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ÖGD - Öffentlicher Gesundheitsdienst

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WHO Collaborating Centre for Housing and Health erstellt anlässlich des Symposiums Wohnen und Gesundheit Checkliste für gesundes Wohnen 

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Das WHO Collaborating Centre for Housing and Health am Landesgesundheitsamt in Stuttgart veranstaltete am 30. März 2012 das „Symposium Wohnen und Gesundheit“ zur Vermeidung möglicher Gesundheitsrisiken in Wohngebäuden. Die Veranstaltung richtete sich nicht nur an den Öffentlichen Gesundheitsdienst, an Umweltmediziner und Experten aus dem Baubereich, sondern an alle, die sich für gesundes Wohnen engagieren und erfreute sich guter Resonanz.

Nach Einschätzung des WHO Collaborating Centre for Housing and Health gibt es in der Bevölkerung großen Bedarf an Beratung, wie Gesundheitsrisiken schon beim Einrichten und Renovieren von Wohnungen vermieden werden können. Zwar gebe es bereits verschiedene Broschüren für eine gute Innenraumluft oder Tipps für wichtige Teilaspekte beim Wohnen, wie zum Beispiel für das richtige Lüften. Ein Leitfaden, der die Anforderungen an Wohngebäude, den Einfluß der Wohnumgebung und die richtige Nutzung im Zusammenhang betrachtet, fehle jedoch bislang. Das WHO Collaborating Centre ist Ansprechpartner nicht nur bei Schimmelbefall und auffälligen Gerüchen, sondern auch bei Fragen zu Feinstaubbelastung oder chemischen Belastungen mit Weichmachern, Flammschutzmitteln und vieles mehr.

Anlässlich des Symposiums stellte das WHO Collaborating Centre den Entwurf einer Checkliste mit entscheidenden Kriterien für die gesundheitliche Bewertung von Wohnungen zur Diskussion. Im regen Austausch mit den Teilnehmern der Veranstaltung wurde dann in einer Podiumsdiskussion mit den Referenten zusammengetragen, welche Funktionen für welche Zielgruppe eine solche Checkliste und der daraus resultierende Leitfaden erfüllen könnte. Nach dem gelungenen Auftakt soll sich nun eine Arbeitsgruppe der schwierigen Aufgabe widmen, wie die einzelnen Faktoren zu bewerten und gegeneinander abzuwägen sind. So sollte ein Gebäude zum Beispiel möglichst den Anforderungen hinsichtlich des Brandschutzes, aber gleichzeitig auch der Bauakustik und Minimierung der Schadstoffbelastung durch Flammschutzmittel gerecht werden.

 

Weitere Informationen finden Sie in Kürze hier vollständig:

Programm des Symposiums
Steckbriefe der Referenten
Vorträge
Pressemitteilung des Sozialministeriums zum Symposium des WHO CC
Pressemitteilung im Landesportal vom 29.03.2012 als PDF

Weitere Einzelheiten zum Symposium:
Entwurf der Checklisten 

Stand: 04/2012

 
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