Physikalische Risiken
Der Mensch ist ständig einer Vielzahl physikalischer Einflüsse natürlichen und künstlichen Ursprungs ausgesetzt. Von großer Bedeutung für Gesundheit und Wohlbefinden ist das Aussen- und Innenraumklima, welches unter anderem durch Luftdruck, -temperatur und -feuchtigkeit, Luftbewegungen (Wind, Zugluft) sowie Licht- und Wärmestrahlung bestimmt wird.
Die meist als angenehm empfundene oder zur Vorbeugung von Knochenerkrankungen (Rachitis, Osteoporose) und Depressionen wichtige Sonneneinstrahlung ist aber im Übermaß auch als Risikofaktor für Krebserkrankungen der Haut bekannt. Ebenso nimmt die Diskussion um Wirkungen und Vorsorgemaßnahmen bezüglich elektrischer, magnetischer und elektromagnetischer Felder (besonders Mobilfunk) sowie radioaktiver Strahlung breiten Raum ein.
Als ein vordringlich anzugehendes Problem unserer Zeit hat sich die Belastung durch Alltags- und Freizeitlärm herauskristallisiert (zunehmende Verkehrsdichte, verstärkter Gebrauch motorisierter Geräte wie Laubsauger, Rasenmäher, Stromerzeuger etc., laute Spielzeuge, lautes Musikhören). Mögliche oder inzwischen zum Teil gesicherte Folgen sind Dauerstress, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Störungen der Hormonregulation, Begünstigung von Allergien, Bluthochdruck und Herzinfarkten.