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ÖGD - Öffentlicher Gesundheitsdienst

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Sexuell übertragbare Krankheiten (STI) 

Sexuell übertragbaren Krankheiten (STI) können oft ohne oder mit kaum merklichen Krankheitssymptomen verlaufen. Unbehandelt verlaufen STI meist schwer; chronische bakterielle Entzündungen der Geschlechtsorgane führen oft zu Unfruchtbarkeit; einige virusbedingte STI können zu Krebserkrankungen führen; unbehandelte STI, insbesondere, wenn sie mit Geschwüren oder eitrigem Sekret einhergehen,erhöhen das Risiko, sich mit HIV anzustecken. 

Warnsignale für STI wie Brennen, Jucken oder Schmerzen im Genitalbereich, Beschwerden beim Wasserlassen, veränderter Ausfluss aus Scheide bzw. Penis, geschwollene Lymphknoten in der Leistengegend, Hautveränderungen, insbesondere im Genitalbereich, aber auch im Mund, Rachen und Anus sollten auf jeden Fall beachtet werden. 

Was tun, wenn man glaubt, sich angesteckt zu haben? Die meisten Gesundheitsämter bieten anonyme und kostenlose/-günstige STI-Beratung an. Bei entsprechenden Symptomen unbedingt eine Ärztin oder ein Arzt aufsuchen, damit rechtzeitig eine Behandlung eingeleitet werden kann, um Spätfolgen zu vermeiden.Frauen und Mädchen wenden sich an Frauenärztinnen oder Frauenärzte, Jungen an Urologinnen/Urologen oder Hautärztinnen/Hautärzte. 

Rechtzeitige Behandlung ist wichtig. Im Anfangsstadium sind die meisten bakteriell verursachten STI zu heilen; virusbedingte lassen sich durch Medikamente günstig beeinflussen.