Baden-Württemberg

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ÖGD - Öffentlicher Gesundheitsdienst

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Kompetenzzentrum Gesundheitsschutz 

Unser Aufgabenbereich umfasst die fachliche Beratung bei Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge und Gefahrenabwehr bei Auftreten von gefährlichen übertragbaren Krankheiten im Sinne des Seuchenalarmplans, im Großschadens- und Katastrophenfall sowie bei terroristischen Bedrohungen mit B- und C-Stoffen. Dies umfasst u. a.

  • Abschätzung des möglichen Gefahrenpotentials für die Bevölkerung,
  • Entwicklung von Managementkonzepten für den Ernstfall,
  • Entwicklung von Konzepten zur Fortschreibung und Umsetzung des Seuchenalarmplans sowie für die Prävention, Erkennung und Abwehr von  bioterroristischen Bedrohungen,
  • Konzeption, Initiierung und Koordination von epidemiologischen Untersuchungen zu Krankheitsausbrüchen,
  • Aufbau eines Netzwerkes mit anderen Behörden und Institutionen der Gefahrenabwehr,
  • Beratung zu humanmedizinischen und Public-Health-Aspekten der Lebensmittelsicherheit,
  • Infektiologische, epidemiologische und toxikologische Risikoanalyse und Risikoabschätzung in Gefahrensituationen, 
    fachliche Beratung im Rahmen der Katastrophenschutzvorsorgeplanung,
  • Planung und Durchführung von Fortbildungen insbesondere für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD),
  • Erarbeitung und Bereitstellung von Informationsmaterialien für die Öffentlichkeit.

Wie arbeiten wir?

  • Die Umsetzung der Aufgaben erfolgt referatsübergreifend. Das Kompetenzzentrum Gesundheitsschutz umfasst im Kern die Bereiche Epidemiologie, Infektiologie und Toxikologie. Je nach Problemlage wird das Team durch zusätzliche Experten aus anderen Bereichen des Landesgesundheitsamtes (z. B. Arbeitsmedizin) verstärkt. 
  • Die Erreichbarkeit des Kompetenzzentrums für den ÖGD sowie in besonderen Fällen für Polizei und Rettungsdienst über das Lagezentrum des Innenministeriums ist durch eine 24-Stunden-Rufbereitschaft sichergestellt. 

Wer sind unsere Partner?

Primäre Partner des Kompetenzzentrums sind die Behörden des ÖGD in Baden-Württemberg. Wichtige Kooperationspartner sind bei klinischen Fragestellungen das Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart, bei dem ein Behandlungszentrum für hochkontagiöse Krankheitserreger angesiedelt wird, sowie im Bereich von Gefahren
durch chemische Stoffe die medizinisch-toxikologische Informationszentrale für Gefahrgutunfälle (MEDITOX).

Wer ist Ansprechpartner für Einsatzkräfte und niedergelassene Ärzte?

Bei Vorliegen bzw. bei Verdacht auf eine importierte hochkontagiöse Infektionskrankheit oder eine Erkrankung mit Verdacht auf bioterroristischen Hintergrund ist unverzüglich das örtliche Gesundheitsamt zu informieren, das bei Bedarf mit dem Kompetenzzentrum Kontakt aufnimmt.

Weiterführende Informationen

 Public Health bei Katastophenfällen: Dynamische Simulation einer Influenzapandemie - Planungshilfe für Entscheidungsträger (PDF; 2,5 MB)

Kontakt

Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg
Kompetenzzentrum Gesundheitsschutz
 Geschäftsstelle
Tel. +49 (0) 711  904-39509