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ÖGD - Öffentlicher Gesundheitsdienst

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Zusammenleben + HIV 

Zusammenleben mit HIV-Infizierten und Aids-Kranken

Durch die Einführung der Kombinationstherapie können HIV-positive Menschen oft viele Jahrzehnte leben. Das bedeutet, dass sie am gesellschaftlichen Leben aktiv teilnehmen und voll im Arbeitsleben stehen.
Die Angst, sich im alltäglichen Umgang mit HIV-infizierten Menschen anstecken zu können, ist völlig unberechtigt. HIV gehört zu den eher schwer übertragbaren Krankheitserregern.

Es besteht keine Ansteckungsgefahr durch:

  • Zusammenarbeiten und Zusammenwohnen
  • Küssen, Händedruck, Umarmen, Streicheln
  • Spielen und Sport
  • Anhusten und Anniesen
  • Benutzen derselben Teller, Gläser, Bestecke
  • Gemeinsames Benutzen von Toiletten, Handtüchern, Bettwäsche
  • Gemeinsames Benutzen von Schwimmbädern und Saunen

Aus berechtigter Angst vor Diskriminierung und Ausgrenzung sprechen HIV-infizierte Menschen in der Regel nicht über ihre HIV-Infektion. Offene Kommunikation ist jedoch nicht nur für die Betroffenen wichtig, sondern trägt auch dazu bei, dass Deutschland eine der niedrigsten Raten an HIV-Neuinfektionen in Europa aufweisen kann. Daher sollten die safer sex- und die safer use-Regeln von allen (also von HIV-positiven und HIV-negativen Menschen) eingehalten werden.