Regionale Arbeitsgemeinschaften für Gesundheit

In 34 Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg wurden "Regionale Arbeitsgemeinschaften für Gesundheit" (RAG) oder vergleichbare Netzwerke eingerichtet. Die Geschäftsführung der RAG liegt in der Regel bei den Gesundheitsämtern der Stadt- und Landkreise.
Die RAGen haben insbesondere die Aufgabe,
- gesundheitsfördernde und präventive Bestrebungen zu erfassen, zu koordinieren und zu intensivieren,
- bei allen Einrichtungen, Verbänden und Organisationen das Interesse an gesundheitsfördernder und präventiver Arbeit zu wecken und zu stärken,
- Maßnahmen und Aktionen, die das Gesundheitsbewusstsein und die Eigenverantwortung der Bevölkerung sowie die Lebens- und Arbeitsbedingungen langfristig und prozessorientiert fördern, einzuleiten und durchzuführen.
Die Aktivitäten der RAGen erstrecken sich über das gesamte Spektrum gesundheitsbezogener Prävention und Gesundheitsförderung:
- risikobezogen auf Schwerpunkte wie Sucht, Krebs, Ernährung, Übergewicht/Adipositas, Impfschutz, AIDS, Umwelt (z.B. Ozonbelastung, Lärmbelastung)
- zielgruppenorientiert vor allem für Kinder und Jugendliche, Frauen, sozial Benachteiligte, ältere Menschen
- lebenslagenbezogen auf Kindergärten, Schulen, Betriebe, Stadtteile/Gemeinden
Schwerpunkte liegen bei den Themen: Ernährung, Bewegung, Suchtprävention, Umwelt, AIDS und Schule, Kindergesundheit, sexueller Missbrauch, Stadtteilarbeit und Aktionstage.
Das Landesgesundheitsamt bietet den Geschäftsführungen der RAGen folgende Beratungsleistungen:
- Konzeptionelle Unterstützung
- Fortbildungen
- Koordination und Vernetzung
- Qualitätsentwicklung
Aktueller Themenschwerpunkt ist der Aufbau von Netzwerken auf Stadt-/ Landkreisebene zur Prävention von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen.