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ÖGD - Öffentlicher Gesundheitsdienst

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Regionaler Knoten Baden-Württemberg

Der Regionale Knoten Baden-Württemberg ist Teil des bundesweiten Kooperationsverbundes "Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten", dessen Ziel es ist, die Gesundheit von Menschen in schwierigen sozialen Lebenslagen zu stärken. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden in allen Bundesländern Regionale Knoten eingerichtet, um die Arbeit der Akteure in den Bundesländern zu koordinieren. In diesem Zusammenhang nehmen die Regionalen Knoten verschiedene Aufgaben wahr.

Was ist das Ziel des Netzwerks "soziale Ungleichheit und Gesundheit bei älteren Menschen"?

Ein zentrales Ziel des Netzwerks ist es, die Selbständigkeit älterer Menschen in ihrer gewohnten Umgebung zu erhalten, ihre soziale Teilhabe zu fördern und ihnen Zugang zu gesundheitsfördernden Angeboten auf Stadtteil- und Gemeindeebene zu eröffnen.

Das Netzwerk will dazu beitragen, die gesundheitliche Chancengleichheit älterer sozial benachteiligter Menschen zu verbessern, indem es Informationen generiert, sammelt und verbreitet.

Wer zählt zur Zielgruppe der sozial benachteiligten älteren Menschen?

Das Netzwerk widmet sich vorrangig den sozial benachteiligten Menschen der Altersgruppe 60plus. Unter sozialer Benachteiligung versteht man in diesem Fall, wenn Menschen aufgrund ihrer finanziellen Lange, ihrer Gesundheit, ihres sozialen Netzwerks, ihrer Bildung, ihrer beruflichen Situation oder aus anderen Gründen von der gesellschaftlichen Teilhabe ausgeschlossen sind.

Mitglieder des Netzwerks "Soziale Ungleichheit und Gesundheit bei älteren Menschen"

Das Netzwerk "Soziale Ungleichheit und Gesundheit bei älteren Menschen " ist ein intersektoraler Zusammenschluss von Vertreterinnen und Vertretern folgender Organisationen:

  • Krankenkassen
  • Wohlfahrtsverbände
  • Ministerien
  • Stadt- und Kreisseniorenräte
  • Gesundheitsämter
  • Hochschulen
  • Quartiersgebiete der Sozialen Stadt
  • Volkshochschulverband
  • Sportverbände
  • Akteure aus der Gesundheitsförderung

Was ist zu tun?

Erfolgreiche gesundheitsfördernde Angebote für sozial benachteiligte ältere Menschen müssen bestehende Zugangswege in den Kommunen nutzen, am Bedarf vor Ort orientiert sein, ältere Menschen an Planungen beteiligen und sozial- und bildungsbenachteiligte Menschen erreichen. Hier ist die Erfahrung aller Netzwerkpartnerinnen- und partner gefragt, da diese jeweils über unterschiedliche Kommunikationskanäle und Zugangswege verfügen. Darüber hinaus sind neue Anknüpfpunkte für mehr intersektoraler Zusammenarbeit zu identifizieren, um Parallelstrukturen zu vermeiden. 

 

Kontakt

Landesgesundheitsamt  Baden-Württemberg
 Christine Volk-Uhlmann
Tel. +49 (0) 711 904-39413