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Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg

Die landesweite Initiative unterstützt Städte und Gemeinden bei der Entwicklung und Umsetzung einer Strategie für eine familien- und generationenfreundliche Kommune mit einer hohen Lebensqualität.

 

Städte und Gemeinden haben einen großen Einfluss auf die Lebensbedingungen von Kindern, Jugendlichen, Familien und älteren Menschen. Vor Ort, in der Kommune, werden die Grundlagen für ein gesundes Aufwachsen und ein selbstbestimmtes Leben im Alter gelegt. Die Lebensbedingungen in Einrichtungen wie Kitas, Schulen, Freizeiteinrichtungen und Begegnungsstätten sowie im Wohnumfeld haben einen bedeutenden Einfluss auf das Gesundheitsverhalten der gesamten Bevölkerung.

Im Rahmen der Gesundheitsstrategie Baden-Württemberg werden Städte und Gemeinden von der Landesinitiative „Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg“ unterstützt, ein Gesamtkonzept für eine gesunde familien- und generationenfreundliche Kommune zu entwickeln. Die Initiative zielt auf die Förderung der Gesundheit und Lebensqualität von Kindern, Familien und älteren Menschen.

Eine teilnehmende Kommune gründet eine eigene Initiative, die als Dach für alle örtlichen Akteure, Maßnahmen und Angebote dient, die ein gesundes Aufwachsen und Leben fördern und unterstützen. Die Beteiligung aller Akteure mit Bezug zu Gesundheit, Bildung, Soziales, Familien- und Generationenfreundlichkeit sowie der Bevölkerung ist dabei eine grundlegende Voraussetzung. Die Koordination und Leitung der Initiative liegt bei der Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung. Ausgehend von einer Bestands- und Bedarfsanalyse wird gemeinsam ein kommunales Gesamtkonzept für eine gesunde sowie familien- und generationenfreundliche Kommune erstellt, das konkrete Zielgruppen und Ziele sowie bedarfsorientierte Maßnahmen enthält.

Durch die Zusammenarbeit der Akteure vor Ort gelingt es, Ressourcen zu bündeln, Über-/Unterversorgung zu identifizieren, Parallelstrukturen zu verhindern sowie die vorhandenen Angebote der Gesundheitsförderung und Prävention besser zu verzahnen und zu erweitern.

Im Sinne einer „generationenfreundlichen Kommune“ werden die Bedürfnisse aller Altersgruppen systematisch in den Blick genommen, unabhängig von Herkunft, Geschlecht und sozialem Status. Menschen aller Generationen werden an der Entwicklung beteiligt und zum Austausch ermutigt, so dass die jeweils unterschiedlichen Begabungen und Ressourcen gegenseitig nützlich werden.

Derzeit beteiligen sich 22 Städte und Gemeinden aus Baden-Württemberg an der Initiative (s. Abb. 1).

Abbildung 1: Beteiligte Kommunen der Landesinitiative „Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg“


 Inhalte der Initiative 

Kontakt

Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg
 Dr. Torben Sammet
Tel. +49 (0) 711 904-39407