stand: 05.06.2018).

    ​In 23 Fällen (38%) handelt es sich um ungeimpfte bzw. unvollständig geimpfte Erwachsene im Alter zwischen 18 und 40 Jahren. Betroffen sind 18 Land- und Stadtkreise. In Folge eines Ausbruchsgeschehens in der Umgebung von Freiburg mit bislang 26 Masern-Erkrankungen werden aktuell die höchsten Fallzahlen im Süden und Südwesten von Baden-Württemberg beobachtet.

    Um eine weitere Ausbreitung der Masern zu verhindern empfiehlt das Landesgesundheitsamt die Überprüfung des Impfstatus und die Nachholung versäumter Impfungen.

  • InfektNews
    07.06.2018
    Tularämie nach Zecken- und Mückenstich
    Die Anzahl der jährlich übermittelten Tularämie-Erkrankungen ist seit 2015 kontinuierlich von neun auf 25 Fälle für das Jahr 2017 angestiegen.
    Für das laufende Jahr 2018 wurden bereits sechs Tularämie-Fälle registriert, davon zwei Erkrankungen nach Zecken- bzw. Mückenstich. Bei der Tularämie handelt es sich um eine Zoonose, die in unseren Breiten durch das Bakterium Francisella holarctica verursacht wird. Bekannte Reservoirwirte sind Hasen und weitere Wildtiere. Die Infektion kann durch Kontakt der Haut oder Schleimhäute mit infektiösem Tiermaterial; Verzehr von nicht ausreichend erhitztem, kontaminiertem Fleisch (z. B. Hasen); Aufnahme von kontaminiertem Wasser; Inhalation von kontaminiertem Staub oder Aerosolen erfolgen. In den letzten Jahren wurden vermehrt Tularämie-Erkrankungen nach Zecken-bzw. Mückenstichen beobachtet. Aufgrund des unspezifischen Erkrankungsbildes wird die Erkrankung oft erst spät, meist bei Auftreten von Komplikationen erkannt. Da sich Tularämie-Erkrankungen durch bestimmte Antibiotika gut behandeln lassen, kann die frühzeitige Diagnosestellung die Krankheitsverläufe deutlich beeinflussen. Ein wesentlicher Aspekt ist hierbei die anamnestische Abklärung von möglichen Risikofaktoren, durch den behandelnden Arzt. Weitere Informationen unter:

    RKI-Ratger Tularämie

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    30.05.2018
    Wie verläuft die Erkrankung an FSME und welche Spätfolgen treten auf?
    Das Landesgesundheitsamt startet unter Federführung des Robert Koch-Instituts eine Untersuchung zur vorwiegend zeckenübertragenen FSME-Erkrankung.

    ​Hierzu werden an FSME erkrankte Personen und nicht Erkrankte befragt. Folgende Fragen zu dieser impfpräventablen Erkrankung sollen beantwortet werden: Wie verläuft die FSME und welche Folgen hat sie? Wie wirkt sich eine durchgemachte FSME auf die Lebensqualität aus? Gibt es verhaltensbedingte Risikofaktoren? Können Naherholungsgebiete oder Landschaftsmerkmale ausgemacht werden, die mit einem höheren Infektionsrisiko einhergehen? Wie wirksam sind die verfügbaren Impfstoffe, und wie lange hält der Schutz?

    FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) ist eine durch das FSME-Virus ausgelöste, von Zecken übertragene Erkrankung. In Deutschland treten jedes Jahr 200 bis 500 Fälle in allen Altersgruppen auf. Mehr als zwei Drittel der Erkrankungen werden in FSME-Risikogebieten  Baden-Württembergs und Bayern beobachtet. Die FSME verläuft meist mit nur leichten Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Fieber. In bis zu einem Drittel der Fälle – vor allem bei älteren Personen – kann es jedoch zu einer Infektion des zentralen Nervensystems kommen, die sich z.B. als Hirnhautentzündung äußert.

    Robert Koch-Institut: Informationen für Teilnehmer/-innen der FSME-Studie 2018–2022

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    24.05.2018
    Ebolavirus-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo weiterhin aktiv
    Seit dem 08.05.2018 werden aus der Demokratischen Republik Ebolavirus-Erkrankungen gemeldet. Die Teilreisewarnung des Auswärtigen Amtes für betroffene Regionen ist unverändert gültig.

    ​Die aktuell bekannt gewordenen Fälle stammen aus den drei Gesundheitsdistrikten Bikoro, Iboko und Wangata; Wangata umfasst Vororte der Großstadt Mbandaka. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden seit Anfang April im Ausbruchsgebiet 28 laborbestätigte Fälle von Ebolafieber verzeichnet, die WHO spricht insgesamt von mehr als 50 möglichen Fällen. 27 Betroffene sind verstorben (Stand: 21.5.2018). Die Ausreise einer infizierten Person nach Deutschland ist aktuell sehr unwahrscheinlich, vor allem, solange der Ausbruch auf die Provinz Équateur beschränkt bleibt.

    Robert Koch-Institut: Aktuelle Infor­ma­tionen zum Ebolafieber-Aus­bruch in der Demo­kra­tischen Republik Kongo

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    18.05.2018
    Mechanismus der Wirksamkeit von Botulinum Neurotoxinen entschlüsselt
    Das zielgenaue und stabile Andocken der Botulinum Neurotoxine an spezifische Rezeptormoleküle in der Membran von Nervenzellen ist entscheidend für die hohe Toxizität.

    ​Die gleichzeitige Interaktion mit drei Klassen von Makromolekülen vermittelt die hohe Toxizität der Botulinum Neurotoxin Serotypen B, DC, und G. In einer Kooperation zwischen Wissenschaftlern des Robert Koch-Instituts in Berlin, der Medizinischen Hochschule Hannover und der Technischen Universität München gelang es, den kritischen Beitrag einer Lipid-bindenden Schlaufe des Toxins zur Rezeptorbindung und zur Toxizität zu beweisen.
    Die bakteriellen Botulinum Neurotoxine (BoNTs) gelten als die giftigsten bekannten Substanzen überhaupt. Bereits kleinste Mengen sind in der Lage, zielgenau die Übertragung von Nervenimpulsen auf die Muskulatur zu unterbinden. Hierdurch werden charakteristische Lähmungserscheinungen hervorgerufen, die beim Krankheitsbild Botulismus, einer natürlichen Vergiftung, zum Tod durch Atemlähmung führen können. Der Lebensmittelbotulismus ist die häufigste Form des Botulismus in Deutschland. Er wird durch die Aufnahme von Toxin-kontaminiertem Lebensmittel verursacht. Aufgrund ihrer hochspezifischen Wirkung werden BoNTs jedoch auch sehr erfolgreich für die Behandlung von mehr als 20 neurologischen und nicht-neurologischen Erkrankungen und in der ästhetischen Medizin eingesetzt.

    Robert Koch-Institut: Dreifache Rezeptorbindung von Botulinum Neuro­toxinen ist Schlüssel zur hohen Toxizität

    Robert Koch-Institut: Botulismus

  • InfektNews
    18.05.2018
    Masernaktivität weiterhin erhöht
    Seit Jahresbeginn wurden bereits 54 Masern-Erkrankungen übermittelt, davon vier Fälle in der aktuellen Meldewoche 20. Betroffen sind 36 Kinder und 18 Erwachsene im Alter von 11 Monaten bis 40 Jahren.

    ​Die höchsten Fallzahlen werden derzeit in den Meldekreisen Freiburg, Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen und  Schwäbisch Hall registriert. Hierbei handelt es sich um Ausbrüche unter nicht geimpften Kindern und Erwachsenen. Um eine weitere Ausbreitung der Masern zu verhindern empfiehlt das Landesgesundheitsamt die Überprüfung des Impfstatus und die Nachholung versäumter Impfungen. 

    In einigen europäischen Ländern wird seit Jahresbeginn ein Anstieg von Masern-Erkrankungen beobachtet. Die höchsten Fallzahlen werden Stand April 2018 aus Rumänien (1.709 Fälle), Griechenland (1.463 Fälle), Frankreich (1.346 Fälle) und Italien (411 Fälle) berichtet. Bislang wurden europaweit 13 Todesfälle durch Masern registriert.  

    Masern gehen zunächst mit grippeähnlichen Symptomen und später einem charakteristischen Hautausschlag einher. Die Infektion schwächt das Immunsystem und kann in sehr seltenen Fällen tödlich enden. Gefährlich sind Masern vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern.

    Robert Koch-Institut: Masern

    European Centre for Disease Prevention and Control: Monthly measles and rubella monitoring report, April 2018

  • InfektNews
    14.05.2018
    Ebola-Virus-Infektionen in der Demokratischen Republik Kongo -Teilreisewarnung des Auswärtigen Amtes
    Das Auswärtige Amt informiert am 11.05.2018 über den Ausbruch von Ebola-Virus-Infektionen in der Demokratischen Republik Kongo.

    ​Betroffen ist die Gegend von Bikoro in der Provinz Équateur im Grenzgebiet zur Republik Kongo. Von Reisen in die betroffene Region wird dringend abgeraten. Deutsche Staatsangehörige, die nicht beruflich mit der Bekämpfung des Ausbruchs beschäftigt sind, werden vorsorglich aufgerufen, die Region zu verlassen.

    Auswärtiges Amt: Teilreisewarnung

    Weitere Informationen:

    Robert Koch-Institut: Ebolafieber

  • InfektNews
    09.05.2018
    Salmonellen in Eiern aus Freilandhaltung
    ​Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes ruft die INTER-OVO GmbH Eier aus Freilandhaltung zurück

    Betroffen sind ausschließlich Eier mit
    der Printnummer 1-DE-0353974 (Information befindet sich als Stempelaufdruck auf dem Ei)
    und allen Mindesthaltbarkeitsdaten vom 29.04.2018 bis einschließlich 20.05.2018
    (Information befindet sich auf einem Aufkleber auf der Verpackung). Laut Mitteilung des Herstellers vom 3. Mai 2018 auf lebensmittelwarnung.de wurden bei einer amtlichen Lebensmittelprobe Salmonellen nachgewiesen. Von einem Verzehr oder Verarbeitung der Eier wird deshalb abgeraten.

    Weitere Informationen als PDF unter: lebensmittelwarnung.de

  • InfektNews
    09.05.2018
    Ratgeber für Botulismus und Scharlach
    Das Robert-Koch-Institut hat seine Ratgeber für Ärzte zu Botulismus und Scharlach aktualisiert.
    Neben Informationen zum Erreger, zur Symptomatik und Diagnostik finden sich auch Hinweise zum Infektionsschutz und zu Maßnahmen bei Einzelerkrankungen und Ausbrüchen.

    Robert Koch-Institut: Ratgeber Botulismus

    Robert Koch-Institut: Scharlach

  • InfektNews
    03.05.2018
    FSME-Fälle nehmen zu
    Die FSME (Frühsommermeningoenzephalitis)-Saison hat begonnen.

    Seit Mitte März wurden bislang vier FSME-Erkrankungen übermittelt, hiervon zwei Fälle seit Ende April.  In Baden-Württemberg sind unverändert alle Stadt- und Landkreise außer dem SK Heilbronn FSME-Risikogebiete. Dies zeigt die vom Robert Koch-Institut veröffentlichte Karte zu den aktuellen FSME-Risikogebieten in Deutschland.

    Robert Koch-Institut: Epidemiologisches Bulletin

    Ein wirksamer Schutz gegen FSME-Erkrankungen stellt die mehrfache Schutzimpfung gegen FSME dar. Die Impfung wird für Personen empfohlen, die in Risikogebieten wohnen oder arbeiten und dabei ein Risiko für Zeckenstiche haben und für Personen, die sich aus anderen Gründen in Risikogebieten aufhalten und dabei gegenüber Zecken exponiert sind. Häufig wird die Infektion im eigenen Garten erworben. Da Zecken nicht nur FSME, sondern auch weitere Erkrankungen wie Borreliose und Tularämie übertragen können, rät das Landesgesundheitsamt zu praktischen Schutzmaßnahmen. So sollte man bei Aufenthalt in der Natur lange Kleidung und festes Schuhwerk tragen. Auf heller Kleidung lassen sich die Zecken leichter entdecken und entfernen. Daheim sollte man seinen Körper genau auf Zecken absuchen, insbesondere auch in Hautfalten, da Zecken das feucht-warme Milieu mögen.

    Weitere Informationen:
    Im Jahr 2017 wurden mit insgesamt 180 FSME-Erkrankungen deutlich mehr Fälle registriert als in den Jahren 2015 (61 Fälle) und 2016 (117 Fälle). Bei allen 180 Erkrankungen lagen Angaben zum klinischen Bild vor. In 92 Fällen (51%) wurde eine Beteiligung des zentralen Nervensystems angegeben. In 62 Fällen lag eine Meningitis, in 26 Fällen eine Enzephalitis und in vier Fällen das klinische Bild eine Myelitis vor. Entsprechend der Aktivität der übertragenden Zecken werden FSME-Erkrankungen hauptsächlich vom Frühjahr bis in den Spätherbst übermittelt. Gründe für starke jährliche Schwankungen in den Meldezahlen beruhen vor allem auf ökologische und soziologische Faktoren wie z. B. Zeckenaktivität und Freizeitverhalten der Menschen.

  • InfektNews
    27.04.2018
    Die FSME-Saison hat begonnen
    In Baden-Württemberg sind unverändert alle Stadt- und Landkreise außer dem SK Heilbronn FSME-Risikogebiete

    ​Hierauf weist das Landesgesundheitsamt aus Anlass der Europäischen Impfwoche hin. Seit Mitte März wurden bislang zwei FSME-Erkrankungen übermittelt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es bereits fünf Fälle. Im Jahr 2017 wurden mit insgesamt 180 FSME-Erkrankungen deutlich mehr Fälle registriert als in den Jahren 2015 (61 Fälle) und 2016 (117 Fälle). Bei allen 180 Erkrankungen lagen Angaben zum klinischen Bild vor. In 92 Fällen (51%) wurde eine Beteiligung des zentralen Nervensystems angegeben. In 62 Fällen lag eine Meningitis, in 26 Fällen eine Enzephalitis und in vier Fällen das klinische Bild eine Myelitis vor.

    Entsprechend der Aktivität der übertragenden Zecken werden FSME-Erkrankungen hauptsächlich vom Frühjahr bis in den Spätherbst übermittelt. Gründe für starke jährliche Schwankungen in den Fallzahlen beruhen vor allem auf ökologische und soziologische Faktoren wie z. B. Zeckenaktivität und Freizeitverhalten der Menschen. Ein wirksamer Schutz gegen FSME-Erkrankungen stellt die mehrfache Schutzimpfung gegen FSME dar. Die Impfung wird für Personen empfohlen, die in Risikogebieten wohnen oder arbeiten und dabei ein Risiko für Zeckenstiche haben und für Personen, die sich aus anderen Gründen in Risikogebieten aufhalten und dabei gegenüber Zecken exponiert sind.
    Da Zecken nicht nur FSME, sondern auch Borreliose übertragen können, sind auch praktische Schutzmaßnahmen sinnvoll. So sollte man bei Aufenthalt in der Natur lange Kleidung und festes Schuhwerk tragen. Auf heller Kleidung lassen sich die Zecken leichter entdecken und entfernen. Daheim sollte man seinen Körper genau auf Zecken absuchen, insbesondere auch in Hautfalten, da Zecken das feucht-warme Milieu mögen.

  • InfektNews
    27.04.2018
    FSME: Risikogebiete in Deutschland
    Im Epidemiologischen Bulletin 17/2018 ist die jährlich aktualisierte Karte zu FSME-Risikogebieten veröffentlicht.

    ​Ein Risiko für eine FSME-Infektion besteht weiterhin vor allem in Bayern und Baden-Württemberg, in Südhessen und im südöstlichen Thüringen.
    Die Ständige Impfkommission empfiehlt eine FSME-Impfung für Personen, die in FSME-Risikogebieten zeckenexponiert sind. Die Impfquoten stagnieren allerdings in den letzten Jahren oder nehmen sogar ab. Rund 97% der 2017 gemeldeten FSME-Erkrankten war nicht oder unzureichend geimpft. Ein hoher Anteil der auftretenden FSME-Erkrankungen könnte durch eine Steigerung der Impfquoten verhindert werden.

    Weitere Informationen unter: Robert Koch-Institut: Epidemiologisches Bulletin

  • InfektNews
    27.04.2018
    Grippewelle beendet
    Mit bislang insgesamt 34.971 Influenza-Infektionen endet die diesjährige Grippewelle. Sie erreichte ihren Höhepunkt Ende Februar mit mehr als 5.000 wöchentlich übermittelten Erkrankungen.

    ​Influenza B-Viren waren in der diesjährigen Influenzasaison  mit 47 % die am häufigsten übermittelten Influenzaviren, gefolgt von Influenza A mit 29,6 %. Insgesamt 23,4 % der Erreger wurden nicht nach Influenza A oder B differenziert. Betroffen waren alle Altersgruppen. Die höchste altersspezifische Neuerkrankungsrate wurde bei Kindern im Kindergartenalter mit 619 Erkrankungen pro 100.000 Kinder im Alter bis 4 Jahren registriert. Bei der Altersgruppe über 70 Jahren war mit 487 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner  der zweite Altersgipfel zu beobachten.  

    Bislang wurden 222 Todesfälle mit Influenzainfektion an das RKI übermittelt (129-mal Influenza B, 63-mal Influenza A, 25-mal Influenza nicht nach A oder B differenziert und 5-mal bislang nicht erhoben. 87 % der Fälle waren 60 Jahre oder älter.

  • InfektNews
    26.04.2018
    Weniger Keuchhusten-Fälle als im Vorjahr
    Säuglinge weiterhin stark betroffen

    ​Für das laufende Jahr 2018 wurden bislang 661 Keuchhusten-Erkrankungen übermittelt (Stand: 26.04.2018). Das sind deutlich weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres mit 1.036 Keuchhusten-Fällen. Bei Säuglingen jedoch ist die Neuerkrankungsrate mit 41,5 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner nur geringfügig gesunken. (Vorjahr: 46,7).  Neun Säuglinge (24%) mussten stationär behandelt werden.

    79 der 661 übermittelten Keuchhusten-Fälle wurden im Rahmen von Ausbrüchen registriert. Neben familiären Häufungen kam es zu einem Ausbruch in einer Kindertagesstätte mit vier Erkrankungen und einem Ausbruch in einer Schule mit neun Erkrankungen.

    Keuchhusten ist eine hochansteckende respiratorische Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Bordetella pertussis verursacht wird. Charakteristisch für das Krankheitsbild sind lang andauernde Hustenattacken, die mit Atemnot und Erbrechen einhergehen können. Säuglinge im ersten Lebensjahr haben hierbei das höchste Risiko, schwere Komplikationen zu erleiden. Bei Säuglingen können statt der Hustenattacken lebensbedrohliche Anfälle von Atemstillstand (Apnoen) auftreten.

    Säuglinge werden erst ab dem 3. Lebensmonat geimpft. Daher ist der Immunschutz bei Eltern oder anderen im Haushalt lebenden Jugendlichen und Erwachsenen eine der wichtigsten Vorsorgemaßnahmen um Säuglinge vor Keuchhusten zu schützen.

    In Anbetracht der epidemiologischen Keuchhusten-Situation in Deutschland und der Schwere des klinischen Verlaufs dieser Erkrankung im Säuglingsalter ist es laut STIKO-Impfempfehlung ebenso dringend geboten mit der Grundimmunisierung der Säuglinge und Kleinkinder zum frühestmöglichen Zeitpunkt, d. h. unmittelbar nach Vollendung des 2. Lebensmonats, zu beginnen und sie zeitgerecht fortzuführen.


    Robert Koch-Institut: Epidemiologisches Bulletin; Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) – 2017/2018

    Robert Koch-Institut: Empfehlungen der Ständigen Impfkommission

  • InfektNews
    20.04.2018
    Neue Landesarbeitsgemeinschaft Impfen für Baden-Württemberg
    Anläßlich der Europäischen Impfwoche haben Sozial- und Integrationsminister Lucha und AOK-Vorstandschef Dr. Hermann zur Vervollständigung des Impfschutzes aufgerufen und die Einrichtung der Landesarbeitsgemeinschaft bekannt gegeben

    ​Mit der Einrichtung einer ,Landesarbeitsgemeinschaft Impfen‘ wollen wir die Schlagkraft der vielen Aktivitäten zur Steigerung der Impfakzeptanz erhöhen“, teilte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha in Stuttgart mit. Impfungen zählten nach wie vor zu den wichtigsten und wirksamsten Präventionsmaßnahmen der Medizin. Zahlreiche Organisationen und Institutionen im Land seien an der Beratung zu Impfungen und deren Umsetzung beteiligt. Mit der neuen Landesarbeitsgemeinschaft soll der Nationale Impfplan auf die Situation in Baden-Württemberg angepasst und eine gemeinsame Impfstrategie entwickelt werden. Am Landesgesundheitsamt werde hierzu eine Geschäftsstelle eingerichtet. Impflücken bei Masern, Keuchhusten und weiteren Erregern sollen geschlossen werden. Geplant sind die Vernetzung der wichtigsten Akteure und eine Erhöhung der Impf-Akzeptanz.

    Pressemitteilung des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg

  • InfektNews
    20.04.2018
    Zu wenig Kinder gegen Masern geimpft
    Anlässlich der Europäischen Impfwoche haben das Bundesministerium für Gesundheit, das Robert Koch-Institut und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung eine gemeinsame Pressemitteilung veröffentlicht.

    ​Trotz schärferer Gesetze werden weiter zu wenige Kinder gegen Masern geimpft. Das geht aus den neuen Impfquoten für Schulanfänger hervor, die das Robert Koch-Institut (RKI) anlässlich der Europäischen Impfwoche vorgelegt hat. Danach haben zwar im Jahr 2016 erstmals alle Bundesländer bei der ersten Masernimpfung die Impfquote von 95 Prozent erreicht. Bei der entscheidenden zweiten Masernimpfung ist die bundesweite Impfquote aber nur geringfügig auf 92,9 Prozent gestiegen. Weitere Informationen unter:

    Robert Koch-Institut: Epidemiologisches Bulletin

    Aus Baden-Württemberg wurden im laufenden Jahr 40 Masernerkrankungen aus Baden-Württemberg übermittelt, davon bislang 28 Fälle in vier Ausbrüchen (Stand 17.04.2018). Betroffen sind Säuglinge, Kinder und Erwachsene im Alter zwischen 9 Monaten und 40 Jahren. Ausgangspunkt für zwei Ausbrüche mit jeweils 18 und zwei Fällen waren infizierte Reiserückkehrer aus Thailand und Indien. 


    Die Europäische Impfwoche findet vom 23. bis 29.April statt. Ziel ist die Sensibilisierung der Öffentlichkeit, von Gesundheitsberufen, politischen Entscheidungsträgern und Medien für die Bedeutung von Impfungen. Nur durch die Erhöhung von Durchimpfungsraten in der Bevölkerung lassen sich Infektionskrankheiten, wie Masern, Windpocken und Röteln erfolgreich bekämpfen. 

  • InfektNews
    19.04.2018
    Europäische Impfwoche vom 23. bis 29. April 2018
    Die Europäische Impfwoche (EIW) bietet alljährlich eine gute Gelegenheit, durch entsprechende lokale Aktivitäten auf die Verbesserung des Impfschutzes der Bevölkerung hinzuwirken.

    Das Ministerium für Soziales und Integration führt gemeinsam mit den Partnern AOK und YAEZ die Initiative „Mach den Impfcheck“ durch. Zur EIW 2018 konzentrieren sich die Aktivitäten auf die Altersgruppe der jungen Erwachsenen. Die Gestaltung und Umsetzung der Kampagne wurde bei einer Veranstaltung am 6. März 2018 im Landesgesundheitsamt vorgestellt. Wie dort berichtet, stehen in diesem Jahr neben Plakaten und Flyern auch Sattelschoner und Infocards zur Verfügung. Diese sollen auf die Bedeutung eines vollständigen Impfschutzes aufmerksam machen. Begleitet werden die Aktivitäten durch intensive Social Me-dia Aktivitäten, die Sie auf der Webseite „Mach den Impfcheck“ verfolgen können.

    Mach den Impfcheck

    Im Rahmen der Europäischen Impfwoche werden alle niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in Baden-Württemberg die Plakate und Flyer der Kampagne erhalten. Um die Zielgruppe der jungen Erwachsenen direkt zu erreichen, werden auf Landesebene in den Universitätsstädten sogenannte Guerilla-Aktionen mit Verteilung von Sattelschonern für Fahrradsättel und Infocards durchgeführt.

    Wie in den vergangenen Jahren haben die Gesundheitsämter vom Landesgesundheitsamt bereits aktuelle Daten und Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit zur Europäischen Impfwoche erhalten. Diese Materialien enthalten auch Videos, Fotos und Logos der Initiative „Mach den Impfcheck“. Wir freuen uns, Ihnen zur Unterstützung Ihrer Aktivitäten auf der lokalen Ebene zusätzlich ein „Starter-Kit“ mit den Aktions-Materialien zur Verfügung stellen zu können und hoffen auf vielfältige Ideen und Beispiele zu deren Einsatz.

    Zur Dokumentation aller Aktivitäten im Land bittet das Sozialministerium um Rückmeldung an das LGA unter

    Gesundheitsschutz


  • InfektNews
    17.04.2018
    Röteln labordiagnostisch absichern
    Seit Einführung der Meldepflicht am 28.03.2013 erhielt das Landesgesundheitsamt insgesamt 82 Rötelnmeldungen.

    ​Die Anzahl der jährlich übermittelten Meldungen schwankt zwischen 11 (2014) und 21 (2015). Für das Jahr 2018 wurden bislang zwei Röteln-Fälle registriert. Lediglich bei 12 der 82 Meldungen wurde das klinische Rötelnbild labordiagnostisch mittels IgM-Nachweis bestätigt. In keinem der Fälle lag ein direkter Erregernachweis vor.

    Rötelnerkrankungen verlaufen häufig mit klinisch unspezifischer Symptomatik. Klinische Verdachtsfälle sollten daher immer labordiagnostisch mit einer Serologie und einem Erregernachweis mittels PCR, vorzugsweise am Nationalen Referenzzentrum für Rötelnviren, abgeklärt werden. Eine nachfolgende Typisierung ermöglicht die Nachverfolgung von Transmissionsketten.

    Robert Koch-Institut: Nationales Referenzzentrum für Masern, Mumps, Röteln

  • InfektNews
    17.04.2018
    Ratgeber für Röteln aktualisiert
    Das Robert-Koch-Institut hat seinen Röteln-Ratgeber für Ärzte aktualisiert

    ​Neben Informationen zum Erreger, zur Symptomatik und Diagnostik finden sich auch Hinweise zum Infektionsschutz, zur Impfung und zu Maßnahmen bei Einzelerkrankungen und Ausbrüchen sowie zum Umgang mit Kontaktpersonen.

    Robert Koch-Institut: Ratgeber Röteln

  • InfektNews
    12.04.2018
    Anstieg von invasiven Haemophilus-influenzae-Erkrankungen
    Für das Jahr 2018 wurden dem Landesgesundheitsamt 48 Fälle von invasiven Haemophilus influenzae übermittelt. Das ist ein Drittel mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (36 Fälle). 34 von 48 Meldungen (71%) entfallen auf Personen in einem Alter ab 70

    ​Insbesondere Senioren sind somit von invasiven Haemophilus-influenzae-Erkrankungen betroffen. In dieser Altersgruppe äußert sich die Erkrankung vor allem mit Fieber (65%) und Pneumonie (53%); bei über einem Drittel der Erkrankten trat eine Sepsis (38%) auf.

    Bei den 20 Meldungen mit Angaben zum Kapseltyp handelt es sich überwiegend um unbekapselte Stämme (85%). Bei einem ungeimpften Kleinkind mit Epiglottitis wurde der impfpräventable Kapseltyp b nachgewiesen.

    Haemophilus-influenzae-Nachweise aus Blut und Liquor sind melde- und übermittlungspflichtig. Nach Einführung der Impfung gegen Haemophilus influenzae Typ b für Kleinkinder tritt der Kapseltyp b mit Fällen von Epiglottitis und Meningitis mittlerweile selten auf.
    Insbesondere bei älteren Personen mit Pneumonie sollte auch eine Infektion mit Haemophilus influenzae in Betracht gezogen werden.

  • InfektNews
    06.04.2018
    Deutlicher Rückgang der Grippe-Erkrankungen
    Die Anzahl der wöchentlich übermittelten Influenza-Fälle ist weiterhin rückläufig. Für die vergangene Meldewoche wurden 970 und für die laufende Meldewoche 238 Erkrankungen registriert (Stand: 06.04.2018).
    Der Höhepunkt der Grippewelle wurde Anfang März in der 10. Meldewoche mit 5.377 übermittelten Influenza-Erkrankungen erreicht. In der Grippesaison 2017/2018 wurden bislang insgesamt 34.129 Influenza-Erkrankungen übermittelt. Das sind mehr als doppelt so viele Fälle wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres mit 15.233 übermittelten Grippe-Erkrankungen. In der aktuellen Saison zirkuliert als dominanter Influenza-Subtyp das Influenza-B-Virus der Yamagata-Linie. Bei 62 % der übermittelten Fälle mit Erregerangabe lag die Diagnose Influenza-B vor. Bislang wurden 143 Todesfälle übermittelt, die durch Influenza eingetreten sind.

  • InfektNews
    06.04.2018
    Influenza: Vierfachimpfstoff gegen Grippe wird Kassenleistung
    Der Gemeinsame Bundesausschuss hat am 05.04.2018 den Vierfachimpfstoff bei Influenza als künftige Kassenleistung beschlossen.

    ​Damit kann in der Grippesaison 2018/2019 die Grippeschutzimpfung mit dem entsprechenden Impfstoff erfolgen.

    Weitere Informationen unter:
    Pressemitteilung Gemeinsamer Bundesausschuss
    Robert Koch-Institut mit STIKO-Empfehlung zu quadrivalenten Influenzaimpfstoffen

  • InfektNews
    05.04.2018
    Die Zeckensaison beginnt
    Mit den steigenden Temperaturen beginnt die Zeckensaison. Zecken können durch ihren Stich Krankheitserreger wie das Frühsommermeningoencephalitits-Virus (FSME) übertragen.

    ​Ein wirksamer Schutz gegen FSME-Erkrankungen stellt die mehrfache Schutzimpfung gegen FSME dar. Die Impfung wird für Personen empfohlen, die in Risikogebieten wohnen oder arbeiten und dabei ein Risiko für Zeckenstiche haben und für Personen, die sich aus anderen Gründen in Risikogebieten aufhalten und dabei gegenüber Zecken exponiert sind. In Baden-Württemberg sind alle Stadt- und Landkreise außer dem SK Heilbronn SME-Risikogebiete.

    Die aktive Phase des Gemeinen Holzbocks, dem Überträger des FSME-Virus, beginnt üblicherweise im März/April und endet im Oktober/November, je nach Gegend und Wetterbedingungen. Da Zecken nicht nur FSME, sondern auch Borreliose übertragen können, sind auch praktische Schutzmaßnahmen sinnvoll. So sollte man bei Aufenthalt in der Natur lange Kleidung und festes Schuhwerk tragen. Auf heller Kleidung lassen sich die Zecken leichter entdecken und entfernen. Daheim sollte man seinen Körper genau auf Zecken absuchen, insbesondere auch in Hautfalten, da Zecken das feucht-warme Milieu mögen.

    Für das laufende Jahr 2018 wurde bislang noch kein FSME-Fall , für das Vorjahr 2017 wurden insgesamt 180 FSME-Erkrankungen übermittelt. Entsprechend der Aktivität der übertragenden Zecken wurden die Erkrankungen hauptsächlich vom Frühjahr bis in den Spätherbst übermittelt. Die höchsten altersspezifischen Neuerkrankungsraten mit 4,6 Erkrankungen / 100.000 Einwohner betrafen Männer im Alter zwischen 50 und 59 Jahren. Bei allen 180 Erkrankungen lagen Angaben zum klinischen Bild vor. In 92 Fällen (51%) wurde eine Beteiligung des zentralen Nervensystems angegeben. In 62 Fällen lag eine Meningitis, in 26 Fällen eine Enzephalitis und in vier Fällen das klinische Bild eine Myelitis vor.

  • InfektNews
    05.04.2018
    Masernaktivität erhöht
    Seit Jahresbeginn wurden bereits 25 Masern-Erkrankungen übermittelt. Betroffen sind Kinder und Erwachsene im Alter von 11 Monaten bis 32 Jahren.

    ​Die höchsten Fallzahlen wurden in den Meldekreisen Freiburg, Breisgau-Hochschwarzwald sowie Heidelberg und Rhein-Neckar-Kreis gezählt. Hierbei handelt es sich um Ausbrüche unter nicht geimpften Kindern und Erwachsenen. Um eine weitere Ausbreitung der Masern zu verhindern empfiehlt das Landesgesundheitsamt die Überprüfung des Impfstatus und die Nachholung versäumter Impfungen.

    Masern gehen zunächst mit grippeähnlichen Symptomen und später einem charakteristischen Hautausschlag einher. Die Infektion schwächt das Immunsystem und kann in sehr seltenen Fällen tödlich enden. Gefährlich sind Masern vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern.

  • InfektNews
    29.03.2018
    Erster Nachweis von Bornavirus-1-Infektionen beim Menschen
    Drei Patienten in Deutschland verstarben höchstwahrscheinlich an einer Infektion mit dem klassischen Bornavirus 1. Diese Viruserkrankung wurde bisher nur bei Tieren beobachtet.

    ​Die Betroffenen verstarben mit dem klinischen Bild einer schweren Gehirnentzündung. Die Erkrankungen traten bei drei Empfängern von Spenderorganen desselben postmortalen Organspenders auf. Zwei der transplantierten Patienten verstarben im weiteren Verlauf. In den transplantierten Organen konnte das Bornavirus 1 nachgewiesen werden. Unabhängig von dem Geschehen im Rahmen der Transplantationen gibt es den Nachweis einer fatalen Infektion mit dem klassischen Bornavirus mit den Symptomen einer ausgeprägten Enzephalitis bei einer weiteren Patientin. Derzeit gehen die beteiligten Einrichtungen und das Robert Koch-Institut übereinstimmend davon aus, dass es sich bei den BoDV-1-Erkrankungen um sehr seltene Einzelfälle handelt.

    Das ECDC hat hierzu am 26.03.2018 Rapid Risk Assessment veröffentlicht.

    Weitere Informationen unter:
    Robert Koch-Institut
    European Centre for Disease Prevention and Control

  • InfektNews
    28.03.2018
    Rotavirus-Gastroenteritiden auf niedrigem Niveau
    Nach starkem Anstieg von Rotavirus-Gastroenteritiden im Frühjahr 2017 verbleibt die diesjährige Rotavirus-Aktivität mit bislang 327 übermittelten Fällen derzeit auf niedrigem Niveau (Stand: 28.03.2018).

    ​Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es bereits 1.226 Fälle. 

    Der seit dem Jahr 2008 beobachtete, fortschreitende rückläufige Trend der Rotavirus-Erkrankungen von 6.309 Fällen im Jahr 2008 auf 1.478 Fälle im Jahr 2016 wurde im Jahr 2017 mit insgesamt 3.298 Fällen unterbrochen. Die Ursache für den Anstieg ist nicht bekannt.

    Rotaviren sind eine der häufigsten Ursachen von Durchfallerkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern im Alter von sechs Monaten bis zwei Jahren. Die Viren werden mit dem Stuhl ausgeschieden und überwiegend durch fäkal-orale Schmierinfektion übertragen. In Deutschland treten Rotavirus-Infektionen besonders häufig von Februar bis April auf. Bei der Rotavirus-Gastroenteritis handelt es sich um eine impfpräventable Erkrankung. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt seit Juli 2013 die Impfung von Säuglingen gegen Rotaviren.

  • InfektNews
    28.03.2018
    Bulletin zur Arzneimittelsicherheit 01/2018
    In der aktuellen Ausgabe des Bulletins zur Arzneimittelsicherheit informieren das Paul-Ehrlich Institut (PEI) und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zu aktuellen Aspekten der Risikobewertung von Arzneimitteln.

    ​Unter anderem beinhaltet der Bericht aktuelle Themen zu Antibiotika-Unverträglichkeiten und Daten zur Pharmakovigilanz von Impfstoffen aus dem Jahr 2016.

    Weitere Informationen unter:
    Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte mit Paul-Ehrlich Institut

  • InfektNews
    28.03.2018
    Influenza-Aktivität nimmt ab
    Seit Mitte März ist die Anzahl der übermittelten Influenza-Erkrankungen rückläufig.

    ​Seit der 11. Meldewoche hat sich die Anzahl der Fälle von 3.702 Erkrankungen auf 1.848 Erkrankungen in der Meldewoche 12 halbiert. Trotz deutlichem Rückgang der Meldezahlen bleibt die Influenza-Aktivität erhöht. Für die laufende Meldewoche wurden bereits 479 Fälle registriert. In den nächsten Wochen ist mit einem weiteren Rückgang zu rechnen.

    In der Grippesaison 2017/2018 wurden bislang insgesamt 33.169 Influenza-Erkrankungen übermittelt. Der Höhepunkt der Grippewelle wurde in der 10. Meldewoche mit 5.377 übermittelten Influenza-Erkrankungen erreicht. Bislang wurden 122 Todesfälle registriert, die durch die Influenza eingetreten sind.

  • InfektNews
    23.03.2018
    Welttuberkulose-Tag 2018
    Am 24. März ist Welt-Tuberkulosetag. Tuberkulose gehört mit fast 1,7 Millionen Todesfällen pro Jahr immer noch zu den zehn häufigsten Todesursachen weltweit.

    ​Geschätzt 10,4 Millionen Menschen erkrankten 2016, darunter fast eine halbe Million an multiresistenter Tuberkulose, bei der die beiden wichtigsten Tuberkulose-Medikamente nicht mehr wirken.

    Die Anzahl der in Deutschland neu gemeldeten Tuberkulosefälle ist im Jahr 2017 erstmals seit einigen Jahren wieder leicht gesunken. So wurden dem Robert Koch-Institut nach vorläufigen Daten für 2017 insgesamt 5.486 Tuberkulose-Fälle übermittelt, nach 5.949 im Jahr 2016 und 5.834 in 2015 (Datenstand 1.3.2018).

    Auch in Baden-Württemberg hat die Anzahl der an das Landesgesundheitsamt nach Infektionsschutzgesetz übermittelten Tuberkulose-Fälle im Jahr 2017 erstmals seit 2014 leicht abgenommen. Während im Jahr 2016 noch 804 Tuberkulosemeldungen verzeichnet wurden, sank die Anzahl der Tuberkulosemeldungen um ca. 3% auf 779 Fälle für das Jahr 2017 (Datenstand 20.03.2018). Die zwischenzeitliche Zunahme der Fallmeldungen ist auch Ergebnis der Gesundheitsvorsorge. Ausländer, die in einer Gemeinschaftsunterkunft oder in einer Aufnahmeeinrichtung zu wohnen haben, werden nach § 62 Asylgesetz in Verbindung mit § 36 Absatz 5 Infektionsschutzgesetz (IfSG) von den örtlich zuständigen Gesundheitsämtern auf akute übertragbare Erkrankungen, insbesondere Tuberkulose, untersucht. Trotz des leichten Rückgangs bleibt die Zahl der registrierten Tuberkulose-Erkrankungen in Baden-Württemberg auf erhöhtem Niveau. Etwa 80% der Tuberkulosen betreffen Personen aus Herkunftsländern, in denen Tuberkulose meist aufgrund einer unzureichenden allgemeinen Gesundheitsversorgung deutlich häufiger auftritt als in Deutschland. 

    Ziel ist es, Tuberkulose-Erkrankung frühzeitig zu erkennen, zu behandeln und Folgeinfektionen zu verhindern. In Deutschland stehen hierfür moderne und effektive Maßnahmen sowie Wissen und Ressourcen zu Verfügung. Voraussetzung ist jedoch, dass Ärzte/-innen bei Symptomen wie länger bestehenden Husten, Nachtschweiß, Fieber und Gewichtsabnahme immer auch an Tuberkulose denken und die erforderlichen diagnostischen und therapeutischen Schritte veranlassen.

    Eine wichtige Grundlage für die optimale Patientenversorgung bilden die im letzten Jahr erschienenen AWMF-Leitlinien (AWMF: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V.) für die Erwachsenen und die Kindertuberkulose. Gerade für Niedriginzidenzländer in der Präeliminationsphase gewinnt der Einsatz molekularer Methoden zur Früherkennung von Infektionsketten und resistenten Erregern zunehmend an Bedeutung.

    Quelle und weitere Informationen:
    Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts
    Epidemiologisches Bulletin des Robert Koch-Instituts

  • InfektNews
    19.03.2018
    Intensive Grippewelle dauert an
    Für diese Saison wurden bereits 30.262 Influenzafälle verzeichnet. Das sind fast doppelt so viel wie in der gesamten Vorsaison 2016/17 mit 15297 Influenzafällen.

    ​Unter den 30262 Meldungen sind 5333 aus der Woche 10 sowie bereits 3181 Fälle aus der vergangenen Woche 11. Mit weiteren Meldungen für die Woche 11 ist zu rechnen.

    Anteil von Influenza-A-Viren nimmt zu
    Der Anteil an Influenza A stieg von 23,7% (Woche 2) auf 42,4% (Woche 11), jeweils bezogen auf alle typisierten Influenzaerreger.

  • InfektNews
    13.03.2018
    Rückruf des Multiple-Sklerose-Medikaments Zinbryta
    Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, hat Meldungen über schwere Fälle von Autoimmunreaktionen bei Patienten mit Multipler Sklerose erhalten, die mit dem Antikörper Daclizumab behandelt wurden.

    ​Der Zulassungsinhaber hat daraufhin mitgeteilt, eigenverantwortlich auf die Zulassung zu verzichten und einen Rückruf zu initiieren.

    Auch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat nun das Ruhen der Zulassung und den Rückruf von Zinbryta (Daclizumab) empfohlen.

    Weitere Informationen unter:
    Paul-Ehrlich-Institut

  • InfektNews
    13.03.2018
    Konferenz der EFSA zur Risikobewertung im Bereich Lebensmittel
    Die Konferenz unter der Leitung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) findet vom 18. bis 21. September 2018 in Parma (Italien) statt. Anmeldungen sind bis 30. Juni 2018 erbeten.

    ​Das BfR als nationaler Focal Point der „European Food Safety Agency" (EFSA) informiert über die 3. Wissenschaftliche Konferenz der EFSA zur Zukunft der wissenschaftlichen Risikobewertung im Bereich der Lebensmittelsicherheit im gesellschaftlichen und politischen Kontext.

    Nähere Informationen zur Konferenz und Anmeldung sowie der Einreichung von Postern unter:
    3. Wissenschaftliche Konferenz der EFSA zur Risikobewertung im Bereich Lebensmittel

  • InfektNews
    08.03.2018
    Anhaltend hohes Niveau an Grippemeldungen
    Mit 5157 übermittelten Fällen in der abgelaufenen Meldewoche 9 wurde die Zahl der Influenzanachweise aus der Vorwoche (4999 Fälle) nochmals knapp übertroffen.

    ​In der laufenden Woche 10 wurden bereits 2509 Influenzafälle übermittelt. Damit steigt die Zahl der Influenzameldungen auf 24162 für die Saison 2017/18. Diese Influenzasaison fällt somit deutlich stärker als die Vorjahressaison 2016/17 aus, bei der 14661 Fälle im Vergleichszeitraum verzeichnet wurden.
    Weiterhin dominiert in Baden-Württemberg in dieser Saison Influenza B mit 63,6% bezogen auf alle typisierten Influenzaerreger. Im zeitlichen Verlauf sinkt der Anteil an Influenza B und beträgt 61,6% in der Meldewoche 9.
    Stand: 08.03.2018

  • InfektNews
    02.03.2018
    Stellenausschreibung für die Kohorte 2018 in der Postgraduiertenausbildung für angewandte Epidemiologie

    ​Hiermit möchten wir Sie informieren, dass die Ausschreibung für die Stellen für die diesjährige Kohorte in der Postgraduiertenausbildung für angewandte Epidemiologie (PAE, deutsches FETP) auf der RKI-Internetseite erschienen ist:

    Stellenausschreibung des RKI: Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Wissenschaftlicher Mitarbeiter

    Bewerbungsfrist ist der 11. März, Beginn der Ausbildung ist am 10. September 2018.

    Nähere Informationen zum Ausbildungsprogramm finden sich unter
    Postgraduiertenausbildung für angewandte Epidemiologie (PAE) am RKI

  • InfektNews
    22.02.2018
    Influenzameldungen auf neuem Höchststand, Influenza-A wird häufiger
    Mit 3.197 übermittelten Influenza-Fällen in der 7. Meldewoche ist die Influenza-Aktivität nochmals deutlich angestiegen.

    ​Für die laufende Meldewoche 8 wurden bis 22.02.2018 bislang 2.339 Erkrankungen registriert. Seit Anfang Februar steigt der Anteil der  Influenza-A-Erreger von 30 auf aktuell 37 % aller typisierten Isolate. Bei Kindern unter 10 Jahre entfallen 58 Prozent der typisierten Erreger auf Influenza A.

    Die 13.769 übermittelten Influenza-Fälle bestätigen eine starke Grippesaison 2017/2018. Davon verstarben 50 Personen in Zusammenhang mit einer Influenza-Infektion. Mit einer hohen Influenza-Aktivität ist weiterhin zu rechnen. EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis twittert am 21.02.2018: „Ich appelliere an alle Bürger in der Europäischen Union, sich selbst und  ihre Kinder impfen zu lassen. Damit schützt man nicht nur die eigenen  Person, sondern auch die Mitbürger."

  • InfektNews
    13.02.2018
    Trend der Influenza-Meldezahlen spricht für starke Grippewelle
    Mit bislang 8.377 Influenza-Nachweisen spricht der aktuelle Trend für eine starke Grippewelle.

    ​Als dominanter Influenza-Erreger wird seit Beginn der Influenzasaison bei Jugendlichen und Erwachsenen das Influenza-B-Virus mit einem wöchentlichen Anteil von 71 bis 80 % aller typisierten Isolate nachgewiesen. Bei Säuglingen und Kindern im Alter bis 10 Jahren bewegt sich der Anteil der Influenza-A-Nachweise zwischen 47 und zuletzt 65 % mit Stand: 13.02.2018.

    Insgesamt 23 Personen verstarben in Folge der Influenza-Infektion. In Baden-Württemberg gilt die allgemeine Influenza-Impfung ohne Alterseinschränkung. Die Krankenkassenverbände in Baden-Württemberg übernehmen bei Hochrisikopatienten die Kosten für den Vierfachimpfstoff (QIV) gegen Influenza.

  • InfektNews
    13.02.2018
    Produktrückruf: Datteln der Marke „JuicyDates" in möglichem Zusammenhang mit Hepatitis-A-Infektionen
    In Dänemark wurden mehrere Hepatitis A-Infektionen verzeichnet, die durch Datteln der Marke „JuicyDates, RM Import" ausgelöst worden sein könnten.

    ​Aktuell kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch in Deutschland vertriebene Datteln mit dem Virus infiziert sind. Vom Verzehr von Datteln der Marke „JuicyDates, RM Import" mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 29.01. und 10.06.2018 wird dringend abgeraten.

    Die Fa. nutwork Handelsgesellschaft mbH des dänischen Unternehmens RM Import A / S, Norgesvej 4, DK-8450 Hammel hat das Produkt „RM Import, Juicy Dates Datteln, 400 g" aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes zurückgerufen. Weitere Informationen unter: 

    Lebensmittelwarnung - Das Portal der Länder und des BVL
  • InfektNews
    08.02.2018
    Hohe Influenza-Krankheitslast bei Kindern
    Nach 3.154 Influenza-Nachweisen in den ersten vier Jahreswochen und 1.954 in der 5. KW wurden in der laufenden Woche bereits 1.175 Influenzanachweise übermittelt (Stand: 08.02.2018)

    ​Die höchste altersspezifische Neuerkrankungsrate mit 105,5 Nachweisen pro 100.000 Einwohner wird bei Säuglingen und Kindern bis zu 9 Jahren registriert. In dieser Altersgruppe liegt der Anteil von Influenza-A-Nachweisen mit 59% aller typisierten Erreger deutlich höher als in den anderen Altersgruppen mit 27 %. Seit Beginn der Influenzasaison verstarben insgesamt 22 Fälle in Folge der Influenza-Infektion, hierbei zwei Kinder.

    Kinder sind durch die geringere bzw. fehlende Grundimmunität und hoher Kontakthäufigkeit, z.B. durch den Besuch von Kindertageseinrichtungen und Schulen häufig von Influenza-Infektionen während der Grippewelle betroffen. Schwere Verlaufsformen und Komplikationen können vor allem durch bakterielle Superinfektionen in allen Altersgruppen auftreten. Vor allem bei Kindern sollte ein Kinderarzt konsultiert werden, wenn Fieber über 39° Celsius und Atembeschwerden auftreten oder die Beschwerden anhalten.

    In Baden-Württemberg ist die Influenza-Impfung ohne Alterseinschränkung allgemein empfohlen. Die Krankenkassenverbände in Baden-Württemberg übernehmen bei Hochrisikopatienten die Kosten für den Vierfachimpfstoff (QIV) gegen Influenza.

  • InfektNews
    08.02.2018
    Krankenkassenverbände übernehmen Kosten für Influenza-Vierfachimpfstoff bei Hochrisikopatienten
    Nach Mitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg gelang kurzfristig folgende Vereinbarung:

    ​Die Krankenkassenverbände in Baden-Württemberg übernehmen die Kosten für die Nachimpfung von Hochrisikopatienten mit dem Vierfachimpfstoff (QIV) gegen Influenza. Die Verordnung quadrivalenter Impfstoffe ist abweichend von der bisherigen Regelung in den o. g. Ausnahmefällen bei Hochrisikopatienten auf Namen des Patienten unter Verwendung eines regulären Rezeptes möglich. Dieser Fall ist entsprechend in der Patientenakte zu dokumentierenden. Ein Bezug über Sprechstundenbedarf war kurzfristig nicht zu erreichen. Sind die genannten Bedingungen erfüllt, kann der Arzt seine Impfleistung als weitere Influenzaimpfung gem. der Gebührenordnungsposition 89112 abrechnen.

    Bei Hochrisikopatienten muss individuell über eine Nachimpfung mit QIV entschieden werden. Ob es sich im speziellen Fall um einen Hochrisikopatienten handelt, unterliegt der individuellen Einschätzung des Arztes. Mögliche Parameter sind besonders schwer verlaufende oder multiple Grunderkrankungen, die einen besonders schweren Verlauf einer Influenza-Infektion befürchten lassen.

    Weitere Informationen unter:
    Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg

  • InfektNews
    07.02.2018
    Tagung zum Welttuberkulosetag 2018
    Anlässlich des Welttuberkulosetags findet am 19. März 2018 in Berlin im Langenbeck-Virchow-Haus die Tagung „Tuberkulose aktuell" statt.

    ​Die Veranstaltung wird gemeinsam vom Forschungszentrum Borstel (FZB), dem Deutschen Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose und dem Robert-Koch-Institut konzipiert und vom FZB organisiert.

    Zielgruppen der Veranstaltung sind Beschäftigte aus dem Öffentlichen Gesundheitswesen, Krankenhaus- und niedergelassene Ärzte. Das Programm beinhaltet Themen zu den neuesten Entwicklungen in der Epidemiologie, Diagnostik und Therapie der Tuberkulose.

    Weitere Informationen und Anmeldung unter:
    Tuberkulose Aktuell - Tagung zum Welttuberkulosetag 2018

  • InfektNews
    07.02.2018
    Botulismus durch Rohschinken aus Hausschlachtung
    Erregernachweis im Lebensmittel und bei einer erkrankten Person

    ​Ein Ehepaar erkrankte Ende Dezember 2017 unter Sehstörungen, Doppelbildern und trockenem Mund. Nach stationärer Aufnahme wurde der Verdacht auf Botulismus gestellt. Vermutliche Infektionsquelle war ein Rohschinken aus einer Hausschlachtung in Portugal. Das Konsiliarlabor für Neurotoxin-produzierende Clostridien im RKI bestätigte Clostridium botulinum und Neurotoxin Typ B im Schinken sowie C. botulinum im Serum und Stuhl einer erkrankten Person mittels Mausassay.

    Lebensmittelbotulismus ist eine schwere Vergiftung mit Lähmungserscheinungen. Auslöser sind vom sporenbildenden Bakterium Clostridium botulinum abgesonderte Toxine. Weitere Erscheinungsformen sind Säuglingsbotulismus und Wundbotulismus.

    In den letzten fünf Jahren wurden lediglich 7 Botulismusfälle, darunter 5 Fälle von Lebensmittelbotulismus in Baden-Württemberg gemeldet. Damit ist Botulismus heute sehr selten.

    Hierzu trägt der Rückgang von Hausschlachtungen in Baden-Württemberg (Quelle: R. Güll. Hausschlachtungen – früher normal, heute die Ausnahme. Statistisches Monatsheft Baden-Württemberg 8/2015) durch strenge gesetzliche Vorgaben bei. Der Bedeutungsverlust für die Selbstversorgung betrifft auch selbst hergestellte Konserven. Deshalb müssen bei klinischem Verdacht mögliche Eigenimporte aus anderen Ländern bedacht werden. Clostridiumsporen sind hitzeresistent. Beim Haltbarmachen und Zubereiten von Lebensmitteln muss grundsätzlich auf Hygiene und auf die Einhaltung ausreichend hoher Temperaturen geachtet werden.

    Weitere Informationen unter:
    BfR - Bundesinstitut für Risikobewertung
    Robert Koch-Institut

  • InfektNews
    01.02.2018
    Windpocken nicht unterschätzen
    Im Jahr 2017 wurden 3.422 Windpocken-Erkrankungen übermittelt.

    ​70% der Erkrankungen betrafen Kinder im Alter von 0-9 Jahren. Fünf Kinder erkrankten schwer mit Enzephalitis (3 Fälle), Pneumonie (1 Fall)  und Meningitis (1 Fall). In einem Fall lag eine bakterielle Superinfektion vor.

    Komplikationen bei Windpocken-Erkrankungen sind selten, können jedoch schwer verlaufen. Seit 2004 empfiehlt die Ständige Impfkommission daher die Impfung gegen Windpocken für alle Kinder im Alter von 11 bis 14 Monaten mit einer und seit 2009 mit einer zweiten Impfdosis im Alter von 15 bis 23 Monaten. Fehlende Impfungen können jederzeit im Kindesalter nachgeholt werden. Weitere Informationen unter: RKI-Varizellen

  • InfektNews
    31.01.2018
    Gelbfieber in Brasilien
    Seit Dezember 2017 werden erneut Gelbfieber-Erkrankungen in Brasilien registriert.
    Betroffen sind bislang die Regionen São Paulo, Minas Gerais, Rio de Janeiro und Mato Grosso. Bisher wurden alle Infektionen bei Aufenthalt in bewaldeten Gebieten (sylvatischer Zyklus) erworben. Das Risiko für die Entwicklung von sogenannten urbanen Übertragungszyklen in Städten und deren Umgebung wird jedoch als erhöht eingeschätzt. Im Hinblick auf die beginnende Stechmückensaison und den Karneval in Rio de Janeiro vom 09. bis 14. Februar 2018 wird Reisenden in betroffene Gebiete ein Gelbfieberimpfschutz sowie Maßnahmen zur Vermeidung von Insektenstichen (Mückenschutzmittel, Arme und Beine bedeckende Kleidung, Übernachtung in klimatisierten oder mit Mückenschutz ausgestatteten Räumen) empfohlen. Weitere Hinweise finden Sie bei:
    European Centre for Disease Prevention and Control 
    Auswärtigem Amt
  • InfektNews
    31.01.2018
    Influenza nimmt weiter zu
    Die Zahl der Influenza-Virus-Nachweise steigt weiter an.
    ​Bis zum 31.01.2018 wurden für die vierte Januarwoche 1.395 Erkrankungen und für ersten drei Tage der laufenden Woche bereits 569 Erkrankungen übermittelt. Ein weiterer Anstieg ist zu erwarten: Schulferien (10.-18.02.2018) mit Fasching und Winterurlaub stehen vor der Tür. Der epidemischen Lage entsprechend wird weiterhin die Influenza-Impfung empfohlen.
  • InfektNews
    25.01.2018
    Grippe-Erkrankungen steigen an – Influenza B weiterhin dominant
    Erwartungsgemäß steigt die Zahl gemeldeter Influenzafälle. Bis zum 25.01.2018 wurden seit Beginn der Influenza-Saison 2.630 Influenza-Erkrankungen in Baden-Württemberg übermittelt, darunter bereits 617 Fälle für die 4. Meldewoche.

    ​Bislang überwiegen Nachweise von Influenza-B (51,8 %), gefolgt von nicht differenzierten Erregern (21,8 %) und Influenza-A (21,3 %).

    Bei 5,4 % der Fälle liegen bislang noch keine Angaben zum Influenza-Typ vor. Unter den subtypisierten Erregern entfallen 71 % auf Influenza B. Es sind alle Altersgruppen betroffen. Die höchsten altersspezifischen Inzidenzen werden bei Kindern bis 6 Jahre und bei Senioren im Alter ab 70 Jahren beobachtet. Bislang wurden neun Todesfälle übermittelt, die durch die Influenza eingetreten sind. Bei fünf der Verstorbenen wurde Influenza B als Erreger angegeben. Drei der Fälle waren nicht geimpft, in den anderen sechs Fällen konnte der Impfstatus nicht ermittelt werden.

    Weitere Informationen:
    Bericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza am RKI

    Zusammenfassende Bewertung der epidemiologischen Lage in Deutschland

    Die Aktivität der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) ist in der 3. Kalenderwoche (KW) 2018 bundesweit stabil geblieben, die Werte des Praxisindex lagen in der 3. KW insgesamt im Bereich geringfügig erhöhter ARE-Aktivität. Die Werte der Konsultationsinzidenz in den Altersgruppen bis 14 Jahre sind im Vergleich zur Vorwoche gestiegen.
    Im Nationalen Referenzzentrum für Influenza (NRZ) wurden in der 3. KW 2018 in 137 (56 %) von 244 Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert. Es wurden hauptsächlich Influenzaviren detektiert. Alle anderen untersuchten Erreger wurden nur sporadisch nachgewiesen.
    In der 3. Meldewoche (MW) wurden nach Infektionsschutzgesetz (IfSG) bislang 4.291 labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle an das Robert Koch-Institut (RKI) übermittelt. Damit sind 11.103 Fälle seit der 40. MW 2017 übermittelt worden (Datenstand 23.01.2018).
    Die Grippewelle der Saison 2017/18 hat nach Definition der AGI in der 52. KW 2017 begonnen und hält bei einer Influenza-Positivenrate von 41 % in der 3. KW 2018 weiter an. Weitere Informationen erhalten Sie unter:
    RKI-Arbeitsgemeinschaft Influenza

    Ergebnisse der europäischen Influenzasurveillance

    Von den 46 Ländern, die für die 2. KW 2018 Daten an TESSy (The European Surveillance System) sandten, berichteten 27 Länder über eine niedrige, 15 Länder (darunter Deutschland) über eine mittlere und fünf Länder (Irland, Luxemburg, Malta, Schweiz, UK: Wales) über eine hohe Influenza-Aktivität. 18 Länder berichteten über eine weitverbreitete Influenza-Aktivität. Insgesamt wurde in den Ländern in Nord-, Süd- und Westeuropa eine steigende Influenza-Aktivität verzeichnet. Es zirkulieren Influenza B- und Influenza A-Viren in Europa, wobei insbesondere die Anteile der nachgewiesenen Influenza A(H1N1)pdm09- bzw. A(H3N2)-Viren in den Ländern sehr unterschiedlich sind.
    Für die 2. KW sind 1.488 (46 %) von 3.244 Sentinelproben positiv auf Influenza getestet worden. In 237 Proben wurden Influenza A(H1N1)pdm09-Viren, in 140 Influenza A(H3N2)-Viren und in 114 nicht subtypisierte Influenza A-Viren detektiert. In 997 Proben wurden Influenza B-Viren nachgewiesen, darunter 712 ohne Angabe der Linie, 282 aus der Yamagata-Linie und drei aus der Victoria-Linie.
    Bei den Influenzavirusnachweisen, über die seit der 40. KW 2017 berichtet wurde, dominierten Influenza B-Viren mit insgesamt 65 % der Nachweise. Von 1.225 Influenza B-Viren, bei denen die Linie bestimmt wurde, handelte es sich bei 1.184 (97 %) um die Yamagata-Linie.
    Weitere Informationen und Karten zur Influenza-Intensität und -ausbreitung, zum Trend und zum dominierenden Influenzatyp bzw. -subtyp sind abrufbar unter:
    flu news europe

    Quelle: Influenza-Wochenbericht 03/ 2018 der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI)

  • InfektNews
    25.01.2018
    Positive Influenza-Schnellteste unterliegen der Meldepflicht
    Influenza-Schnellteste unterstützen den behandelnden Arzt bei der Diagnosestellung einer echten Grippe.

    ​Dabei handelt es sich um einen Labornachweis, der gemäß § 7 Abs. 1 IfSG des Infektionsschutzgesetzes an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet und von dort an das Landesgesundheitsamt übermittelt wird.

    Weitere Informationen unter:
    RKI-Ratgeber für Ärzte

  • InfektNews
    25.01.2018
    Keuchhusten bei Säuglingen – Trend steigt weiter an
    Im Jahr 2017 wurden 129 Keuchhustenerkrankungen bei Säuglingen unter einem Jahr übermittelt, 14 Erkrankungen mehr als im Jahr 2016.

    ​Säuglinge haben ein besonders hohes Risiko schwer an Keuchhusten zu erkranken. Ein Impfschutz besonders bei Säuglingen, aber auch bei ihren Eltern ist daher besonders wichtig.

    Seit Einführung der Meldepflicht für Keuchhusten im Jahr 2013 wird eine hohe Krankheitslast beobachtet. Im Jahr 2017 betrafen 1.466 Pertussis-Erkrankungen Säuglinge, Kinder und Jugendliche bis zu 19 Jahren. Bei Erwachsenen ab 20 Jahren waren es 1.479 Keuchhusten-Erkrankungen, ebenso viele wie bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen zusammen.  

    Wegen der Gefährlichkeit sollten Säuglinge unmittelbar nach Vollendung des 2. Lebensmonats die erste Impfung erhalten, mit weiteren Impfungen im Alter von 3 und 4 Monaten sowie eine vierten Impfung zwischen 11 und 14 Monaten und Auffrischungen mit 5 bis 6 Jahren und zwischen 9 und 17 Jahren.

    Zu beachten ist, dass bei Erwachsenen der Impfschutz nicht lebenslang anhält, auch nicht nach durchgemachter Keuchhusten-Erkrankung im Kindesalter. Vielmehr nimmt er im Laufe der Jahre ab. Deshalb sind auch bei Erwachsenen Auffrischimpfungen erforderlich.

    Sofern in den letzten 10 Jahren keine Pertussis-Impfung stattgefunden hat, sollen

    • Alle Erwachsenen die nächste fällige Tetanus-Impfung einmalig in Kombination mit einem Pertussis-Impfstoff 
    • Frauen im gebärfähigen Alter sowie
    • Eltern, Geschwister und Betreuer (z.B. Tagesmütter, Babysitter, ggf. Großeltern) von Säuglingen spätestens vier Wochen vor Geburt des Kindes eine Dosis Pertussis-Impfstoff erhalten,
    • Ungeimpfte Mütter in den Tagen nach der Geburt des Kindes geimpft werden.

    Weitere Informationen unter: 
    RKI-Infektionskrankheiten: Pertussis (Keuchhusten)
  • InfektNews
    25.01.2018
    Hepatitis-Erreger-Nachweise sind meldepflichtig
    Mit Änderung des Infektionsschutzgesetzes sind alle direkten und indirekten Erregernachweise von Hepatitis C, Hepatitis B und D meldepflichtig.

    ​Dies trifft für alle Nachweise zu, sofern nicht bereits eine Meldung nach Infektionsschutzgesetz erfolgt ist. Die Meldepflicht besteht danach unabhängig vom klinischen Bild und Infektionsstadium wenn eine aktive, akute oder chronische Hepatitis-Infektion vorliegt.

    Weitere Informationen unter:
    RKI-Infektionskrankheiten: Hepatitis C
    RKI-Infektionskrankheiten: Hepatitis B

  • InfektNews
    18.01.2018
    Norovirus-Aktivität weiterhin erhöht
    Nach Anstieg der Norovirus-Nachweise seit Anfang November 2017 bleiben die Meldezahlen weiterhin erhöht. In der 2. Meldewoche wurden 315 Fälle verzeichnet.

    ​Am häufigsten erkranken Säuglinge und Kleinkinder unter fünf Jahren und Senioren über 70 Jahre. Norovirus-Infektionen verlaufen in der Regel komplikationslos, können jedoch vor allem bei älteren Personen schwer verlaufen. Im Jahr 2017 verstarben acht Personen im Seniorenalter an einer Norovirus-Erkrankung.

    Nur der Labornachweis von Noroviren in Stuhl oder Erbrochenem ist meldepflichtig, daher ist von einer hohen Untererfassung der Erkrankungen auszugehen.

    Die starken Brechdurchfälle durch Noroviren können rasch zu einem Flüssigkeitsmangel führen. Mögliche Folgen sind ein ausgeprägtes Schwächegefühl oder Schwindel. Das Landesgesundheitsamt empfiehlt Erkrankten ausreichend viel zu trinken, sich körperlich zu schonen und den Kontakt mit anderen Personen möglichst einzuschränken. Meist klingen die Beschwerden nach 1 bis 2 Tagen vollständig ab. Noroviren können auch nach der Erkrankung noch längere Zeit ausgeschieden werden. Regelmäßiges Händewaschen mit Seife ist daher besonders wichtig.

  • InfektNews
    18.01.2018
    Haemophilus-influenzae: Mehr invasive Infektionen bei Senioren, geringer Anteil von Hib-Erkrankungen bei Kindern
    Seit 2008 nehmen invasive Haemophilus-influenzae-Erkrankungen zu. Im Jahr 2017 wurden 95 Fallmeldungen verzeichnet. Das sind 15 Fälle bzw. 19 Prozent mehr als im Vorjahr.

    ​Mit 58 Erkrankungen sind vor allem Menschen ab dem 70. Lebensjahr (3,9 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner) betroffen. Auf Säuglinge und Kinder im Alter bis drei Jahre entfielen acht Fälle (2,2 / 100.000 Einwohner).

    Zu 56 Fällen (59%) liegen Angaben zur Typisierung vor. In 45 Fällen (52%) wurde ein nicht typisierbarer Stamm (NTHi) gefunden, in fünf Fällen der Kapseltyp f , in zwei Fällen der Kapseltyp non-b und in vier Fällen der impfpräventable Kapseltyp b. Dabei handelt es sich in zwei Fällen um Hib-Erkrankungen bei Kleinkindern unter fünf Jahren. Ein Kind war ungeimpft.

    Die geringe Anzahl von Erkrankungen durch den impfpräventablen Kapseltyp-b-Erreger bei Kindern spricht für einen wirksamen Schutz durch die für alle Säuglinge und Kleinkinder empfohlene Hib-Impfung. Aktuell sind etwa 4,3 Prozent der Erstklässler in Baden-Württemberg nicht gegen Haemophilus influenzae b geimpft.

  • InfektNews
    17.01.2018
    Grippewelle 2018: Derzeit überwiegen Influenza-B-Viren
    Dreifach-Impfstoff schützt nicht gegen vorherrschenden Influenza-B-Virusstamm - Zur Influenza-Impfung wird der Influenza-Vierfach-Impfstoff empfohlen

    ​In Baden-Württemberg nimmt die echte Virusgrippe weiter zu. Unter 885 Fallmeldungen mit einem differenzierenden Virustest entfielen 70 Prozent auf Influenza B (Datenstand: 16.01.2018).
    Die vorherrschenden Influenza B-Viren gehören zur Gruppe 3 der Yamagata-Linie. Im Hämagglutinationshemmtest reagieren sie mit dem Antiserum des Virus B/Phuket/3073/2013. Dieses repräsentiert den zweiten Influenza-Stamm B-Yamagata im saisonalen Vierfach-Impfstoff 2017/18 [1]. Der saisonale Dreifach-Impfstoff 2017/18 schützt nicht gegen den Influenza-Stamm B-Yamagata [2]. Er reagiert jedoch gegen aktuell zirkulierende Influenza-A-Typen. Alle vom Nationalen Referenzzentrum Influenza hierauf untersuchten Influenzaviren (n=31) waren gegen die Neuraminidase-Inhibitoren Oseltamivir und Zanamivir sensitiv [1]. Die Ständige Impfkommission empfiehlt den saisonalen Vierfach-Influenzaimpfstoff [3]. In der laufenden Saison bereits mit dem Dreifach-Impfstoff geimpften Personen wird eine Nachimpfung mit dem Vierfach-Influenza-Impfstoff (QIV) nicht generell empfohlen. Bei Hochrisikopatienten sollte individuell über eine Nachimpfung mit QIV entschieden werden.

    Das Landesgesundheitsamt macht hierauf aufmerksam.

    Quellen: [1] Arbeitsgemeinschaft Influenza  [2] BMJ 2018;360:k78  [3] Epidemiologisches Bulletin 02/2018

  • InfektNews
    12.01.2018
    „Next Generation Reporting" - Landesgesundheitsamt stellt auf Online-Berichte um
    Im Dezember 2003 erschien die erste Ausgabe des Infektionsberichts Baden Württemberg, ab 2005 im pdf-Format. Zum Jahresbeginn 2018 geht das Landesgesundheitsamt mit den InfektNews für Baden-Württemberg „online".

    ​Im Dezember 2003 erschien die erste Ausgabe des Infektionsberichts Baden Württemberg, ab 2005 im pdf-Format. Mit dem Infektionsbericht Baden-Württemberg Nr. 51 für die Meldewochen 51/52  des Jahres 2017 geht diese Ära nach rund fünfzehn Jahren nun zu Ende. Zum Jahresbeginn 2018 geht das Landesgesundheitsamt mit den InfektNews für Baden-Württemberg „online". Erstmals für die Meldewoche 1/2018 berichten wir auf dieser Internet-Seite. Hier erscheinen zukünftig Informationen zu übertragbaren Krankheiten, wöchentlich aktualisierte Meldestatistiken und Karten zu ausgewählten meldepflichtigen Infektionskrankheiten.

    Mit den InfektNews lösen wir uns zugleich vom strengen Wochenrhythmus des bisherigen Berichtsformats. Aktuelle Nachrichten können an jedem Arbeitstag veröffentlicht werden. Die Zeit verläuft deshalb nicht schneller, aber der Takt ist nicht mehr nur wöchentlich, es kann auch Synkopen geben. Wir sind zuversichtlich, dass wir dabei nicht stolpern werden.

    Die Meinung unserer Leser und Nutzer ist uns wichtig. Bitte lassen Sie es uns wissen, falls irgendwo noch etwas „klemmt" oder Sie andere Anregungen haben. Wir freuen uns auf Emails an infektnews@rps.bwl.de

    Kommen Sie gut durchs Neue Jahr!

    Ihr Redaktionsteam von InfektNews

  • InfektNews
    12.01.2018
    STIKO empfiehlt Vierfach-Influenza-Impfstoff
    Die STIKO empfiehlt für die Impfung gegen saisonale Influenza einen quadrivalenten Influenzaimpfstoff (QIV). Der Volltext der geänderten Empfehlung wurde am 11.01.2018 im Epidemiologischen Bulletin veröffentlicht

    Der Vierfach-Impfstoff enthält zusätzlich zum Dreifach-Impfstoff die Antigene eines zweiten Influenza-B-Virus der Yamagata-Linie, das dem derzeit epidemiologisch vorherrschenden Influenza-B-Virus ähnlich ist.

    Für Personen, die in der laufenden Influenza-Saison bereits mit einem Dreifachimpfstoff geimpft wurden, ist eine Nachimpfung mit QIV nicht generell zu empfehlen; siehe hierzu Daten der Arbeitsgemeinschaft Influenza https://influenza.rki.de/. Insbesondere bei Hochrisikopatienten sollte im Einzelfall über eine Nachimpfung mit QIV entschieden werden.

    Empfehlungen der Ständigen Impfkommission bedürfen bezüglich der verbindlichen Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenversicherung einer Beschlussfassung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss. Die Kassen können ihren Versicherten die Vierfach-Influenza-Impfung  jedoch auf dem Wege der Satzungsleistungen zusätzlich, also neben den festgeschriebenen gesetzlichen Leistungen gewähren. Zur Übernahme der Kosten für die Impfung mit dem Vierfachimpfstoff durch gesetzliche Krankenkassen liegen noch keine Informationen vor. Weitere Informationen unter:
    Robert Koch-Institut: Epidemiologisches Bulletin

  • InfektNews
    11.01.2018
    Hantaviren – Rück- und Ausblick
    Im Jahr 2017 war die Hantavirus-Aktivität mit insgesamt 934 übermittelten Fällen stark erhöht. Für das Jahr 2018 erwartet das Landesgesundheitsamt eine geringe Hantavirus-Aktivität.
    Eine Buchenmast im Jahr 2016 hatte zu idealen Nahrungsbedingungen für Rötelmäuse als Überträger des Hantavirus geführt. Für das Jahr 2018 erwartet das Landesgesundheitsamt eine geringe Hantavirus-Aktivität. Im Jahr 2017 hat eine Fehlmast zu geringem Fruchtertrag bei Buchen und weiteren Baumarten geführt. Mit Einzelerkrankungen an Hantavirus ist jedoch in betroffenen Gebieten jederzeit zu rechnen.



    Baden-Württemberg ist Endemiegebiet für Hantaviren der Puumala-Gruppe. Betroffen sind vor allem Regionen, in denen der Überträger des Virus, die Rötelmaus, verbreitet ist (s. Abb.).


    Weitere Informationen erhalten Sie auf der RKI-Hantavirus-Seite.
  • InfektNews
    11.01.2018
    Die Grippewelle hat begonnen
    Mit Beginn des neuen Jahres startet die Grippewelle in Baden-Württemberg. Stand 11.01.2018 wurden seit Jahresbeginn 507 Influenza-Erkrankungen übermittelt, davon 276 Fälle für die erste Meldewoche und bereits 231 Fälle für die laufende Meldewoche.
    Wie in der vergangenen Saison 2016/2017 steigt die Anzahl der übermittelten Influenza-Fälle früher an als in den Jahren zuvor. Bislang überwiegen Nachweise von Influenza-B (52%), gefolgt von Influenza-A (24%) und nicht differenzierten Erregern (18%). Bei 6 % der Fälle liegen noch keine Angaben zum Influenza-Typ vor. Es sind alle Altersgruppen betroffen. Die höchsten altersspezifischen Inzidenzen werden bei Säuglingen, Kleinkindern bis zu 4 Jahren und bei Senioren im Alter ab 70 Jahren beobachtet. Drei Fälle im höheren Alter verstarben ursächlich an einer Influenza-Erkrankung. Zwei der Fälle waren nicht geimpft und in einem Fall konnte der Impfstatus nicht ermittelt werden.

    Weitere Informationen:
    Bericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza am RKI

    Zusammenfassende Bewertung der epidemiologischen Lage in Deutschland: Die Aktivität der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) ist in der 1. Kalenderwoche (KW) 2018 bundesweit gestiegen, die Werte des Praxisindex lagen in der 1. KW insgesamt im Bereich moderat erhöhter ARE-Aktivität.

    Im Nationalen Referenzzentrum für Influenza (NRZ) wurden in der 1. KW 2018 in 64 (50 %) von 128 Senti-nelproben respiratorische Viren identifiziert. Während Rhinoviren im Berichtszeitraum weniger nachgewiesen wurden, wurden zunehmend Influenzaviren und auch humane Metapneumoviren detektiert.

    In der 1. Meldewoche (MW) wurden nach Infektionsschutzgesetz (IfSG) bislang 1.326 labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle an das Robert Koch-Institut (RKI) übermittelt. Damit sind 3.736 Fälle seit der 40. MW 2017 übermittelt worden (Datenstand 09.01.2018).

    Die Grippewelle der Saison 2017/18 hat nach Definition der AGI in der 52. KW 2017 begonnen.

    Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite der Arbeitsgemeinschaft Influenza.
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